Zwischen Rippen und Schambein

Hier ist er: mein Bauch! Durch ihn werden im Laufe meines Lebens ungefähr 30.000 Tonnen Nahrung und 50.000 Liter Flüssigkeit wandern. Da haben die Verdauungsorgane eine Menge zu tun und deshalb ist mir auch die richtige Ernährung sehr wichtig.

brittbauch

Einen gesunden Bauch erkennt man nach Dr. Rauch äußerlich an einigen charakteritischen Merkmalen. Ich beginne mal oben. Da wäre zunächst das Relief der Magengrube – auch als epigastrischer Winkel bezeichnet – das gut erkennbar sein sollte. Idealerweise misst der epigastrische Winkel 30 Grad.

Zwischen den geraden Bauchmuskeln (je nach Trainingszustand ;-) verläuft bis zum Nabel die Medianrille. Der etwa 3 Meter lange Dünndarm ist für die Wölbung des Bauches verantwortlich und reicht mit seiner unteren Grenze bis zur gedachten Verbindungslinie der oberen Darmbeinstacheln (Linea interspinalis). Dass der Dünndarm den Bauch wölbt, ist ganz normal. Wölbung ist ja nicht gleich Wölbung, siehe Gaskotbauch. Die Vorwölbung des Bauches ist nach unten abgegrenzt durch eine deutlich erkennbare U-Delle. Insgesamt sollte der Bauch überall ganz weich, leicht und schmerzlos eindrückbar sein.

Bei manch einem sind sicher auch noch ein paar gut trainierte Muskeln zu erkennen oder eben eine mehr oder weniger dicke Fettschicht.

Quelle: Erich Rauch, Die Darmreinigung nach Dr. med. Mayr, Haug 1998


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Es wurden schon 7 Kommentare gekackt.

  1. Ulf kackte am 03.03.2008 um 08:27 Uhr:

    Bei mir ist leider eine gute Fettschicht zu erkennen.

    Wenn man im Uhrzeigersinn entlang der gepunkteten Dickdarmlinie massiert, kann man prima Blähungen loswerden.

  2. Dirk kackte am 03.03.2008 um 08:35 Uhr:

    Also Furzen auf Kommando! Toll, danke!

  3. Ulf kackte am 03.03.2008 um 09:10 Uhr:

    Empfehlenswert ist auch der Genuß von Fenchel‑ oder Fenchel-Anis-Kümmel-Tee, dann gehen die Winde noch leichter ab.

  4. Ulf kackte am 03.03.2008 um 09:26 Uhr:

    PS: Bin sehr erfreut, daß Ihr mich im Interview zitiert habt!

  5. Dirk kackte am 03.03.2008 um 11:40 Uhr:

    Ich bin kein großer Teetrinker, aber wenn, dann am liebsten Fenchel. Mir ist allerdings noch nie aufgefallen, dass das die Darmwinde antreibt.

    Das Interview hat Spaß gemacht. :-D

  6. Ulf kackte am 03.03.2008 um 11:50 Uhr:

    Das Zeug selbst ist nicht furzogen, es hilft aber, die vorhandenen Gase (zB nach Kohlsuppenabusus) abgehen zu lassen.

  7. Webnews.de kackte am 16.03.2008 um 23:32 Uhr:

    Zwischen Rippen und Schambein…

    Hier ist er: mein Bauch! Durch ihn werden im Laufe meines Lebens ungefähr 30.000 Tonnen Nahrung und…

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