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Wiener Schmäh mit Schiss

Die österreichische Bundeshauptstadt Wien hat - wie viele andere Großstädte auch - ein Problem mit Hundekot. Die Stadtreinigung ist immens teuer und die Stadtverwaltung hat sich ein effektives Konzept überlegt, wie sie ihre hundehaltenden Einwohner zur Sauberhaltung bewegen kann. Unter dem Motto “Nimm ein Sackerl für mein Gackerl.” startete im Oktober 2006 die Hundekampagne.

„Nimm ein Sackerl für mein Gackerl.“

In Parks, Blumenbeeten und Grünstreifen wurden mehr als 17.000 sogenannte Wiesenstecker aufgestellt, auf denen ein Welpe eine Tafel in der Schnauze hält, auf der über dem Motto steht “Herrl und Frauerl müssen es endlich lernen.” und darunter “Einfach Sackerl mitnehmen, über Hundstrümmerl stülpen und im Mistkübel entsorgen”.

Laut einer Umfrage erreichte die Kampagne bei den Wienern einen Bekanntheitsgrad von 97% und erhielt durchweg eine gute Bewertung. Und die Kampagne geht weiter: Inzwischen stehen in ganz Wien über 800 “Sackerlspender” zur Verfügung. Und falls die Sackerl mal ausgehen, genügt ein Anruf beim Misttelefon und schon wird wieder aufgefüllt.

Eine Übersicht der Hundekotsackerlautomaten-Standorte gibt’s hier: www.wien.gv.at/ma48/reinigung/hundesackerl.htm

Danke an Markus chili-it.at für den Tipp zu der tollen Wiener Kampagne!

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