Ratten im Klo gegen das Sommerloch
Irgendwie ist momentan nicht wirklich was los. Keine Katastrophen, noch kein Wahlkampf, alles im Lot auf’m Boot. Aber Zeitungen und Newsspalten müssen gefüllt werden und so bediente sich die Westdeutsche Allgemeine Zeitung diese Woche eines immer mal wieder beliebten Themas: in Gelsenkirchen hat ein Mieter eine Ratte in der Toilette gesichtet. Ja, so was kommt vor.

Klar, jeder kennt Sie solche Geschichten. Die bösen Ratten sind überall. Sie leben in der Kanalisation der Städte, millionenfach. Es gibt in Großstädten mehr Ratten als Menschen, las ich sogar. Sie finden ihren Weg sogar über mehrere Etagen bis in die Toiletten der Wohnungen.
Doch für jedes Problem gibt es (meistens) eine Lösung. Es gibt für vom Rattenbefall betroffene Gebiete entspechende Schutzeinrichtungen, die das Eindringen der Nagetiere über die Kanalisation und das Hausabfluss-System verhindern. Eine für Neubau und nachträglichen Einbau geeignete Rattensperre mit Klappenmechanismus hat die Firma Abu-plast entwickelt und auf der diesjährigen ISH in Frankfurt vorgestellt. Der “abu rat blocker“ ist eine mechanische Rattensperre gegen die unliebsamen Klo-Besucher, durchbisssicher mit Edelstahl verkleidet und erhältlich für Wand- und Stand-WCs. Eine Aufputz-Variante des “abu rat blocker“ ist bei Bedarf verriegelbar und dient als Vorsichtsmaßnahme bei längerer Abwesenheit.
Ich hatte zum Glück noch keinen Rattenbesuch (Haustiere sind hier eh nicht erlaubt). Wer von Euch Erfahrungen damit gemacht hat, möge sich bitte melden! Mich interessiert brennend, was man mit den Ratten macht bzw. wie man sie wieder los wird!

Abuplast Rattensperre DN-90: Der “abu rat blocker" für Wand-WC´s, hier der Anschlussstutzen aus PE-Kunststoff in DN 90. Foto: Abuplast
Quelle: http://www.sbz-monteur.de/2009/05/14/gegen-unliebsame-besucher-auf-dem-wc
Gekackt von Britt am 15. August 2009 um 06:35 Uhr.
Stichworte: abfluss, kanalisation, ratten, sanitäranlagen






Meines Erachtens führen Rückschlagklappen dieser Dimension zu oft zu Verstopfungen, da durch die Klappen bauartbedingt eine Verengung des Abflussrohres herbeigeführt wird. Und das macht sich gerade bei DN90 stark bemerkbar.
Schon damals bei DN110 war es eine heikle Angelegenheit.
Rückschlagklappen sind im Keller besser aufgehoben, da dort (zum. in Mehrfamilienhäusern) größere Dimensionen verlegt werden, was die Verengung stark relativiert. Noch dazu schützt es vor kackigen Überschwemmungen des Kellers durch starke Regenfälle z.B.
Gruß
Marc
Danke, Marc! Ja, das ist so eine Sache mit den Verstopfungen. Ich hoffe mal, dass diejenigen, die sich die Klappe einbauen lassen, von ihrem Installateur auf die Verstopfungsgefahr hingewiesen werden!
@ Britt
Das kann man wirklich nur hoffen, aber die meisten Lötis (so nenne ich Installateure gerne), die ich kennen gelernt habe, waren so vernünftig. Folgeaufträge sind ja vielleicht ganz nett, aber in Schissereien zu wühlen gefiel denen auch nicht. :-)
Leider sind Ratten sehr sportlich und können nicht nur gut schwimmen sondern auch klettern. Wir hatten auch schon mal Ratten im Keller. Allerdings konnten wir nicht herausfinden auf welchem Weg diese ungebetenen Gäste in unseren Keller eingewandert sind. Zuerst haben wir versucht das Problem mit Schlagfallen in den Griff zu bekommen und auch 3 Ratten erwischt. Danach hat dies leider nicht mehr funktioniert. Anscheinend haben die Ratten gelernt wie diese Art von Falle funktioniert. 2 weitere Ratten konnten wir mittels Lebendfallen einfangen. Auch hier war es so das die restlichen Tierchen nicht mehr in die Fallen gelaufen sind. Erst als wir dann Giftköder besorgt hatten und diese dann verteilten konnten wir unseren Keller erfolgreich zurückerobern. Leider sind diese Tiere sehr lernfähig und es ist alles andere als leicht sie wieder los zu werden.
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