Wasabi, Meerrettich & Co.
Ich liebe Sushi. Ist einfach nur lecker und vielfältig. Dazu wird ein Schälchen giftgrüne Masse gereicht, die man mit Sojasoße mischt und das Essen darin ganz kurz eintunkt. Dieses extrem scharfe Zeug hört auf die Bezeichnung Wasabi. Es ist hierzulande auch als japanischer Meerrettich bekannt. Auch wenn sich bei dieser Bezeichnung bei den Botanikern die Nackenhaare aufstellen, weil das nicht so wirklich richtig ist.

Anders als Chilischoten brennt Wasabi nicht auf der Zunge, sondern im Rachen und in der Nase. Wenn man nur ein klein wenig zu viel nimmt, wird die Tränendrüse zur spontanen Massenproduktion angetrieben. Boaaah! Ich hatte sogar schon ein Sekundenblackout, als ich testen wollte, wie viel ich davon vertrage. Britt hatte das auch schon bei einem Geschäftstermin und fand das gar nicht witzig.
Warum ich das alles schreibe? Wasabi - und übrigens auch der deutsche Meerrettich - verfügt über viele wertvolle Mineralstoffe und besitzt antibiotische Inhaltsstoffe, die dem Penicillin ähneln. Darum hilft Wasabi Erkältungen vorzubeugen, anregend auf Herz und Kreislauf, durch seinen natürlichen Reichtum an schwefelhaltigen ätherischen Ölen auch Bakterien hemmend und - das wichtigste - Wasabi wirkt fördernd und stabilisierend auf die Verdauung.
Fazit: Zum rohen Fisch im Algenmantel immer reichlich japanischen Meerrettich vertilgen und der Stuhlgang bleibt harmonisch.
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Gekackt von Dirk am 10. November 2007 um 11:16 Uhr.
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Stichworte: essen, gesundheit, kluggeschissen











Ich wollte erst noch die Wurzel aus zehnhochtausend ziehen und auf Primzahlen testen, hihi.
Aber ich wußte bis heute nicht, was Wasabi ist. Nun habe ich irgendwie Gelüste auf Fisch in Algensoße (letztere noch nie probiert) und eben jenes Wasabi. Morgen düse ich mal los und schau nach, wo es das gibt. Danke
FM
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