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Warum Fürze stinken und Böhnchen ohne Tönchen

Jeder von uns furzt täglich etwa einen halben Liter. Das entweichende Gasgemisch besteht aus Wasserstoff, Stickstoff, Kohlendioxid und manchmal auch Methan.

Und warum kann ein Furz so furchtbar stinken? Das lässt sich vor allem durch die Schwefel‑ Wasserstoff-Verbindungen erklären, die in der Regel zwar nur knapp ein Prozent des Gasgemisches ausmachen, je nach Gehalt jedoch den so gefürchteten Geruch von faulen Eiern erzeugen. Schöpfer dieser Verbindungen sind Bakterien im Darm beim Zerlegen von Nahrungsbestandteilen, die der Körper nicht abbauen kann. Hier gilt, je schwefelhaltiger die Nahrung, desto erbärmlicher stinkt es. Lebensmittel wie Zwiebeln oder Blumenkohl, aber auch Fleisch und Eier sind oft der Ursprung von ganz besonders üblen Geruchsattacken.

Die Meinung, Bohnen allgemein sind der größte Verursacher der Furze, ist nicht ganz richtig. Wer Angst vor Blähungen nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten hat, sollte Zuckerschoten, Prinzess‑ und Keniabohnen bevorzugen. Je jünger und zarter, desto weniger schwer verdauliche Kohlenhydrate haben sich gebildet, welche die Darmbakterien zur Gasbildung veranlassen. Gut für Verdauung und den Geschmack der Bohnen sind Kräuter: Beim Bohnenkraut sagt schon der Name, zu welchem Gemüse es gehört. Außerdem schmecken Kümmel und alle im Mittelmeerraum gern angebauten Kräuter wie Thymian, Rosmarin oder Salbei zu Bohnen und beugen Blähungen vor. Bei Erbsen empfehlen sich Basilikum, Petersilie, Minze, Estragon und Kresse.

Guten Appetit wünscht der Kackblog!

(Quelle: Apotheken Umschau, Bilder Pixelio.de)

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  1. Dirk kackte am 20.07.2008 um 00:36 Uhr:

    Boah, ich muss heute sehr schwefelhaltige Nahrung zu mir genommen haben. Mann o Mann, so richtig schwefelhaltig, Ihr wisst schon.

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