Vom schwäbischen Herrgottsscheisserle und Nonnenfürzle
Es muss schon eine ganze Weile her sein, als schwäbische Mönche während der Fastenzeit, in der sie kein Fleisch essen dürfen, auf die Idee kamen, dieses mit Spinat zu mischen und in Teigtaschen eingewickelt zu essen. Diese Füchse waren der Meinung, dass das Gott nicht sieht und so nannten sie dieses Gericht dann auch “Herrgottsscheisserle” (auch “Herrgottsbescheisserle”).
Ebenfalls in Schwaben gibt es das Schmalzgebäck “Nonnenfürzle” (auch “Nonnenfürzchen”). Jetzt erwartet man natürlich auch hierzu eine passende Geschichte und wer Fantasie hat, kommt da auf sehr lustige Gedanken. Aber leider geht die Bezeichnung auf das mittelniederdeutsche Wort “nunnekenfurt” zurück, das so viel heißt wie “von den Nonnen am besten zubereitet”. Traditionell werden Nonnenfürzle zur Fastnachtszeit gegessen. Bei uns in Mainz gibt’s dann immer Berliner, die wir aber Kreppel (von Krapfen) nennen. Lecker!
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Gekackt von Dirk am 8. November 2009 um 06:23 Uhr.
Stichworte: essen, fasten, gott, religion, sprache







Hm das kannte ich nicht…Ok, dafür gibt es bei uns das Gericht “Besoffene Kapuziner”
Villeicht besteht da ja eine Verbindung? Zuerst saufen und dann böse Blähungen
@Michaela, ich nenn es “Maultaschen”
Bin ja kein Mönch. Und eine Nonne schon garnicht!
@ Britt
Maultaschen kommen die nicht aus Schwaben? Ich kenne die von einer Freundin eben kein typisches österreichisches Essen.
Zum Nonnendasein bin ich auch nicht wirklich geschaffen
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