Verbraucherschützer fordern Versteuerung von Kuh-Fürzen
Es klingt erstmal unglaublich, aber es ist wahr: Die deutschen Verbaucherschützer fordern tatsächlich eine Steuer auf Kuh-Fürze. Argentinische Wissenschaftler haben im Auftrag von Foodwatch einer Milchkuh einen Plastiksack auf den Rücken geschnallt, in dem über einen Schlauch, der in einer zigarillodicken Kanüle direkt an einem der vier Kuhmägen ansetzt, die gasförmigen Ausschneidungen des Rindviehs aufgefangen werden. Keine Angst, der Kuh hat diese Prozedur nicht weh getan.

© schauhi / PIXELIO
Das Ergebnis des Experiments ist erschreckend: Eine Kuh produziert täglich 1.000 Liter übel riechendes Methan. Und Methan ist für die Erderwärmung noch 23 Mal schlimmer als Kohlendioxid (CO2). Es gibt auf der Erde rund 1,3 Milliarden Kühe und das macht es zu einem globalen Problem. Deshalb die Forderung der Verbruacherschützer, eine Extrasteuer für Fleisch- und Milchprodukte einzuführen. Die Steuereinnahmen sollen zur Erforschung diätischer Futterstoffe genutzt werden, um die Gasproduktion zu reduzieren.
Übrigens ist hier der Schaden durch den Öko-Landbau gleichwertig zur konventionellen Landwirtschaft. Auch freilebende und glückliche Kühe furzen wie die Weltmeister.
[via www.stern.de und View Ausgabe August 2008]
Gekackt von Dirk am 5. Oktober 2008 um 05:24 Uhr.
Stichworte: flatulenzen, forschung, furz, klima, kühe, tiere, umwelt






Typisch Deutschland! Die haben doch echt nen Knall!
Das erinnert mich an ein schon recht altes Lied:
http://www.youtube.com/watch?v=mV5r7SwS-YY
Ich stehe total auf diesen Blog. Der Beitrag ist klasse und es sollten sich vielmehr Leute darum kümmern bzw. dafür interessieren, was mit ihrer Umwelt passiert..
Kuhfürze vergiften die Luft.
Es macht mich traurig, dass sich niemand dafür interessiert!
@Billigflug: …und die Kühe furzen fröhlich weiter.
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