Training für die schwache Frauenblase
Der Bundesverband der Frauenärzte in München rät Frauen mit schwacher Blase nicht zur Vorbeugung auf Toilette zu gehen, da sich die Blase bei zu geringem Druck zunehmend verkleinere. Da die Blase letztendlich ein Muskel ist, ist das eigentlich ganz logisch und eine kleinere Blase signalisiert natürlich früher den Harndrang. Der Abstand zwischen den Entleerungen soll möglichst groß sein, um die Blase weiterhin zu trainieren.
Inkontinente Frauen sollen auch aus prophylaktischen Gründen die tägliche Trinkmenge nicht verringern, da der in der Blase konzentrierte Urin wohlmöglich die Blasenschleimhaut angreifen könnte. Lediglich harntreibende Getränke wie diverse Tees, Koffeinhaltiges und natürlich Alkohol sollen vermieden werden. Grundsätzlich ist es aber auch immer ratsam, den Blasenschließmuskel zu trainieren, indem beim Wasserlassen nur kleine Mengen Harn freigegeben und wieder eingehalten werden. Das fällt nicht immer ganz leicht, aber die Gefahr des ungewollten Harnverlustet verringert sich dadurch.
Blasenprobleme entstehen häufig in Folge von Schwangerschaften, bei denen der Fötus auf die Harnblase drückt und diese im Laufe der Trächtigkeit nach unten rutscht. Dann spricht man von einer Senkblase, die manchmal nach der Geburt von selbst wieder nach oben rutscht, oftmals aber durch entsprechendes Rückbildungstraining wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht wird. Gelingt das nicht, kann es zur Harninkontinenz kommen oder eben zu einer schwachen Blase.
via www.az-web.de, www.maerkischeallgemeine.de, Paule
Gekackt von Dirk am 21. Oktober 2009 um 06:25 Uhr.
Stichworte: frauen, inkontinenz, urin






Wo bleibt die Gleichberechtigung? Männer sind auch inkontinent. Am häufigsten kommt die “Dranginkontinenz” vor. Also immerzu müssen bzw. denken zu müssen. Ursache können z.B. Entzündungen oder Tumore in der Blase oder Harnröhre sein.
Hm, also Beckebodentraining ist bei Männer wohl überflüssig. Männliche Inkontinez ist doch meistens ein medizinisches Problem?
mmhh, sehr interessanter beitrag.
muss ich grad mal ner bekannten weiterschicken, die sich immer über ne zu schwache blase beklagt.
vielleicht sollte sie künftiger einfach SELTENER statt HÄUFIGER auf die toilette.
hätte nicht gedacht, dass zu häufiges wasser lassen den harndrang noch erhöhen kann.
Wenn Frau etwas gegen Inkontinenz machen will, gibt´s kaum was besseres als
1. Trampolin springen
2. Bauchtanz.
Beim Bautanz hat zumindest noch der Partner was von. Nicht das Angucken, nein- die sexuellen Fähigkeiten der Frau werden auch noch verbessert..
@chaetzle: Das Trampolinspringen kann ich ja noch nachvollziehen, aber Bauchtanz? Tanzen bzw. Bewegung unterstützt allgemein die Verdauung und ist natürlich nie falsch, aber für die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur gibt es effizientere Übungen. Ich möchte Deinen Kommentar keinesfalls abwerten. Einigen wir uns einfach darauf, dass Bauchtanz (meistens) nett aussieht, der Gelenkigkeit dient und sicherlich auch irgendwie der Harninkontinenz entgegenwirkt.
ich weiss, Bauchtanz sieht nicht danach aus, aber es ist DAS Training für die Beckenbodenmuskulatur. Es ist nicht “ein bisserl mit dem Po und den Hüften wackeln” . Richtig gelernt wird die Binnenmuskulatur des Körpers trainiert.
Daher : keine Einigung. ;-))
Ich bin selbst medizinisch tätig, und schicke die Frauen oft ins Bauchtanzen.
Auch wegen Regelschmerzen etc. Alles was die Frau “da unten” betrifft. ;-)
Übrigens ist der Darm und dessen Ausscheidungen einer meiner Schwerpunkte in der Praxis.
Oh, danke für die Aufklärung. Dann hoffe ich, dass Du noch fleißig hier mitliest und unsere Artikel ergänzt oder korrigierst, falls wir dummes Zeug schreiben. Es freut uns, wenn Fachleute mitlesen.
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