Kurz gekackt… Wieder Verstopfung auf der Internationalen Raumstation

Die Jungs und Mädels, die sich da oben auf der Internationalen Raumstation ISS rumtreiben, haben aber auch ein Pech. Immer wieder werden sie von Defekten mit der Kloanlage geplagt. Dabei sollen sie doch forschen. Aber sie scheinen mehr Erkenntnisse über die Reparatur einer Weltraumtoilette zu sammeln, als über physikalisch-chemische und biologische Prozesse, deren Effekte sonst auf der Erde durch die Schwerkraft überdeckt werden. Naja, irgendwie dient die defekte Toilette auch ein wenig dem Forschungsziel.

Jedenfalls meldete gestern die ISS erneut einen Defekt des Klos. Aber – und das ist das interessante an der Meldung – mit einer Begründung, warum eine der drei stillen Örtchen nicht funktioniert: Durch die Schwerelosigkeit werde vermutlich die Knochensubstanz der Raumfahrer stärker abgebaut und die ungewöhnlich hohe Kalzium-Konzentration im Urin kann von der Kloanlage nicht verarbeitet werden.

Man bedenke dabei, dass diese Anlage das ausgeschiedene Astronautenpipi reinigt und wieder als Trinkwasser ausspuckt. Vielleicht pfeift sich aber auch einer von denen jeden Morgen eine Kalziumbrausetablette rein und geht danach erstmal schön strullern. Nur zugeben möchte er das natürlich nicht. :roll:


Gekackt von Dirk am 15. Januar 2010 um 10:10 Uhr.
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Aufgeklärt: Türgeräusch bei Star Trek ist Toilettenspülung

Seid Ihr Star Trek-Fan und Kackblog-Fan? Dann wird Euch sicherlich interessieren, dass die Sounddesignerin des letzten Films (Star Trek XI, Mai 2009), die das Zischen der Türen auf der Enterprise entwickelt hat und dieses absichtlich anders machen wollte, als bei den bisherigen Star Trek-Filmen, sich für das Geräusch einer russischen Zugtoilette entschieden hat. Kein Witz: Wenn Spock & Co. in diesem Film durch die Enterprise marschieren, hört man beim Öffnen und Schließen der Türen wirklich das Zischen einer dieser Zugtoiletten mit Unterdruckspülung.

Wer es nicht glaubt – oder nicht glauben will – der sei auf Minute 2:22 im folgenden Video verwiesen.

via www.trekzone.de


Gekackt von Dirk am um 06:04 Uhr.
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Gestern ist die US-Raumfähre “Endeavour” nach gut zwei Wochen wieder sicher im Weltraumzentrum Cape Canaveral in Florida gelandet. Die sieben Astronauten an Bord hatten die defekte Toilette auf der Internationalen Raumstation ISS () am eigenen Leib zu spüren bekommen und mussten sich mit den anderen sechs Astronauten für einige Tage die einzig funktionierende Toilette auf der Station und die Notfalltoilette der Endeavour teilen.

Der japanische Raumfahrer Koichi Wakata, den die Amerikaner nach 138 Tagen im All mit auf die Erde zurückbrachten, ist nicht nur der Japaner, der bisher die meisten Tage im All verbracht hat, sondern auch der Mensch, der zum ersten Mal eine neue antibakterielle Astronauten-Unterhose getestet hat, die Gerüche neutralisieren soll. Den High-Tech-Feinripp trug er ohne Unterbrechung einen Monat lang und nach seiner Aussage hat sich keiner der Mitreisenden beschwert. Vielleicht wollten sie auch einfach nur nett sein und lüften jetzt erstmal die Station.

Falls solche Unterwäsche mal in den Handel kommen sollte, trägt das nicht wirklich zu besserer Hygiene bei. Man riecht es halt nur nicht mehr. Bah!

Quelle: rhein-zeitung.de via Twitter ;)


Gekackt von Dirk am 1. August 2009 um 12:18 Uhr.
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Sche-ISS-Klo wieder vollgeschissen und verstopft

Diese Kackblog-Meldung hier kommt reichlich spät und garantiert habt Ihr es schon irgendwo gelesen oder gesehen: Die Toilette auf der . Und das, obwohl erst Ende letzten Jahres eine mehrere Millionen Dollar teure neue Toilette installiert wurde. Blöd ist das jetzt nur, weil gerade 13 Astronauten da oben sind und eine Bedürfnisanstalt definitiv nicht ausreicht. Das ist ja schlimmer als in einer Jugendherberge mit Etagenklo. Also hat man sich geeinigt, dass die sechs Bewohner der ISS die zweite noch funktionierende Toilette benutzen und die anderen sieben Weltallleute die des angedockten Shuttles “Endeavour”. Wie das jetzt weiter geht, kann zur Zeit noch niemand sagen. Warten wir einfach mal ab und hoffen, dass den Jungs da oben nix in die Hose geht.

Quelle: sämtliche Nachrichtenmedien von Nord nach Süd und von Ost nach West

Nachtrag: Die am vergangenen Sonntag ausgefallene Toilette auf der Internationalen Raumstation ISS spült wieder. Dem Kommandanten und einem Flugingenieur gelang es nach mehrmaligen Versuchen die zweite Toilette zu reparieren. Jetzt können die Astronauten gelassen dem Morgenstuhl entgegensehen.


Gekackt von Dirk am 20. Juli 2009 um 20:22 Uhr.
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19 Millionen Dollar für eine Toilette

Der Einbau des Hightech-Klos war bereits für 2008 geplant, aber wie schon so oft verzögerte sich auch das bei der Internationalen Raumstation ISS. Nachdem im letzten Jahr mehrfach die Toilette ausfiel und die Astronauten für einige Tage improvisieren mussten, wurden mit einem ohnehin geplanten Raumflug erst nur Ersatzteile ins All geflogen. Da aber im Laufe des Jahres 2009 die derzeit drei festen Crew-Mitglieder auf sechs aufgestockt werden sollen, ist der Einbau einer neuen Toilette zwingend notwendig.

Zum einen soll die Toilette der Crew mehr Intimsphäre bieten, sprich der wird abgeschirmt und etwas komfortabler. Zum anderen bereitet die Toilette Urin zu Trinkwasser auf und speist dieses automatisch in die Wassertanks der Raumstation ein. Diese Technologie ist allerdings keine NASA-Produktion, sondern stammt vom russischen Luft- und Raumfahrtkonzern RSC Energia. Der Preis von 19 Millionen Dollar für diese exklusive Toilette ist zwar stolz, aber immer noch günstiger als eine Eigenproduktion, so NASA-Sprecherin Lynnette Madison.


Gekackt von Dirk am 3. März 2009 um 05:35 Uhr.
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Rosetta – Die anale Raumsonde

Sorry, ich kann es mir einfach nicht verkneifen. Immerhin schreibe ich für den Kackblog und da geht’s nunmal um alles rund um das tägliche Geschäft, Analitäten und Omnifäkalisten. Und auch scheinbar unscheinbare Dinge sollen nicht unerwähnt bleiben. Und wer investigativen Journalismus betreibt, der kommt so einigen Sachen auf die Spur.

Am 2. März 2004 schoss die Europäische Weltraumorganisation (ESA) eine Raumsonde ins Weltall, die 2014 in den Orbit des Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko eindringen und ihn erforschen soll. Der Name dieser Raumsonde lautet “Rosetta”. Und Rosetta wurde in Friedrichshafen am nördlichen Ufer des Bodensees gebaut. Die ESA hat ihren Sitz zwar in Paris, aber den Namen hat die Sonde von ihren Erbauern bekommen. Also von Deutschen, denen Rosetta (bzw. Rosette) definitiv ein Begriff ist. Aber holla!

© ESA, image by AOES Medialab

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Gekackt von Dirk am 28. Oktober 2008 um 06:15 Uhr.
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Exklusive Fotos der Rakete zur Reparatur des ISS-Klos

Ende Mai 2008 berichteten wir (wie alle anderen Medien auch) von der defekten Toilette auf der Weltraumstation ISS. Die kurz darauf gestartete Rakete mit Ersatzteilen an Bord, versetzte die Astronauten in die Lage, die Toilette im Weltall wieder zu reparieren und sich den eigentlichen Forschungsprojekten zu widmen.

Uns wurde exklusives Fotomaterial des Raketenstarts zugespielt, der als Rettungsaktion für die Jungs auf der ISS initiiert wurde.

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Gekackt von Dirk am 23. Juni 2008 um 06:45 Uhr.
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Defekte Toilette auf der ISS – Wohin mit der Scheiße?

Sieben Jahre lang verrichtete die Toilettenanlage auf der International Space Station ISS im Weltall ihren Dienst einwandfrei. Sie saugte alles auf, was die Astronauten bedrückte und verstaute es sicher in einem großen Vakuumbehältnis. Ab und zu wurden diese dann über den “Progress”-Raumtransporter entsorgt und verglühten in der Erdatmosphäre. Das Toilettensystem für Astronauten hatte ich ja schonmal beschrieben.

Aber wie gestern die NASA berichtete, versagte am vergangenen Montag während der Benutzung ein Motor samt Pumpe und das ganze Klo-System russischer Herkunft gab den Geist auf. Tja, schon ziemlich scheiße, oder? Erste Reparaturarbeiten blieben erfolglos und so bediente man sich ersteinmal der kleinen Toilettenanlage in der noch angedockten “Sojus”-Landekapsel (Soyuz TMA-6), die allerdings nur eine sehr geringe Kapazität hat. Derzeit ist zum Glück nur die Stammbesatzung, bestehend aus zwei russischen und einem amerikanischen Astronauten, an Bord. Aber jeder weiß ja selbst am besten, was da drei Personen alles rauskommen kann. So viel kann das allerdings bei der balaststoffarmen Weltraumnahrung nicht wirklich sein.

Foto: Soyuz TMA-6, NASA

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Gekackt von Dirk am 30. Mai 2008 um 06:16 Uhr.
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Klugscheißen leicht gemacht, Teil 8

Ich hatte es schonmal im Beitrag angerissen, wie Astronauten auf ihrem Weltraumtrip kacken. Dank Ralph weiß ich nun aber wirklich, wie es geht, da oben im Weltall.

Die Jungs da oben haben in der Raumstation ja nicht ihre Raumanzüge an, sondern eher legere Kleidung. Trotzdem bleibt noch die Schwerelosigkeit, die jede noch so dicke Wurst aus der Schüssel schweben lassen würde. Die Toilette an sich kann man ein bisschen sogar als solche erkennen. Etwas futuristischer als unser Heimabort, aber nicht wie vermutet mit vielen kleinen Knöpfchen und Lämpchen, sondern eher etwas spartanisch. Aber erstmal müssen sich die Weltraumjungs mit Fixierhebeln anschnallen, damit sie sich nicht mit beiden Händen an der Schüssel festhalten müssen. Das gäbe beim Abwischen einige Probleme.


Klo auf der MIR, Foto: © Michael Köberl, raumfahrtmuseum.at

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Gekackt von Dirk am 6. April 2008 um 09:32 Uhr.
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Wie kacken eigentlich Astronauten?

Colonel Chris Hadfield von der kanadischen Raumfahrtbehörde erklärte einem interessierten Publikum, mit welchen Finessen sein Team eine Toilette für das Weltall konstruierte.

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Gekackt von Dirk am 15. Januar 2008 um 23:33 Uhr.
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