Hinternentblößer am Freiburger Münster gesichtet

Über die arschzügigen Wasserspeier am Freiburger Münster haben wir ja , aber mir fiel neulich wieder ein Artikel in die Hände, der noch weitere Fotoansichten davon darbot. Und weil es einfach nur toll ist und “verboten aussieht” (Zitat von rebhuhn), möchte ich heute an dieser Stelle nochmals die Figur des “Hinternentblößer” lobpreisen.

© Die Wasserspeier am Freiburger Münster, Kunstverlag Josef Fink, 2002, 2. Aufl., ISBN: 3931820432

Eine nackte, menschliche und ganz offensichtlich weibliche Figur streckt dem Betrachter ihr blankes Hinterteil entgegen. Das dient zum einen als Spottgebärde – was ich durchaus auch nachvollziehen kann – und zum anderen auch zur Abwehr von bösen Geistern. Hm, das kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin ja auch kein Geist, aber wenn ich einer wäre, würde ich mich doch von einem steinernen Frauenarsch nicht abschrecken lassen. Ganz im Gegenteil. Aber gut, die Geister waren damals noch nicht soweit und ließen sich abschrecken.

© 2007 Freiburger Münster

via
www.arte.tv/de/Wasserspeier/1047550.html
kinder.freiburgermuenster.info/index.php?id=19


Gekackt von Dirk am 13. Oktober 2010 um 12:18 Uhr.
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King of Poop

Ich möchte mir nicht vorwerfen lassen, dass ich etwas gegen Arschbilder habe! Ich doch nicht!

Erst kürzlich ist mir dieses wunderbare Exemplar (Bild oben) in der Steiermark direkt vor die Kamera gelaufen. Naja, eigentlich musste ich erst die kleine Kamera im Rucksack suchen und bis ich soweit war, lief das gute Tierchen davon. Egal, eine leichte Bewegungsunschärfe ist sexy.

So, und jetzt komme ich zum Thema, das heute überraschenderweise “Kuharsch” lautet.

Der Kuharsch ist ein Naturphänomen, zu beobachten in der Nähe von Krautheim im Hohenlohekreis, deshalb auch der “Krautheimer Kuharsch” genannt. Er steht seit vielen Jahren sogar unter Naturschutz.

Bild: © Olof Hreiðarsson, wikipedia

Beim Kuharsch handelt es sich um einen wachsenden Bach. Durch das fließende Wasser erfolgt keine Abtragung der Erdschichten, sondern genau das Gegenteil.

Geologisch erklärt: Unterirdisches Wasser wird an den Berghängen mit Kalk angereichert. Beim Austritt dieses Wassers an die Oberfläche setzt sich durch die Reaktion mit Sauerstoff der Kalk ab. Es entsteht Kalksinter, der im Laufe der Jahre einen Damm bildet. In einer Rinne auf diesem Damm fließt das Wasser. Nur Wasser ;)

Und jetzt bitte dieses Foto mit dem ganz oben vergleichen! Passt, oder?


Gekackt von Britt am 3. September 2010 um 06:40 Uhr.
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Wer hat ins Wasser gepinkelt?

Letzten Sommer berichteten wir über das Urinieren in Schwimmbädern und dass der typische Schwimmbadgeruch, den wir alle kennen, eine Mischung aus Chlor und Urin ist. Ich hatte schonmal Fotosd eines völligst überfüllten Schwimmbeckens in Tokyo gesehen, aber jetzt endlich habe ich auch das passende Video dazu gefunden. Ihr könnt Euch sicherlich schon denken, was ich mir dabei denke: Wieviele Wasserpinkler sind da im Becken? Man sieht die Urinwolke nicht, man spürt deren Wärme nicht und man hat verständlicherweise keine Lust, das Becken zu verlassen, um die Toilette zu besuchen.

Mich würde das echt interessieren, wieviel Harnsäure sich zum Zeitpunkt der Videoaufnahme in dem Becken befand.


Gekackt von Dirk am 18. Februar 2010 um 06:18 Uhr.
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Tempo und WaterAid für eine bessere Welt!

Klopapier trifft Visionen! Tempo spendet noch bis Ende Februar 2010 von jeder verkauften Aktionspackung Tempo-Toilettenpapier zehn Cent an die internationale, gemeinnützige Gesellschaft WaterAid!

Ich gebe zu, bisher habe ich das Toilettenpapier von Tempo noch nicht gekauft. Wahrscheinlich würde ich mir damit nur die Nase putzen. Aber warum nicht? Zur Zeit wäre es ja sogar für einen guten Zweck.

Eine Welt, in der jeder Mensch Zugang zu sicherem Trinkwasser und sanitären Anlagen hat – das ist die Vision von WaterAid.

Mehr zur Aktion unter http://www.tempo-toilettenpapier.de und http://www.wateraid.org.


Gekackt von Britt am 20. Januar 2010 um 06:24 Uhr.
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Chinas größter (natürlicher) Wasserfall ist der Huangguoshu-Wasserfall in der Provinz Guizhou mit einer Breite von 101 Metern.

Nur einen Meter kürzer ist ein künstlicher Wasserfall, der zur Zeit ein Touristenmagnet anlässlich einer Sanitärmesse in der südchinesischen Provinz Gunagdong ist. Dort wurden alte Toiletten, Urinale, Bidets und Waschbecken von tausenden Chinesen verwertet und zu einer fünf Meter hohen Wasserfallwand aufgetürmt. Auf so eine Idee muss man erst mal kommen! Ich frage mich, ob das Wasser dazu auch aus der Kanalisation kommt?

Mehr Bilder:

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Gekackt von Britt am 25. Oktober 2009 um 06:19 Uhr.
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Der berühmte Arsch vom Freiburger Münster

Da entblößt einer sein Hinterteil und niemand schreitet ein, nicht einmal der Herr Erzbischof! Im Gegenteil. Er spendiert sogar Kirchensteuern dafür, dass er es wie in den letzten 600 Jahren weiterhin tut.

Kunsthistoriker aus der ganzen Welt rühmen das Münster “Unserer Lieben Frau” zu Freiburg als ein architektonisches Meisterwerk der Gotik. Hier gibt es 91 sogenannte Wasserspeier, wie an vielen anderen gotischen Gotteshäusern auch. Da gucken bizarre Bestien, Flügelwesen, Hundeköpfe und Skelette mit hervorquellenden Augen auf den Münsterplatz herab. Sie haben die wichtige Aufgabe, über Rinnen das Regenwasser von den Mauern abzuleiten.

Früher glaubten die Menschen, dass die Wasserspeier-Gestalten den bösen Geistern Angst einjagen und alles Böse von der Kirche fernhalten könnten. Mich hat es nicht abgeschreckt, ich war drin ;-)

Arsch als praktische mittelalterliche Regenrinne

Viele der Wasserspeier haben Namen bekommen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 20. September 2009 um 05:59 Uhr.
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Man nehme einen bootsförmigen Holzrahmen, verpackt ihn mit drei Schichten Papier aus Schafskot, hält das Ganze zusammen mit einer Mehl-Wasser-Klebstoff-Mischung und beschichtet es mit Bienenwachs und Sojaharz. Fertig ist ein umweltfreundliches sportliches Wasserfahrzeug!

Die Idee dazu hatten die beiden Waliser Papierproduzenten Lawrence Toms und Lez Paylor. Sie wollen mit dem Kack-Kanu den Ärmelkanal überqueren und mit dieser Aktion Geld für die Wales Air Ambulance sammeln. Ihr Ziel sind £ 11.979 an Spenden, das entspricht 1 Penny für jedes 10. Schaf in Wales.

Seit 2 Jahren planen und bauen Lawrence und Lez nun schon an ihrem Boot, welches das weltweit erste aus Kacke ist. Probleme gab es während der Entwicklung Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 11. August 2009 um 06:42 Uhr.
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Das Wasser wirkt ja ganz sauber ... aber ist es das auch?

Pack die Badehose ein … Naja, ins Schwimmbad wollen wir ja nicht mehr so oft. Ist der Badesee denn besser? Zu Millionen Litern Menschenpisse kommt da nämlich noch der ganze Dreck von Enten und Schwänen. Ich weiß ja nicht, was schlimmer ist, und mache mir so meine Gedanken!

Statistisch gesehen schlucken wir beim Baden im Schnitt 30 bis 50 ml Wasser. Das ist zwar nicht viel, doch reicht diese Menge, um Unmengen Krankheitserreger aufzunehmen, die Wasservögel ausgeschieden haben (hier setzt die ein). Und glaubt nicht, dass eine kleine Ente nur kleine Häufchen hinterlässt! Das sieht nur so aus. Ein Vergleich: Ein Mensch kackt am Tag durchschnittlich 150 g. Eine Ente scheidet dagegen täglich rund 336 g Kot aus, angehäuft mit 18-mal mehr Streptokokken im Vergleich zu menschlichen Fäkalien! Die Fracht an derartigen Fäkalbakterien, die durch eine einzige Ente in den See gelangen, entspricht also der von vielen Menschen – wobei ich jetzt fest davon ausgehe, dass die meisten von Euch die Benutzung von Toiletten vorziehen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 23. Juli 2009 um 05:50 Uhr.
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Das bin ich mit meinem Wasserglas: viel trinken und nebenbei ein paar Webcam-Effekte ausprobieren.

Das war ja vielleicht ein mega heißer Tag gestern! In meinem Büro stand die Luft und ich war eigentlich viel zu platt zum arbeiten. Es war einfach zu heiß! Ich habe Unmengen Wasser in mich rein geschüttet. So zwischen 4 und 5 Liter, schätze ich. Klar, sobald es warm wird und wir schwitzen, trinken wir automatisch mehr. Bei normalen Temperaturen hingegen muss ich mich immer wieder selbst erinnern, ausreichende Mengen Flüssigkeit zu mir zu nehmen.

Dabei ist es längst kein Geheimnis mehr: Wasser trinken ist das simpelste Mittel, Gewicht zu halten oder zu reduzieren. Außerdem bekommt man leicht eine Verstopfung, wenn man zu wenig trinkt. Forscher haben herausgefunden, dass Wassertrinken sogar den Energieverbrauch des Körpers erhöht. 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag können den Energieumsatz um bis zu 100 Kilokalorien erhöhen. Hochgerechnet auf ein Jahr können wir dadurch etwa 36.500 Kilokalorien mehr verbrauchen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 26. Mai 2009 um 06:31 Uhr.
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Pinkeln im Schwimmbad gesundheitsfördernd?

Endlich haben die Freibäder wieder geöffnet! Es ist doch ganz was anderes, abends bei den letzten Sonnenstrahlen draußen ein paar Bahnen zu ziehen, als auf Neonröhren zu starren. Ich will mich heute einem Thema widmen, dass uns wohl alle beschäftigt, wenn wir ins Becken springen, in dem schon hunderte Menschen plantschen: Wieviel Pisse ist da drin?

Bei Galileo habe ich einen aufschlussreichen Beitrag dazu gefunden. In einem Experiment wurde getestet, wieviel Urin sich in Deutschlands Freibädern befindet, was passiert, wenn Chlor mit Urin reagiert und welche gesundheitlichen Auswirkungen es hat, wenn wir beim Baden Wasser schlucken. Mit einem Harnstoffmesskoffer war das Team unterwegs in Deutschlands Schwimmbädern. Im Schnitt wurden 1,1 Milligramm Harnstoff pro Liter Beckenwasser ermittelt. Hochgerechnet entspricht das 40 Pinklern pro Stunde. Im Ruhrgebiet und in München gibt es die meisten Pinkler, bis zu 50 in der Stunde. Die wenigsten in Hamburg, dort sind es “nur” 20.

Wenn viel gepinkelt wird, muss umso mehr Chlor ins Wasser. Was die wenigsten wissen: Die roten Schwimmbadaugen kommen nicht vom Chlor, sondern von der reizenden Chlor-Urin-Mischung. Und auch der typische Schwimmbadgeruch ist eine Folge von Chlor- und Urin-Reaktionen. (Wie riecht es erst, wenn dann noch ins Spiel kommt??)

Zum krönenden Abschluss des Berichtes kommt ein Mediziner zu Wort, der die Sache schließlich wieder relativiert: Schlucken wir das vollgepisste Badewasser, ist das garnicht schlimm. Urin hat sogar, in Maßen genossen, gesundheitsfördernde Wirkung und stärkt das Immunsystem. Aha!

Hier der Fernsehbeitrag als Video: Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 4. Mai 2009 um 05:40 Uhr.
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