Wer in der Fachhochschule Gelsenkirchen zur Toilette geht, bleibt nicht unbemerkt. Prof. Mete Demiriz (Foto) vom Fachbereich Ver- und Entsorgungstechnik hat gleich neben seinem Büro die Kommandozentrale der Sanitäranlagen eingerichtet. Von hier aus hat er alles im Blick. Indirekt selbstverständlich.
Seine Studenten und er können auf Schalttafeln und Zählern die Benutzung der sanitären Anlagen genau beobachten. Und das sogar für jedes einzelne Klo, Pissoir und Waschbecken, die alle über Sensoren und Datenkabel mit einem Computer vernetzt sind. 32 Schüsseln und 16 Waschtische. Wasserverbrauch, Benutzungshäufigkeit und selbst die Länge von Sitzungen werden dokumentiert.
“Wir haben schon manches Muster feststellen können”, berichtet Demiriz. So befand sich jemand 20 Sekunden in einer Kabine auf der Herrentoilette, ließ anschließend kurz das Wasser am Waschbecken laufen, ging wieder zurück zum Klo, um 30 Sekunden später erneut das Wasser laufen zu lassen. Erst dann folgte eine 20-minütige Verweildauer auf der Toilettenbrille. Die Studenten haben lange überlegt: Der Benutzer zog erst Papier von der Rolle, befeuchtete es, säuberte die Brille, wusch sich die Hände und nahm schließlich Platz.
Diesen Aufwand betreibt der Fachbereich auch im Auftrag von Sanitärunternehmen: Den ganzen Artikel lesen »
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Gekackt von Britt am 22. September 2008 um 06:13 Uhr.
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Habt Ihr Euch schon mal Gedanken über die richtige Sitzhaltung gemacht? Falls Ihr Engländer seid, hat Euch darüber vielleicht Eure Gesundheitsbehörde aufgeklärt? Weil ein Drittel der Einwohner Englands an Verdauungsproblemen leiden, verteilt eine Filiale des National Health Service in Schottland an Krankenhäuser und Arztpraxen den Ratgeber: “Good Defecation Dynamics”. Das bedeutet so viel wie “Die Dynamik des guten Stuhlgangs”. Ist das nicht großartig? Ratschläge für die richtige Position auf der Toilette!
Aber wie denn nun? Wichtig ist die richtige Sitzhaltung sowie die Atemtechnik! Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 9. September 2008 um 05:46 Uhr.
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Überkommt Euch unwillkürlich das Gefühl mal zu müssen, sobald Ihr es irgendwo plätschern hört? Bei mir ist das so und bei den meisten anderen bestimmt auch, oder? Wieso also verbinden wir Plätschern und Pinkeln?
Eine Theorie geht davon aus, dass der Mensch konditioniert wurde. Das bedeutet, dass wir ein Verhaltensmuster erlernen, bei dem ein bestimmter Reiz eine bestimmte Reaktion hervorruft. Mit ca. zwei Jahren fangen wir an, die Windel gegen die Toilette zu tauschen. Und da hören wir dann das Plätschern - das ist der Reiz. Im Laufe der Jahre verbindet das Gehirn Plätschern und Pinkeln - das ist die Reaktion. Geräusch und Tätigkeit verschmelzen miteinander. Wenn wir es plätschern hören, denkt unser Gehirn automatisch ans Pinkeln und stellt sich darauf ein, indem es die Blase in Bereitschaft versetzt. Deshalb verspüren die meisten Menschen den Drang zu müssen auch wenn die Blase gar nicht voll ist.
Passend zu Dirks Beitrag am Donnerstag (Studentenklo) will ich heute der Frage nachgehen, warum wir das eigentlich eklig finden, sobald unsere Studentenzeit vorbei ist.
Ekel ist eine der elementarsten Emotionen des Menschen. “Er aktiviert ein automatisches Rettungsprinzip”, behaupten Ekelforscher. Mit all seinen Begleiterscheinungen wie Unwohlsein, Brechreiz und Würgegefühl hält er uns auf Abstand vor Dingen, die unserer Gesundheit gefährlich werden könnten, wie etwa Fäkalien, Erbrochenes oder Verfaultes.
Kleinkinder haben noch keine Hemmungen, in ihrer Kackawurst zu puhlen oder sich komische Dinge in den Mund zu stecken. Die Fähigkeit, Ekel zu empfinden, ist zwar angeboren, Ekelgefühle werden jedoch erst im Laufe der ersten Lebensjahre erworben. Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 9. August 2008 um 05:20 Uhr.
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Bekanntermaßen gehen Frauen immer in Gruppen von mindestens zwei Personen auf Toilette. Warum das so ist, hat Britt in ihrem Artikel Zusammen aufs Klo leider nur angedeutet. Für uns Männer ist dieses Rätsel damit nicht gelöst.
Aber gehen wir es doch mal von der anderen Seite an. Was passiert mit Frauen, wenn sie alleine aufs stille Örtchen gehen? Um das herauszufinden, haben wir unseren Kackblog-Spitzel mit der Videokamera losgeschickt.
Klofrauen haben ein ganz grundsätzliches Problem. Wenn sie arbeiten, also die Toiletten putzen oder frisches Klopapier einlegen, passt niemand auf ihr Tellerchen auf, das sie vor der Toilette in guter Lage positioniert haben.
Denn der gemeine Toilettenbenutzer drückt nur eine Münze ab, wenn die Klofrau mit vorwurfsvollem Blick am Teller wacht. Jeder kennt das schlechte Gewissen, wenn man an einer Klofrau vorbeigeht, ohne etwas hinzulegen. Die Klofrau verdient also mehr Geld, wenn sie am Teller aufpasst, als wenn sie arbeitet. Dieses Klofrau-Paradoxon ist faszinierend, denn es ist ein Sinnbild für unser Sozialsystem. Arbeit lohnt sich nicht. Unser soziales Netz provoziert die Tellerchenmentalität. Unsere Gesellschaft generiert Klofrauen. Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 12. Juli 2008 um 06:05 Uhr.
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Auf meinem Thron bin ich ja die Prinzessin. Hier kann ich mich auch mal gehen lassen. Alles kein Problem! In anderen Kulturen geht es da schon etwas schamhafter zu, blicken wir zum Beispiel nach Japan.
Den japanischen Frauen ist es unangenehm, dass jemand ihre Geräusche auf der Toilette hören könnte. Deshalb war es vor nicht allzu langer Zeit üblich, während der Toilettenbenutzung kontinuierlich die Klospülung zu betätigen. Der Wasserverbrauch dafür stand in keinem Verhältnis zum Nutzen. Reine Verschwendung! Da Aufklärungskampagnen keine Wirkung zeigten, wurde in den 1980ern ein Gerät eingeführt, das das Geräusch der Wasserspülung nachahmte und so das tatsächliche Spülen überflüssig machte. Ein bekannter Markenname ist Otohime (音姫), übersetzt “Geräuschprinzessin”, benannt nach der gleichnamigen japanischen Göttin. Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 7. Juli 2008 um 05:44 Uhr.
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Ihr fragt Euch, warum Frauen nur in Grüppchen auf Toilette gehen? Es handelt sich dabei um ein Geheimnis, das den Mann seit Urzeiten beschäftigt. Wir Frauen lieben Geheimnisse. Sogar sehr. Gerne wären wir doch mysteriöse, schöne Wesen mit der Gabe, das andere Geschlecht in ihren Bann zu ziehen. Dazu gehört auch der Trieb, von einer Freundin aufs Klo begleitet zu werden. Diese Tätigkeit schließt den Mann aus und gibt ihm damit Rätsel auf, was Frau begrüßt. Es stellt sich natürlich die Frage, was sich dort hinter den Türen abspielt. Im Allgemeinen bestätigt sich hier das bei der Frau sehr ausgeprägte Bedürfnis sich jemandem mitzuteilen. Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 28. April 2008 um 06:27 Uhr.
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In unserer Familie gibt es diese Redewendung, ein treffendes geflügeltes Wort: “Ich bin immer der Arsch!” Warum die andern das sagen, weiß ich nicht. Aber mir passiert häufig folgendes: Auf der Toilette sitzend muss ich beim Griff zur Klopapierrolle feststellen, dass da nur eine leere Papphülse hängt! Na, toll! Oder noch besser, es hängt ein einziges, letztes Mitleids-Blatt neben mir. Wieso hat sich das zur Gesetzmäßigkeit entwickelt? Immer ich. Wieso kann nicht der, der das letzte Blatt abwickelt, eine neue Rolle aus dem Schrank holen und ins Bad bringen?
Ich muss dazusagen, dass sich unser heimischer Klopapiervorratsschrank in der Küche befindet. Und es ist äußerst umständlich, mit herunter gelassener Hose durch die halbe Wohnung zu hüpfen! Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 14. April 2008 um 04:50 Uhr.
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Hämorrhoiden hat jeder. Du, ich, wir alle. Das gefäßreiche Polster oberhalb des Schließmuskels gewährleistet den Feinabschluss des Afters. Erst wenn sich der Gefäßring enzündet und vergrößert und knotige Ausbuchtungen bildet, wird von Hämorrhoiden als einer Krankheit gesprochen.
Ein häufig unterschätztes Risiko ist das Zeitungslesen auf der Toilette, oder das unnötig lange Verweilen auf dem stillen Örtchen in sitzender Haltung. Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 31. März 2008 um 05:47 Uhr.
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