Es ist ja landläufig bekannt, dass der Mensch zur gesunden Verdauung seine Mahlzeiten auf den ganzen Tag in kleine Portionen aufteilen sollte, um den Magen-Darm-Trakt nicht zu sehr zu belasten, aber ihm immer was zum Verarbeiten zu geben.

Und das sollte gut geplant mit einem Frühstück am Morgen beginnen, denn diese Mahlzeit bringt Körper und Geist in Schwung. Nachweislich bringen wir unsere Höchleistungen am Morgen und da sollten wir unseren Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgen.

Anmerkung für Klugscheißer: Der Begriff Frühstück reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück und bezeichnet das früh am Morgen gegessene Stück Brot.

Man muss sich das mal logisch überlegen: Nachts verbraucht unser Körper zwar weniger Energie, aber er verbaucht halt welche. Und das über einige Stunden. Da muss der Kohlehydrat-Speicher angezapft werden und genau den gilt es morgens wieder zu füllen. Aber nicht durch die schiere Masse, sondern besonnen, genüsslich und in Ruhe.

Ernährungswissenschaftler haben herausgefunden, dass das Frühstück etwa 1/4 des täglichen Energie- und Nährstoffbedarfs ausmachen sollte. Das sind so in etwa 500 bis 700 Kilokalorien. Und abwechslungsreich sollte es ein. Also eine gute Mischung aus Getreide, Obst, Milch, Brot/Brötchen, Käse, Joghurt/Quark und natürlich Wasser oder einem Fruchtsaft als Getränk. Es darf auch Kaffee oder Tee sein, aber keine größeren Mengen davon.

Ein Früchtemüsli aus Vollkorngetreide bietet sich als Frühstück sehr gut an, da hier Keim und Randschichten mit verarbeitet sind und wertvolle Ballast- und Mineralstoffe enthält. Die Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an und gleichen den Cholesterinspiegel aus. Außerdem enthält Getreide komplexe Kohlenhydrate, die der Körper nur langsam abbauen kann und den daraus entstandenen Zucker ebenso langsam ins Blut abgibt. Es findet keine Unterzuckerung statt und wir fühlen uns länger satt. Gut.

Und wir sollten uns für das tägliche Frühstück Zeit nehmen. Eine Zeitung dabei lesen, einen Artikel für den eigenen Blog schreiben oder mit der Familie plaudern. Oder von mir aus auch das Frühstücksfernsehen eines spontan ausgewählten Senders schauen. Ist ja eh überall das gleiche zu sehen. Auch die Regelmäßigkeit ist eine wichtige Komponente, denn unser Körper braucht feste Zeiten, nach denen er sich richten kann, um die geforderte Leistung zu bringen. Damit kann man gut starten und kommt wunderbar durch den Tag.


Gekackt von Dirk am 28. Dezember 2010 um 06:43 Uhr.
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Jeder Darm hat seinen Rhytmus. Meistens funktioniert der ohne darüber nachzudenken. Nach dem Frühstück oder Mittagessen. Was aber, wenn wie unser Frühstück plötzlich morgens um 2 einnehmen (Asien) oder mittags um 1 (Karibik)? Wie lange braucht unser Körper für die Umstellung? Und wie gewöhnen sich Menschen daran, die sich jobbedingt ständig durch unterschiedliche Zeitzonen bewegen?

Bei kurzen Reisen ist es ratsam, einfach nach dem alten Rythmus weiterzumachen, da der Körper sonst vollkommen aus dem Takt kommt und man zu Hause dann erst mit dem richtigen Jetlag kämpfen muss. Bei längeren Aufenthalten sollte man seine Schlafgewohnheiten bereits in der Heimat einige Tage vorher langsam an den Zielort anpassen. Also bei Reisen nach Westen abends 1-2 Stunden später ins Bett und sich vor Reisen nach Osten früher bettfein zu machen.

Am Ziel angekommen sollte man der Versuchung widerstehen und sich nicht auf ein Mittagsschläfchen einlassen. Möglichst viel Sonnenlicht hilft der inneren Uhr beim neuen Takt und frische Luft verhindert frühzeitige Müdigkeit. Also erstmal die Stadt erkunden und möglichst lange wach bleiben, um nicht viel früher ins Land der Träume zu entschwinden. Auch die Schlafdauer sollte nur unwesentlich von der gewohnten abweichen.

Weitere hilfreiche Tipps findet man im Artikel von Constanze Löffler unter www.stern.de/schlaf/erkrankungen/:Jetlag-Reisen-Zeit/636999.html


Gekackt von Britt am 1. Februar 2010 um 05:47 Uhr.
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Bewegung ist gut für die Verdauung. Und beim Tanzen bewegt man sich ganz gezielt. Also ist tanzen gut für die Verdauung. Und wie man richtig verdaut, kann man hier lernen.

Zum Bestellen Das Übungsposter des „Lefax Tanzkurs – für eine entspannte Verdauung“ mit den vier Tanzübungen und den verschiedenen Levels kann kostenlos bestellt werden. Oder .


Gekackt von Britt am 30. Januar 2010 um 06:12 Uhr.
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Die Theorie der Fußreflexzonenmassage basiert auf der Vorstellung, dass bestimmte Flächen auf unseren Fußsohlen eine Entsprechung in Bereichen unseres Körpers besitzen. Während ich diese Zeilen hier schreibe, habe ich die Beine bequem hochliegen und bekomme die Füße massiert. :lol:

Dank meiner neuen äußerst praktischen Baumwoll-Söckchen ist es selbst Amateur-Masseuren ein Leichtes, die richtigen Stellen zu treffen. Es heißt, durch die Stimulierung der Reflexpunkte werden die angesprochenen Organe besser durchblutet.

Ein Organ interessiert mich dabei wie immer besonders: Der Darm (auf der Socke ist das das gelbe Gebilde im unteren Drittel). Löst zum Beispiel der entsprechende Griff an der Darm-Reflexzone einen Schmerz aus, lässt das Schlüsse zu, dass genau dort Blockaden, Krankheitserreger oder sonstige Schwächen vorliegen. Zum Glück fühlt sich bei mir alles gut an! Und egal, ob besser durchblutet oder nicht: Es tut guuuut!!! Weitermachen!!!


Gekackt von Britt am 23. Dezember 2009 um 05:49 Uhr.
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Erste Verdauungsstufe der Weihnachtsmarktbratwurst mit Brötchen.

Am Jahresende habe ich immer den Eindruck, die Zeit rast! Weihnachtsfeiern, Power-Shopping, Weihnachtsmarktbesuche, schnell noch dies und das erledigen … Kein Wunder, wenn das manchmal in Hektik und Stress ausartet. Blöde Nebenwirkung: Stress kann eine Ursache für Verstopfung sein! Und wer will das schon!

Also, damit es flutscht wie das ganze Jahr über, hier die Kackblog-Tipps:

1. Auf ausreichend Bewegung achten! Eine halbstündige Extrarunde über den Weihnachtsmarkt reicht manchmal aus, um die Verdauung in Schwung zu bringen (nicht nur rumstehen und Glühwein trinken).

2. Nicht zu viel Schokolade essen, denn die stopft! Statistisch gesehen isst jeder von uns pro Jahr 8 Kilo Schokolade. Aber bitte nicht alles auf einmal in den drei Wochen vor Weihnachten!

3. Zeit beim Essen lassen und gründlich kauen. Bratwurst nicht herunter schlingen! Gut gekaut ist halb verdaut. Empfohlen wird 30 mal kauen.

4. Ausreichend trinken, um den Stuhl weich zu halten.

5. Viele Ballaststoffe essen. Gemüse, Salat, Vollkornprodukte, Trockenfrüchte… Ich weiß, das klingt nicht so einladend wie gebrannte Mandeln, Marzipankugeln und frisches Schmalzgebäck, aber zuviel Fett und Zucker brauchen wir wirklich nicht.

6. Stuhldrang nicht unterdrücken! Vielen Menschen fehlt in Stresssituationen sogar die Zeit, auf die Toilette zu gehen. Das ständige Unterdrücken kann Verstopfung auslösen.

Der Countdown läuft, noch 9 Tage bis Weihnachten! Ich wünsche eine stressfreie Zeit und einen geschmeidigen Stuhlgang :lol:


Gekackt von Britt am 15. Dezember 2009 um 06:18 Uhr.
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Heute gehe ich der spannenden Frage nach: Was passiert in unserem Körper, kurz bevor wir unseren Kot ausscheiden? Alle Nährstoffe sind der Nahrung entzogen und verwertet und der Dickdarm ist fleißig dabei, unserem Speisebrei auch noch die Flüssigkeit zu entziehen. Und dann?

Durch rhythmisches Zusammenziehen der Darmmuskulatur wird die immer fester werdende Masse weiterbewegt und gelangt nach und nach in den Enddarm, der den Kot  bis zur Ausscheidung sammelt. Damit nicht gleich alles durchläuft, gibt es einen Verschluss, den . Außerdem befinden sich in der Schleimhaut des Enddarms Schwellkörper, die dem Schließmuskel helfen, dass Kot und Gase nicht sofort nach draußen gelangen. Die Schwellkörper sind in der Lage, den Zustand des Darminhaltes genau zu erkennen und sie wissen, wann sie anschwellen müssen und wann nicht.

Der Darminhalt kann, je nachdem was wir gegessen haben, eine feste oder eine eher flüssige Konsistenz haben. Haben wir viel Zwiebeln gegessen, kommt ein hoher Anteil an Gasen dazu. Dieses Gemisch immer zuverlässig zurückzuhalten, bis der äußere Schließmuskel den Befehl für den Stuhlgang gibt, kann nur mit Unterstützung der Schwellkörper gelingen.

Füllt sich der obere Abschnitt des Enddarms, genannt Ampulle, langsam mit Inhalt, weitet er sich stark aus. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 17. November 2009 um 06:21 Uhr.
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Nachtrag Erntedankfest: Mein Coca-Cola-Strauch

Tag 1, frisch gepflanzt: Mein Coca-Cola-Strauch

Einen grünen Daumen hatte ich noch nie. Jahr für Jahr fülle ich unseren Balkon mit Kräutern in diversen Pflanzgefäßen und spätestens nach ein bis zwei Sommerwochen lässt alles die Blätter hängen.

Irgendwann im vergangenen Mai, als ich wieder mal einen experimentierfreudigen Tag hatte, pflanzte ich voller Optimismus einen Coca-Cola-Strauch. Der heißt nicht etwa so, weil man daraus Cola produziert, sondern weil die Blätter ganz stark nach Cola riechen. Der eigentlich richtige Name der Pflanze ist Eberraute und im Mittelalter würzte man damit fettige Speisen, um sie leichter verdaubar zu machen.

In der heutigen Volksmedizin wird der Eberraute eine magenstärkende, verdauungsfördernde Wirkung zugeschrieben. Das wollte ich unbedingt ausprobieren! Aber da war er wieder, der fehlende grüne Daumen! Mein Pflänzchen mickerte so vor sich hin. Nur einmal hatte ich ein paar Spitzen als Gewürz in einer leckeren Suppe verwendet. Bis heute habe ich leider vergeblich auf die reiche Ernte gewartet…

Tag 150, viel ist nicht gewachsen!


Gekackt von Britt am 4. Oktober 2009 um 14:13 Uhr.
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Die Reste der Tortellini.

Wer stellt eigentlich die Menüs für Fluggesellschaften zusammen? Es ist nicht so, dass ich besonders anspruchsvoll bin, was die Qualität angeht. Aber was da manchmal so auf dem Teller liegt, hat nicht unbedingt was mit vernünftiger Ernährung zu tun. Naja, außer man fliegt mit Emirates oder Thai Airways oder so.

Ein 10-Stunden-Flug ist eine Plage für meine Verdauung. Das lange Sitzen und die mangelnde Bewegung lassen mich aufquellen. Spätestens nach 3 bis 4 Stunden fängt die Hose an zu kneifen. Wenn das Essen serviert wird, freue ich mich dann auf etwas, das meinem luftgefüllten Bauch gut tut. Meistens sitze ich leider so ungünstig – entweder zu weit vorn oder zu weit hinten -, dass ich schon garnicht mehr wählen kann und das essen muss, was übrig ist. Auf meinem letzten Langstreckenflug gab es Käse-Tortellini. Okay. Die waren garnicht so schlecht, wenn auch sehr (!) sahnig. Neben den Tortellini stand ein Schälchen Krautsalat. Vitamine? Naja. Das kann ich so sehen: Entweder macht das Kraut, dass sich die Bauchluft schneller einen Weg nach draußen sucht. Oder aber ich werde platzen! Den anderen Passagieren muss es doch auch so gehen? Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 23. August 2009 um 06:34 Uhr.
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Bild: www.kevinvanaelst.com

Verklebt ein verschluckter Kaugummi eigentlich den Magen? In meiner Kinderzeit musste ich mir allerlei Blödsinn anhören: Pass auf, ein Kaugummi bleibt sieben Jahre lang im Magen! Oder: Wasser und zuviel Eis macht Läuse im Bauch! Pahh, alles Quatsch! Inzwischen kenne ich Menschen, die jeden Tag mindestens fünf Kaugummis runterschlucken. Mit Absicht. Und die leben immer noch, obwohl sich da theoretisch in den letzten sieben Jahren einiges angesammelt haben dürfte.

Mit dem verschluckten Kaugummi verhält es sich nämlich genau so wie mit anderen unverdaulichen Dingen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 9. August 2009 um 07:26 Uhr.
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Gestern war Internationaler Frauentag (Weltfrauentag). Das hat ja jeder durch die Presse mitbekommen. Wir gedachten also gestern allen Frauen und erinnerten daran, dass es nicht allen so gut geht, wie mir. Das liegt aber auch daran, dass ich ein Mann bin.

Es gibt aber noch weitere Welttage, die leider wenig bis gar keine Beachtung durch die Presse erfahren. So ist z.B. am 2. Februar jeden Jahres immer der Welttag der Feuchtgebiete und am 19. November der Welttoilettentag.

Ich habe mal die für uns Kackblogger relevanten Welttage rausgesucht. Eine Auflistung aller Gedenk- und Aktionstage findet Ihr bei Wikipedia.

02. Februar
Welttag der Feuchtgebiete 8O

Zweiter Donnerstag im März
Weltnierentag

7. März
Tag der gesunden Ernährung

22. März
Weltwassertag (braucht man ja zum Runterspülen)

7. April
Weltgesundheitstag

16. April
Tag gegen Lärm (an diesem Tag bitte leise furzen)

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Gekackt von Dirk am 9. März 2009 um 06:20 Uhr.
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