“Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten” heißt es und da ist wohl wirklich etwas dran. Wo sonst könnte eine Bronzestatue in Form eines Hundehaufens öffentlich installiert werden? Um auf Hunde aufmerksam zu machen, die von ihrem Herrchen/Frauchen einfach ausgesetzt werden, schuf der Künstler Jerzy S. Kenar diese übergroße Abbildung eines Kackhaufens.

Diese Statue verziert seit einige Jahren einen öffentlichen Platz mitten in Chicago und wurde mittlerweile zu einer echten Touristenattraktion.


Gekackt von Dirk am 25. Februar 2011 um 07:22 Uhr.
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© www.igougo.com

Was aussieht wie unser Kackblog-Logo in Bronze gegossen, ist eigentlich die Statue des aztekischen Gottes Quetzalcoatl. Wenn ich den Namen ausspreche, klingt das nach tiefstem Ur-Bayerisch. Man sagt ja auch, dass die Azteken gejodelt hätten. Am End hatte der Freistaat Bayern noch eine Kolonie im südamerikanischen Dschungel. Wer weiß.

Aber trotz der scheinbar bayerischen Ursprünge ist das die Gottheit für Kreativität und Fruchtbarkeit. Das mag man gar nicht glauben – auch wegen den scheinbar bayerischen Einflüssen – und fragt sich, was eine Kackwurst damit zu tun hat. Soll die täglich veränderte Form des Stuhlgangs Kreativität ausdrücken und ein reiches Umschwärmen von Fliegen und Käfern Fruchtbarkeit ausdrücken? Wie auch immer, diese Statue, die man unweigerlich als gottesverehrende Statue erkennt, steht im schönen Städtchen San José in Kalifornien/USA.

Ergänzung: Wenn man nach dem Gott Quetzalcoatl im Internet sucht, findet man immer nur Abbildungen von drachenähnlichen Wesen. Wikipedia sagt dazu “Meist wurde Quetzalcoatl als große Klapperschlange mit Federn des heiligen Vogels Quetzal dargestellt, aber auch als bärtiger und hellhäutiger Mann.” Was sich der kalifornische Künstler bei oben abgebildeter Statue gedacht hat, wird damit noch unklarer. Aber vielleicht war es ja auch ein Bayer. :mrgreen:

via oddee.com bzw. www.igougo.com/journal-j4017-San_Jose-People-watching_in_Downtown_San_Jose.html#ReviewID:1207619


Gekackt von Dirk am 25. November 2010 um 06:12 Uhr.
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Unser zu Recht treuer Leser muetze schaut manchmal über den Tellerrand und liest bei anderen Blogs mit. Wir sind ihm aber nicht böse, wenn er uns als Wiedergutmachung dafür mit kackmäßigen Links versorgt. Vor einigen Monaten nannten wir das noch Leserscheiße. Im Grunde ist es das ja auch.

Jedenfalls berichtete die deutsche Version von Gizmodo jüngst über einen Artikel der USA Today, in dem es um eine wirklich tolle Idee von Kimberly-Clark, dem weltgrößten Hygienepapierhersteller der Welt, ging. Die Ingenieure dieses Unternehmens fragten sich nämlich, warum es eigentlich diese Papprollen in der Mitte jeder Klopapierrolle gibt. Ganz klar, damit man dort maschinell das Klopapier drum- und der Verbraucher es dann wieder abwickeln kann. Summiert man aber mal all diese Papprollen, die die Amerikaner jedes Jahr im Papiermüll entsorgen, kommt man auf 17 Milliarden Rollen mit einem Gewicht von 70.000 Tonnen.

Ich bastelte aus 24 dieser Rollen schon mehrere Adventskalender in meinem Leben, aber nicht jeder Nutzer weiß diese Papprollen ein weiteres Mal zu verwenden. Also bleibt nach dem Abwischen auf jeden Fall noch eine ganze Menge Papiermüll übrig. Und den kann man vermeiden, indem man das Übel am Schopfe packt und Klopapierrollen ohne Papprollen produziert. Genau das tut Kimberly-Clark ab sofort und wirft das Toielttenpapier Scott Naturals Tube-Free nächste Woche auf den US-amerikanischen Markt.

Leider lässt sich aus dem Artikel nicht herauslesen, ob dafür in komplett neue Wickelmaschinen investiert werden musste, aber der Hobbymaschineningenieur in mir sagt “nein”. Und der Hobbymarketingtyp in mir sagt, dass Kimberly-Clark damit eine super Pressearbeit fahren wird und für kurze Zeit ein absolutes Alleinstellungsmerkmal seines Produkt hat, was bei Kunden immer positiv ankommt und das Unternehmen gegenüber seinen Mitbewerbern hervorstechen lässt.

Erste Markttests über die Verbrauchermarktketten Walmart und Sam’s Club im Nordosten der USA werden zeigen, wie und ob das rollenlose Klopapier angenommen wird. Und es wird nicht lange dauern, bis Procter & Gamble und Konsorten die Idee auch aufgreifen.

Der Kackblog meint: Daumen nach oben für das rollenlose Klopapier. Eine tolle Sache.

@muetze: Danke für Deine Leserscheiße! Schaut Euch auch mal seinen Blog vw-bully.blogspot.com an. Echt sehenswert.


Gekackt von Dirk am 30. Oktober 2010 um 07:30 Uhr.
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Gerade bekam ich das Foto eines Gadgets, das Irene und Olli während ihrer Flitterwochen in Key West entdeckten. Als große Kackblogfans konnten sie gar nicht anders und mussten das Teil fotografieren. So ist es recht. :mrgreen:

Ich erkannte zuerst gar nicht was das sein soll, aber Irenes Beschreibung klärte alles auf: “Arschpusteseifenblasenmacher”.

Kackigen Dank an die beiden und nochmals alles Gute zur Hochzeit!


Gekackt von Dirk am 19. September 2010 um 00:02 Uhr.
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In New York City gibt es geschätzte 2 Millionen Hunde. Wenn jeder Hund zweimal am Tag sein Geschäft hinterlässt, macht das 4 Millionen Hundehaufen. Jeden Tag. Das hat die Künstlergruppe “Sprinkle Brigade” animiert, daraus kleine Kunstwerke zu machen.

© sprinklebrigade.com

© sprinklebrigade.com

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Die Galerie ist absolut sehenswert: sprinklebrigade.com


Gekackt von Dirk am 28. Februar 2010 um 23:17 Uhr.
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Überall in der Welt gibt es öffentliche Bedürfnisanstalten. In Vietnam kann es dauern, bis man eine findet. Im ländlichen China hockt man sich über einen Trog. In British Columbia (Kanada) sind Benutzungsgebühren untersagt. In Singapur ist es gesetzlich vorgeschrieben, die Spülung zu betätigen. Und so weiter.

Jedes Land hat seine ganz eigene Geschichte. Mich interessieren diese Geschichten brennend, deshalb habe ich in der Geo-Reisecommunity die Gruppe Toiletten der Welt gegründet. Da kommt langsam was zusammen!

Hier eine nette Bildersammlung von öffentlichen Toiletten, die ich im Blog bei Marinni entdeckt habe:

Amsterdam, Holland

Bangalore, Indien

Barcelona, Spanien

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Gekackt von Britt am 10. Januar 2010 um 05:36 Uhr.
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Die Sternsinger sind durch und es reicht langsam mit Weihnachten! Das Dekozeugs kann runter von den Bäumen! Ist das Klopapier erstmal wieder aufgewickelt, kriegen vielleicht auch die was ab.

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Gekackt von Britt am 6. Januar 2010 um 06:06 Uhr.
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… was ist schlimmer für die Umwelt?

Nach einem Beitrag auf geo.de ist das Auto die größere Umweltsünde! Dort wird Bezug genommen auf eine Warnung amerikanischer Umweltschützer: “die Empfindsamkeit des amerikanischen Durchschnittshinterns berge größeres ökologisches Vernichtungspotenzial als die landestypische Vorliebe für benzinfressende Autos.”

Wird das extraweiche mehrlagige Toilettenpapier aus sogenanntem Frischholz hergestellt, ist es ökologisch sehr bedenklich. Wegen seines Anteils an der Abholzung von Wäldern und wegen der Chemikalien, die bei der Herstellung zum Einsatz kommen. Besonders erschreckend ist für mich die Tatsache, dass mehr als 98 Prozent des in den USA verkauften Klopapiers auf diese Weise produziert wird. Ich will es mir diese Unmengen garnicht in Tonnen vorstellen!

Übrigens: In Europa sind rund 40 Prozent der verkauften Klopapierrollen aus sinnvollem Recyclingpapier hergestellt. Wem das nicht reicht, der sei noch an den Wasserverbrauch erinnert. Von den 123 Litern Trinkwasser, die der Durchschnittsdeutsche täglich verbraucht, entfallen 33,5 Liter auf die Klospülung. Da lob ich mir die !


Gekackt von Britt am 4. Dezember 2009 um 15:05 Uhr.
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Ich weiß nicht wieso, aber bei diesem Anblick war mein erster Gedanke, dass die Dame so nicht in einen Autoscooter passen würde.

Seht Ihr das auch? So ein bisschen Arsch-frisst-Hose? Und die Tüten mit den Fried Pork Skins sind nur zu 2/3 gefüllt.


Gekackt von Dirk am 6. November 2009 um 13:34 Uhr.
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Gänse gehören nicht zu meinen Lieblingstieren! Ich mag Vögel allgemein nicht besonders und gehe ihnen am liebsten aus dem Weg, was nicht schwer ist, da ich selten irgendwo rumfliege. Würde ich in Rochester im US-Bundestaat Minnesota leben, müsste ich mich jeden Winter mit ungefähr 30.000 kanadischen Wildgänsen arrangieren, die dort im einzigen nicht gefrorenen See ihre Zeit verbringen. Die “Canada Goose” ist überall und sogar zum Symbol der Stadt geworden.

Im Jahr 1983 war Gary Blum, ein braver Bürger der Stadt, auf der Suche nach einem besonderen Abschiedsgeschenk für ein befreundetes Paar, das Rochester verließ. Die Frau des Paares mochte die Gänse auch nicht und so kam Gary auf die sehr taktvolle Idee, Gänsekot zu sammeln, ihn zu trocknen und aus dem gewonnenen Pulver Bilder zu malen. Das Geschenkbild war ein echter Erfolg und hängt heute noch in New York.

Gary malte weiter an seinen kleinen Bilder und wurde ein bisschen berühmt. Er war damals bekannt in Funk und Fernsehen und auch die Presse in den USA und Kanada bejubelte ihn. Eine großartige Geschichte, die wieder einmal beweist: Kacke ist wertvoll und vielseitig! Sogar die von Vögeln.


Gekackt von Britt am 5. November 2009 um 06:40 Uhr.
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