Innovative Ideen, wo man es nicht vermutet

Unser zu Recht treuer Leser muetze schaut manchmal über den Tellerrand und liest bei anderen Blogs mit. Wir sind ihm aber nicht böse, wenn er uns als Wiedergutmachung dafür mit kackmäßigen Links versorgt. Vor einigen Monaten nannten wir das noch Leserscheiße. Im Grunde ist es das ja auch.

Jedenfalls berichtete die deutsche Version von Gizmodo jüngst über einen Artikel der USA Today, in dem es um eine wirklich tolle Idee von Kimberly-Clark, dem weltgrößten Hygienepapierhersteller der Welt, ging. Die Ingenieure dieses Unternehmens fragten sich nämlich, warum es eigentlich diese Papprollen in der Mitte jeder Klopapierrolle gibt. Ganz klar, damit man dort maschinell das Klopapier drum- und der Verbraucher es dann wieder abwickeln kann. Summiert man aber mal all diese Papprollen, die die Amerikaner jedes Jahr im Papiermüll entsorgen, kommt man auf 17 Milliarden Rollen mit einem Gewicht von 70.000 Tonnen.

Ich bastelte aus 24 dieser Rollen schon mehrere Adventskalender in meinem Leben, aber nicht jeder Nutzer weiß diese Papprollen ein weiteres Mal zu verwenden. Also bleibt nach dem Abwischen auf jeden Fall noch eine ganze Menge Papiermüll übrig. Und den kann man vermeiden, indem man das Übel am Schopfe packt und Klopapierrollen ohne Papprollen produziert. Genau das tut Kimberly-Clark ab sofort und wirft das Toielttenpapier Scott Naturals Tube-Free nächste Woche auf den US-amerikanischen Markt.

Leider lässt sich aus dem Artikel nicht herauslesen, ob dafür in komplett neue Wickelmaschinen investiert werden musste, aber der Hobbymaschineningenieur in mir sagt “nein”. Und der Hobbymarketingtyp in mir sagt, dass Kimberly-Clark damit eine super Pressearbeit fahren wird und für kurze Zeit ein absolutes Alleinstellungsmerkmal seines Produkt hat, was bei Kunden immer positiv ankommt und das Unternehmen gegenüber seinen Mitbewerbern hervorstechen lässt.

Erste Markttests über die Verbrauchermarktketten Walmart und Sam’s Club im Nordosten der USA werden zeigen, wie und ob das rollenlose Klopapier angenommen wird. Und es wird nicht lange dauern, bis Procter & Gamble und Konsorten die Idee auch aufgreifen.

Der Kackblog meint: Daumen nach oben für das rollenlose Klopapier. Eine tolle Sache.

@muetze: Danke für Deine Leserscheiße! Schaut Euch auch mal seinen Blog vw-bully.blogspot.com an. Echt sehenswert.


Gekackt von Dirk am 30. Oktober 2010 um 07:30 Uhr.
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Schmierpapier als Klopapier

Manchmal liegen die besten Ideen direkt vor einem, aber niemand kommt drauf. Im Büro kommt es doch täglich vor, dass man Sachen ausdruckt und entweder ein paar Seiten zu viel ausdruckt oder aber etwas völlig unnötig ausdruckt. Ich nutze das gerne als Schmierpapier für Notizen, aber mittlerweile hab ich da einen beachtlichen Stapel angehäuft.

Die japanische Firma Oriental Co. Ltd. hatte die grandiose Idee, eine Maschine zu entwerfen, die man mit eben diesem normalen Druckerpapier (meist 80 gr/qm) füttert und die dann Klopapier ausspuckt. 40 Seiten A4-Papier ergeben eine Rolle Klopapier. Finde ich super. So ein Teil gehört in jedes größere Büro. Warten wir mal auf die Serienfertigung, denn bisher wirde die Maschine nur auf einer Messe vorgestellt und die Firma sucht noch Investoren.

Vielen lieben Dank an FinnO vom Schülerblog blog.fopdev.de für den Hinweis!

via www.physorg.com/news184259164.html


Gekackt von Dirk am 16. Februar 2010 um 05:50 Uhr.
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Öko-Werbung muss nicht immer schön sein – aber wirksam

Die Greenfamily Youth Association of Enviroment führte im Jahr 2008 zusammen mit ihrer Werbeagentur eine Öko-Kampagne durch, die den Menschen direkt vermitteln sollte, was Umweltverschmutzung bedeutet. Dabei setzte die Kampagne starke visuelle Mittel ein, um beim Betrachter eine psychologische und körperliche Abneigung hervorzurufen. Ich halte das wirklich für sehr gelungen.

© Greenfamily Youth Association of Environment Protection

© Greenfamily Youth Association of Environment Protection

via greenworldads.blogspot.com/2008/04/green-advertising-may-not-always-be.html


Gekackt von Dirk am 26. Dezember 2009 um 05:41 Uhr.
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Ein dickes Auto oder nicht recyceltes Klopapier …

… was ist schlimmer für die Umwelt?

Nach einem Beitrag auf geo.de ist das Auto die größere Umweltsünde! Dort wird Bezug genommen auf eine Warnung amerikanischer Umweltschützer: “die Empfindsamkeit des amerikanischen Durchschnittshinterns berge größeres ökologisches Vernichtungspotenzial als die landestypische Vorliebe für benzinfressende Autos.”

Wird das extraweiche mehrlagige Toilettenpapier aus sogenanntem Frischholz hergestellt, ist es ökologisch sehr bedenklich. Wegen seines Anteils an der Abholzung von Wäldern und wegen der Chemikalien, die bei der Herstellung zum Einsatz kommen. Besonders erschreckend ist für mich die Tatsache, dass mehr als 98 Prozent des in den USA verkauften Klopapiers auf diese Weise produziert wird. Ich will es mir diese Unmengen garnicht in Tonnen vorstellen!

Übrigens: In Europa sind rund 40 Prozent der verkauften Klopapierrollen aus sinnvollem Recyclingpapier hergestellt. Wem das nicht reicht, der sei noch an den Wasserverbrauch erinnert. Von den 123 Litern Trinkwasser, die der Durchschnittsdeutsche täglich verbraucht, entfallen 33,5 Liter auf die Klospülung. Da lob ich mir die Dusch-Pisser!


Gekackt von Britt am 4. Dezember 2009 um 15:05 Uhr.
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Wer auf den Ayers Rock kackt ist ein Schwein!

Julia Gebhard/pixelio

© Julia Gebhard/pixelio

Es war einmal eine seltene Krabbenfamilie namens Branchinella Latzi. Sie lebte vor über 30 Jahren in Wasserpfützen auf dem berühmten Ayers Rock im friedlichen Australien. Weil die Gegend so schön war, kamen auch viele Menschen aus aller Welt zu Besuch. Sie hatten aber nur Augen für den mächtigen Fels und beachteten die kleinen empfindlichen Krabben nicht. Es kamen immer mehr Menschen und sie pinkelten und kackten achtlos überall hin. Das ist menschlich, denn der Aufstieg ist anstrengend und in einem so großen Land ist es bis zur nächsten Toilette ein weiter Weg. Den Krabben gefiel das natürlich garnicht. Sie wollten nicht in Fäkalien schwimmen und starben aus!

Seit den 70er Jahren ist Branchinella Latzi nicht mehr gesichtet worden. Die Australier diskutieren jetzt über ein Aufstiegs-Verbot für Touristen auf den berühmten Felsen, der von den Aborigine-Stämmen als heilig verehrt wird. Und wenn die Krabben doch noch nicht alle gestorben sind, werden sie bald wieder glücklich und zufrieden in ihren Pfützen leben können.

Danke an Leser Sven, der den Inhalt für diesen Artikel auf n-tv.de entdeckte!


Gekackt von Britt am 29. Oktober 2009 um 06:02 Uhr.
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Zur Toilette bitte, wir starten gleich

Die Meldung kam gerade per Newssticker rein: Die japanische Fluglinie All Nippon Airways setzt sich seit 1. Oktober 2009 aktiv für den Umweltschutz ein, indem sie jeden Passagier auffordert, vor dem Betreten des Flugzeugs nochmal auf Toilette zu gehen. Den Zusammenhang mit dem Umweltschutz erklärt die Airline damit, dass eine leere Blase auch leichtere Passagiere und damit ein leichteres Flugzeug bedeute. Ein leichteres Flugzeug verbrauche weniger Treibstoff und das wiederum ist umweltfreundlich.

Am Gate wird zusätzliches Personal eingesetzt, das die Passagiere zum Toilettenbesuch auffordert. All Nippon Airlines erhofft sich mit dieser Maßnahme, die seit 1. Oktober für einen Monat auf Probe betrieben wird, rund fünf Tonnen weniger Schadstoffe in die Luft abzugeben. Sollte sich der Test als erfolgreich erweisen, wird die Aktion verlängert.

Hm, der Ansatz ist ja vorbildlich, aber ich frage mich, wie eindringlich die Airline das den Passagieren verkauft. Trotzdem ist die Fluglinie natürlich dazu verpflichtet, auch an Bord des Flugzeugs Toiletten anzubieten. Nur die Passagiere sollen eben leichter sein.

Wobei All Nippon Airways schon länger daran arbeitet, den Kraftstoff effizienter einzusetzen. Das veraten jedenfalls einige Statistiken auf deren Internetseite. www.ana.co.jp/wws/de/d/about_ana/corp_info/safety_env/env/g_gas/index.html

Nachrichtenquelle: www.oe24.at


Gekackt von Dirk am 6. Oktober 2009 um 14:28 Uhr.
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Bis Dir die Sonne aus dem Arsch scheint, solltest Du energiesparende Glühbirnen benutzen

Bisher war mir Greenpeace nicht als besonders humorvolle Organisation bekannt, aber mit diesem Werbespot aus dem Jahr 2007 haben sie einige Humorpunkte bei mir gewonnen.


Gekackt von Dirk am 23. September 2009 um 05:56 Uhr.
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Wasser sparen durch Dusch-Pisser

Die brasilianische Umweltschutzorganisation SOS Mata Atlântica hat eine Kampagne initiiert, die beim Wassersparen helfen soll. Wer beim Duschen gleichzeitig Pipi macht spart im Jahr rund 4.000 Liter Wasser (bei einer geschätzten Einsparung von 12 Litern pro Duschvorgang).

Die Macher hinter Kampagne “Xixi no Banho”, was übersetzt in etwa “Pipi im Bad” bedeutet, rechnen vor, dass durch das kleine Geschäft beim Duschen in einer Großstadt wie São Paulo pro Sekunde bis zu 1.500 Liter Wasser eingespart werden könnten. Das Wasser könnte stattdessen dem brasilianischen Regenwald zugute kommen, der in der Region Mata Atlantica nach rücksichtslosen Abholzungen und Rodungen stark gefährdet ist. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Dirk am 3. September 2009 um 05:51 Uhr.
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Paul Pümpel holt das Letzte aus Deiner Toilette

Umweltschutz mit Paul Pümpel und seiner Freundin Klothilde Klobürste progagiert die Stadtentwässerung Hannover. Man kann ja gar nicht oft genug zeigen und sagen, was alles nicht ins Klo gehört! Dennoch gelangt viel Müll aus Unwissenheit in großen Mengen in die Kanalisation. Mit sehr viel Aufwand müssen Mitarbeiter der Stadtentwässerung unter schwersten Bedingungen die daraus resultierenden Verstopfungen beseitigen. Sechs Tonnen Restmüll werden Tag für Tag allein in Hannover aus dem Abwasser herausgeholt. Das muss man sich mal in Zigarettenkippen, Tampons, Binden, Katzenstreu, Essensresten, Haaren oder Wattestäbchen vorstellen: Sechs Tonnen! Jeden Tag.

paul_puempel_1 Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 30. Januar 2009 um 06:09 Uhr.
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Wenn aus Fischkot Tomaten werden

In der mediterranen Küche sind sie ein Herz und eine Seele: Fische und Tomaten. Daraus lassen sich leckere Gerichte zaubern. Bei der Zucht von Tomaten und Fischen dagegen ging man aber bisher getrennte Wege.

Forscher des Leibnitz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin haben jetzt ein geschlossenes System entwickelt, um Fische und Tomaten gemeinsam zu züchten. Unter einem Dach ernähren dort die Abfallprodukte von Fischen, nämlich der Fischkot, herangewachsende Tomaten. Ein Nährstoffkreislauf, der neue Umwelt-Standards setzt und Möglichkeiten zur nachhaltigen Protein- und Gemüseproduktion in trockenen Gebieten eröffnet.

fischtomate

Schmecken denn die Tomaten auch nach Fisch? Schauen wir uns das Experiment genauer an. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 27. Januar 2009 um 05:52 Uhr.
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