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Auf einer Reise durch den Darm

Unangenehme Darmspiegelungen gehören angeblich bald der Vergangenheit an. Künftig heißt es: “Bitte einmal diese Kamera schlucken!” Beim Wort Kamera denke ich ja sofort an meine Canon, aber so schlimm ist es keinesfalls. Nein, die Kamera steckt in einer kleinen etwa 2 cm langen Kapsel, in der sie durch unseren Verdauungstrakt reist. Pro Sekunde werden 30 Bilder gesendet. Den ganzen Artikel lesen »



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Die Geräuschprinzessin

Auf meinem Thron bin ich ja die Prinzessin. Hier kann ich mich auch mal gehen lassen. Alles kein Problem! In anderen Kulturen geht es da schon etwas schamhafter zu, blicken wir zum Beispiel nach Japan. 

Den japanischen Frauen ist es unangenehm, dass jemand ihre Geräusche auf der Toilette hören könnte. Deshalb war es vor nicht allzu langer Zeit üblich, während der Toilettenbenutzung kontinuierlich die Klospülung zu betätigen. Der Wasserverbrauch dafür stand in keinem Verhältnis zum Nutzen. Reine Verschwendung! Da Aufklärungskampagnen keine Wirkung zeigten, wurde in den 1980ern ein Gerät eingeführt, das das Geräusch der Wasserspülung nachahmte und so das tatsächliche Spülen überflüssig machte. Ein bekannter Markenname ist Otohime (音姫), übersetzt “Geräuschprinzessin”, benannt nach der gleichnamigen japanischen Göttin. Den ganzen Artikel lesen »



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Kackschicht, Teil 6 – Der Sanitärinstallateur

Den heutigen Teil unserer Sonntagsserie widme ich denen, die unsere Toiletten und Bäder zu dem machen, was sie sind: möglichst immer problemlos funktionierende, komfortable sanitäre Anlagen!

Was genau macht der Sanitärinstallateur? Wie der Name schon sagt: Er plant und installiert Sanitärsysteme. Er montiert Wasserleitungen, Badewannen, Duschkabinen, Waschbecken, Armaturen und natürlich Toiletten und Bidets und schließt diese an. Er wartet und repariert sie auch. Bei üblen Verstopfungen kann es da schon mal eklig werden. Seine Arbeitsgeräte sind neben seinem Werkzeug (ganz wichtig: die Rohrzange) auch technische Zeichnungen und Mess- und Prüfgeräte.

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Die Kacktechnik entscheidet über den Erfolg

Beim Stuhlgang ist neben dem Papier vor allem das Handling sehr wichtig und kann zum Erfolg entscheidend beitragen. Dabei spielt auch die Art des Abpetzens eine ganz große Rolle. Nicht zu langsam und nicht zu hektisch. Kontrolliert und bedacht sollte es zugehen.

Abhängig von der Länge des Stuhls und der Bauart der Kloschüssel sollte man wohlüberlegt abschätzen, wann der richtige Zeitpunkt zum Abtrennen der Wurst erreicht ist. Und das ist wie gesagt auch von der Schüssel abhängig. Ein Flachspüler bietet wesentlich weniger Freiraum als ein Tiefspüler. Wer beim Tiefspüler hingegen zu früh oder einfach nur unförmig abpetzt, muss mit Spritzwasser rechnen.

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Der Urinalelefant

Dieser kleine Helfer wurde in Japan, dem Mutterland aller genialen Toiletteninnovationen, erfunden. Weil sich blaue Elefantenroboter nicht vor vollgepissten Urinalen ekeln, dürfen sie hier die Keramik vollautomatisch wieder auf Vordermann bringen. Ob sie wohl bald die Klofrauen ersetzen? Wer “vergisst” ein paar Cent auf den Sammelteller zu werfen, wird beim rausgehen am Rüssel gezogen ;-) Den ganzen Artikel lesen »



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Defekte Toilette auf der ISS - Wohin mit der Scheiße?

Sieben Jahre lang verrichtete die Toilettenanlage auf der International Space Station ISS im Weltall ihren Dienst einwandfrei. Sie saugte alles auf, was die Astronauten bedrückte und verstaute es sicher in einem großen Vakuumbehältnis. Ab und zu wurden diese dann über den “Progress”-Raumtransporter entsorgt und verglühten in der Erdatmosphäre. Das Toilettensystem für Astronauten hatte ich ja schonmal beschrieben.

Aber wie gestern die NASA berichtete, versagte am vergangenen Montag während der Benutzung ein Motor samt Pumpe und das ganze Klo-System russischer Herkunft gab den Geist auf. Tja, schon ziemlich scheiße, oder? Erste Reparaturarbeiten blieben erfolglos und so bediente man sich ersteinmal der kleinen Toilettenanlage in der noch angedockten “Sojus”-Landekapsel (Soyuz TMA-6), die allerdings nur eine sehr geringe Kapazität hat. Derzeit ist zum Glück nur die Stammbesatzung, bestehend aus zwei russischen und einem amerikanischen Astronauten, an Bord. Aber jeder weiß ja selbst am besten, was da drei Personen alles rauskommen kann. So viel kann das allerdings bei der balaststoffarmen Weltraumnahrung nicht wirklich sein.


Foto: Soyuz TMA-6, NASA

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Klugscheißen leicht gemacht, Teil 8

Ich hatte es schonmal im Beitrag Wie kacken eigentlich Astronauten? angerissen, wie Astronauten auf ihrem Weltraumtrip kacken. Dank Ralph weiß ich nun aber wirklich, wie es geht, da oben im Weltall.

Die Jungs da oben haben in der Raumstation ja nicht ihre Raumanzüge an, sondern eher legere Kleidung. Trotzdem bleibt noch die Schwerelosigkeit, die jede noch so dicke Wurst aus der Schüssel schweben lassen würde. Die Toilette an sich kann man ein bisschen sogar als solche erkennen. Etwas futuristischer als unser Heimabort, aber nicht wie vermutet mit vielen kleinen Knöpfchen und Lämpchen, sondern eher etwas spartanisch. Aber erstmal müssen sich die Weltraumjungs mit Fixierhebeln anschnallen, damit sie sich nicht mit beiden Händen an der Schüssel festhalten müssen. Das gäbe beim Abwischen einige Probleme.


Klo auf der MIR, Foto: © Michael Köberl, raumfahrtmuseum.at

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Mit Feuer unterm Arsch

flitzekack

Was Feuriges zum Montagmorgen … Für all jene, die arbeiten müssen und keine Osterferien haben :-) Mein Mitleid! Aber mir geht es nicht anders …

Es soll ja Menschen geben, die genug Zeit und Geld haben, sich die skurrilsten Sachen auszudenken und sogar umzusetzen. Der amerikanische Handwerker Paul Sender ist so einer. Er sehnte sich nach einer Toilette mit Düsenantrieb und baute sie einfach! Den ganzen Artikel lesen »



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Das iPod-Dock für den Arsch

Für Apples iPod - in sämtlichen Varianten - existieren unzählige Produkte von Drittherstellern, die das Musikabspielen und Synchronisieren des schicken MP3-Players ermöglichen. Bei einigen davon stehen die Funktionen im Vordergrund, bei anderen hingegen das Design.

Im Sommer 2008 soll ein weiteres Produkt auf den Markt kommen, das wahrlich ungewöhnlich ist: Air Poo. Das ist eine komplette Toilette samt Schüssel und Spülkasten. In den Spülkasten ist ein MacBook Air Dock integriert, in das man den dünnen Laptop verstauen und aufladen kann, wenn er nicht gebraucht wird. Außerdem ist ein 802.11n WLAN-Router eingebaut.

Air Poo

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Klobrille für heiße Backen

Es scheint Menschen zu geben, die es stört, auf einer durch den Vorsitzer angewärmten Klobrille zu sitzen. Mich persönlich stört es nicht. Aber die Jungs der britischen Designagentur plusminus muss es wohl sehr gestört haben, denn sie haben eine thermochromatische Klobrille entworfen, die die Restwärme anzeigt.

Thermochromatische Klobrille Thermochromatische Klobrille

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