Mein Olf, Dein Olf – unser aller Olf

Jetzt haben wir mittlerweile weit über 1.000 Artikel geschrieben – eine ganze Menge Scheiße – und da finde ich es einfach schade, wenn wirklich tolle Artikel aus alten Tagen im Archiv versauern, wo sie doch Euch alle zu großartigen Klugscheißern machen können. Also lest aufmerksam weiter und schon habt Ihr bei der nächsten Stehparty ein tolles Gesprächsthema. Ich studiere nebenher und kein Witz: Ich habe das einer Kommilitonin während der Vorlesung erzählt und sie bekam dabei einen Lachflash. Hat Spaß gemacht. :mrgreen:

In der S-Bahn, im Kino oder am Bankschalter, überall kann es einen unerwartet treffen und abhängig von der Intensität bemerkt es keiner der umstehenden Menschen oder aber es wird äußerst peinlich: Der gemeine Furz!

Wer kennt das nicht: Man hat so einen Blähtag hinter sich, nutzte jeden Moment an der frischen Luft, um den rumorenden Därmen Erleichterung zu verschaffen, aber irgendwann kommt der Augenblick, an dem ein unerwarteter Überdruck einfach so verpufft. Und natürlich genau dann, wenn man nicht alleine, wohlmöglich sogar mit vielen Menschen zusammen in einem Raum ist. Das Geräusch kann man vielleicht durch einen spontanen Hustenanfall übertönen, aber der Geruch zieht unweigerlich von Dannen. Mit etwas Pech war es einer dieser warmen Fürze, die am extremsten riechen. Kann man eigentlich Gerüche messen? Wenn ja, wie?

Die wissenschaftliche Einheit für Gerüche heißt “Olf” (von lateinisch olfacere = riechen). Ein durchschnittlicher Mensch mit einer Hautoberfläche von 1,8 m², der 0,7 Bäder am Tag nimmt, riecht beim Sitzen mit der Intensität von 1 Olf.

Vergleichswerte:
starker Raucher = 25 Olf
Athlet nach dem Sport = 30 Olf

Die Qualität eines Geruchs wiederum wird in Dezipol berechnet. Ein Dezipol erechnet sich aus der Luftverunreinigung von 1 Olf pro 10 Liter reiner Luft pro Sekunde.

In einer Formel ausgedrückt lautet das:

Kennt Ihr die Bettfürze, die im Winter erst angenehm wärmen und dann irgendwann die Bettdecke nach oben und Euch mit geschätzten 100 Olf direkt in die Nase ziehen? Die Decke einmal kurz gelüftet, der Stinker ist verschwunden, aber man wünscht sich doch irgendwie die wohlige Wärme zurück…

Die Antwort lautet also ja, man kann Fürze messen, allerdings schießen die ja nur an einer Körperöffnung ins Freie und ziehen recht schnell von dannen. Das heißt wiederum man kann sie nur ganz kurz messen, so lange sie sich in unmittelbarer Nähe zum beolften Menschen befinden. Danach ist Schluss mit Furz-Olf und es gilt wieder der normale Körpergeruch.


Gekackt von Dirk am 10. Dezember 2010 um 06:20 Uhr.
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Streichholz auf dem Klo

Mal wieder richtig dicke Luft auf dem Klo? Oder benutzt Ihr inzwischen schon die Geruchskiller-Klobrille? Nein? Bevor Ihr minutenlang die Luft anhaltet oder Eure Mitmenschen vergast, könnt Ihr auch diesen kleinen Trick anwenden:
Streichholz anzünden, ein bisschen herumwedeln, auspusten. Und der Kackgeruch ist wie weggeblasen!

Woran liegt das? In der Nase sitzen Sinneszellen, die den Geruch aufnehmen und ihn ans Gehirn übermitteln. Und erst da wird entschlüsselt, wonach es eigentlich riecht. Gerüche haben aber nicht alle die gleiche Intensität. Es gibt Gerüche, die sind stechend, ätzend, beißend oder scharf. Dazu gehört Verbranntes wie unser Streichholz, Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 4. August 2008 um 06:09 Uhr.
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Warum Fürze stinken und Böhnchen ohne Tönchen

Jeder von uns furzt täglich etwa einen halben Liter. Das entweichende Gasgemisch besteht aus Wasserstoff, Stickstoff, Kohlendioxid und manchmal auch Methan.

Und warum kann ein Furz so furchtbar stinken? Das lässt sich vor allem durch die Schwefel- Wasserstoff-Verbindungen erklären, die in der Regel zwar nur knapp ein Prozent des Gasgemisches ausmachen, je nach Gehalt jedoch den so gefürchteten Geruch von faulen Eiern erzeugen. Schöpfer dieser Verbindungen sind Bakterien im Darm beim Zerlegen von Nahrungsbestandteilen, die der Körper nicht abbauen kann. Hier gilt, je schwefelhaltiger die Nahrung, desto erbärmlicher stinkt es. Lebensmittel wie Zwiebeln oder Blumenkohl, aber auch Fleisch und Eier sind oft der Ursprung von ganz besonders üblen Geruchsattacken. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 1. Juli 2008 um 05:46 Uhr.
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Klugscheißen leicht gemacht, Teil 6

Kennt Ihr das Sprichwort “Geld stinkt nicht”? Das heißt so viel wie auch unrechtmäßig oder auf unmoralischem Wege erworbenes Geld erfüllt seinen Zweck. Aber woher kommt dieses Sprichwort und was hat es mit Kacke zu tun?

Von dem römischen Kaiser Vespasian (9-79 n.Chr.) wird überliefert, dass er von seinem Sohn getadelt worden sei, weil er die römischen Bedürfnisanstalten mit einer Steuer belegt hatte. Der wollte also von den Leuten Geld fürs Kacken. Darauf habe der Kaiser seinem Sohn das so eingenommene Geld unter die Nase gehalten und ihn gefragt, ob es streng rieche, was Sohnemann verneinen musste. Die lateinische Feststellung non olet (es stinkt nicht) ist der Ausgangspunkt der uns heute geläufigen Redensart.

Quelle: Newsletter der Duden-Sprachberatung vom 07.03.2008


Gekackt von Dirk am 23. März 2008 um 09:37 Uhr.
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Klugscheißen leicht gemacht, Teil 4

In der S-Bahn, im Kino oder am Bankschalter, überall kann es einen unerwartet treffen und abhängig von der Intensität bemerkt es keiner der umstehenden Menschen oder aber es wird äußerst peinlich: Der gemeine Furz!

Wer kennt das nicht: Man hat so einen Blähtag hinter sich, nutzte jeden Moment an der frischen Luft, um den rumorenden Därmen Erleichterung zu verschaffen, aber irgendwann kommt der Augenblick, an dem ein unerwarteter Überdruck einfach so verpufft. Und natürlich genau dann, wenn man nicht alleine, wohlmöglich sogar mit vielen Menschen zusammen in einem Raum ist. Das Geräusch kann man vielleicht durch einen spontanen Hustenanfall übertönen, aber der Geruch zieht unweigerlich von Dannen. Mit etwas Pech war es einer dieser warmen Fürze, die am extremsten riechen. Kann man eigentlich Gerüche messen? Aber wie?

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Gekackt von Dirk am 9. März 2008 um 09:40 Uhr.
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Keine Chance für olfaktorische Flatulenzen

Im September 1954 wurde in den USA erstmals ein Patent angemeldet, das sich “Flatulence deodorizer” nannte und Furzgerüche verhindern sollte. Leider fand sich dafür nie ein Produzent, aber viele ähnliche Patente folgten in den Jahrzehnten danach.

Gemeinsam haben sie alle, dass sie ähnlich einer Slipeinlage getragen werden, aber natürlich in der Afterritze, um die dortige Öffnung zu “überwachen”. Durch verschiedene Geruchsfilter aus Aktivkohle bleiben lästige Gerüche im Analpad hängen und dringen nicht aus der Buxe hervor.

Flatulenzen am Gepäckband

Auf dem Bild sieht man sehr schön eine alltägliche Situation: Nach einem langen Flug und dem Druckunterschied bei der Landung (vielleicht liegt es auch einfach nur am Essen der Fluggesellschaften!?), weiten sich die Darmgase ausgerechnet in der Hektik am Gepäckband dermaßen aus, dass das Unterdrücken schon höllische Schmerzen verursacht. Wer schwachen Geistes ist, gibt schnell auf und *brrrrrrt* mit *pfffffff*und jeder in der näheren Umgebung geht auf Distanz. Wie peinlich! Hätte man bereits in der Flugzeuglatrine einen Flatulence deodorizer eingelegt, könnte man sich am Gepäckband unstörend vergnügen. Nur allzu laute Flatulenzen sollte man vielleicht doch vermeiden. Keine Ahnung, wieviel Dezibel diese Einlagen unterdrücken können.

Patentskizze von 1947 Patentskizze von 1968 Patentskizze von 1972 Patentskizze von 1974 Patentskizze von 1976 Patentskizze von 1979 Patentskizze von 1980 Patentskizze von 1982 Patentskizze von 1985 Patentskizze von 1997 Patentskizze von 1997 Patentskizze von 2000

Bleibt letztendlich noch die Frage, wie das Anti-Furz-Pad bei einem Schurz – also einer Mischung aus Schiss und Furz – reagiert und ob nicht nur Gerüche, sondern auch Flüssigkeiten absorbiert werden.

Bildquelle: United States Patent and Trademark Office – patft.uspto.gov


Gekackt von Dirk am 23. November 2007 um 16:50 Uhr.
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