“Leck mir den Arsch fein recht schön sauber” - kaum zu glauben, aber wahr: diese frivolen Worte stammen von keinem geringeren als Wolfgang Amadeus Pozart … äh, Mozart. Jawohl, Mozart! Und es geht sogar noch weiter. Mozart bescherte uns zu seinen Wiener Zeiten 1782 diesen dreistimmigen Kanon:
Leck mire den A.. recht schon,
fein sauber lecke ihn,
fein sauber lecke, leck mire den A…
Das ist ein fettigs Begehren,
nur gut mit Butter geschmiert,
den das Lecken der Braten mein tagliches Thun.
Drei lecken mehr als Zweie,
nur her, machet die Prob’
und leckt, leckt, leckt.
Jeder leckt sein A…fur sich.

Die für heutige Verhältnisse obszöne Sprache war typisch für jene Zeit. Der junge Mozart war damit aufgewachsen und Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 27. August 2008 um 06:14 Uhr.
|
Stichworte:
arsch,
mozart,
musik,
sprache,
wien
Mit Sicherheit nicht. Aber wo es doch schon Analen heißt, hat das etwas mit dem After, dem Rektum, dem Anus, der Kimme, der Nougatfalte, dem Mokkatempel, der Ritze oder dem Gesäßloch zu tun? Nein, natürlich nicht! Denn es heißt ja korrekterweise auch Annale. Das ist der Mehrzahl von Annal und bezeichnet die chronologische Aufzeichnung wichtiger Begebenheiten und Ereignisse eines Jahres.

Foto: Annalen der Physik, Band 17, Leipzig 1905, © www.ncsa.uiuc.edu
Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Dirk am 5. Juni 2008 um 06:30 Uhr.
|
Stichworte:
anal,
begriffe,
historisch,
kluggeschissen,
sprache
Kennt Ihr das Sprichwort “Geld stinkt nicht”? Das heißt so viel wie auch unrechtmäßig oder auf unmoralischem Wege erworbenes Geld erfüllt seinen Zweck. Aber woher kommt dieses Sprichwort und was hat es mit Kacke zu tun?
Von dem römischen Kaiser Vespasian (9-79 n.Chr.) wird überliefert, dass er von seinem Sohn getadelt worden sei, weil er die römischen Bedürfnisanstalten mit einer Steuer belegt hatte. Der wollte also von den Leuten Geld fürs Kacken. Darauf habe der Kaiser seinem Sohn das so eingenommene Geld unter die Nase gehalten und ihn gefragt, ob es streng rieche, was Sohnemann verneinen musste. Die lateinische Feststellung non olet (es stinkt nicht) ist der Ausgangspunkt der uns heute geläufigen Redensart.
Quelle: Newsletter der Duden-Sprachberatung vom 07.03.2008
Gekackt von Dirk am 23. März 2008 um 09:37 Uhr.
|
Stichworte:
historisch,
kluggeschissen,
sprache,
sprüche,
stinken
Nein, die Überschrift ist nicht reißerisch… okay, ein bisschen vielleicht. Hat Dich die Überschrift hergelockt? Toll! Fangen wir gleich an, denn heute geht es um den Begriff “Korinthenkacker “.
Als Korinthenkacker werden besonders pedantische und kleinliche Menschen bezeichnet, die ihren Mitmenschen gegenüber rechthaberisch auftreten. Die Korinthe ist nämlich die kleinste Rosinenart. Wer also Korinthen kackt, kümmert sich um so kleine Sachen, die eigentlich nicht erwähnenswert sind. Naja, wenn die Korinthen bei Passieren des Anus pieksen, kann man ja mal darüber sprechen.
Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Dirk am 22. Januar 2008 um 08:58 Uhr.
|
Stichworte:
benehmen,
kluggeschissen,
menschen,
sprache

Alle Besucher dieser Toilette, die nicht erkennen, dass es sich bei oberem Symbol um einen Herrn handelt, werden hier zusätzlich mit asiatischen Schriftzeichen in drei Sprachen auf den rechten Weg gebracht. Doch jetzt kommts … Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 5. Januar 2008 um 20:50 Uhr.
|
Stichworte:
schilder,
sprache,
toilette,
zeichen
In jeder Sprache findet sich mindestens ein Wort, das so wie das uns bekannte Wort “Kacke” leicht in die Fäkalsprache abrutscht, ohne die harte Aussprache von “Scheiße” zu haben.
Ich finde ja, dass “Kacke” an sich ein sehr schönes Wort ist. Sprecht es mal laut aus: Kacke. Und nochmal mit mehr Elan: Kacke! Und jetzt als Frage: Kacke? Danke! Und? Schön, oder?
Nun weiter zum eigentlichen Thema. “Kacke” in anderen Sprachen. Es ist recht schwierig das Wort in möglichst vielen verschiedenen Sprachen zu finden. Umso mehr freue ich mich über Korrekturen und Ergänzungen der Liste.
Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Dirk am 29. November 2007 um 19:21 Uhr.
|
Stichworte:
kacke,
kommunikation,
sprache,
unterwegs
KACKEN, cacare, aber mit milderem klang als das lat. wort und scheiszen, mehr ein wort der kinderstube (vgl. kackstülin) oder des humors, ziemlich wie pissen neben seichen, s. das vor.: in die hosen kacken; vor hunger nicht kacken können (brem. wb.), von äuszerster not. es ist vor dem 16. jh. nicht bezeugt (doch vgl. kacker): ich kack, caco ALBERUS, mit dem beispiel weil er in die tauf gekackt hatt.
Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Dirk am 18. November 2007 um 16:21 Uhr.
|
Stichworte:
historisch,
kacken,
sprache
Nachdem Gott den menschlichen Körper geschaffen hatte, wollte jedes Körperteil Boss sein.
Das Gehirn sagte: “Ich denke für Euch alle und kontrolliere Euch, ich sollte Euer Boss sein.”
Die Hände sagten: “Wir verrichten alle Arbeiten und verdienen das Geld für Euch, damit Ihr am Leben bleibt und Eure Funktionen ausüben könnt, somit wollen wir Boss sein.”
Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Dirk am 4. November 2007 um 13:28 Uhr.
|
Stichworte:
lyrik,
sprache
Wem rutscht im Affekt nicht manchmal ein böses Wort oder gar ein ganzer Satz heraus? Ich habe mir mal Gedanken gemacht und etwas recherchiert, welche bösen Ausdrücke wir da so von uns geben.
Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Dirk am 31. Oktober 2007 um 18:29 Uhr.
|
Stichworte:
kacke,
scheiße,
sprache