Fishermans liebste Klobeschäftigung

Hat sich ein Angler erst mal niedergelassen, wirft er seine Angel aus und steht so schnell nicht wieder auf. Der Spielemarkt hat sich dafür gerüstet und bietet dem ambitionierten Fischer den ultimativen Zeitvertreib für längere Sitzungen. Gefunden bei techgalerie.


Gekackt von Britt am 1. März 2011 um 07:01 Uhr.
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Einige Eltern werden beim Anblick dieses Spiels in den Regalen der Spielzeugabteilungen nur den Kopf schütteln. Wird doch mittlerweile mit jedem Scheiß Geld gemacht. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Kackel-Dackel ist ein Spiel 2 bis 4 Spieler ab vier Jahren und hat eigentlich keinen tieferen Sinn. Die jungen Spieler lernen dabei nix für’s Leben. Naja, außer vielleicht, wie man Hundekot entsorgt. Aber auch das nicht so richtig. Könnte aber natürlich für die spätere Berufswahl entscheidend sein…

Immerhin war das Spiel für das Goldene Schaukelpferd 2010 in der Kategorie “Für die ganze Familie” nominiert. Das ist eine Auszeichnung, die jährlich von der im Family Media Verlag erscheinenden Zeitschrift familie&co verliehen und von einer Expertenjury bestehend aus Spielzeugredakteuren, Eltern, Kindern und einem Vertreter vom Deutschen Verband der Spielwaren-Industrie gewählt wird. Zuvor konnten die Leser aus einer Vorauswahl abstimmen, was für sie das Spielzeug des Jahres war.

Auf dem Internetauftritt des Kackel-Dackel-Herstellers Goliath Toys prangt zwar ein Emblem dieser Auszeichnung, gewonnen haben sie sie aber nicht für dieses Spiel. Und auch für kein anderes Spiel. Naja, wir denken uns unseren Teil. Ich finde es eh immer komisch, im Jahr 2010 bereits das Spielzeug des Jahres zu wählen, wo das Jahr doch noch gar nicht vorbei ist.

Zurück zum Thema (ich habe gerade einen Schreibflash, aber da müsst Ihr jetzt durch). Wir waren beim nicht-ausgezeichneten Kackel-Dackel, dem Spiel für kleine Scheißer, die dabei nix lernen.

Worum geht es beim Kackel-Dackel?

Vor dem Spiel wird dem Plastikdackel ein Stückchen Knete ins Maul gestopft. Schön tief rein. Jeder Spieler bekommt eine Schaufel und schon geht’s los. Es wird gewürfelt und meist zeigt der Würfel an, wie oft man pumpen muss. Der Wackel-Dackel ist nämlich mit einer Pumpe versehen, die die Knete nach und nach in Richtung Darmausgang befördert. Tja, und bei einem der Spieler kommt sie dann am Pumpen-Wackel-Dackel-Rektum raus, er darf sie mit seinem Schäufelchen aufsammeln und freut sich über die Scheiße. Der Knete-Pumpen-Wackel-Dackel wird erneut gefüttert und das Spiel beginnt von vorne. Wer zuerst drei Knete-Pumpen-Wackel-Dackel-Kack-Würste auf seinem Schäufelchen hat, hat gewonnen. Ich muss dazu sagen, dass der Würfel auch die Symbole für “Aussetzen des Pumpens” und “Schäufelchen tauschen” hat und da quasi noch ein wenig Spannung im Spielverlauf aufgebaut wird. Hm. :roll:

Kackel Dackel, © Goliath Toys GmbH, goliathgames.de

Mir würde dieses Spiel nicht ins Haus kommen. Nicht wegen des Themas oder des glubschäugigen Plastikdackels, sondern vielmehr wegen der orthografischen Fehltritte auf der Verpackung und in der Spielanleitung. Alleine schon das Wort “Kackel Dackel”, das ganz eindeutig ein Wort sein sollte (Kackeldackel) und hier dann aber auch mit einem Bindestrich geschrieben werden könnte. Zwei Substantive, zusammengeschrieben, wie auch immer, aber zusammen. Das tut mir als Klugscheißer und bekennender Korinthenkacker sehr weh. In diesem Zusammenhang empfehle ich die beiden Artikel von Dagmar Zusammenschreibung von Substantiven und Businessplan vs. Business-Plan.

Danke für die zahlreichen Hinweise an: Sven M., Olli, rebhuhn, Molle, Sven2, Kris K., Christian, Wolfgang, VJrabauke, noname, Silke, Frank, Dampfer, Michael, Günter, Klemo, Milan, Maik, bingl, Frank, Patt, horst-guenter und planlos010.

Der Kackel-Dackel: goliathgames.de

Artikel zu den Gewinnern des Goldenen Schaukelpferdes:

Artikel zu den Nominierten des Goldenen Schaukelpferdes: www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-06/17095661-das-goldene-schaukelpferd-die-nominierten-fuer-den-spielzeugpreis-2010-stehen-fest-007.htm


Gekackt von Dirk am 12. Januar 2011 um 06:12 Uhr.
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Was hat sich der Rutschen-Ingenieur wohl dabei gedacht…?

© failblog.org


Gekackt von Dirk am 20. Oktober 2009 um 19:30 Uhr.
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Wir Männer kennen das von Firmenfeiern: Das Bier fließt, man stellt fest, dass es die braven Kollegen faustdick hinter den Ohren haben und temporäre Männerfreundschaften entstehen. Aber nach und nach wird die süffige Kollegenrunde von gelegentlichen Toilettengängen unterbrochen. Dort steht man dann stillschweigend nebeneinander, als würde man sich nicht kennen, und hat diesen Zwangsgedanken mal kurz auf des Nachbars Teil zu schauen, tut es aber natürlich nicht.

Zurück an der Bierzapfsäule scheint als wäre nichts gewesen und mit zunehmendem Alkoholkonsum werden die Witze über die Kolleginnen immer lauter und obszöner. So sind wir Männer eben. ;)

Aber warum sollte die lustige Runde durch Pinkelpausen unterbrochen werden? Das dachten sich auch die Belgier Werner und Bart und erfanden kurzerhand eine mobile Toilettenanlage mit zwei Urinalbecken, bei denen die Herren beim Verrichten ihres Geschäfts über Sensoren bei einem kurzweiligen Videospiel gegeneinander antreten können. Passender Weise heißt die Anlage “Place To Pee” und kann jederzeit gemietet werden. Dieses Jahr reisen die beiden damit auch zum Münchner Oktoberfest. Vielleicht wird das der große Durchbruch und ein Investor wird auf sie aufmerksam.

www.placetopee.be

Übrigens ist einer der beiden zufällig auch Spieleprogrammierer und inzwischen gibt es für “Place To Pee” eine ganze Reihe witziger Spiele zur Auswahl. Ich könnte mir auch gut einen neuen Controller für die Wii vorstellen: Wii Pee. Das würde dem Gang zum Klo in dem Spiel “Die Sims” ein wenig mehr Realismus verleihen.

www.placetopee.be
gesehen bei Galileo, ProSieben


Gekackt von Dirk am 29. September 2009 um 06:13 Uhr.
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So ein Tattoo würde auf einem behaarten Hintern doch noch besser aussehen!


Gekackt von Britt am 16. September 2009 um 21:55 Uhr.
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Online-Rennspiel mit Dixi-Klo

Marco schickte uns den Link zum Online-Rennspiel Potty Racers, bei dem es gilt, eine Abfahrt mit Schanze per Dixi-Klo zu befahren und möglichst weit und hoch zu springen. Wie beim Skispringen. Anfangs kann man sich an die recht simple Steuerung gewöhnen und sollte nur versuchen, mit den Rädern gerade auf dem Boden zu landen. Hat man dann etwas Geld zusammen, geht’s an’s Upgraden des Kack-Vehikels. Man kann in verbesserte Räder investieren oder den Antrieb aufwerten. Aber man kann auch Künststücke kaufen, die man während des Fluges durchführen kann.

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Gekackt von Dirk am 8. August 2009 um 06:31 Uhr.
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Früher habe ich Tetris geliebt. Der erste Gameboy, was war ich süchtig danach! Heute beschäftigt mich der Kackblog und die Spieleindustrie hat sich für mich POOTRIS ausgedacht. Das Prinzip ist ähnlich. Es gilt, passende Rohrstücke aneinanderzureihen, um eine Verbindung vom Spülkasten zum Abfluss herzustellen.

Hier mal ein Beispiel, wie es eigentlich nicht aussehen sollte: Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 1. Juli 2009 um 06:08 Uhr.
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Björn von Soulprayer.de machte uns auf ein neues PC-Spiel aufmerksam (vielen Dank für den Hinweis), das seit Ende Mai 2009 auf dem Markt ist: Wrath of the Poo. In diesem arcadelastigen 3rd-Person-Shooter des schweizer Entwicklers Espadrille Magique rennt Ihr als Spezialagent der Schnaps Force Elite Unit durch die Gegend und vernichtet hordenweise mutierte Kackhaufen, die aus der Toilette eines geheimen Labors zu entkommen versuchen und Euch natürlich angreifen. Was auch sonst?

© Espadrille Magique

In den 20 Levels ballert Ihr Euch durch solch innovative Locations wie das Labor, die Stadt, die Kanalisation und das Klärwerk. Im Laufe des Spiels laufen Euch vier Bossgegner in Form von riesiger mutierter Kacke über den Weg, die es zu beseitigen gilt. Und nicht genug, dass unser Held nach und nach immer mächtigere Waffen findet, nein, irgendwann trifft und befreit er einen mächtigen Kaninchen-Käpmfer von einem anderen Planeten, der fortan an seiner Seite gegen die Scheiße kämpft. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Dirk am 6. Juni 2009 um 06:06 Uhr.
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Ach, ich schwelge gerade in Erinnerungen. Kennt Ihr noch Sierra On-Line (ab 1998 Sierra Entertainment)? Das Unternehmen rund um Ken und Roberta Williams war für solche Softwareperlen wie King’s Quest 1-8 (1984-1998), Space Quest 1-6 (1986-1995), Police Quest 1-4 (1987-1993) und Leisure Suit Larry 1-8 (1987-2004) verantwortlich.

Ich erinnere mich auch gerne noch an The Adventures of Willy Beamish (1991) und Freddy Pharkas Frontier Pharmacist (1993) und die Pferdeflatulenzen, die man mittels Kohlegasmaske kurzzeitig aushalten konnte. Mein erstes Sierra-Adventure war King’s Quest 3. Damals auf meinem IBM PC 8086er mit EGA-Grafikkarte und ganzen 16 Farben. Ich fand das Spiel sehr schwer, aber es war fantastisch. Und die Grafik war unglaublich!

Leisure Suit Larry in the Land of the Lounge Lizards via Sarien.net

Alper postete kürzlich einen Artikel zu Sarien.net, auf deren Site man kostenlos einige der Sierra-Games online spielen kann. Natürlich startete ich zuerst Leisure Suit Larry in the Land of the Lounge Lizards und ging auf die Toilette. Das alte Spielefieber hat mich für eine Weile wieder gepackt. Ich kann es den Veteranen nur empfehlen. Einfach wieder schön.

via
www.meetinx.de/kostenlos-leisure-suite-larry-space-quest-und-police-quest-online-spielen


Gekackt von Dirk am 9. Mai 2009 um 05:54 Uhr.
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“Seit tausenden von Jahren spricht die Menschheit über ihre Scheiße – manchmal heimlich und verschämt, oft aber auch offen und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Doch eines hat immer schon gefehlt: Ein fröhliches Gesellschaftsspiel für die ganze Familie, in dem 32 verschiedene Kackhaufen gegeneinander antreten und zeigen, was sie können!!!”

Das kündigt die Website des Scheiße-Quartetts an. Für uns Grund genug, das Scheiße-Spiel auszuprobieren und darüber zu berichten. Das Kartenspiel ist professionell produziert und von sehr guter Qualität. Keine Frage, da waren Fachleute am Werk.

Gespielt wird, wie einem Quartettspiel üblich, mit den individuellen Angaben auf den Karten. Bis auf die Werte von “künstlerischer Aspekt” und “Gewicht”, gewinnt stets der niedrigere Wert. Das sind Anzahl Abwischen, Stinkfaktor, Wahrscheinlichkeit, Zeitaufwand, Schmerzfaktor und Spülbarkeit.

Jede Karte wird von einem netten Foto, einer Bezeichnung der Wurst und einem Begleittext geziert. Meine Lieblingskarte ist der Figurenschiss: “Garantiert ein Glückstag, wenn man komplizierte Figuren erkennen kann, sei es eine Welle, ein Kreuz, einen Freund, eine Sinuskurve oder ein lächendes Gesicht.” Die Top-Karte ist allerdings der Darmsprengerhochquerschnittsschiss, der sagenhafte 1.500g auf die Waage bringt und auch mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,8% und einem Zeitaufwand von 60 Minuten die anderen Karten schlagen kann. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Dirk am 2. November 2008 um 05:33 Uhr.
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