Es ist schon schlimm, wenn ein Fluss über seine flurbereinigten Ufer tritt und menschliche Siedlungen überschwemmt. Da spielen sich mitunter dramatische Situationen ab. Umso schlimmer ist es, wenn nicht Wasser, sondern Scheiße ein Dorf überflutet. So geschehen in Sewersk/Russland im vergangenen Jahr. Durch ein gebrochenes Kanalisationsrohr ergoss sich ein Strom von Fäkalien durch die Straßen und drang natürlich auch in Wohnhäuser ein. Und das ausgerechnet noch im Juli, also bei hochsommerlichen Temperaturen! Den Gestank mag man sich gar nicht vorstellen.

Aber wer jetzt denkt, das passiert ja nicht so häufig: Ich habe noch einen Artikel vom September 2008 gefunden. Damals wurde eine Datschensiedlung in St. Petersburg von einer zähen Güllelawine überschwemmt. Bis zu einem Meter hoch stand die Kacke, die aus einem Leck geschlagenen Güllefass eines nahe gelegenen Landwirtschaftsbetriebes entfleuchte. Immerhin hat der Landwirt die Sauerei wieder weggemacht, aber trotzdem baaaah!

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Gekackt von Dirk am 22. März 2011 um 07:24 Uhr.
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Frei übersetzt: Scheiß-Wein

Stellt Euch vor, Ihr seid Winzer im Languedoc-Roussillon. Also nix Bordeaux oder Burgund, wo Ihr Höchstpreise erzielen könntet, weil die Gegend allein schon angesagt ist. Im Gegenteil, alle behaupten, Euer Wein sei Mist. Das ist wirklich gemein. Ganz so schlimm schmeckt er doch garnicht. Oder doch? In diesem Fall wäre eine mutige Lösung: Nenn ihn “Scheiß-Wein” und hoffe auf Käufer mit mehr Humor als feinen Geschmacksnerven.

So ähnlich ist die Geschichte tatsächlich passiert. Nur handelte es sich nicht um einen Winzer, sondern um den Restaurantbesitzer Jean-Marc, der sich sehr über den schlechten Ruf des Weines seiner Gegend ärgerte. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 14. September 2009 um 05:50 Uhr.
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Windelproduzenten müssen kreativ und erfinderisch sein, wenn es um den Test der Eigenschaften neuer Windelprodukte geht. Man muss sich so eine Windelforschungsanstalt mal vorstellen. Da wird ja nicht wirklich geschissen, da müssen andere Substanzen herhalten. Früher wurde da mit Dingen wie Erdnussbutter oder Kartoffelpüree experimentiert. Weil sich diese Lebensmittel aber schneller verflüssigten als Babykacke, waren die Testergebnisse meist falsch.

Kimberly-Clark erfand schließlich die wahre synthetische Scheiße und ließ sich diese auch gleich patentieren. Ich habe mir gestern den US-Patenteintrag unter der Nr. 5356626 in einer ruhigen Minute mal durchgelesen. Es klingt sehr wissenschaftlich und ich habe eigentlich nur die Hälfte wirklich verstanden. Kurz zusammengefasst: Sie nennen das Zeugs FECLONE und es ist Zellulosepulver, Weizenkleie, Harz, Farbe und Wasser drin. Ungefähr. Damit können dünnflüssige oder harte Ausscheidungen, kleine oder große Häufchen täuschend echt simuliert werden. Die Kunstkacke riecht natürlich nicht, das hat der Kack-Erfinder aus Rücksicht auf seine Kollegen klug bedacht.

http://www.freepatentsonline.com/5356626.html

Übrigens: Der japanische Toilettenhersteller Toto, über den wir bereits in anderem Zusammenhang , testet seine schicken Toiletten mithilfe künstlicher Haufen aus Miso-Paste (Sojabohnen, Reis, Salz – sehr asiatisch!).


Gekackt von Britt am 27. August 2009 um 06:20 Uhr.
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Karten, Kaffeesatz, Hühnchenknochen… ich glaube, es gibt nichts, woraus nicht irgendwer irgendetwas herauslesen kann. Vieles davon halte ich für Humbug. Einiges macht mich wirklich stutzig, aber ich hinterfrage es nicht. Ich mag es irgendwie, wenn eine gewisse Mystik vorhanden bleibt. So auch bei Shitonia Exkrementa, die von sich selbst sagt, dass sie “die erste, die allererste, die aller-aller-erste im gesamten Weltraum [ist], die exakte Aussagen darüber treffen kann, wann jemand auf die Toilette gehen muss und was Ihre Exkremente über Sie verraten. Ob Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft, in Ihrer Schei.. steht alles geschrieben, was Sie wissen müssen.”

Beachtlich und ziemlich von sich selbst überzeugt. Ihre Fähigkeiten sind angeboren und nicht gelernt. Sie ist wissenschaftlich geprüfte und anerkannte Ausscheidungspsychoanalytikerin mit Fachdiplom “Doctor of Human and Animal Excrement Translation”, das sie an der University of shit and urine in Abdomenvillage erhalten hat. Na, mit solch einem Titel kann ja nichts schief gehen. Ich bin sehr beeindruckt.

Und sie kann nicht nur aus menschlichen Exkrementen lesen, sondern auch aus denen von Tieren. Aber lest am besten selbst:
blog.ebook-insel.de/2009/03/31/ausscheidungspsychoanalytikerin-shitonia-exkrementa-wirbt-um-kundschaft/

Danke an Ulf für den Hinweis!


Gekackt von Dirk am 29. April 2009 um 06:06 Uhr.
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Wie man im Wald scheißt

In meinem Bücherregal befindet sich mittlerweile eine beachtliche Sammlung von Klobüchern und ähnlicher Lektüre. Ein Buch möchte ich heute hier vorstellen, weil ich finde, dass es so schön zur Jahreszeit und vor allem natürlich zu unserem Thema passt: “How to shit in the Woods / Wie man im Wald scheißt” von Kathleen Meyer, aus der Reihe “Basiswissen für draußen”.

Bisher wusste ich nicht, was da so wichtiges zu beachten ist, um damit ein Buch zu füllen. Jetzt habe ich es gelesen und wundere mich doch sehr (eigentlich auch nicht), dass die amerikanische Originalausgabe über eine Million mal verkauft wurde!

Alle Maßnahmen argumentiert die Autorin mit Umweltgefährdung. Das ist für mich nicht ganz logisch. Wenn ich mir einen Kreislauf vorstelle, gehört Scheiße doch dazu. Ganz absurd ist deshalb für mich der Tipp, seine Scheiße in Behältern im Rucksack zu verstauen und wieder mit nach Hause zu nehmen. Wie bitte? Ich habe ja sonst kaum was zu tragen, wenn ich wandernd unterwegs bin. Das Kapitel dazu heißt passend “Die missliche Lage des einsamen Kackpackers”. Kacke in Tupper. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 24. April 2009 um 06:23 Uhr.
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Kurz gekackt… Sony’s Stupid Piece Of Shit

Ich bin ja manchmal ein Nerd sehr technikinteressiert und *fuck* dieses Gerät muss ich echt haben. Dieses verdammte, dumme Stück Scheiße. Unglaublich.

via Onion News Network


Gekackt von Dirk am 11. Februar 2009 um 15:37 Uhr.
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Die Musikkapelle JBO hat auf ihrem Album “Laut” (1997) ein Liedchen veröffentlicht, das quasi gesellschaftskritisch die arme Scheiße in den Mittelpunkt stellt und den Zuhörern die Augen öffnet, was die Scheiße tagtäglich mitmachen muss. Das hat sie nicht verdient. Wir sollten ihr dankbar sein.
Vielen Dank an Ulf für den Hinweis auf den Song.

Der Kackblog präsentiert: JBO – Die Scheiße
Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Dirk am 25. September 2008 um 05:15 Uhr.
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Also manchmal greife ich mir echt den Kopf und wundere mich nur noch, was es so alles zu kaufen gibt. Aber wo eine Nachfrage herrscht, gibt es eben auch ein Angebot. Und scheinbar ist die Nachfrage nach Handy-Klingeltönen immens groß und auch nach saublöden Klingeltönen, Hintergrundbildern, Handyvideos und weiß Gott was alles.

Als ich neulich nebenbei MTV laufen hatte, kamen die Jamba-Klingelton-Charts. Das geht ja länger als jeder andere Werbespot. Und natürlich gibt’s auch schon eine Verarsche von Paul Potts “Nessun Dorma”, der ja in Deutschland gerade durch den neuen Telekom-Spot im Fernsehen alle Herzen erobert. Die Jamba-Verarsche heißt “Durchfall Arie” und wird von einer animierten Kackwurst namens Superscheiße gesungen. Bei diesem Titel bleibt bei mir allerdings die Gänsehaut aus und ich frage mich echt, wer für sowas Geld ausgibt. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Dirk am 19. August 2008 um 06:24 Uhr.
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Studentenklo

Studentische Wohngemeinschaften haben wirklich viele Vorteile: Es gibt immer einen Grund für eine Party, die Pizzakartonstapel in der ganzen Wohnung stören niemanden und es ist immer Bier im Haus. Mir fällt nur ein Nachteil ein: Wer macht die Gemeinschaftstoilette sauber?

[via www.isnichwahr.de]


Gekackt von Dirk am 7. August 2008 um 06:36 Uhr.
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Ich halte ja an sich nichts von Horoskopen und Vorhersagen, was mein Leben, meine Liebe und meinen Beruf angeht. In diesen Zeitschriften sind die Texte so geschickt gewählt, dass sie doch immer irgendwie auf eine aktuelle Situation des einzelnen Leser zutreffen. Und das, ohne dass der Leser irgendwelche persönlichen Angaben machen muss. Demnach treffen für alle Leser mit dem gleichen Sternzeichen – manchmal ist es ja doch noch etwas differenzierter in Wochen aufgeteilt – die gleichen Vorhersagen zu.

Ganz anders hingegen ist das weise Klorakel. Hier muss man sehr wohl ganz persönliche Angaben machen. Vom Ort des Stuhlgangs über die Art der Fäkalien bis hin zu deren Größe und Konsistenz. Ich befrage es regelmäßig und bisher lag das Klorakel bei meinem Morgenstuhl immer richtig. Probiert es doch selbst einmal aus: klorakel.de


Gekackt von Dirk am 27. Juni 2008 um 05:50 Uhr.
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