Warum heißt der Zwölffingerdarm eigentlich so?

Der menschliche Darm ist grundsätzlich in Dünn- und Dickdarm unterteilt. Je nach Funktion und Beschaffenheit sind diese nochmals in weitere Darmabschnitte unterteilt. Der Zwölffingerdarm (Duodenum) ist der erste kurze Abschnitt des Dünndarms direkt nach dem Magen. Er ist beim Menschen ca. 24 cm lang, was etwa 12 Fingerbreiten entspricht. Daher der Name.

Fragt mich jetzt aber bitte nicht, von welchem Finger man die Breite nimmt. Das mittlere Gelenk meines Mittelfingers ist etwa 2 cm breit und passt. Würde ich mit meinem kleinen Finger messen, hätte ich einen Sechzehnfingerdarm.

Insgesamt ist der menschliche Darm übrigens rund 8 Meter lang.

Quelle: Wikipedia


Gekackt von Dirk am 25. April 2009 um 06:22 Uhr.
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Was ist ein Analblock?

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Ja, gemeint ist Analblock. Nicht Analblog wie Kackblog oder so.

Es handelt sich um einen Begriff aus der Medizin bzw. Allergologie. Um herauszufinden, ob eine Entzündung am After durch eine allergische Reaktion hervorgerufen wurde, wird der sogenannte Analblock vom Arzt im Analbereich aufgetragen. Grundlage des Analblocks ist Vaseline, die mit geringen Konzentrationen von zum Beispiel Kamillenblüten-Extrakt, Propolis (Bienenharz) und Eichenmoos absolue angereichert ist.

Damit kann herausgefunden werden, ob der Patient gegen feuchtes Toilettenpapier, Hautpflegemittel oder Intimsprays allergisch ist. Das Testergebnis wird nach 48 und 72 Stunden abgelesen. Und dann heißt es: Ab sofort das Übel vermeiden! Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 12. März 2009 um 05:53 Uhr.
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Anushospital in Peking

Ob die im Anushospital in Peking auch Analbleaching anbieten? Auf jeden Fall ist der Herr im Bild begeistert. Oder ist das einer der praktizierenden Ärzte und das ist seine typische Handbewegung wie bei Robert Lembkes “Was bin ich?”

[via engrishfunny.com]


Gekackt von Dirk am 2. Februar 2009 um 05:52 Uhr.
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Defäkogramm oder beim Kacken zuschauen

Biologen und Archäologen untersuchen ganz gerne mal den Kot von Tieren und prähistorischen Lebewesen. Mediziner hingegen untersuchen den Kot von Menschen, um Krankheiten von hinten auf die Schliche zu kommen. Aber Mediziner untersuchen auch schonmal die Stuhlentleerung, also den Kackvorgang an sich. Das nennt man dann Defäkogramm oder auch Defäkografie und ist eine radiologische Untersuchung.

Dem Patienten wird durch den After ein röntgendichtes Kontrastmittel verabreicht und daraufhin aufgefordert den Enddarm zu entleeren. Dabei wird eine Serie von Röntgenaufnahmen aufgezeichnet und die Motorik der Beckenbodenmuskulatur und die Aussackungen des Enddarms beobachtet. Angewandt wird diese Untersuchung bei einer Schließmuskeldysfunktionen, bei Stuhlinkontinenz und bei weiteren Dysfunktionen des Beckenbodens. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Dirk am 28. Januar 2009 um 06:03 Uhr.
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Paullinis heilsame Dreckapotheke

Gesammeltes Wissen aus dem 17. Jahrhundert (Bild: Wikipedia)

Gesammeltes Wissen aus dem 17. Jahrhundert (Bild: Wikipedia)

Es war einmal ein Eisenacher Arzt, der der Meinung war, dass in Exkrementen eine “wundervolle Krafft” steckt, die sie zu einem “vollkommenen Heylmittel” macht. Dieser Arzt war Christian Franz Paullini (1643-1712) und er hinterließ uns mit seiner “Heilsamen Dreckapotheke” eine erschöpfende Sammlung aller Kotrezepte seiner Zeit, die durchaus dem therapeutischen Denken des 17. Jahrhunderts entsprachen. In der Dreckapotheke behandelt Paullini 93 Volkskrankheiten, außerdem Verzauberungsschäden und Schönheitsleiden: Schwindel, Augenwehe, Wahnwitz, Gicht, Wassersucht, Rothe Ruhr, Schwindsucht, Kröpfe, Geburtsschmerzen, Unfruchtbarkeit, Fieber, Hurenseuche, Warzen, Krätze, Wunden, um nur einige zu nennen.

In jedem seiner volkstümlichen Rezepte kommen tierische und menschliche Exkremente vor. Dazu gehört vor allem Kot von Tieren wie Hunden, Tauben, Böcken, Schweinen, Schwalben, Pferden, Kühen, Pfauen und Eseln. Manche Heilmittel bestehen auch aus verarbeiteten Tieren, aus dem “Pulver von gebrandten Lerchen”, Eidechsen, Schnecken, Fröschen, Mäusen, “Maulwurf ohne Haut”, Regenwürmern, “verbrandter Nachteule”, “verbrandten Haasen”, Fledermäusen oder aus “kleinen, abgestreiften, außgenommenen und in Stücken zerschnittenen Katzen”. Klingt nach Hexenküche und auch das Spektrum der menschlichen Heilmittel gestaltet sich ähnlich. In vielen Rezepten wird die Verwendung von Menschenkot oder “Asche von Menschenkoth”, Urin, Blut, Speichel, dem “Schweiß der Sterbenden”, dem “Koth aus Menschenohren”, der “Milch von einer feinen, gesunden Frau” und Menstruationsblut empfohlen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 22. Januar 2009 um 05:39 Uhr.
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Schädliche Toilettenabwässer

Antibiotika, Psychopharmaka, Zytostatika – kranke Menschen schlucken viele Medikamente und müssen sie irgendwann auch wieder ausscheiden. Das heißt, dass das alles im Abwasser landet! Und selbst nach dem Durchlaufen einer Kläranlage sind Medikamente im Wasser nachweisbar, weil sie nicht biologisch abgebaut werden. Die Auswirkungen für die Umwelt sind enorm: Es wird vermutet, dass verweiblichte Fische, die nachlassende Wirkung von Antibiotika und abnehmende Spermienzahlen bei Männern auf diese Rückstände im Wasser zurückzuführen sind.

Arzneimittel in deren Rückstände in die Umwelt

Arzneimittel und deren Rückstände in die Umwelt

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik und des Duisburger Instituts für Energie- und Umwelttechnik haben eine technische Anlage entwickelt, die die Abwässer der Krankenhäuser direkt behandelt und Schadstoffe erst gar nicht in die städtischen Wassernetze gelangen. Diese werden nämlich durch Medikamente, die Patienten beispielsweise während einer Chemotherapie erhalten, Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 15. Dezember 2008 um 05:55 Uhr.
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Miserere: Mögliche Folge eines Darmverschlusses

Wer den Kackblog kennt, weiß, dass wir eigentlich nichts ekliges berichten. Okay, das liegt auch im Auge des Lesers, aber es könnte wesentlich ekliger sein, oder? Aber manchmal muss man den Tatsachen ins Auge sehen und heute ist einer dieser Tage. Ich verzichte auf Fotos und möchte nur ankündigen, dass heute ein medizinisches Thema kommt, das dem ein oder anderen den Magen verdrehen könnte.

Denn heute berichte ich von der Miserere. Das ist Latein für “erbarme dich” und wird oft auch Kopremesis genannt. Das wiederum ist griechisch und setzt sich aus κοπριά/kopriá für “Kot” und έμεσις/émesis für “Erbrechen” zusammen. Ja, richtig gelesen: Es geht um das sehr seltene Symptom des Koterbrechens oder auch Stuhlerbrechen genannt.

Dafür kann es in der Regel zwei Ursachen geben. Zum einen einen kompletten Darmverschluss (Ileus), bei dem sich der Kot im Dickdarm staut und eine natürliche Darmentleerung verhindert wird. Das kann durch Fremdkörper, sehr große Gallensteine oder einen Darmtumor hervorgerufen werden. Auch ein verdrehter oder abgeklemmter Darm als Folge eines Unfalls kann zum kompletten Darmverschluss führen. Auf jeden Fall ist das lebensbedrohlich und es muss umgehend ein chirurgischer Eingriff erfolgen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Dirk am 6. Dezember 2008 um 06:07 Uhr.
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Der Kackblog zu Besuch im Darm

Mittendrin statt nur dabei! Gestern hatten wir die seltene Gelegenheit, einen Darm von innen kennenzulernen. Dirk und ich waren zu Gast in der endoskopischen Abteilung der Universitätsklinik Mainz, wo zur Zeit ein begehbares Darmmodell die Erkrankungsstadien des Darmkrebses zeigt.
Dirk im Darm

Dirk im Darm, passenderweise braun gekleidet.

Der Darm von oben, das Modell ist ca. 8 m lang.

Der Darm von oben, das Modell ist ca. 8 m lang.

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Gekackt von Britt am 15. Oktober 2008 um 05:54 Uhr.
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Der Lokus im Fokus: Pullern für die Gesundheit

Ich könnte die Zahl der Nächte im Jahr, in denen ich aufwache, um auf Toilette zu gehen, an einer Hand abzählen. Aber es gibt ja Leute, die oft nachts rausmüssen zum Müssen. Das ist doch furchtbar nervig. Da wird der erholsame Schlaf unterbrochen, nur weil die Blase – und manchmal auch der Darm – sich unbedingt entleeren möchte.

Wie jetzt aber amerikanische Forscher in einer Studie des US-Krebsinstituts in Bethesda (Maryland) veröffentlichten, gilt es zwar als gesund, die Nacht durchzuschlafen, aber es ist sogar gesünder, wenn man auch mal zur Toilette muss. Denn laut dieser Studie erkranken Menschen mit häufigem nächtlichen Harndrang deutlich seltener an Blasenkrebs. Bei Männern sinkt das Risiko um 40% und bei Frauen sogar um ganze 50%, wenn sie mindestens zweimal pro Nacht die Blase entleeren.

Insgesamt 884 Blasenkrebspatienten und 996 Menschen ohne die Erkrankung wurden dabei untersucht. Also beim nächtlichen Pinkeln. Toller Job. Die machen das freiwillig, die Forscher. Jedenfalls meinen sie nun, dass das Krebsrisiko steigt, wenn die Blase nachts über längere Zeit mit krebserregenden Stoffen im Urin Kontakt hat. Die Toilettenbesuche schwemmen sozusagen diese Stoffe schnell aus der Blase und gut ist.

Ob es jetzt aber etwas bringt, sich schon bettfein noch zwei Liter Wasser reinzuschütten, damit man nachts auf jeden Fall zweimal muss, ist eine noch offene Frage. Oder gibt es vielleicht irgendwann die Anti-Krebs-Pille, die nichts anderes bewirkt, als nachts die Blase zu entleeren? In Amerika ist das nach dem Trend mit Anal-Bleaching und der wöchentlichen Darmspülung ja vermutlich schon ein Thema.

[via Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)]


Gekackt von Dirk am 14. Oktober 2008 um 05:29 Uhr.
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Meine Ringelblumen-Gesäßcreme

Ringelblumen-Gesäßcreme

Okay, bleiben wir noch ein bisschen bei den sportlichen Themen! Es dreht sich momentan eh alles um Olympia. Ich möchte heute mein persönliches Dopingmittel verraten: Meine Ringelblumen-Gesäßcreme. Sie wirkt hervorragend bei Po strapazierenden Sportarten wie Radfahren, Wandern, Rudern oder Reiten. Ich werde zwar nicht schneller, aber auch nicht wund. Denn bevor die empfindlichen Körperpartien an Gesäß und im Schritt besonders beansprucht werden, bereite ich diese Stellen schon rechtzeitig vor dem Sport entsprechend vor. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 14. August 2008 um 07:06 Uhr.
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