Praktische Veterinärmedizin

Ich bin ein Gegner der reinen Theorie und befürworte Anwendungsbeispiele in der Praxis. Das trifft so ziemlich auf alle erdenklichen Ausbildungen und Studiengänge zu. Was aber ist mit Fernstudiengängen? Da bekommt man als Student den Kram nach Hause, muss büffeln, schreibt Klausuren an einer Sammelstelle der jeweiligen Uni und dann geht es zu Hause weiter. Ein Praktikum wird hier selten vorausgesetzt. Ganz anders verhält es sich allerdings beim Fernstudium der Veterinärmedizin. Bravo!

Fernstudium der Veterinärmedizin


Gekackt von Dirk am 4. März 2011 um 07:20 Uhr.
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Blogger müssen Einsatz zeigen. Blogger müssen aktiv werden und aus dem Krisenherd berichten. Blogger alles geben. Schön für uns, dass Alex von www.workablogic.de alles für uns gibt und exklusiv einen Gastartikel der bei ihm durchgeführten Darmspiegelung (Koloskopie) schreibt. Leider hat er keine Fotos des Prozederes geschossen und ich muss mit selbstgezeichneten Grafiken nachbessern. Ich hab übrigens schon immer Linien übermalt und kann es bis heute nicht richtig. Aber jetzt kommt er, der Gastartikel von Alex:

Die Vorbereitung:
Zur Darmspiegelung, oder auch Koloskopie genannt, braucht es zu allererst mal eines, nämlich einen entleerten Dickdarm. Zu diesem Anlass habe ich mir vier Päckchen Colopeg in der Apotheke besorgt. Drei Tage vor der Untersuchung durfte ich nichts mehr mit Körnern zu mir nehmen und somit waren ab dann auch Tomaten, Kiwis und Co. tabu für mich. Am Tag vor dem Eingriff stand dann von 16-19 Uhr Kampftrinken an. Drei Liter Colopeg in drei Stunden.

Die Darmspülung:
Ab 16 Uhr ging es somit los mit dem ersten der drei Liter. Im Viertelstundentakt trank ich jeweils ein Glas und ab 17:15 Uhr rief das erste Mal das Klo nach mir. Auch der Gang zur Toilette um 17:30 Uhr kann man noch als Durchfall bezeichen. Die elf weiteren Besuche auf dem Klo glichen dann eigentlich nur noch reinem Wasserlassen. Zwischen 17:15 und 18:40 Uhr ging es bereits sechs Mal in die Hocke und ab der letzten halben Stunde ließ die Motivation auch rapide nach, sich Colopeg weiterhin reinzukippen, doch da muss man durch. Und auch wenn man meint, man hat es abends überstanden, gehe ich dennoch ein weiteres Mal vor dem Schlafengehen auf’s Klo… gerade im Bett angekommen, schnell wieder den Rückwärtsgang eingelegt und zurück zum stillen Örtchen. (Anm. Dirk: So still war das Örtchen ja dann gar nicht mehr. :mrgreen: )

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Gekackt von Dirk am 7. Januar 2010 um 05:55 Uhr.
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Auch wenn Schönheitsoperationen gerade wieder voll im Trend sind, ist die Gefahr eines chirurgischen Eingriffs nicht zu unterschätzen. Besonders Operationen unter Vollnarkose belasten den Körper dabei sehr. Gerade erst vergangenen Sonntag verstarb die ehemalige Miss Argentinien Solange Magnano an den Folgen eines Po-Liftings(!).

Solange Magnano begab sich letzte Woche Donnerstag unters Messer, um sich ihren Po liften zu lassen. Die frühere Miss Argentinien, die auch 1994 an der Wahl zur Miss Universe teilgenommen hatte, galt als eine der schönsten Frauen Südamerikas und war bis zuletzt noch als Model und als Leiter einer Modelagentur tätig. Am Freitag verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand rapide und sie wurde in einem kritischen Zustand in eine Klinik eingeliefert, in der sie dann am Sonntag an den Folgen einer Lungenembolie mit 38 Jahren verstarb. Sie hinterlässt zwei Kinder und ihren Ehemann.

via www.stern.de


Gekackt von Dirk am 3. Dezember 2009 um 06:09 Uhr.
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Heute gehe ich der spannenden Frage nach: Was passiert in unserem Körper, kurz bevor wir unseren Kot ausscheiden? Alle Nährstoffe sind der Nahrung entzogen und verwertet und der Dickdarm ist fleißig dabei, unserem Speisebrei auch noch die Flüssigkeit zu entziehen. Und dann?

Durch rhythmisches Zusammenziehen der Darmmuskulatur wird die immer fester werdende Masse weiterbewegt und gelangt nach und nach in den Enddarm, der den Kot  bis zur Ausscheidung sammelt. Damit nicht gleich alles durchläuft, gibt es einen Verschluss, den . Außerdem befinden sich in der Schleimhaut des Enddarms Schwellkörper, die dem Schließmuskel helfen, dass Kot und Gase nicht sofort nach draußen gelangen. Die Schwellkörper sind in der Lage, den Zustand des Darminhaltes genau zu erkennen und sie wissen, wann sie anschwellen müssen und wann nicht.

Der Darminhalt kann, je nachdem was wir gegessen haben, eine feste oder eine eher flüssige Konsistenz haben. Haben wir viel Zwiebeln gegessen, kommt ein hoher Anteil an Gasen dazu. Dieses Gemisch immer zuverlässig zurückzuhalten, bis der äußere Schließmuskel den Befehl für den Stuhlgang gibt, kann nur mit Unterstützung der Schwellkörper gelingen.

Füllt sich der obere Abschnitt des Enddarms, genannt Ampulle, langsam mit Inhalt, weitet er sich stark aus. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 17. November 2009 um 06:21 Uhr.
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Darmsanierung für das Immunsystem

Kürzlich erzählte mir eine Bekannte, dass ihr Darm saniert werden soll und sie gar nicht so genau weiß, was das bedeutet. Also habe ich mich mal schlau gemacht. In der Alternativmedizin geht man davon aus, dass der Darm das Zentrum des Immunsystems ist und die Darmbakterien in einer Symbiose mit dem Menschen leben (das mit der Symbiose ist auch von der Schulmedizin anerkannt). Die Darmbakterien stimulieren, trainieren und stärken das Immunsystem und schützen die Darmschleimhaut vor Krankheitserregern. Ist diese Symbiose durch zu viele schädliche Bakterien oder zu wenige nützliche Bakterien im Ungleichgewicht, spricht die Alternativmedizin von einer Dysbiose, die angeblich die Ursache verschiedener chronischer Krankheiten wie Magen-Darm-Störungen, Atemwegserkrankungen, Hauterkrankungen, Allergien und Harnwegsinfekte ist.

Lactobacillus, Quelle: Centers for Disease Control and Prevention's Public Health Image Library

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Gekackt von Dirk am 11. September 2009 um 06:17 Uhr.
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Wer von Euch hat jemals das Wort “defäzieren” benutzt? Also, ehrlich gesagt, ich auch nicht. “Ich bin dann mal eben defäzieren”. Nee, das klingt zwar irgendwie gut, aber im alltäglichen Sprachgebrauch ist es eher unüblich. Jedem von uns fallen wahrscheinlich auf Anhieb mindestens 20 Synonyme ein, bevor wir nur einmal einen Fachbegriff benutzen.

Selbst in Wikipedia, das für jede noch so abseitige Fragestellung Erklärungen parat hält, gibt es keinen Eintrag für “defäzieren”. Das Substantiv dazu lautet übrigens Defäkation. Darin steckt auch wieder das lateinische faeces, das “Stuhl, Kot” bedeutet. Bei “Fäkalien” weiß ja jeder sofort, was gemeint ist.

Etwas geläufiger ist der Begriff “Flatulenz”. Das kommt von flatus, der lateinischen Bezeichnung für Blähung/Wind, die gleichzeitig die korrekte Benennung der Darmgase ist. Aha, wieder was dazugelernt!

Hier eine kleine Zusammenstellung von Fachbegriffen, mit denen man seine medizinisch ungebildeten Gesprächspartner beeindrucken kann:

  • Obstipation – Verstopfung
  • Diarrhoe – Durchfall
  • Indigestion – Verdauungsstörung
  • Rectum – Enddarm
  • Proktologe – Facharzt für Erkrankungen des Enddarms
  • Anus – After
  • Perianale Behaarung – Haare am After
  • Flatulenz – Blähung
  • Duodenum –
  • – Untersuchung der Stuhlentleerung
  • Gastroenteritis –

Gekackt von Britt am 6. September 2009 um 06:10 Uhr.
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Es gibt so einige Leiden, für deren Behandlung man nicht nur Überwindung, sondern auch etwas Übung braucht. Übung macht den Meister! Das ist für medizinische Untersuchungen manchmal problematisch, wenn das “Übungsobjekt” nicht still hält oder garnicht erst vorhanden ist, weil sich keiner der guten Freunde zur Verfügung stellen will.

Da wäre zum Beispiel die Sache mit bettlägerigen Patienten, die Schwierigkeiten beim Stuhlgang haben und dafür dringend Hilfe benötigen. Da muss das Pflegepersonal eben nachhelfen. Aber wie? Wie übt man denn sowas?

Das interessante japanische Unternehmen “Koken” stellt alle möglichen Arten von medizinischen Simulatoren her. Lebensecht. Darunter auch einen maßstabsgetreuen Hintern, in dem man nach Herzenslust puhlen kann. Das Modell hat den passenden Namen Feces removal und wird selbstverständlich inklusive der Fäkalien geliefert, die es zu entfernen gilt.

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Gekackt von Britt am 25. August 2009 um 06:52 Uhr.
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Warnung vor überteuerten eBooks und häufigen Darmreinigungen

Der Miesepeter scheint sich immer noch mit seiner Urlaubsplanung zu beschäftigen. Jedenfalls kam neulich eine Mail mit dem Link zu einem Klo-Yoga-Buch. “Wie Sie mit den 30 wichtigsten und einfachsten Übungen beim Stuhlgang eine optimale Menge Kot loswerden können und Ihren Bauch wieder befreien von der Last eines eventuell zu üppigen Essens” ist auf der Internetseite, die gleichzeitig als Online-Shop für alle möglichen eBooks ist, zu lesen. So weit, so gut. Da ist was dran. Immerhin verrenkt man seinen Körper bei manchen Yoga-Übungen sehr stark und Bewegung tut bekanntlich auch dem Darm gut.

Der Autor befasst sich ausführlich mit dem Darm und dessen Reinigung, wie seine weiteren Werke zeigen. “Einlaufgerät, elektrisch, selber bauen” und “Colon-Hydro-Gerät, elektrisch, selbst bauen”, die jeweils für rund 25 Euro als eBook zum Download angeboten werden. Nein, das scheint mir sehr zweifelhaft zu sein. Wenn diese eBooks genau so eigenartig geschrieben und bebildert sind, wie die Internetseite, dann rate ich vom Kauf ab. Das ist nie und nimmer so viel Geld wert.

Screenshot www.ratgeberseite.info

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Gekackt von Dirk am 28. Juni 2009 um 06:02 Uhr.
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Warum heißt der Zwölffingerdarm eigentlich so?

Der menschliche Darm ist grundsätzlich in Dünn- und Dickdarm unterteilt. Je nach Funktion und Beschaffenheit sind diese nochmals in weitere Darmabschnitte unterteilt. Der Zwölffingerdarm (Duodenum) ist der erste kurze Abschnitt des Dünndarms direkt nach dem Magen. Er ist beim Menschen ca. 24 cm lang, was etwa 12 Fingerbreiten entspricht. Daher der Name.

Fragt mich jetzt aber bitte nicht, von welchem Finger man die Breite nimmt. Das mittlere Gelenk meines Mittelfingers ist etwa 2 cm breit und passt. Würde ich mit meinem kleinen Finger messen, hätte ich einen Sechzehnfingerdarm.

Insgesamt ist der menschliche Darm übrigens rund 8 Meter lang.

Quelle: Wikipedia


Gekackt von Dirk am 25. April 2009 um 06:22 Uhr.
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Ja, gemeint ist Analblock. Nicht Analblog wie Kackblog oder so.

Es handelt sich um einen Begriff aus der Medizin bzw. Allergologie. Um herauszufinden, ob eine Entzündung am After durch eine allergische Reaktion hervorgerufen wurde, wird der sogenannte Analblock vom Arzt im Analbereich aufgetragen. Grundlage des Analblocks ist Vaseline, die mit geringen Konzentrationen von zum Beispiel Kamillenblüten-Extrakt, Propolis (Bienenharz) und Eichenmoos absolue angereichert ist.

Damit kann herausgefunden werden, ob der Patient gegen feuchtes Toilettenpapier, Hautpflegemittel oder Intimsprays allergisch ist. Das Testergebnis wird nach 48 und 72 Stunden abgelesen. Und dann heißt es: Ab sofort das Übel vermeiden! Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 12. März 2009 um 05:53 Uhr.
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