Elche sind doch tolle Tiere! Ich finde, sie haben irgendwas gemütliches, weihnachtliches. Elche gehören zur Familie der Hirsche, werden etwa so groß wie ein Pferd und eine halbe Tonne schwer. So ein Elch kackt natürlich auch eine Menge und wie wir wissen, sind die Schweden praktisch veranlagte Zeitgenossen. Wohin also mit dem ganzen Kack? Ob sich in IKEA-Möbeln Exkremente befinden, wissen wir nicht. Wohl aber, dass aus Elchkot Papier und sogar Schmuck hergestellt wird.

www.moosegarden.com - Kreative Elchfarm!
In der Nähe der schwedischen Stadt Östersund gibt es eine Elchfarm, deren Betreiber den Kot seiner Elche sammelt und daraus handgeschöpftes Elchkot-Papier herstellt. Elchexkremente enthalten viel Zellulose und der Zubereitungsprozess baut darauf auf, das Produkt zu veredeln. Das Papier ist hellkackbraun, hauchdünn und duftet leicht nach Baumrinde. Die Struktur ist lebendig mit deutlichen Bestandteilen von Holzstückchen und Rinde.

Elchpapier von www.cariann-of-sweden.com
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Gekackt von Britt am 19. Dezember 2008 um 05:41 Uhr.
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Neulich machte mich meine Kollegin Heike darauf aufmerksam, dass die Rechtschreibprüfung von MS Word das Wort Ko-Finanzierung nicht kennt und stattdessen u.a. Kot-Finanzierung vorschlägt. Schade, dass der Brief in der korrigierten Fassung verschickt wurde.

Gekackt von Dirk am 10. Dezember 2008 um 15:23 Uhr.
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Aus dem Tierreich sind wir ja einiges gewohnt. Manche Menschen übertragen ähnliche Verhaltensweisen auf ihr Sexualleben und wir finden das dann eklig. Dabei machen es einige Tiere doch vor.
So z.B. einige Ameisenarten, die sich Blatt-, Rinden-, Wurzel- oder Schildläuse als “Melkkühe” halten, um deren süßen Kot – auch Honigtau genannt – zu schlürfen. Die Ameisenarbeiterinnen bewachen und beschützen die Tierchen vor ihren Feinden undtragen sie sogar zu deren bevorzugten Futterpflanzen. Deren Saft saugen die Läuse auf und scheiden den Teil der Flüssigkeiten wieder aus, den sie als Nahrung nicht verwerten können. Durch das Trommeln mit den Fühlern auf den Leib entlocken die Ameisen ihnen den flüssigen Kot und laben sich daran oder bringen ihn in ihren Bau.
![Ameise und Läuse [© Piak 33 / PIXELIO]](http://kackblog.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/ameise-und-lause.jpg)
© Piak 33 / PIXELIO
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Gekackt von Dirk am 8. Dezember 2008 um 05:49 Uhr.
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Foto: © Jörg Kalt/PIXELIO
Kurz vorab eine Erläuterung, wie ich auf das heutige Thema gekommen bin: Mir passiert es häufig, dass ich innerhalb kurzer Zeit immer wieder über dieselben Begriffe, Bilder oder Themen stolpere. Vielleicht ist es “Zufall”, vielleicht ist es nur meine Wahrnehmung. Manchmal haben diese Dinge zunächst keinen Zusammenhang, dann wiederum fügt sich das eine zum anderen. So auch die Sache mit den Wölfen und der Chinesischen Mauer.
Zuerst war da die Mauer. Klar, die ist ja schon sehr alt und im Sommer während der Olympischen Spiele waren Bilder und Geschichten allgegenwärtig. Aber auch danach hat mich die Mauer verfolgt. Dann war da noch der Wolf. Damit lief es ähnlich. Ich sah Berichte über Wölfe in der Lausitz, las über Wölfe in Polen, über Wolfsspuren, Tierschutz und dies und das.
Jetzt konnte ich endlich beide Themen für mich verlinken. Ich las, dass man früher auf den Wachttürmen durch Verbrennen von getrocknetem Wolfskot Rauchzeichen erzeugte und sich damit untereinander verständigte. Nachrichten über das Vordringen der Nomaden aus dem Norden konnten durch die Signale schnell an die Hauptstadt übermittelt werden. Aha! Die alten Chinesen benutzten nachhaltige Brennstoffe! Klingt sehr vernünftig. Bei der Suche nach einem Foto, wie denn Wolfskot eigentlich aussieht, bin ich auf dieses hier gestoßen:

Wolfskot mit Haaren von Rotwild und Reh, Foto: © www.wolfswandern.de
Das brennt bestimmt gut. Den Geruch dazu möchte ich mir lieber nicht vorstellen.
Vielleicht ist die Signalfeuergeschichte ja nur ein Mythos. Die Chinesen haben ja auch mal behauptet, man könne die Mauer mit bloßem Auge aus dem Weltall sehen. Nein, das kann man natürlich nicht, wie selbst chinesische Astronauten bestätigen! Mal sehen, was mir die Mauer in den nächsten Tagen oder Wochen noch sagen will…
Gekackt von Britt am 5. Dezember 2008 um 05:53 Uhr.
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Ich weiß nicht so recht, ob es für einen Kackblog-Autoren okay ist, dass er Klabusterbereren nur vom Hören, Sagen und Lesen kennt. Ich habe es bisher noch nicht am eigenen Leib “verspürt”. Aber für diejenigen unter Euch, die mit dem Begriff “Klabusterbeere” überhaupt nichts anfangen können, eine kurze Beschreibung.
Die Klabusterbeeren sind in manchen Gegenden Deutschlands eine umgangssprachliche Bezeichnung für kleine Kügelchen, die durch die reibenden Bewegungen zwischen den Pobacken entstehen. Deese Kügelchen – die entfernt an Beeren erinnern – setzen sich unterschiedlich zusammen. Sie bestehen aus Haaren, Kotresten, Kleidungsfusseln oder Klopapier oder aus allem zusammen. Auch schon durch das Scheuern der Unterwäsche auf der Haut können mitunter kleine Beeren entstehen, die sich gerollt und verfilzt ganz geschickt in der Poritze (auch bekannt als Kerft oder Kimme) verstecken und dort mit der Afterbehaarung regelrecht eine Symbiose eingehen. Je nach Verweildauer kann die Entfernung zu einer schmerzhaften Prozedur werden.
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Gekackt von Dirk am 23. September 2008 um 05:37 Uhr.
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Bevor 1961 die Pille auf den Markt kam, hat sich die Menschheit schon viele Jahrtausende lang bemüht, die Fortpflanzung zu kontrollieren. Die Ärzte der griechischen Antike etwa hatten 413 Verhütungs- und Abtreibungsrezepte auf Lager. Den Männern empfahlen sie unter anderem, ihren Penis mit Essig einzureiben. Für die Damen gab es Tampons aus Akazienblättern mit Honig. Auch Bleisalbe oder Schwämme sollten ungewollten Nachwuchs verhindern. Mittel die nicht wirkten, wurden schnell wieder abgesetzt.
Erfolgreiche Mittel hingegen wurden immer wieder angewandt, wie zum Beispiel das Krokodilkot-Zäpfchen, das ein globaler Renner gewesen sein muss. Vor 3.000 Jahren führten die Inderinnen Krokodil-Dung vor dem Geschlechtsverkehr vaginal ein. Ein ägyptisches Rezept mischte Krokodilkot, Honig und gelöstes Natron. Und die Alten Griechen rieten ihren Frauen, den Krokodilkot in gegorenem Pflanzenschleim zu zerstoßen und als Scheidenzäpfchen einzuführen. Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 26. Juni 2008 um 05:33 Uhr.
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Hände hoch! Welche unserer Leserinnen hat als Kind mit Barbie-Puppen gespielt? Und Ken war auch immer dabei. Inzwischen leben die beiden ja getrennt, aber Madame hat seit 2006 einen neuen treuen Freund, der ihr nicht von der Seite weicht: Ein Hund namens Tanner.
Dieser goldige Golden Retriever stellt allerlei Unsinn an und bereitet seinem Frauchen Barbie, die übrigens mit vollem Namen Barbara Millicent Roberts heißt, sehr viel Freude. Wenn man es genau betrachtet, ist der Hund aber schon ein bisschen ekelhaft. Schaut Euch erstmal dieses Bild genau an und lest dann das Zitat aus einer Pressemitteilung (18.10.2006) von Mattel.

Barbie & Tanner, © Mattel GmbH
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Gekackt von Dirk am 7. Juni 2008 um 05:43 Uhr.
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Meine Tochter präsentierte mir gestern stolz dieses Foto, als sie vom Schulausflug ins Frankfurter Senckenbergmuseum zurückkam. Als Kackblog-Nachwuchs fand sie natürlich Gefallen an diesem prächtigen Dino-Kacke-Exponat! 150 Millionen Jahre alt? Also, ich kann mir das kaum vorstellen!
Kleine Begriffserklärung aus Wikipedia: “Bei einem Koprolith (griechisch kopros/Kot und lithos/Stein) handelt es sich um mineralisierten fossilen Kot, also um einen Kotstein. Koprolithe gehören zu den Spurenfossilien und werden darum auch als Kotspuren bezeichnet. Die ältesten Koprolithe stammen aus dem Silur (vor etwa 443 bis 416 Millionen Jahren)!
Koprolithe spielen als Quelle von Mikrofossilien eine bedeutende Rolle, da sie die Zusammensetzung der Nahrung von Fleisch- und Fischfressern aufgrund der in ihnen enthaltenen unverdauten Hartteile wie Schalen und Schalenteile aufzeigen können.”
Das Senckenbergmuseum ist eines der großen Naturkundemuseen in Deutschland und zeigt sehr anschaulich die Verwandlung unserer Erde über Jahrmillionen hinweg. Sehr beeindruckend ist zum Beispiel auch eine versteinerte Dinosauriermumie – wie der Koprolith oben ebenfalls aus Wyoming, USA – bei der nicht nur das fast vollständige Skelett, sondern auch Hautabdrücke und die hornige Schnauze zu erkennen sind. Doch auch menschliche Mumien oder Schrumpfköpfe finden sich unter den Exponaten.
Für uns eindeutig eines unserer Lieblingsmuseen! Können wir nur empfehlen!
Gekackt von Britt am 30. April 2008 um 07:11 Uhr.
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Das amerikanische Online-Magazin “Science” berichtete gestern von einem sensationellen Fund: Forscher entdeckten in den Paisley-Höhlen im US-Bundesstaat Oregon einen 14.300 Jahre alten Menschenkot und damit die älteste bekannte menschliche Spur in Amerika.

Foto: © Dennis LeRoy Jenkins, dpa
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Gekackt von Dirk am 5. April 2008 um 09:06 Uhr.
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Neulich beim Autohändler: “… geschwungene Form… ausgefallener Kühlergrill… imposanter Heckspoiler… ausgefallene Alufelgen… elegante Kotflügel…”. Moment! Das hörte sich doch alles so nobel und erhaben an, bis das Wort “Kotflügel” fiel. Das verbindet man automatisch mit Kot, Scheiße, Unrat, etwas Dreckigem. Das kann doch nicht sein. Oder etwa doch?

[© PIXELIO]
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Gekackt von Dirk am 30. März 2008 um 08:23 Uhr.
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