Ich hoffe, Ihr erwartet für heute keinen Aprilscherz, denn das hier ist keiner (und mit Abstand auch nicht der kurioseste Artikel im Kackblog). Im Rahmen einer Kunstausstellung des karibischen Künstlers Chris Ofili in Großbritanien wurde als Gastkünstler auch der Brite INSA (www.insaland.com) eingeladen. Dieser überlegte nicht lange und bastelte Stilettos, die u.a. aus Elefantendung bestehen.

Unter dem Motto “anything goes when it comes to (s)hoes” (dt: “Alles ist möglich, wenn es um Schuhe/Hacken geht”) hat sich INSA aus lokalen Zoos den Kot von Elefanten besorgt und so lange rumprobiert, bis er die richtige Konsistenz aus Kot und Flüssigkeit gefunden hat, die den Schuh zusammenhält. Die Schuhe sollen ja nicht zu trocken sein und zerbröckeln, aber auch nicht zu feucht sein und zerlaufen. Wie man sieht, ist es ihm gelungen. Allerdings sind diese 25,4 cm hohen Schuhe nicht zum Laufen geeignet, sondern lediglich zum Ausstellen für wenige Tage.

Man erlaube mir das Wortspiel: Diese Schuhe sind echte Klei-Dung. :mrgreen:


Gekackt von Dirk am 1. April 2011 um 06:54 Uhr.
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Wie man Anfang August 2010 der Weltpresse entnehmen konnte, wurden auch Teile Pakistans von einer unglaublichen Wassermasse – auch als Flut bekannt – überschwemmt und viele Menschen verloren ihr Zuhause. Natürlich ist das so richtig scheiße und die Menschen tun mir wirklich leid. Ich möchte mich auch gar nicht darüber lustig machen, aber eine der überfluteten Kleinstädte hieß nunmal Kot Addu. Muss ich noch mehr schreiben? Wenn die sauber gemacht haben, würde ich da gerne mal Urlaub machen. Einfach nur wegen des tollen Namens.


Link zu Kot Addu in Google Maps: http://goo.gl/maps/GwUl

Oder ich mache eine Kotrundreise: Start ist in Kot Addu, weiter nach Kot Diji, Nara Kot und Shah Kot, über Rawala Kot, Mehmud Kot und Mithan Kot bis Zullam Kot und Mehmud Kot und das Ende der Kotreise wird in Nathu Kot sein. Ich vermute mal ganz stark, dass das Wort Kot in der pakistanischen Landessprache Urdu eine Bedeutung haben wird. Leider konnte überhauptgarnichts darüber finden.

Korrektur: Dass Kot Addu eine “Kleinstadt” sei, habe ich irgendeiner Zeitung entnommen. Bei Wikipedia hat die Stadt 800.000 Einwohner und besteht aus 28 Bezirken. Das ist weiß Gott keine Kleinstadt mehr. Und überall war zu lesen, dass Kot Addu eine südliche Provinz Pakistans sei. Auf der Karte liegt die “Kleinstadt” aber recht zentral im Land.


Gekackt von Dirk am 9. September 2010 um 07:16 Uhr.
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Wir hatten das Thema zwar bereits vor einem halben Jahr, aber ich finde es einfach großartig und möchte es nochmal aufgreifen. Geishas sind bekannt für ihre makellose Haut und ihren porzellanähnlichen Teint bekannt. Das Geheimnis ist ganz einfach: Nachtigall-Kot.

Per UV-Licht desinfiziert, pulverisiert und mit Reiskleie gemischt, kann es bei regelmäßiger Anwendung im Gesicht zu deutlich schönerer Haut führen. Das sagen jedenfalls die Kosmetiker, die das für teuer Geld verkaufen. Und das sagt auch Shizuka Bernstein, die mitten im ohnehin schon teueren Manhattan in New York City ein japanisches Spa betreibt. Ihr derzeitiges Highlight in der Werbung ist “The Geisha Facial”, das sie gerne auch als “The Bird Poop Facial” anpreist. Und es scheint zu wirken. Die Werbung jedenfalls. Die Gesichtsmassage mit Nachtigall-Kot ist der Renner.

© www.shizukany.com

www.shizukany.com/geisha-facial.htm


Gekackt von Dirk am 25. September 2009 um 06:52 Uhr.
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Wie Ihr wisst, bin ich ein naturverbundener Mensch. Und egal, wo ich mich rumtreibe, irgendetwas kackiges befindet sich immer auf meinem Weg. Ganz zufällig. Am letzten Wochenende war ich in Tirol. Ich mag die Tiroler und ihre lustige Sprache. Und ich liebe die Berge und die grandiose Landschaft….

Kot oder Wasser, das ist hier die Frage.

Warum der Kotbach Kotbach heißt? Keine Ahnung! Das Wasser sah ganz normal aus und gestunken hat es auch nicht. (Für die ortskundigen Klugscheißer: Natürlich liegt der Kotbach in der Nähe der Grenze auf deutscher Seite, also nicht wirklich in Tirol. Ich weiß es!)

So ein Kotgraben lässt viel Raum für Phantasie. Das Foto ist ein Ausschnitt aus dem Teppich im auf der Zugspitze. Kann ich sehr empfehlen. Nicht nur wegen des Teppichs ;-)

Unten auf den Almen bestimmen viele Tiere das ländliche Bild. Wenn man nicht aufpasst hat man ganz schnell deren Hinterlassenschaften am Schuh. Da wird gekackt was das Zeug hält! Und der dazu passende Almgeruch ist für mich irgendwie der Inbegriff von “heiler Welt”.

Diese posierlichen Tierchen der Ehrwalder Alm machen Haufen, die sich sehen lassen können: Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 10. September 2009 um 06:45 Uhr.
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Nachtigall, ick hör dir kacken

Das Geheimnis schöner Frauen? Kot-Creme der Nachtigall. Mit etwas Wasser vermischt einfach ins Gesicht schmieren. Da traut sich garantiert kein Pickel mehr durch!

Nach fast eineinhalb Jahren Kackblog bin ich einiges gewöhnt und mich wundert diese Produktidee nicht. Ganz klassisch aus Scheiße Geld gemacht. Wenn einen dann selbst Victoria Beckham auf der Homepage des Herstellers Chidoriya mit einem glücklichen Ich-hab-keine-Akne-mehr-weil-ich-Nachtigall-Kot-benutze-Lächeln entgegenstrahlt, hab ich die Kreditkarte so gut wie in der Hand.

Chidoriya wurde vor 60 Jahren in Kyoto gegründet. Angefangen hatte alles mit Beautyprodukten für Geishas, wovon es in Kyoto bekanntlich reichlich gab. Geishas waren seinerzeit Trendsetter und sie waren sehr erfinderisch, wenn es um ihre Schönheit ging. Heute sind sie etwas aus der Mode gekommen, aber dafür gibt es das Internet. Nun können weltweit alle Frauen (und natürlich auch Männer) von den wunderbaren “Nightingale Droppings” profitieren. 28 Gramm pulverisierte Nachtigallen-Exkremente kosten 17,99 US-Dollar, zuzüglich Versand. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 4. März 2009 um 06:10 Uhr.
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Fallbeispiel der Deutschen Verwaltungspraxis
Nach dem Abkoten bleibt der Kothaufen grundsätzlich eine selbstständige bewegliche Sache, er wird nicht durch Verbinden oder Vermischen untrennbarer Bestandteil des Wiesengrundstücks, der Eigentümer des Wiesengrundstücks erwirbt also nicht automatisch Eigentum am Hundekot.


Gekackt von Dirk am 22. Februar 2009 um 16:30 Uhr.
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Die Sache mit der schwarzen Katze, die besser nur von rechts nach links vor einem die Straße überqueren sollte, kennt jeder. Oder vierblättrige Kleeblätter, dreimal über die Schulter spucken, Schornsteinfeger … Alles mögliche bringt Glück oder Unglück. Angeblich ist Freitag der 13. ein Unglückstag. Doch nicht für unsere lieben Leser, denen wir heute ein Sammelsurium an überliefertem Volksglauben aus ganz Europa mit auf den Weg geben wollen. Wir raten: Keine Angst vor großen Haufen!

  • wer in Kacke tritt, hat noch am selben Tage Glück
  • wer über eine Pinkelpfütze steigt, bekommt leicht einen Schnupfen
  • Kacke vor der Haustür ist das Vorzeichen für Reichtum
  • wer auf den Gehweg kackt, kommt am After zu Schaden
  • um Kinder vor Neid und bösen Blicken zu schützen, bestreiche man die Stirn mit Kot (deutscher Brauch bis zum 19. Jh.!)
  • Paten dürfen während des Taufganges kein Wasser lassen, sonst wird das Kind ein Bettnässer
  • während ein Baum gefällt wird, darf der Holzfäller nicht urinieren, sonst wird das Holz wurmstichig
  • Liebeszauber bricht man, indem man sich den “Unrat” des Übeltäters in den Schuh legt
  • wer seine Liebesfähigkeit stärken will, soll auf den Harn eines Hundes urinieren
  • sein Vieh schützt man gegen Verhexung, wenn man ihm Exkremente um den Hals hängt oder an die Hörner schmiert
  • drei Tage nach dem Kalben darf der Bauer nicht in den Stall urinieren, sonst wird die Kuh stets beim Melken ihr Wasser lassen
  • auf tierische oder menschliche Fäkalien darf niemals Asche gestreut werden, das bringt Unglück

Wir wünschen einen erfolgreichen, glücklichen Freitag, einen guten Stuhlgang und Kacke vor der Haustür!


Gekackt von Britt am 13. Februar 2009 um 06:08 Uhr.
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Lustig, der weltberühmte Zauberer, Illusionist und Frauenschwarm der 1990er Jahre, David Copperfield, heißt mit bürgerlichem Namen David Seth Kotkin. Es gibt zwar noch viele andere Personen, die Kotkin heißen, aber David Seth ist meiner Ansicht nach der bekannteste davon. :haufen:


Gekackt von Dirk am 10. Februar 2009 um 19:18 Uhr.
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Gesammeltes Wissen aus dem 17. Jahrhundert (Bild: Wikipedia)

Es war einmal ein Eisenacher Arzt, der der Meinung war, dass in Exkrementen eine “wundervolle Krafft” steckt, die sie zu einem “vollkommenen Heylmittel” macht. Dieser Arzt war Christian Franz Paullini (1643-1712) und er hinterließ uns mit seiner “Heilsamen Dreckapotheke” eine erschöpfende Sammlung aller Kotrezepte seiner Zeit, die durchaus dem therapeutischen Denken des 17. Jahrhunderts entsprachen. In der Dreckapotheke behandelt Paullini 93 Volkskrankheiten, außerdem Verzauberungsschäden und Schönheitsleiden: Schwindel, Augenwehe, Wahnwitz, Gicht, Wassersucht, Rothe Ruhr, Schwindsucht, Kröpfe, Geburtsschmerzen, Unfruchtbarkeit, Fieber, Hurenseuche, Warzen, Krätze, Wunden, um nur einige zu nennen.

In jedem seiner volkstümlichen Rezepte kommen tierische und menschliche Exkremente vor. Dazu gehört vor allem Kot von Tieren wie Hunden, Tauben, Böcken, Schweinen, Schwalben, Pferden, Kühen, Pfauen und Eseln. Manche Heilmittel bestehen auch aus verarbeiteten Tieren, aus dem “Pulver von gebrandten Lerchen”, Eidechsen, Schnecken, Fröschen, Mäusen, “Maulwurf ohne Haut”, Regenwürmern, “verbrandter Nachteule”, “verbrandten Haasen”, Fledermäusen oder aus “kleinen, abgestreiften, außgenommenen und in Stücken zerschnittenen Katzen”. Klingt nach Hexenküche und auch das Spektrum der menschlichen Heilmittel gestaltet sich ähnlich. In vielen Rezepten wird die Verwendung von Menschenkot oder “Asche von Menschenkoth”, Urin, Blut, Speichel, dem “Schweiß der Sterbenden”, dem “Koth aus Menschenohren”, der “Milch von einer feinen, gesunden Frau” und Menstruationsblut empfohlen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 22. Januar 2009 um 05:39 Uhr.
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Elche sind doch tolle Tiere! Ich finde, sie haben irgendwas gemütliches, weihnachtliches. Elche gehören zur Familie der Hirsche, werden etwa so groß wie ein Pferd und eine halbe Tonne schwer. So ein Elch kackt natürlich auch eine Menge und wie wir wissen, sind die Schweden praktisch veranlagte Zeitgenossen. Wohin also mit dem ganzen Kack? Ob sich in IKEA-Möbeln Exkremente befinden, wissen wir nicht. Wohl aber, dass aus Elchkot Papier und sogar Schmuck hergestellt wird.

www.moosegarden.com - Kreative Elchfarm!

In der Nähe der schwedischen Stadt Östersund gibt es eine Elchfarm, deren Betreiber den Kot seiner Elche sammelt und daraus handgeschöpftes Elchkot-Papier herstellt. Elchexkremente enthalten viel Zellulose und der Zubereitungsprozess baut darauf auf, das Produkt zu veredeln. Das Papier ist hellkackbraun, hauchdünn und duftet leicht nach Baumrinde. Die Struktur ist lebendig mit deutlichen Bestandteilen von Holzstückchen und Rinde.

Elchpapier von www.cariann-of-sweden.com

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Gekackt von Britt am 19. Dezember 2008 um 05:41 Uhr.
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