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Die Herkunft des dänischen Toilettenpapiers

Die Flensburger Sünderkartei des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) kennt vermutlich jeder Autofahrer. Ich kenne sie auch. Und sie kennt mich. Leider.
Im KBA laufen alle Datenströme über Verstöße im Straßenverkehr, aber auch über in Deutschland zugelassene Fahrzeuge und Führerscheine zusammen. Gerichte und Bußgeldbehörden teilen mit, wer in Flensburg eingetragen und bepunktet wird und vieles mehr. Die Daten kommen via Datenfernübertragung an, werden verarbeitet und stehen zur Auskunftserteilung bereit. Pro Jahr werden rund 70 Millionen Auskünfte erteilt.


Doch wo lässt der Datengigant des Nordens seine nicht mehr benötigten Akten? … Ihr könnt es Euch jetzt bestimmt schon denken … Den ganzen Artikel lesen »



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Warum Fürze stinken und Böhnchen ohne Tönchen

Jeder von uns furzt täglich etwa einen halben Liter. Das entweichende Gasgemisch besteht aus Wasserstoff, Stickstoff, Kohlendioxid und manchmal auch Methan.

Und warum kann ein Furz so furchtbar stinken? Das lässt sich vor allem durch die Schwefel- Wasserstoff-Verbindungen erklären, die in der Regel zwar nur knapp ein Prozent des Gasgemisches ausmachen, je nach Gehalt jedoch den so gefürchteten Geruch von faulen Eiern erzeugen. Schöpfer dieser Verbindungen sind Bakterien im Darm beim Zerlegen von Nahrungsbestandteilen, die der Körper nicht abbauen kann. Hier gilt, je schwefelhaltiger die Nahrung, desto erbärmlicher stinkt es. Lebensmittel wie Zwiebeln oder Blumenkohl, aber auch Fleisch und Eier sind oft der Ursprung von ganz besonders üblen Geruchsattacken. Den ganzen Artikel lesen »



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Wird der Kackblog in die Analen der Geschichte eingehen?

Mit Sicherheit nicht. Aber wo es doch schon Analen heißt, hat das etwas mit dem After, dem Rektum, dem Anus, der Kimme, der Nougatfalte, dem Mokkatempel, der Ritze oder dem Gesäßloch zu tun? Nein, natürlich nicht! Denn es heißt ja korrekterweise auch Annale. Das ist der Mehrzahl von Annal und bezeichnet die chronologische Aufzeichnung wichtiger Begebenheiten und Ereignisse eines Jahres.


Foto: Annalen der Physik, Band 17, Leipzig 1905, © www.ncsa.uiuc.edu

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Nasse Fladen und trockene Köttel

Schafkacke ist klein und trocken. Die Köttel enthalten fast keine Feuchtigkeit. Das kommt daher, dass Schafe nichts trinken. Sie nehmen die notwendige Flüssigkeit über das Gras auf.


Fotoquelle:pixelio.de, Fotograf Gabi Schoenemann

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Klugscheißen leicht gemacht, Teil 10

Im schottischen Edinburgh liefen Ende des 18. Jahrhunderts Männer mit zwei großen Eimern, die sie unter ärmellosen Mänteln (Pellerinen) mit einem Schulterholz trugen, durch die Straßen und riefen “Who wants me for a bawbee?” (zu deutsch: “Wer benötigt mich für ein großes Geschäft?”). Grund für diesen Ausruf war, dass sich Leute in Eile unter diese Mäntel auf einen der Eimer setzen und dort ihr großes und kleines Geschäft verrichten konnten.

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Klugscheißen leicht gemacht, Teil 9

Habt Ihr Euch nicht auch schonmal gefragt, warum Kacke eigentlich braun ist, obwohl wir doch sehr bunte Nahrung zu uns nehmen? Oder dachtet Ihr auch, dass sich die braune Farbe wie beim Wasserfarbkasten ergibt, wenn man alle Farben zusammen mischt? Aber wenn wir nur rote Tomaten essen und dazu Milch trinken, müsste unser Kot demnach hellrot sein. Wird er aber nicht sein, sondern wie immer in einem schönen Kackbraun unseren Allerwertesten verlassen.

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Klugscheißen leicht gemacht, Teil 8

Ich hatte es schonmal im Beitrag Wie kacken eigentlich Astronauten? angerissen, wie Astronauten auf ihrem Weltraumtrip kacken. Dank Ralph weiß ich nun aber wirklich, wie es geht, da oben im Weltall.

Die Jungs da oben haben in der Raumstation ja nicht ihre Raumanzüge an, sondern eher legere Kleidung. Trotzdem bleibt noch die Schwerelosigkeit, die jede noch so dicke Wurst aus der Schüssel schweben lassen würde. Die Toilette an sich kann man ein bisschen sogar als solche erkennen. Etwas futuristischer als unser Heimabort, aber nicht wie vermutet mit vielen kleinen Knöpfchen und Lämpchen, sondern eher etwas spartanisch. Aber erstmal müssen sich die Weltraumjungs mit Fixierhebeln anschnallen, damit sie sich nicht mit beiden Händen an der Schüssel festhalten müssen. Das gäbe beim Abwischen einige Probleme.


Klo auf der MIR, Foto: © Michael Köberl, raumfahrtmuseum.at

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Klugscheißen leicht gemacht, Teil 7

Neulich beim Autohändler: “… geschwungene Form… ausgefallener Kühlergrill… imposanter Heckspoiler… ausgefallene Alufelgen… elegante Kotflügel…”. Moment! Das hörte sich doch alles so nobel und erhaben an, bis das Wort “Kotflügel” fiel. Das verbindet man automatisch mit Kot, Scheiße, Unrat, etwas Dreckigem. Das kann doch nicht sein. Oder etwa doch?

Kotflügel

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Klugscheißen leicht gemacht, Teil 6

Kennt Ihr das Sprichwort “Geld stinkt nicht”? Das heißt so viel wie auch unrechtmäßig oder auf unmoralischem Wege erworbenes Geld erfüllt seinen Zweck. Aber woher kommt dieses Sprichwort und was hat es mit Kacke zu tun?

Von dem römischen Kaiser Vespasian (9-79 n.Chr.) wird überliefert, dass er von seinem Sohn getadelt worden sei, weil er die römischen Bedürfnisanstalten mit einer Steuer belegt hatte. Der wollte also von den Leuten Geld fürs Kacken. Darauf habe der Kaiser seinem Sohn das so eingenommene Geld unter die Nase gehalten und ihn gefragt, ob es streng rieche, was Sohnemann verneinen musste. Die lateinische Feststellung non olet (es stinkt nicht) ist der Ausgangspunkt der uns heute geläufigen Redensart.

Quelle: Newsletter der Duden-Sprachberatung vom 07.03.2008



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Allerlei wissenswerter Kack

Ergänzend zu unserer aktuellen Sonntagsserie Klugscheißen leicht gemacht gibt’s heute einfach mal ein paar kurze und interessante Infos.

In öffentlichen Toiletten wird oft blaues Licht eingesetzt, um Drogensüchtigen beim Spritzen von harten Drogen das Finden der Venen zu erschweren (die ja bekanntlich blau sind)

memelklo

Es ist sogar noch viel blauer als blau (die Farbe im Foto ist nicht bearbeitet!). Hier in der Toilette des Einkaufszentrums AKROPOLIS im lithauischen Klaipeda - die Stadt ist auch bekannt unter dem Namen Memel - wird einem fast schwindlig wegen des grellen blauen Lichts. Aufgenommen von Britts Tochter Kim im August 2007.

In japanischen Toiletten findet sich häufig ein Otohime. Das ist ein kleiner Lautsprecher, der die Körpergeräusche übertönen soll. Italienische Toiletten verfügen hingegen meist über ein automatisches Gebläse, das die Körpergerüche beseitigt. Den ganzen Artikel lesen »



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