Über die kunstvolle Verwendung von Gänsekacke

Gänse gehören nicht zu meinen Lieblingstieren! Ich mag Vögel allgemein nicht besonders und gehe ihnen am liebsten aus dem Weg, was nicht schwer ist, da ich selten irgendwo rumfliege. Würde ich in Rochester im US-Bundestaat Minnesota leben, müsste ich mich jeden Winter mit ungefähr 30.000 kanadischen Wildgänsen arrangieren, die dort im einzigen nicht gefrorenen See ihre Zeit verbringen. Die “Canada Goose” ist überall und sogar zum Symbol der Stadt geworden.

Im Jahr 1983 war Gary Blum, ein braver Bürger der Stadt, auf der Suche nach einem besonderen Abschiedsgeschenk für ein befreundetes Paar, das Rochester verließ. Die Frau des Paares mochte die Gänse auch nicht und so kam Gary auf die sehr taktvolle Idee, Gänsekot zu sammeln, ihn zu trocknen und aus dem gewonnenen Pulver Bilder zu malen. Das Geschenkbild war ein echter Erfolg und hängt heute noch in New York.

Gary malte weiter an seinen kleinen Bilder und wurde ein bisschen berühmt. Er war damals bekannt in Funk und Fernsehen und auch die Presse in den USA und Kanada bejubelte ihn. Eine großartige Geschichte, die wieder einmal beweist: Kacke ist wertvoll und vielseitig! Sogar die von Vögeln.


Gekackt von Britt am 5. November 2009 um 06:40 Uhr.
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Was “Cashmere” heißt ist nicht unbedingt Stoff

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Fashion with Compassion. Klamotten aus Klopapier gibt es immer wieder. Das ist nicht neu und wahrscheinlich hat jeder von Euch davon schon gehört.

Reihenweise Designer verschwenden zum Beispiel seit 6 Jahren viel Zeit für die Kreation immer ausgefallener Gebilde für die White-Cashmere-Collection des kanadischen Klopapierherstellers “Cashmere”. Ich frage mich allerdings, ob die noch nicht gemerkt haben, dass das Zeug kein Mensch tragen will?

Alle Modelle gibt es hier: http://www.cashmere.ca/wcc/english/2009.php



Gekackt von Britt am 22. Oktober 2009 um 06:24 Uhr.
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