Es ist schon schlimm, wenn ein Fluss über seine flurbereinigten Ufer tritt und menschliche Siedlungen überschwemmt. Da spielen sich mitunter dramatische Situationen ab. Umso schlimmer ist es, wenn nicht Wasser, sondern Scheiße ein Dorf überflutet. So geschehen in Sewersk/Russland im vergangenen Jahr. Durch ein gebrochenes Kanalisationsrohr ergoss sich ein Strom von Fäkalien durch die Straßen und drang natürlich auch in Wohnhäuser ein. Und das ausgerechnet noch im Juli, also bei hochsommerlichen Temperaturen! Den Gestank mag man sich gar nicht vorstellen.

Aber wer jetzt denkt, das passiert ja nicht so häufig: Ich habe noch einen Artikel vom September 2008 gefunden. Damals wurde eine Datschensiedlung in St. Petersburg von einer zähen Güllelawine überschwemmt. Bis zu einem Meter hoch stand die Kacke, die aus einem Leck geschlagenen Güllefass eines nahe gelegenen Landwirtschaftsbetriebes entfleuchte. Immerhin hat der Landwirt die Sauerei wieder weggemacht, aber trotzdem baaaah!

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Gekackt von Dirk am 22. März 2011 um 07:24 Uhr.
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Ich hatte diese Woche irgendwie nur Scheißtage. Stuhlgangmäßig ist alles in bester Ordnung, aber beruflich und privat ist’s gerade nicht so. Ich fühle mich wie der kleine Elefant.

Ach, wenn ich mir das Foto so anschaue, fühle ich mich eigentlich doch nicht so scheiße. :?


Gekackt von Dirk am 6. November 2010 um 05:43 Uhr.
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Die eigenartigsten Ideen, die uns Kackbloggern begegnen, kommen meistens aus Asien. Die kennen da keine Hemmungen und schmeißen alles auf den Markt. Aber ab und zu stoßen wir auch in Deutschland auf interessante Ideen, die nur auf den ersten Blick abgedreht wirken. In Wirklichkeit steckt aber eine clevere Geschäftsidee dahinter.

So auch beim Shitbag. Wolltet Ihr schon immer mal jemanden mit einem Päckchen voll Scheiße überraschen? Die ehemalige Lehrerin? Den lauten Nachbarn? Oder einen nervigen Blogger? Kein Problem. Auf Shitbag.de könnt Ihr für 5,99 Euro (inkl. Porto und Versand) eine echte Kunstscheiße mit einem lieben Gruß an eine beliebige Adresse verschicken lassen. Und das vollkommen anonym. Der Shitbag ist natürlich nur ein Scherzartikel und sollte nicht aus Hass gegen eine Person verschickt werden.

Pressefoto Shitbag, © Shitbag

Ich habe mir einen Shitbag bestellt und ins Büro schicken lassen – ich möchte ja wissen, worüber ich schreibe. Die Internetseite ist sehr ansprechend gestaltet. Da waren echte Profis am Werk. Und wenige Tage später lag auch schon ein kleines, weißes, unscheinbares Päckchen auf meinem Schreibtisch. Beim Öffnen strömte mir schon ein Duft entgegen, der mich an eine Mischung aus Kacke und Kotze erinnerte. Und da war sie: die Kunstscheiße. Sah ziemlich echt aus. Braun, feucht-glänzend, weich. Und eklig stinkend. Meine Kolleginnen fanden es abstoßend und anziehend zugleich. Alle wollten mal riechen und mal anfassen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Dirk am 28. Oktober 2009 um 06:35 Uhr.
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Kacke als Baumaterial

Dämmend, knetbar und äußerst vielseitig – Kacke ist eigentlich der ideale Baustoff, der noch dazu völlig kostenfrei ständig nachproduziert wird! Die Tierwelt macht es uns vor: Zum Beispiel die Termiten. Sie bauen aus zerkautem Holz, Speichel und ihren Exkrementen (auf den menschlichen Maßstab übertragen wären die Türme 2 km hoch)!

Auch wir Menschlein bauen seit Jahrhunderten mit Kacke, wenn auch weniger mit unserer eigenen. Japaner setzen Dung im Straßenbau ein und Afghanen bauen Mauern aus Kamelkacke, Schlamm und Stroh.

Massaihütten in der Nähe des Ngorongoro-Kraters, Tansania.

Als ich vor ein paar Jahren während einer Afrikareise die Gelegenheit hatte, ein Massai-Dorf zu besuchen, ahnte ich noch nicht, aus welchem Material die einfachen Hütten errichtet waren. Dort drinnen habe ich mich zuächst etwas unwohl gefühlt, was aber ganz sicher nicht am Geruch lag. Es war wohl eher die Tatsache, dass die Bauwerke – da fensterlos – im Inneren düster und recht schlecht belüftet waren. Ihr könnt Euch sicher schon denken, was jetzt kommt? Klar, die Massai bauen die Hütten aus Exkrementen!

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Gekackt von Britt am 29. August 2009 um 06:16 Uhr.
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Die Felsen glasieren

Dirk fragte mich kürzlich, wie und vor allem wo eigentlich Bergsteiger kacken. Naja, da gibt es schon einige Möglichkeiten.

Bei meinem letzten Streifzug durch die idyllische Bergwelt der Alpen kam mir dann unweigerlich eine Stelle aus meinem (Fast-) Lieblingsbuch in den Sinn. Eine Anleitung, wie man “einen Felsen glasiert”. Dabei handelt es sich um eine spezielle Technik, die bei passenden äußeren Bedingungen dafür sorgt, dass die Sonne als Verbrennungsofen die Hinterlassenschaften trocknet und der Wind sie in die Täler weht.

Kuschelkacke beim Bergsteigen, leider ohne Sonne.

Das Felsen glasieren geht so: Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 17. Juni 2009 um 06:37 Uhr.
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Irgendwie habe ich ein gespaltenes Verhältnis zur Kunst. Einerseits, andererseits… Aber wenn ich dann mal in Stimmung bin, mich mit künstlerischen Dingen zu beschäftigen, bleibe ich garantiert an irgendetwas Fäkalem hängen! Seit wir hier über berichteten, begegnet mir dieser Name ständig. Will ich mal was über Architektur lesen, treffe ich auf Toiletten von Hundertwasser oder . Und so weiter.

Jetzt habe ich wieder einen Künstler entdeckt, der mein Kackblog-Herz erfreut: Paul McCarthy, der provozierende Aktionskünstler, der sich mit den dunklen Seiten der amerikanischen Kultur beschäftigt und dabei an analen Themen nicht vorbeikommt. Es gibt von ihm eine Reihe riesiger aufblasbarer Skulpturen, bis zu 30 Metern hoch, die auch schon in Europa ausgestellt wurden.

Shit Pile - Bild: davehebb.com

Inhaltlich vereinigen die Skulpturen die beiden Leitideen McCarthys: Zum einen die Kritik am “american way of life”. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 18. Mai 2009 um 06:27 Uhr.
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Wie eine Banane sollte sie sein, die richtige Kackwurst – the best feces are like bananas -, empfiehlt dieser Ratgeber aus dem fernen Malaysia.

Hier der kleine Test für die Selbstuntersuchung. So könnt Ihr schnell und einfach herausfinden, ob alles gesund ist. Seht Euch Euren Stuhlgang genauer an und beantwortet folgende Fragen: Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 19. Februar 2009 um 05:54 Uhr.
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Die Sache mit der schwarzen Katze, die besser nur von rechts nach links vor einem die Straße überqueren sollte, kennt jeder. Oder vierblättrige Kleeblätter, dreimal über die Schulter spucken, Schornsteinfeger … Alles mögliche bringt Glück oder Unglück. Angeblich ist Freitag der 13. ein Unglückstag. Doch nicht für unsere lieben Leser, denen wir heute ein Sammelsurium an überliefertem Volksglauben aus ganz Europa mit auf den Weg geben wollen. Wir raten: Keine Angst vor großen Haufen!

  • wer in Kacke tritt, hat noch am selben Tage Glück
  • wer über eine Pinkelpfütze steigt, bekommt leicht einen Schnupfen
  • Kacke vor der Haustür ist das Vorzeichen für Reichtum
  • wer auf den Gehweg kackt, kommt am After zu Schaden
  • um Kinder vor Neid und bösen Blicken zu schützen, bestreiche man die Stirn mit Kot (deutscher Brauch bis zum 19. Jh.!)
  • Paten dürfen während des Taufganges kein Wasser lassen, sonst wird das Kind ein Bettnässer
  • während ein Baum gefällt wird, darf der Holzfäller nicht urinieren, sonst wird das Holz wurmstichig
  • Liebeszauber bricht man, indem man sich den “Unrat” des Übeltäters in den Schuh legt
  • wer seine Liebesfähigkeit stärken will, soll auf den Harn eines Hundes urinieren
  • sein Vieh schützt man gegen Verhexung, wenn man ihm Exkremente um den Hals hängt oder an die Hörner schmiert
  • drei Tage nach dem Kalben darf der Bauer nicht in den Stall urinieren, sonst wird die Kuh stets beim Melken ihr Wasser lassen
  • auf tierische oder menschliche Fäkalien darf niemals Asche gestreut werden, das bringt Unglück

Wir wünschen einen erfolgreichen, glücklichen Freitag, einen guten Stuhlgang und Kacke vor der Haustür!


Gekackt von Britt am 13. Februar 2009 um 06:08 Uhr.
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Als Kind wurde mir immer gesagt, dass im Schwimmbadwasser Chemikalien sind, die sich grün verfärben, wenn ich Pipi reinmache. Ich habe mich immer gefragt, welche Farbe entsteht, wenn ich reinkacken würde. Aber getraut habe ich mich nie.

Unsere Assistentin Kristiane Latte machte mit versteckter Kamera den Selbstversuch. Das Ergebnis: Braun.


Gekackt von Dirk am 31. Januar 2009 um 05:48 Uhr.
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Den schwedischen Kinderbuchklassiker (70.000 verkaufte Exemplare!) gibt es nun endlich auch in Deutschland. Aufklärung ist schließlich wichtig! Das Buch ist ganz in unserem Sinne, den Pernilla Stalfelt nimmt kein Blatt Klopapier vor den Mund. Sie erklärt den kleinen Scheißern Form (Zapfen, Wurst, Schrauben), Farbe und Konsistenz. Sie vergleicht Pferdeäpfel, Kuhfladen und Elefantenhaufen. Sie erklärt, wie Toiletten funktionieren und Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 17. Dezember 2008 um 05:57 Uhr.
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