Würdet Ihr Euch mit dieser Seife die Hände waschen? Die sieht ja auch nur anfangs so echt aus. Bei richtigem Gebrauch wird sie unförmig und glatt. Dann wird man die ursprüngliche Form bestimmt nicht mehr erkennen.

via www.oddee.com/item_96821.aspx


Gekackt von Dirk am 28. Februar 2010 um 17:13 Uhr.
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Wer hat ins Wasser gepinkelt?

Letzten Sommer berichteten wir über das Urinieren in Schwimmbädern und dass der typische Schwimmbadgeruch, den wir alle kennen, eine Mischung aus Chlor und Urin ist. Ich hatte schonmal Fotosd eines völligst überfüllten Schwimmbeckens in Tokyo gesehen, aber jetzt endlich habe ich auch das passende Video dazu gefunden. Ihr könnt Euch sicherlich schon denken, was ich mir dabei denke: Wieviele Wasserpinkler sind da im Becken? Man sieht die Urinwolke nicht, man spürt deren Wärme nicht und man hat verständlicherweise keine Lust, das Becken zu verlassen, um die Toilette zu besuchen.

Mich würde das echt interessieren, wieviel Harnsäure sich zum Zeitpunkt der Videoaufnahme in dem Becken befand.


Gekackt von Dirk am 18. Februar 2010 um 06:18 Uhr.
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Stehpinkler, Hockpinkler, Sitzpinkler

Für notorische Stehpinkler gibt es nun eine Möglichkeit die Urinspritzer rund um die Kloschüssel zu verringern.

Wer kennt sich mit asiatischen Comics aus und kann mir erklären, was diese drei gelben Pfeile vor dem Gesicht der Figur bedeuten?

Wiedermal danke an rebhuhn!

via


Gekackt von Dirk am 4. Februar 2010 um 06:11 Uhr.
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Vor weniger als einem Monat war der , den viele Organisationen zu nutzen wussten, um auf die schlechten sanitären Bedingungen von rund 40% aller Menschen aufmerksam zu machen. Leider verpuffen solche Pressemeldungen immer sehr schnell. Also müssen weitere Aktionen her, die das Interesse der Presse erwecken. Immerhin ist die Presse der beste Multiplikator solcher Themen.

via www.worldtoiletqueue.org

Weltrekordversuche eignen sich super dafür. Doch in welcher Disziplin kann man einen Weltrekord aufstellen, der auch gleichzeitig die Brücke zu Toiletten, Wassermangel und Hygiene schlägt? Das haben sich auch die Organisatoren, bestehend aus mehreren gemeinnützigen Einrichtungen, gedacht und die Aktion The World’s longest Toilet Queue (dt. “Die längste Toilettenwarteschlange der Welt”) ins Leben gerufen. Diese Kampagne soll engagierte Menschen zur Teilnahme an der Organisation motivieren und am 22. März 2010 findet dann der Weltrekordversuch statt. Wir werden dann bestimmt noch davon lesen/hören, ob es geklappt hat.

www.worldtoiletqueue.org

Danke an Martin R. für den Hinweis.


Gekackt von Dirk am 12. Dezember 2009 um 17:25 Uhr.
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Berliner Schulprojekt “Klobalisierte Welt” zum Welttoilettentag

gekürzte Pressemitteilung der GTO, 19. November 2009

Berliner Schülerinnen und Schüler machen auf den weltweiten sanitären Notstand aufmerksam

Die defekte Toilette der Internationalen Raumstation ISS wurde in den vergangenen Jahren mehrfach repariert. Das kostete Millionen und wurde von der Weltöffentlichkeit gespannt verfolgt. Auf der Erde hingegen gehört die Toilette – auch als Low-Tech-Version – noch längst nicht überall zum Alltag: Rund 2,5 Milliarden Menschen, das sind fast 40 Prozent der Weltbevölkerung, leben nach Schätzungen von WHO und UNICEF ohne angemessene Sanitärversorgung. Dieser Zustand erzeugt jedoch selten Schlagzeilen. Mit einer Aufsehen erregenden Aktion zum Welttoilettentag 2009 möchten fünf Berliner Schulen das Schweigen um das “stille Örtchen” brechen. Initiiert von der German Toilet Organization e. V. (GTO) informieren sie über diesen Missstand und verlangen eine “Klobalisierte Welt”.

Projekt "Klobalisierte Welt", German Toilet Organization

Der 19. November ist jährlich der Welttoilettentag: Ein Datum, welches auf eines der am meisten vernachlässigten menschlichen Grundbedürfnisse aufmerksam machen soll. In diesem Jahr protestierten über 100 Berliner Jugendliche vor dem Brandenburger Tor für die oftmals verkannte Bedeutung des Themas.

“Viele müssen im ersten Moment lächeln”, erläutert Thilo Panzerbieter, Geschäftsführer der GTO. “Aber sobald man sich die Statistiken vor Augen führt und bedenkt, dass fehlende Wasser- und Sanitärversorgung ca. 5000 Kinderleben pro Tag kosten, wird jedem der Ernst der Lage bewusst.” So sehen das auch die Berliner Schülerinnen und Schüler, die an dem “Klobaliserte Welt” Projekt der GTO teilnahmen. “Wenn man bedenkt, dass wir unsere Toiletten mit Trinkwasser spülen, können wir für andere Länder doch kein Vorbild sein”, sagt eine Schülerin.

“Klobalisierte Welt” – der etwas andere Einblick in die Entwicklungszusammenarbeit

Das Schulprojekt “Klobalisierte Welt” wurde 2009 ins Leben gerufen. Die GTO führte hierzu an fünf Berliner Schulen Projekttage durch. Hierbei erfuhren die beteiligten 8. und 9. Klassen etwas über Lebensbedingungen in Ländern mit sanitärem Notstand. Zugang zum Thema Toiletten wurde über eine Besichtigung der eigenen Schultoiletten erreicht. “Wir haben diskutiert wie das Leben wohl ohne Trennwände, Seife oder gar ohne Toiletten aussehen würde”, sagt Carsten Radke, Projektleiter der GTO. “Wenn man sich dann noch über den oft misslichen Zustand der eigenen Schulklos austauscht, sind die Jugendlichen voll dabei”, fügt Thilo Panzerbieter hinzu.

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Gekackt von Dirk am 20. November 2009 um 05:37 Uhr.
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Heute ist der Welttoilettentag

Heute ist wieder der Welttoilettentag. Wie immer am 19.11. seit 2001. Klingt lustig? Ja, das tut es, aber das Thema ist sehr ernst. Für uns ist die Hygiene alltäglich. Morgens duschen, waschen, Zähne putzen und mehrmals am Tag eine Wassertoilette mit Klopapier benutzen. Wie es früher in Europa war, kennen wir aus Büchern. Es stank fürchterlich. Die Menschen machten ihr Geschäft auf die Straße. Wer es sich leisten konnte, hatte einen Leibstuhl und musste nicht raus. Der Inhalt des Leibstuhls wurde allerdings dann auch auf die Straße gekippt. Krankheiten und Seuchen waren die Folgen.

Und heute leben wir im 21. Jahrhundert und dieses stinkende Kapitel ist Vergangenheit. Leider nicht. Fast 40 Prozent der Weltbevölkerung müssen ihre Notdurft in einfachen Löchern, auf Äckern oder in Straßengräben verrichten. Weltweit haben 2,6 Milliarden Menschen keinen Zugang zu Sanitäreinrichtungen und sind von Krankheiten und Seuchen als Folge mangelnder hygienischer Versorgung bedroht. Jedes Jahr sterben 1,6 Millionen Menschen an Durchfallerkrankungen – 90 Prozent von ihnen sind Kinder unter fünf Jahren, die meisten in Entwicklungsländern. Und wo ich gerade die Kinder erwähne: Täglich sterben schätzungsweise 4.000 Kinder an Krankheiten, die auf mangelnde Hygiene zurückzuführen sind. Aber was kann man dagegen tun? Einfach nur Toiletten errichten bringt nichts. Die Menschen in den betroffenen Regionen müssen lernen, dass sie die Krankheiten durch eine bessere Hygiene bekämpfen können. Deshalb ist Aufklärung die Basis für die Verbesserung der Hygienebedingungen und zweckmäßige Toiletten sind immerhin eine Notwendigkeit und ein grundsätzliches Menschenrecht. Das Ziel der initiierenden Institutionen ist es, dass bis zum Jahr 2015 “nur” noch 21 Prozent der Weltbevölkerung keine Möglichkeit zu Nutzung sanitärer Anlagen haben.

© www.20min.ch

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Gekackt von Dirk am 19. November 2009 um 05:55 Uhr.
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Deutsches Hygienemuseum, Anatomisches Modell von L. T. J. Auzoux, 1865

Wenn demnächst draußen wieder alles trüb und grau wird, kommt für mich die Zeit, um an den Wochenenden durch Museen zu streifen und etwas für meine Bildung zu tun. Eins meiner Lieblingsmuseen möchte ich jedem Gesundheits- und Verdauungsinteressierten ans Herz legen: das Deutsche Hygienemuseum in Dresden.

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Gekackt von Britt am 1. November 2009 um 05:43 Uhr.
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Ein Kommentar von Ludwig hier im Kackblog machte mich auf ProctoClean aufmerksam. ProctoClean ist ein Reinigungsstift, der der Analprophylaxe und -reinigung dient. Das hört sich erstmal komisch an, ist aber echt kein Scherz. Und um es gleich zu sagen: Das hier ist kein bezahlter Artikel oder so. Ludwig hat uns netterweise ein paar Reinigungsstifte zum Testen geschickt. Meine Eindrücke davon folgen am Ende dieses Artikels.

Milliarden von Menschen, vor allem in Asien und in den muslimischen Ländern, reinigen sich den Analbereich mehr oder weniger effektiv mit Wasser und dem Finger, um nachher die linke Hand mit einem Berührungstabu zu belegen. Viele 100 Millionen Menschen, speziell im Westen, reinigen sich die Öffnung zum Analkanal nur mit Papier.

Die aktive hygienische und prophylaktische Beeinflussung des Analbereichs durch den Patienten beschränkt sich seit der Antike also im Wesentlichen auf den äußeren Bereich der Analregion – also außerhalb des eigentlichen Raumes der Erkrankungen. (Quelle: www.analhygiene.eu)

Das kann man nicht von der Hand weisen. Die bei uns übliche Reinigung mit Papier nach dem Stuhlgang ist im wahrsten Sinne oberflächlich und nicht mit der Reinigung durch Wasser gleichzusetzen. Ihr kennt sicherlich die japanischen Washlets, die nun auch in Europa auf den Markt drängen. Die sind nicht nur papiersparend (und wasserintensiv), sondern reinigen tatsächlich besser.

© www.analhygiene.eu

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Gekackt von Dirk am 17. September 2009 um 06:29 Uhr.
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Ich weiß ja nicht, ob der Designer dieses Toilettenkonzepts das wirklich so gut durchdacht hat oder ob ich das zu pessimistisch sehe. Diese Schüssel soll als öffentliche Toilette eingesetzt werden. Der Benutzer gleitet von hinten auf die Keramik, was auch Behinderten problemlos gelingen soll. Hm, das mag sein. Aber der Abstieg dürfte dafür umso schwieriger werden.

© Nelson Ayala via thedesignblog.org

Die Knie werden in entsprechende Mulden eingebettet. Aber keine Angst, das ist nicht kalt und hart, sondern mit Polstern versehen. Und dadurch, dass der Benutzer sozusagen Vollkontakt zur Toilette hat, ändert sich dessen Empfinden dazu und man hofft auf ein gesteigerts Sauberkeitsbewusstsein der Einrichtung gegenüber. Das ganze Teil ist dazu noch selbstreinigend. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Dirk am 29. Mai 2009 um 06:09 Uhr.
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Nützliche Produkte verdienen ab und zu ein bisschen kostenlose Werbung. Hier im Kackblog greifen wir immer wieder gern Unternehmen unter die Arme, um in Krisenzeiten (bääh, ich habe dieses schreckliche Wort benutzt!) den Umsatz anzukurbeln.

Heute stelle ich Euch Easywipe vor. Easy (leicht) und wipe (wischen). Kauft Easywipe und Ihr müsst Euch nie wieder beim Abwischen verrenken.

Bilder: www.easywipe.de

Easywipe hat einen Stiel, vorn wird das Klopapier eingeklemmt. Dann abwischen, den Knopf am Stielende drücken, das Klopapier wird abgestoßen. Bei Bedarf neues Klopapier einklemmen, usw. Eine Video-Vorführung gibt es hier: Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 28. Mai 2009 um 06:40 Uhr.
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