
Mit dem Stuhlgang ist es so ähnlich wie mit dem Kotflügel. Beides sind Begriffe aus früheren Zeiten, die wir zwar fast täglich benutzen, aber oft ohne ihre wahre Bedeutung zu kennen. Stuhlgang, wie der Name schon sagt, meint: auf den Stuhl gehen. Das rührt vom sogenannten Leibstuhl her, meist ein hölzerner Sessel mit einen Loch in der Mitte. Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 2. April 2008 um 06:56 Uhr.
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Neulich beim Autohändler: “… geschwungene Form… ausgefallener Kühlergrill… imposanter Heckspoiler… ausgefallene Alufelgen… elegante Kotflügel…”. Moment! Das hörte sich doch alles so nobel und erhaben an, bis das Wort “Kotflügel” fiel. Das verbindet man automatisch mit Kot, Scheiße, Unrat, etwas Dreckigem. Das kann doch nicht sein. Oder etwa doch?

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Gekackt von Dirk am 30. März 2008 um 08:23 Uhr.
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Kennt Ihr das Sprichwort “Geld stinkt nicht”? Das heißt so viel wie auch unrechtmäßig oder auf unmoralischem Wege erworbenes Geld erfüllt seinen Zweck. Aber woher kommt dieses Sprichwort und was hat es mit Kacke zu tun?
Von dem römischen Kaiser Vespasian (9-79 n.Chr.) wird überliefert, dass er von seinem Sohn getadelt worden sei, weil er die römischen Bedürfnisanstalten mit einer Steuer belegt hatte. Der wollte also von den Leuten Geld fürs Kacken. Darauf habe der Kaiser seinem Sohn das so eingenommene Geld unter die Nase gehalten und ihn gefragt, ob es streng rieche, was Sohnemann verneinen musste. Die lateinische Feststellung non olet (es stinkt nicht) ist der Ausgangspunkt der uns heute geläufigen Redensart.
Quelle: Newsletter der Duden-Sprachberatung vom 07.03.2008
Gekackt von Dirk am 23. März 2008 um 09:37 Uhr.
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An den Benzinpreisen merken wir ja alle, wenn die Ölpreise steigen und manchmal merken wir auch, wenn sie sinken. 1973 jedenfalls gab es bedingt durch relativ hohe Inflationsraten und steigende Ölpreise eine große Ölkrise. Die “älteren” unter uns erinnern sich sicherlich an die autofreien Sonntage und an Aufnahmen von leeren Straßen. Das war aber nicht nur bei uns so, sondern überall auf der Welt. Zuvor kam es aber zu Panikkäufen an den Tankstellen.
In Japan kam damals das Gerücht auf, dass es zu Produktionsengpässen bei der Herstellung von Toilettenpapier kommen könnte. Dieses Gerücht hatte zur Folge, dass besorgte Hausfrauen die Supermärkte stürmten, um noch schnell das letzte vorhandene Toilettenpapier zu kaufen. Das wiederum schien das Gerücht für andere zu bestätigen und die Spirale der Hamsterkäufe von Toilettenpapier begann sich zu drehen.

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Gekackt von Dirk am 21. Februar 2008 um 08:46 Uhr.
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klopapier7 Kommentare »
Es wird mal wieder Zeit für eine neue Sonntagsserie im Kackblog. Wir haben uns viele Klositzungen über Gedanken gemacht, was Euch, liebe Leser, interessieren könnte. Das Ergebnis: Klugscheißen! Sich auf Stehpartys mit Wissen rühmen, das nicht unbedingt zur Allgemeinbildung gehört, aber dennoch wissenswert ist. Ja nun, nichts leichter als das. Immerhin haben Britt und ich die freie Klugscheißerschule mit Abschluss verlassen und dort fürs Leben gelernt. Starten wir also heute den ersten Teil der Sonntagsserie “Klugscheißen leicht gemacht”.
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Gekackt von Dirk am 17. Februar 2008 um 16:26 Uhr.
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Schweden/Stockholm: Halbe Milliarde Jahre alter Tierkot entdeckt
Würde man solch eine Entdeckung auf dem Gehweg machen, wäre das sehr ärgerlich, Forscher in Schweden haben sich sehr darüber gefreut: Sie haben Tierkot entdeckt – nicht irgend einen, 500 Millionen Jahre alten.
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Gekackt von Dirk am 11. Februar 2008 um 10:20 Uhr.
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Omas sind toll. Sie haben so viel in ihrem Leben erlebt und können so viel erzählen. Aber sie erzählen immer nur häppchenweise, wie ein guter Geschichtenerzähler. Sie halten den Spannungsbogen und man freut sich auf die Fortsetzung oder auf die nächste Lebensgeschichte. Und vor allem haben sie es raus, meist genau die richtige Pause zu machen. Mann, ich mag diese Omageschichten.
Aber manchmal bin ich über meine Oma sehr erstaunt. Mal sagt sie nur ganz wenig und ein anderes mal plappert sie munter drauf los. Kürzlich besuchte ich sie und wir saßen beim Essen, als sie ohne Vorwarnung und zusammenhanglos folgenden Spruch los ließ:
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Gekackt von Dirk am 29. Januar 2008 um 20:28 Uhr.
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Diesen gemütlichen Toilettenerker, eine auf Burgen damals übliche Form seine Exkremente loszuwerden, entdeckte ich auf der Festung Nehaj in der kleinen kroatischen Stadt Senj. (Bekannt wurde diese Burg übrigens durch den Kinderbuch-Klassiker “Die rote Zora und ihre Bande”).
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Gekackt von Britt am 21. November 2007 um 20:37 Uhr.
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KACKEN, cacare, aber mit milderem klang als das lat. wort und scheiszen, mehr ein wort der kinderstube (vgl. kackstülin) oder des humors, ziemlich wie pissen neben seichen, s. das vor.: in die hosen kacken; vor hunger nicht kacken können (brem. wb.), von äuszerster not. es ist vor dem 16. jh. nicht bezeugt (doch vgl. kacker): ich kack, caco ALBERUS, mit dem beispiel weil er in die tauf gekackt hatt.
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Gekackt von Dirk am 12. November 2007 um 16:21 Uhr.
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