
Das hier ist ein 45 Millionen Jahre alter Koprolith. Koprolith ist das Fachwort für versteinerte Kacke. Entdeckt haben ihn Forscher bei Ausgrabungen ganz bei uns in der Nähe, in der Grube Messel bei Darmstadt. Der Koprolith stammt von einem Krokodil aus dem Eozän und ich bin ganz stolz, dass ich dieses tolle Fundstück anfassen und fotografieren durfte.
Worüber wundere ich mich nun mehr? Dass es in Darmstadt Krokodile gab? Den ganzen Artikel lesen »
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Gekackt von Britt am 6. August 2008 um 06:21 Uhr.
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Heute möchte ich einen kleinen Ausflug in die Steinzeit empfehlen. Inklusive historischer Toilettenkunde. Im idyllisch gelegenen Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen am Bodensee habe ich kürzlich viel Interessantes über das Leben der Menschen in der Stein- und Bronzezeit (4.000 bis 850 v.Chr.) erfahren. Wie Ötzi - die Steinzeitmumie, die 1991 in den Ötztaler Alpen in einem Gletschergebiet in der Nähe des Similaun gefunden wurde - und seine Kameraden so gelebt haben, ist in diesem Museum sehr anschaulich dargestellt. Sie machten Feuer mit Pyrit und Zunderschwamm, stellten messerscharfe Feuersteinklingen, Werkzeuge und Pfeile her, gingen jagen und fischen.
Und wie haben die Bewohner der Pfahlbauten gekackt? Ganz einfach: Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 5. Juli 2008 um 06:00 Uhr.
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Bevor 1961 die Pille auf den Markt kam, hat sich die Menschheit schon viele Jahrtausende lang bemüht, die Fortpflanzung zu kontrollieren. Die Ärzte der griechischen Antike etwa hatten 413 Verhütungs- und Abtreibungsrezepte auf Lager. Den Männern empfahlen sie unter anderem, ihren Penis mit Essig einzureiben. Für die Damen gab es Tampons aus Akazienblättern mit Honig. Auch Bleisalbe oder Schwämme sollten ungewollten Nachwuchs verhindern. Mittel die nicht wirkten, wurden schnell wieder abgesetzt.
Erfolgreiche Mittel hingegen wurden immer wieder angewandt, wie zum Beispiel das Krokodilkot-Zäpfchen, das ein globaler Renner gewesen sein muss. Vor 3.000 Jahren führten die Inderinnen Krokodil-Dung vor dem Geschlechtsverkehr vaginal ein. Ein ägyptisches Rezept mischte Krokodilkot, Honig und gelöstes Natron. Und die Alten Griechen rieten ihren Frauen, den Krokodilkot in gegorenem Pflanzenschleim zu zerstoßen und als Scheidenzäpfchen einzuführen. Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 26. Juni 2008 um 05:33 Uhr.
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Mit Sicherheit nicht. Aber wo es doch schon Analen heißt, hat das etwas mit dem After, dem Rektum, dem Anus, der Kimme, der Nougatfalte, dem Mokkatempel, der Ritze oder dem Gesäßloch zu tun? Nein, natürlich nicht! Denn es heißt ja korrekterweise auch Annale. Das ist der Mehrzahl von Annal und bezeichnet die chronologische Aufzeichnung wichtiger Begebenheiten und Ereignisse eines Jahres.

Foto: Annalen der Physik, Band 17, Leipzig 1905, © www.ncsa.uiuc.edu
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Gekackt von Dirk am 5. Juni 2008 um 06:30 Uhr.
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Heute blicken wir in die Vergangenheit zurück, nämlich ins alte Ägypten zu den Pharaonen, etwa 450 v.Chr. Ägypter liebten Reinlichkeit, Heilfasten und Darmentleerungen und grüßten sich mit “Leben, Heil und Gesundheit!”. Die ägyptische Medizin war seinerzeit relativ fortschrittlich. Das ganze Land war voll von Priesterärzten für viele Leiden - Medizin und Religion waren untrennbar verbunden. Meist gab es für jedes Körperteil bzw. Organ einen speziellen Arzt. Für den Kopf, für die Zähne, für den Magen … und eben auch für den Darm. Das ist ja bei uns heute auch so ähnlich. Doch die Ägypter hatten sogar für jede Krankheit einen Arzt.
Ein Arzt mit besonders hohem Ansehen und der Inhaber eines sehr wichtigen Staatsamtes war der nr phiit, übersetzt “Hirte des Afters”, der für die Klistiere des Pharao zuständig war. Er nutzte Schilfrohre, Holzplastiken, Tierblasen, Lederbeutel und Flaschenkürbisse, um Wasser in den Darm seines Herrn einzulassen. Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 13. Mai 2008 um 06:47 Uhr.
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Meine Tochter präsentierte mir gestern stolz dieses Foto, als sie vom Schulausflug ins Frankfurter Senckenbergmuseum zurückkam. Als Kackblog-Nachwuchs fand sie natürlich Gefallen an diesem prächtigen Dino-Kacke-Exponat! 150 Millionen Jahre alt? Also, ich kann mir das kaum vorstellen! Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 30. April 2008 um 07:11 Uhr.
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Im 23. Kapitel des Deuteronomiums (5. Buch Mose) habe ich zum Thema “Die Reinheit des Heerlagers” folgende Vorgaben gefunden:
Du sollst im Vorgelände des Lagers eine Ecke haben, wo du austreten kannst. (Dtn 23,13)
In deinem Gepäck sollst du eine Schaufel haben, und wenn du dich draußen hinhocken willst, dann grab damit ein Loch und nachher deck deine Notdurft wieder zu! (Dtn 23,14)
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Gekackt von Dirk am 29. April 2008 um 06:13 Uhr.
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Erinnert Ihr Euch noch an die 1990er Jahre, als plötzlich aus Japan solche an eine Eiform erinnernde Plastikgeräte mit Monochrom-Bildschirm auftauchten, auf denen ein Kücken in einem betätschelt und geliebt werden wollte? Tamagotchis überschwemmten Deutschland und Eltern kauften ihren Kindern diese Teile, um ihnen so Verantwortungsbewusstsein beizubringen, ohne ein echtes Haustier anzuschaffen und später wieder im Tierheim abzugeben. Dummerweise wurden die Teile irgendwann in den Schulen verboten und die Eltern mussten die Kleinen während der Arbeit hüten. Soll ja keiner verrecken.
Ich hatte diesen Artikel ursprünglich ganz anders geschrieben, aber der lieben Jenny G. fiel ein, dass Tamagotchis auch kacken konnten. Und diese musste ebenfalls entfernt werden. Also fragten wir uns zu Recht, wie die Gotchi-Scheiße eigentlich aussah und nach langem Suchen wurden wir auf tamagotchi.de fündig - die Domain ist naheliegend, aber wir kamen irgendwie nicht drauf.
Das hier ist die Tamagotchi-Kacke. Ganz eindeutig zu erkennen (der dunkle Haufen rechts).
Quelle: tamagotchi.de/index2.html
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Gekackt von Dirk am 23. April 2008 um 06:40 Uhr.
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Im schottischen Edinburgh liefen Ende des 18. Jahrhunderts Männer mit zwei großen Eimern, die sie unter ärmellosen Mänteln (Pellerinen) mit einem Schulterholz trugen, durch die Straßen und riefen “Who wants me for a bawbee?” (zu deutsch: “Wer benötigt mich für ein großes Geschäft?”). Grund für diesen Ausruf war, dass sich Leute in Eile unter diese Mäntel auf einen der Eimer setzen und dort ihr großes und kleines Geschäft verrichten konnten.
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Gekackt von Dirk am 20. April 2008 um 06:11 Uhr.
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Montezumas Rache ist eine der häufigsten Reiseerkrankungen, die Touristen in Mittelamerika erwischt und bei der die Verdauung ordentlich durcheinander gerät. Der Durchfall, unter dem fast jeder dritte Fernreisende leidet, wird meist durch die Erreger Escherichia coli oder Champhylobacter hervorgerufen. Und wer war Montezuma, der Namensgeber der gefürchteten Krankheit?
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Gekackt von Britt am 17. April 2008 um 06:09 Uhr.
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