Für eine klobalisierte Welt!

Schüler-Demo am 10. Welttoilettentag

Über 100 engagierte Berliner Schüler und Schülerinnen haben den gestrigen Welttoilettentag zum Anlass genommen, um auf die ernste Lage in Haiti und die verkannte Bedeutung von Sanitärversorgung aufmerksam zu machen. In Haiti wütet eine schreckliche Choleraepidemie, eine Folge mangelhafter Hygiene. Ihr sind bereits über 1000 Menschen zum Opfer gefallen.

Gemeinsam mit der German Toilet Organization protestierten die Jugendlichen auf dem Alexanderplatz für eine „Klobalisierte Welt“.

Laut WHO und UNICEF lebt 40% der Weltbevölkerung – das sind 2,6 Milliarden Menschen! – ohne Zugang zu sanitären Anlagen. Dieser Zustand ist mitverantwortlich, dass in vielen Ländern der Erde zwischen 15% und 30% der Kinder die ersten fünf Lebensjahre nicht überleben.

Vor etwas mehr als 100 Jahren lag die Kindersterblichkeit in vielen europäischen Ländern auf ähnlich hohem Niveau. Krankheiten wie die Cholera sind in Europa erst durch die Versorgung mit Toiletten und die Behandlung des Abwassers verschwunden.

(Pressemeldung, Fotos www.germantoilet.org)



Gekackt von Britt am 20. November 2010 um 07:10 Uhr.
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Meine Freundin Sabine ist eine Wwooferin. Das sind Leute, die einen Teil ihrer Ferien auf fremden Bauernhöfen in aller Welt verbringen, um dort gegen Kost und Logis mit anzupacken. Hühner füttern, Unkraut jäten, im Hofladen helfen, Heu machen, Erdbeeren ernten, melken … So ein bisschen wie Farmville, nur viel besser, weil alles authentisch ist!

Als Wwoofer muss man sich oft mit abenteuerlichen Wohnbedingungen zufriedengeben. Manches ist mehr “Öko”, als man als Stadtmensch ertragen möchte, es sei denn, man schläft gern im Stall und duscht sowieso nie.

Ich frage natürlich immer nach den Toiletten. Dabei erwähnte Sabine kürzlich lobend die Komposttoilette auf dem Ökohof “Hoher Schönberg” in der Nähe von Wismar. Sie zückte ihre Kamera und sandte uns kurzentschlossen diese aufschlussreichen Bilder:

Frische Ostseeluft inklusive.

Dieses Kompostklo stinkt nicht! Gespült wird mit Sand. Oder vielleicht auch mit Muscheln?

Erst kacken, dann schippen.

Gemütlich. Außer im Winter.

(Übersetzung: Schippen nicht vergessen!!!)

PS: Wwoof bedeutet übrigens WORLD-WIDE OPPORTUNITIES on ORGANIC FARMS. Ein kackiges Dankeschön an Sabine!


Gekackt von Britt am 8. Oktober 2010 um 06:47 Uhr.
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Tempo und WaterAid für eine bessere Welt!

Klopapier trifft Visionen! Tempo spendet noch bis Ende Februar 2010 von jeder verkauften Aktionspackung Tempo-Toilettenpapier zehn Cent an die internationale, gemeinnützige Gesellschaft WaterAid!

Ich gebe zu, bisher habe ich das Toilettenpapier von Tempo noch nicht gekauft. Wahrscheinlich würde ich mir damit nur die Nase putzen. Aber warum nicht? Zur Zeit wäre es ja sogar für einen guten Zweck.

Eine Welt, in der jeder Mensch Zugang zu sicherem Trinkwasser und sanitären Anlagen hat – das ist die Vision von WaterAid.

Mehr zur Aktion unter http://www.tempo-toilettenpapier.de und http://www.wateraid.org.


Gekackt von Britt am 20. Januar 2010 um 06:24 Uhr.
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Vor weniger als einem Monat war der Welttoilettentag, den viele Organisationen zu nutzen wussten, um auf die schlechten sanitären Bedingungen von rund 40% aller Menschen aufmerksam zu machen. Leider verpuffen solche Pressemeldungen immer sehr schnell. Also müssen weitere Aktionen her, die das Interesse der Presse erwecken. Immerhin ist die Presse der beste Multiplikator solcher Themen.

via www.worldtoiletqueue.org

Weltrekordversuche eignen sich super dafür. Doch in welcher Disziplin kann man einen Weltrekord aufstellen, der auch gleichzeitig die Brücke zu Toiletten, Wassermangel und Hygiene schlägt? Das haben sich auch die Organisatoren, bestehend aus mehreren gemeinnützigen Einrichtungen, gedacht und die Aktion The World’s longest Toilet Queue (dt. “Die längste Toilettenwarteschlange der Welt”) ins Leben gerufen. Diese Kampagne soll engagierte Menschen zur Teilnahme an der Organisation motivieren und am 22. März 2010 findet dann der Weltrekordversuch statt. Wir werden dann bestimmt noch davon lesen/hören, ob es geklappt hat.

www.worldtoiletqueue.org

Danke an Martin R. für den Hinweis.


Gekackt von Dirk am 12. Dezember 2009 um 17:25 Uhr.
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Oooohhhhhh Shittttttttt! Wieder mal sprichwörtlich in die Scheiße gegriffen? Gut, dass Ihr ab sofort kleine Allround-Helfer für Notfälle aller Art dabei habt:

- Das Shit-Kit red mit Fackel, Taschenlampe, Reifen-Flickzeug, Unfall-Set, Snack und Telefonkarte.
- Oder das Shit-Kit blue mit T-Shirt, Ibuprofen, Sonnenbrille, Socken, Zahnbürste, Mundwasser.
- Oder aber das Shit-Kit green: Ohrenstöpsel, Aspirin, Verband, Augentropfen, Brandsalbe, Mullbinde.

http://www.packagingoftheworld.com/2009/10/oh-shit-kits.html


Gekackt von Britt am 21. November 2009 um 06:26 Uhr.
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Berliner Schulprojekt “Klobalisierte Welt” zum Welttoilettentag

gekürzte Pressemitteilung der GTO, 19. November 2009

Berliner Schülerinnen und Schüler machen auf den weltweiten sanitären Notstand aufmerksam

Die defekte Toilette der Internationalen Raumstation ISS wurde in den vergangenen Jahren mehrfach repariert. Das kostete Millionen und wurde von der Weltöffentlichkeit gespannt verfolgt. Auf der Erde hingegen gehört die Toilette – auch als Low-Tech-Version – noch längst nicht überall zum Alltag: Rund 2,5 Milliarden Menschen, das sind fast 40 Prozent der Weltbevölkerung, leben nach Schätzungen von WHO und UNICEF ohne angemessene Sanitärversorgung. Dieser Zustand erzeugt jedoch selten Schlagzeilen. Mit einer Aufsehen erregenden Aktion zum Welttoilettentag 2009 möchten fünf Berliner Schulen das Schweigen um das “stille Örtchen” brechen. Initiiert von der German Toilet Organization e. V. (GTO) informieren sie über diesen Missstand und verlangen eine “Klobalisierte Welt”.

Projekt "Klobalisierte Welt", German Toilet Organization

Der 19. November ist jährlich der Welttoilettentag: Ein Datum, welches auf eines der am meisten vernachlässigten menschlichen Grundbedürfnisse aufmerksam machen soll. In diesem Jahr protestierten über 100 Berliner Jugendliche vor dem Brandenburger Tor für die oftmals verkannte Bedeutung des Themas.

“Viele müssen im ersten Moment lächeln”, erläutert Thilo Panzerbieter, Geschäftsführer der GTO. “Aber sobald man sich die Statistiken vor Augen führt und bedenkt, dass fehlende Wasser- und Sanitärversorgung ca. 5000 Kinderleben pro Tag kosten, wird jedem der Ernst der Lage bewusst.” So sehen das auch die Berliner Schülerinnen und Schüler, die an dem “Klobaliserte Welt” Projekt der GTO teilnahmen. “Wenn man bedenkt, dass wir unsere Toiletten mit Trinkwasser spülen, können wir für andere Länder doch kein Vorbild sein”, sagt eine Schülerin.

“Klobalisierte Welt” – der etwas andere Einblick in die Entwicklungszusammenarbeit

Das Schulprojekt “Klobalisierte Welt” wurde 2009 ins Leben gerufen. Die GTO führte hierzu an fünf Berliner Schulen Projekttage durch. Hierbei erfuhren die beteiligten 8. und 9. Klassen etwas über Lebensbedingungen in Ländern mit sanitärem Notstand. Zugang zum Thema Toiletten wurde über eine Besichtigung der eigenen Schultoiletten erreicht. “Wir haben diskutiert wie das Leben wohl ohne Trennwände, Seife oder gar ohne Toiletten aussehen würde”, sagt Carsten Radke, Projektleiter der GTO. “Wenn man sich dann noch über den oft misslichen Zustand der eigenen Schulklos austauscht, sind die Jugendlichen voll dabei”, fügt Thilo Panzerbieter hinzu.

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Gekackt von Dirk am 20. November 2009 um 05:37 Uhr.
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Habt Ihr Euch jemals gefragt, wie eine Abwasserleitung von innen aussieht?

Nach dem Betätigen der Klospülung werden Eure Exkremente auf eine Abenteuerreise geschickt. Wahrscheinlich werden sie bis zur nächsten Kläranlage mehrere Kilometer zurücklegen. Unterwegs kann es da schon mal zu Komplikationen kommen. Müll, der die Rohre verstopft, eingewachsene Baumwurzeln oder sogar Pilze, die die Rohre befallen.

Einer, der ganz genau weiß, wie so ein Rohr von innen aussieht, ist Rohrreiniger Mr. Pümpel. Er und seine Kollegen haben sich auf professionelle Rohr-, Kanal- und Abflussreinigung spezialisiert und erleben bei ihren Einsätzen so einiges. Wir “hier oben” denken in den seltensten Fällen an die ganzen Abfluss- und Abwasserrohre unter uns. Jeder nimmt es als selbstverständlich hin. Klar, wir verlassen uns auf die Pümpels dieser Welt, die dafür sorgen, dass alles flutscht.

Rohr-TV im Einsatz. Schicke Technik für genaue Übertragung aus dem Untergrund.

Ein ganz wichtiges Arbeitsgerät für Mr. Pümpel ist Rohr-TV. Damit wird eine kleine Kamera durch die Rohre geleitet, die Problemstellen aufspürt. Das hat den großen Vorteil, nicht gleich alles ausbuddeln zu müssen. Mit der Kamera werden die Stellen lokalisiert und analysiert. Erst dann wird gegraben, wenn nötig. Meist reicht zum Glück eine weniger aufwendige Rohrsanierung. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 2. Oktober 2009 um 06:08 Uhr.
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Wie mache ich eine Klobürste sauber?

Für jede noch so banale Tätigkeit findet sich eine Anleitung im Internet. Genau genommen können wir heute unser gesamtes Wissen aus Foren und Ratgeberseiten beziehen. Früher wurden Leute gefragt, die sich mit etwas auskennen, oder Ratgeberbücher gelesen. Das ist alles überholt!

Wen sollte ich auch fragen, wenn ich zum Beispiel vor einer dreckigen Klobürste stehe und nicht weiß, wie die Kacke da abgeht? Wen frage ich so etwas? Den Hausmeister etwa? Oder soll ich beim Nachbarn klingeln? Die Mutti anrufen? Oder soll ich mir gar selbst was einfallen lassen und eine eigene Lösung entwickeln?! Quatsch, steht doch alles im Internet :-)

Um bei diesem anschaulichen Beispiel zu bleiben und um Euch exklusiv (!) einen special Kackblog-Service zu bieten, hier die Antwort auf die Frage “Wie mache ich eine Klobürste sauber?” Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 15. Juli 2009 um 06:34 Uhr.
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Unendlich großer Hunger trieb Dirk, Sven und mich am vergangenen kühlen Samstag zu später Stunde in eine Biker-Kneipe. Während wir so an unseren Burritos und Burgern kauten, flimmerten auf dem Flatscreen über der Theke tolle Bilder einer Motorradreise auf der Route 66. Unendliche Landschaften unter blauem Himmel, coole Biker in Muscle-Shirts auf noch cooleren Maschinen … Nächste Szene, Moment mal, was machen die da?? Ziehen sich gegenseitig die Jeans runter und streuen sich Puder auf den Arsch? What’s that? Einer der Typen hält eine Dose in die Kamera: Anti Monkey Butt Powder! Er strahlt. Fast so schön wie bei Mama früher.

Klar, langes Sitzen ist anstrengend. Noch dazu so unbequem (es waren welche von der Sorte, die Arme und Beine beim Fahren waagerecht nach vorne strecken müssen, um ihr Motorrad bedienen zu können). Mit den entsprechenden Hilfsmitteln kann das Ärschchen geschont werden, dann reibt und juckt nichts mehr. Außerdem passt die Dose ganz wunderbar in den Motorradkoffer.

Das Puder kann hier für 5,95 Dollar bestellt werden http://www.antimonkeybutt.com/. Es gibt auch eine Mädchenversion in einer rosafarbenen Dose und mit Duft. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 9. Juni 2009 um 05:50 Uhr.
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Mein Superarschpolster

Das ist meine Anschaffung des Jahres: Eine besonders Po-schonende Radhose, mit der ich nicht mehr zu bremsen bin! Am gestrigen Vatertag feierlich eingeweiht – 70 Kilometer schmerzfrei!

Bisher waren lange Touren immer eine Qual und ich konnte danach tagelang nicht richtig sitzen. Ab sofort befindet sich zwischen mir und dem Sattel das 4-Wege-Stretch-Sitzpolster mit Belüftung im Aufsitzbereich. Es fühlt sich an, als wäre der Sattel in der Hose direkt eingebaut. Sehr komfortabel, mir tut heute absolut nichts weh.

Es gibt ja Leute, die nackig Fahrrad fahren (am 13. Juni ist Weltnacktradeltag). Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 22. Mai 2009 um 05:58 Uhr.
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