Hoppla, an diesem wohlklingenden Namen bin ich hängengeblieben. Bald ist wieder Fastenzeit, ich bin ja eine überzeugte Fasterin und immer an allen möglichen Möglichkeiten interessiert. Bei meinen Recherchen bin ich auf diese Methode gestoßen, die zwar keine reine Fastenkur ist, die ich aber trotzdem sehr interessant finde: die hawaiianische Darmreinigung.

Hawaii klingt nach Surfen, Wind und Wellen. Gibt es das jetzt für den Darm?? Nicht ganz. Die hawaiianische Darmreinigung ist eine ganzheitliche Kur mit einer speziellen Kräutermischung nach altem Geheimrezept. Dazu müsst Ihr nicht nach Waikiki reisen, hawaiianische Darmreinigungsseminare werden sogar in Deutschland angeboten. Aloha im Allgäu zur intensiven Selbsterfahrung.

Wie es funktioniert:  Der Darm wird durch Kräuter und das Trinken von Salzwasser innerhalb einer Woche von kiloschweren Ablagerungen gereinigt. Jeden Morgen scheidet man etwa 300 bis 500 g aus. Diese Darmreinigung ist sehr entschlackend, sowohl physisch wie psychisch. Das Ziel der Darmreinigung auf der körperlichen Ebene ist, die Beläge, die sich an der Darmschleimhaut festgesetzt haben, abzulösen. Nach der Darmreinigung nimmt der Körper mehr Nährstoffe aus weniger Essen auf und die Nahrung passiert in kürzerer Zeit den Darm.

Ausgeschiedene Darmablagerungen. Foto: darmreinigung.nl

Die hawaiianische Darmreinigung ist auch eine wunderbare Möglichkeit zur intensiven Selbsterfahrung. Oft kommen angestaute Emotionen an die Oberfläche, die angeschaut, verarbeitet und losgelassen werden wollen.

Für mich ist das etwas zuviel des Guten. Ich möchte mich irgendwie nicht jeden Morgen tiefgreifend mit meinen Ausscheidungen beschäftigen. Da bleibe ich doch beim klassischen Fasten. Aber falls das jemand von Euch ausprobieren sollte, freue ich mich sehr auf Erfahrungsberichte – mit oder ohne Fotos ;)

Quelle: darmreinigung.nl


Gekackt von Britt am 23. Januar 2011 um 07:57 Uhr.
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Bewegung ist gut für die Verdauung. Und beim Tanzen bewegt man sich ganz gezielt. Also ist tanzen gut für die Verdauung. Und wie man richtig verdaut, kann man hier lernen.

Zum Bestellen Das Übungsposter des „Lefax Tanzkurs – für eine entspannte Verdauung“ mit den vier Tanzübungen und den verschiedenen Levels kann kostenlos bestellt werden. Oder .


Gekackt von Britt am 30. Januar 2010 um 06:12 Uhr.
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Was der Körper jetzt braucht …

… Ingwer?

Anzeige der International Vegetarian Union via likecool.com

Im Moment bin ich sehr empfänglich für alle Informationen, die sich um vegetarische und sogar vegane Ernährung drehen. Es ist faszinierend zu lesen, wo sich tierische Zusatzstoffe verstecken. Da denkt man, ohne Fleischgenuss auszukommen, reicht aus?

Wusstet Ihr zum Beispiel, dass Wein und Bier keine veganen Getränke sind? Ganz ohne Fleisch. Dafür reihenweise tierische Zutaten bei der Produktion:

Während der Gärung werden Substanzen hinzugegeben, um Partikel und Hefe einfacher abzutrennen und das Produkt zu klären. Die häufigsten dieser sogenannten Klärungsmittel sind Fischleim, gemacht aus getrockneten Schwimmblasen von Fischen, Gelatine (aus Knochen hergestellt), Eiweiß aus Eiern oder Blut (in Weinen) und Kaseinate (aus Milch, auch benutzt in Weinen).

Klingt irgendwie nicht so lecker. Aber sorry, ich wollte niemandem die Lust am Alkohol verderben :twisted:

Die gute Nachricht: Die meisten Spirituosen sind für Veganer geeignet. Ausnahmen sind einige Wodkas (können durch Knochenkohle geklärt worden sein) und Campari (enthält Cochenille – ein Farbstoff aus Insekten).


Gekackt von Britt am 25. Dezember 2009 um 05:57 Uhr.
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Vor weniger als einem Monat war der , den viele Organisationen zu nutzen wussten, um auf die schlechten sanitären Bedingungen von rund 40% aller Menschen aufmerksam zu machen. Leider verpuffen solche Pressemeldungen immer sehr schnell. Also müssen weitere Aktionen her, die das Interesse der Presse erwecken. Immerhin ist die Presse der beste Multiplikator solcher Themen.

via www.worldtoiletqueue.org

Weltrekordversuche eignen sich super dafür. Doch in welcher Disziplin kann man einen Weltrekord aufstellen, der auch gleichzeitig die Brücke zu Toiletten, Wassermangel und Hygiene schlägt? Das haben sich auch die Organisatoren, bestehend aus mehreren gemeinnützigen Einrichtungen, gedacht und die Aktion The World’s longest Toilet Queue (dt. “Die längste Toilettenwarteschlange der Welt”) ins Leben gerufen. Diese Kampagne soll engagierte Menschen zur Teilnahme an der Organisation motivieren und am 22. März 2010 findet dann der Weltrekordversuch statt. Wir werden dann bestimmt noch davon lesen/hören, ob es geklappt hat.

www.worldtoiletqueue.org

Danke an Martin R. für den Hinweis.


Gekackt von Dirk am 12. Dezember 2009 um 17:25 Uhr.
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Berliner Schulprojekt “Klobalisierte Welt” zum Welttoilettentag

gekürzte Pressemitteilung der GTO, 19. November 2009

Berliner Schülerinnen und Schüler machen auf den weltweiten sanitären Notstand aufmerksam

Die defekte Toilette der Internationalen Raumstation ISS wurde in den vergangenen Jahren mehrfach repariert. Das kostete Millionen und wurde von der Weltöffentlichkeit gespannt verfolgt. Auf der Erde hingegen gehört die Toilette – auch als Low-Tech-Version – noch längst nicht überall zum Alltag: Rund 2,5 Milliarden Menschen, das sind fast 40 Prozent der Weltbevölkerung, leben nach Schätzungen von WHO und UNICEF ohne angemessene Sanitärversorgung. Dieser Zustand erzeugt jedoch selten Schlagzeilen. Mit einer Aufsehen erregenden Aktion zum Welttoilettentag 2009 möchten fünf Berliner Schulen das Schweigen um das “stille Örtchen” brechen. Initiiert von der German Toilet Organization e. V. (GTO) informieren sie über diesen Missstand und verlangen eine “Klobalisierte Welt”.

Projekt "Klobalisierte Welt", German Toilet Organization

Der 19. November ist jährlich der Welttoilettentag: Ein Datum, welches auf eines der am meisten vernachlässigten menschlichen Grundbedürfnisse aufmerksam machen soll. In diesem Jahr protestierten über 100 Berliner Jugendliche vor dem Brandenburger Tor für die oftmals verkannte Bedeutung des Themas.

“Viele müssen im ersten Moment lächeln”, erläutert Thilo Panzerbieter, Geschäftsführer der GTO. “Aber sobald man sich die Statistiken vor Augen führt und bedenkt, dass fehlende Wasser- und Sanitärversorgung ca. 5000 Kinderleben pro Tag kosten, wird jedem der Ernst der Lage bewusst.” So sehen das auch die Berliner Schülerinnen und Schüler, die an dem “Klobaliserte Welt” Projekt der GTO teilnahmen. “Wenn man bedenkt, dass wir unsere Toiletten mit Trinkwasser spülen, können wir für andere Länder doch kein Vorbild sein”, sagt eine Schülerin.

“Klobalisierte Welt” – der etwas andere Einblick in die Entwicklungszusammenarbeit

Das Schulprojekt “Klobalisierte Welt” wurde 2009 ins Leben gerufen. Die GTO führte hierzu an fünf Berliner Schulen Projekttage durch. Hierbei erfuhren die beteiligten 8. und 9. Klassen etwas über Lebensbedingungen in Ländern mit sanitärem Notstand. Zugang zum Thema Toiletten wurde über eine Besichtigung der eigenen Schultoiletten erreicht. “Wir haben diskutiert wie das Leben wohl ohne Trennwände, Seife oder gar ohne Toiletten aussehen würde”, sagt Carsten Radke, Projektleiter der GTO. “Wenn man sich dann noch über den oft misslichen Zustand der eigenen Schulklos austauscht, sind die Jugendlichen voll dabei”, fügt Thilo Panzerbieter hinzu.

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Gekackt von Dirk am 20. November 2009 um 05:37 Uhr.
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Heute ist der Welttoilettentag

Heute ist wieder der Welttoilettentag. Wie immer am 19.11. seit 2001. Klingt lustig? Ja, das tut es, aber das Thema ist sehr ernst. Für uns ist die Hygiene alltäglich. Morgens duschen, waschen, Zähne putzen und mehrmals am Tag eine Wassertoilette mit Klopapier benutzen. Wie es früher in Europa war, kennen wir aus Büchern. Es stank fürchterlich. Die Menschen machten ihr Geschäft auf die Straße. Wer es sich leisten konnte, hatte einen Leibstuhl und musste nicht raus. Der Inhalt des Leibstuhls wurde allerdings dann auch auf die Straße gekippt. Krankheiten und Seuchen waren die Folgen.

Und heute leben wir im 21. Jahrhundert und dieses stinkende Kapitel ist Vergangenheit. Leider nicht. Fast 40 Prozent der Weltbevölkerung müssen ihre Notdurft in einfachen Löchern, auf Äckern oder in Straßengräben verrichten. Weltweit haben 2,6 Milliarden Menschen keinen Zugang zu Sanitäreinrichtungen und sind von Krankheiten und Seuchen als Folge mangelnder hygienischer Versorgung bedroht. Jedes Jahr sterben 1,6 Millionen Menschen an Durchfallerkrankungen – 90 Prozent von ihnen sind Kinder unter fünf Jahren, die meisten in Entwicklungsländern. Und wo ich gerade die Kinder erwähne: Täglich sterben schätzungsweise 4.000 Kinder an Krankheiten, die auf mangelnde Hygiene zurückzuführen sind. Aber was kann man dagegen tun? Einfach nur Toiletten errichten bringt nichts. Die Menschen in den betroffenen Regionen müssen lernen, dass sie die Krankheiten durch eine bessere Hygiene bekämpfen können. Deshalb ist Aufklärung die Basis für die Verbesserung der Hygienebedingungen und zweckmäßige Toiletten sind immerhin eine Notwendigkeit und ein grundsätzliches Menschenrecht. Das Ziel der initiierenden Institutionen ist es, dass bis zum Jahr 2015 “nur” noch 21 Prozent der Weltbevölkerung keine Möglichkeit zu Nutzung sanitärer Anlagen haben.

© www.20min.ch

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Gekackt von Dirk am 19. November 2009 um 05:55 Uhr.
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Deutsches Hygienemuseum, Anatomisches Modell von L. T. J. Auzoux, 1865

Wenn demnächst draußen wieder alles trüb und grau wird, kommt für mich die Zeit, um an den Wochenenden durch Museen zu streifen und etwas für meine Bildung zu tun. Eins meiner Lieblingsmuseen möchte ich jedem Gesundheits- und Verdauungsinteressierten ans Herz legen: das Deutsche Hygienemuseum in Dresden.

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Gekackt von Britt am 1. November 2009 um 05:43 Uhr.
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Hausmittel gegen Blähungen

Jeder Mensch furzt durchschnittlich 15 Mal am Tag. Aber wie es immer so ist, manchmal hat sich mehr Luft in uns angesammelt, als wir unauffällig entweichen lassen können. Das hilft gegen unangenehme Blähungen:

  • Verzicht auf blähungsfördernde Nahrungsmittel (Kohl, Bohnen, Zwiebeln, Rohkost, …)
  • Verzicht auf unverträgliche Nahrungsmittel (z.B. bei Lactose-Intoleranz auf Milchprodukte, bei Histamin-Intoleranz auf Rotwein)
  • eine Bauchmassage, bei der der Bauch im Uhrzeigersinn kreisend sanft massiert wird um festsitzende Gasblasen zu lösen
  • öfters mal ein Lied
  • eine Rollkur: abwechselnd auf die eine und die andere Seite legen, damit die Gase nach oben steigen und dann einfacher ausgeschieden werden können
  • eine Wärmflasche
  • ein/zwei Tassen Fenchel-Anis-Kümmel-Tee
  • Einnahme von Simeticon (in der Apotheke als Fertigpräparat z.B. Lefax, Espumisan, Flatulex erhältlich) für entschäumende Wirkung im Darm
  • etwas altmodisch: ein
  • zur Vorbeugung: nicht so viel reden während des Essens und keine Luft schlucken, gut kauen
  • viel Bewegung

Gekackt von Britt am 20. Oktober 2009 um 06:02 Uhr.
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Nachtrag Erntedankfest: Mein Coca-Cola-Strauch

Tag 1, frisch gepflanzt: Mein Coca-Cola-Strauch

Einen grünen Daumen hatte ich noch nie. Jahr für Jahr fülle ich unseren Balkon mit Kräutern in diversen Pflanzgefäßen und spätestens nach ein bis zwei Sommerwochen lässt alles die Blätter hängen.

Irgendwann im vergangenen Mai, als ich wieder mal einen experimentierfreudigen Tag hatte, pflanzte ich voller Optimismus einen Coca-Cola-Strauch. Der heißt nicht etwa so, weil man daraus Cola produziert, sondern weil die Blätter ganz stark nach Cola riechen. Der eigentlich richtige Name der Pflanze ist Eberraute und im Mittelalter würzte man damit fettige Speisen, um sie leichter verdaubar zu machen.

In der heutigen Volksmedizin wird der Eberraute eine magenstärkende, verdauungsfördernde Wirkung zugeschrieben. Das wollte ich unbedingt ausprobieren! Aber da war er wieder, der fehlende grüne Daumen! Mein Pflänzchen mickerte so vor sich hin. Nur einmal hatte ich ein paar Spitzen als Gewürz in einer leckeren Suppe verwendet. Bis heute habe ich leider vergeblich auf die reiche Ernte gewartet…

Tag 150, viel ist nicht gewachsen!


Gekackt von Britt am 4. Oktober 2009 um 14:13 Uhr.
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Die Buchbranche boomt. In Krisenzeiten (sorry für das doofe Wort, das ich auch nicht mehr hören kann) greifen die Menschen zu Büchern und ganz vorn in den Verkaufslisten stehen Ratgeber für alle Lebenslagen. Falls es Euch gerade so richtig scheiße geht, hat der Kackblog heute nützliche Buchtipps für Euch!

Das erste Buch geht fast ein bisschen in die esoterische Richtung. Hier wird gedeutet und analysiert. Was will mir mein Haufen sagen? Habe ich zu fett gegessen, zu wenig getrunken, nicht richtig gekaut? Oder habe ich ein Deja Poo? Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 7. August 2009 um 05:55 Uhr.
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