Gelsenkirchener Kloforschung

Wer in der Fachhochschule Gelsenkirchen zur Toilette geht, bleibt nicht unbemerkt. Prof. Mete Demiriz (Foto) vom Fachbereich Ver- und Entsorgungstechnik hat gleich neben seinem Büro die Kommandozentrale der Sanitäranlagen eingerichtet. Von hier aus hat er alles im Blick. Indirekt selbstverständlich.

Seine Studenten und er können auf Schalttafeln und Zählern die Benutzung der sanitären Anlagen genau beobachten. Und das sogar für jedes einzelne Klo, Pissoir und Waschbecken, die alle über Sensoren und Datenkabel mit einem Computer vernetzt sind. 32 Schüsseln und 16 Waschtische. Wasserverbrauch, Benutzungshäufigkeit und selbst die Länge von Sitzungen werden dokumentiert.

“Wir haben schon manches Muster feststellen können”, berichtet Demiriz. So befand sich jemand 20 Sekunden in einer Kabine auf der Herrentoilette, ließ anschließend kurz das Wasser am Waschbecken laufen, ging wieder zurück zum Klo, um 30 Sekunden später erneut das Wasser laufen zu lassen. Erst dann folgte eine 20-minütige Verweildauer auf der Toilettenbrille. Die Studenten haben lange überlegt: Der Benutzer zog erst Papier von der Rolle, befeuchtete es, säuberte die Brille, wusch sich die Hände und nahm schließlich Platz.

Diesen Aufwand betreibt der Fachbereich auch im Auftrag von Sanitärunternehmen: Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 22. September 2008 um 06:13 Uhr.
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Auf einer Reise durch den Darm

Unangenehme Darmspiegelungen gehören angeblich bald der Vergangenheit an. Künftig heißt es: “Bitte einmal diese Kamera schlucken!” Beim Wort Kamera denke ich ja sofort an meine Canon, aber so schlimm ist es keinesfalls. Nein, die Kamera steckt in einer kleinen etwa 2 cm langen Kapsel, in der sie durch unseren Verdauungstrakt reist. Pro Sekunde werden 30 Bilder gesendet. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 14. Juli 2008 um 05:19 Uhr.
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Treibgas-Emission durch furzende Schafe

Eins vorweg: Menschliche Gasproduktionen sind unschädlich. Es stinkt zwar manchmal gewaltig, so schlimm für die Umwelt ist es aber nicht! Nein, der Kampf gegen den Klimawandel beginnt auf der Viehweide, wo die Wiederkäuer grasen! Jedes Mal, wenn Schafe und Kühe pupsen oder rülpsen, stoßen sie giftiges Methan in die Luft.

Schaf

Methan ist etwa 30 mal schädlicher als Kohlendioxid. Ein Schaf produziert 25 Liter Methan pro Tag, eine Kuh eine stattliche Menge von 280 Litern. Im Schaf- und Rinderland Neuseeland verursachen die Grasfresser rund 50 Prozent (!) der gesamten nationalen Treibgas-Emissionen.

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Gekackt von Britt am 22. Februar 2008 um 06:47 Uhr.
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