Ein Furz, durch die Wärmekamera betrachtet

waermebild

http://www.geekologie.com/2009/11/thermal_imaging_of_an_ass_erup.php


Gekackt von Britt am 9. Februar 2010 um 18:29 Uhr.
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Kurz gekackt… Wieder Verstopfung auf der Internationalen Raumstation

Die Jungs und Mädels, die sich da oben auf der Internationalen Raumstation ISS rumtreiben, haben aber auch ein Pech. Immer wieder werden sie von Defekten mit der Kloanlage geplagt. Dabei sollen sie doch forschen. Aber sie scheinen mehr Erkenntnisse über die Reparatur einer Weltraumtoilette zu sammeln, als über physikalisch-chemische und biologische Prozesse, deren Effekte sonst auf der Erde durch die Schwerkraft überdeckt werden. Naja, irgendwie dient die defekte Toilette auch ein wenig dem Forschungsziel.

Jedenfalls meldete gestern die ISS erneut einen Defekt des Klos. Aber – und das ist das interessante an der Meldung – mit einer Begründung, warum eine der drei stillen Örtchen nicht funktioniert: Durch die Schwerelosigkeit werde vermutlich die Knochensubstanz der Raumfahrer stärker abgebaut und die ungewöhnlich hohe Kalzium-Konzentration im Urin kann von der Kloanlage nicht verarbeitet werden.

Man bedenke dabei, dass diese Anlage das ausgeschiedene Astronautenpipi reinigt und wieder als Trinkwasser ausspuckt. Vielleicht pfeift sich aber auch einer von denen jeden Morgen eine Kalziumbrausetablette rein und geht danach erstmal schön strullern. Nur zugeben möchte er das natürlich nicht. :roll:


Gekackt von Dirk am 15. Januar 2010 um 10:10 Uhr.
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Japaner im All wechselte vier Wochen lang seine Unterhose nicht

Gestern ist die US-Raumfähre “Endeavour” nach gut zwei Wochen wieder sicher im Weltraumzentrum Cape Canaveral in Florida gelandet. Die sieben Astronauten an Bord hatten die defekte Toilette auf der Internationalen Raumstation ISS (wir berichteten) am eigenen Leib zu spüren bekommen und mussten sich mit den anderen sechs Astronauten für einige Tage die einzig funktionierende Toilette auf der Station und die Notfalltoilette der Endeavour teilen.

Der japanische Raumfahrer Koichi Wakata, den die Amerikaner nach 138 Tagen im All mit auf die Erde zurückbrachten, ist nicht nur der Japaner, der bisher die meisten Tage im All verbracht hat, sondern auch der Mensch, der zum ersten Mal eine neue antibakterielle Astronauten-Unterhose getestet hat, die Gerüche neutralisieren soll. Den High-Tech-Feinripp trug er ohne Unterbrechung einen Monat lang und nach seiner Aussage hat sich keiner der Mitreisenden beschwert. Vielleicht wollten sie auch einfach nur nett sein und lüften jetzt erstmal die Station.

Falls solche Unterwäsche mal in den Handel kommen sollte, trägt das nicht wirklich zu besserer Hygiene bei. Man riecht es halt nur nicht mehr. Bah!

Quelle: rhein-zeitung.de via Twitter ;)


Gekackt von Dirk am 1. August 2009 um 12:18 Uhr.
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Hoffnung für Allergiker: Darmbakterien wehren Pollen ab

Immer wieder lesen und hören wir in der Werbung Sätze wie “Weg mit dem Blähbauch” oder “Plagt Sie das Völlegefühl?”. Da wird dann für probiotische Produkte geworben und viel versprochen. Denn Probiotika sollen die Verdauung regulieren, bei Völlegefühl helfen und zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Dabei soll mit verschiedenen Bakterienstämmen die Darmflora unterstützt werden. Aber nachweislich wirken nur einige dieser Bakterienstämme tatsächlich und das auch nur sehr individuell, also von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Lactobacillus, Centers for Disease Control and Prevention's Public Health Image Library

Lactobacillus, Quelle: Centers for Disease Control and Prevention's Public Health Image Library

Schon seit Beginn des 19. Jahrhunderts ist der Zusammenhang zwischen der Darmflora und dem Immunsystem bekannt, denn der größte Teil des Immunsystems befindet sich im Darm. Wenn Krankheitserreger oder bestimmte Substanzen durch die Zellwand dringen, wird das Immunsystem aktiv und beginnt mit der Produktion von Abwehrzellen und Antikörpern, den sogenannten Immunoglobulinen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Dirk am 21. Juli 2009 um 06:05 Uhr.
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Atomare Toilettentests in Amerika

Sechs Freiwillige testeten in den 1920er/1930er Jahren in Amerika unter der Aufsicht eines Geheimdienstagenten ein vermeintlich revolutionäres Toilettensystem. Die Probanden benutzten 72 Stunden lang Toilettenkabinen, deren Tanks mit reinem Radium (wegen seiner Radioaktivität auch Radon genannt) gefüllt waren. Die Toilettentests ergaben saubere, keim-, bakterien- und total geruchsfreie Toiletten.

Foto: hippopotable.blogspot.com

Foto: hippopotable.blogspot.com

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Gekackt von Dirk am 21. April 2009 um 06:04 Uhr.
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Des Kloforschers Spezialwürstchen

Vor einiger Zeit habe ich hier vom Gelsenkirchener Kloforscher Professor Demiriz berichtet. Jetzt gab es einen ARD-Fernsehbeitrag über ihn und sein Sanitärlabor, in dem er Studien zum speziellen Spülverhalten von Kloschüsseln durchführt. Darüber habe ich mich sehr gefreut! Endlich kommen meine GEZ-Gebühren mal sinnvoll zum Einsatz ;-)

Das wichtigste Werkzeug des Kloforschers sind seine Spezialwürstchen. Die sehen aus wie das Original, sind aber aus Silikon. Jeweils 40 Gramm schwer und natürlich DIN genormt. Vier Würstchen entsprechen in etwa einer Defäkation (das ist der Fachbegriff für “kacken”). Bei den Spültests muss die Ladung in einem Rutsch ausgespült und fünf Meter durch eine liegende Leitung transportiert werden. Nur dann gilt der Test als bestanden. Wenn das Rutschverhalten noch authentischer sein soll, kommt Pflaumenmus zum Einsatz. Das ist in seiner Konsistenz und Farbe dem menschlichen Stuhlgang am ähnlichsten.

Die Testtoilette ist mit einer speziellen Klobrille ausgerüstet. Sie sorgt dafür, dass alle Prüfkörper von einer einheitlichen Standardposition und Standardfallhöhe in die Kloschüssel eingebracht werden. Nur so lassen sich später die Ergebnisse auch tatsächlich vergleichen. Alle fünf Sekunden wird dann ein Pflaumenmus-Würstchen abgedrückt, nach 15 Sekunden kommen 12 Blatt Klopapier hinzu und nach weiteren 15 Sekunden wird die Spülung ausgelöst. Dann ist ein Testdurchgang beendet.

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Gekackt von Britt am 27. März 2009 um 06:06 Uhr.
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Wenn aus Fischkot Tomaten werden

In der mediterranen Küche sind sie ein Herz und eine Seele: Fische und Tomaten. Daraus lassen sich leckere Gerichte zaubern. Bei der Zucht von Tomaten und Fischen dagegen ging man aber bisher getrennte Wege.

Forscher des Leibnitz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin haben jetzt ein geschlossenes System entwickelt, um Fische und Tomaten gemeinsam zu züchten. Unter einem Dach ernähren dort die Abfallprodukte von Fischen, nämlich der Fischkot, herangewachsende Tomaten. Ein Nährstoffkreislauf, der neue Umwelt-Standards setzt und Möglichkeiten zur nachhaltigen Protein- und Gemüseproduktion in trockenen Gebieten eröffnet.

fischtomate

Schmecken denn die Tomaten auch nach Fisch? Schauen wir uns das Experiment genauer an. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 27. Januar 2009 um 05:52 Uhr.
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Kurz gekackt… Der Professorenstuhl

Ich habe mich vorgestern mit einer Freundin über einen Professorenstuhl unterhalten. Und bevor Missverständnisse aufkamen definierten wir gleich, dass wir den Lehrstuhl, also die Arbeitsstelle und Aufgaben eines Professors, meinen. Man könnte sich ja auch über dessen Stuhlgang unterhalten. Gibt es eigentlich einen Lehrstuhl, der Fäkalien erforscht? Bestimmt gibt es den. Klar, darüber habe ich ja mal geschrieben: Mit Hochdruck geschissen

Aber woher kommt der Begriff Professorenstuhl bzw. Lehrstuhl? Natürlich vom griechisch-lateinischen cathedra, was mit Lesestuhl umschrieben werden kann und den erhöhten Stuhl des Lehres an einer Universität bezeichnete. Ende 2006 gab es in Deutschland übrigens 37.900 Lehrstühle.


Gekackt von Dirk am 7. Januar 2009 um 13:58 Uhr.
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Wo ich kacke, da lass’ ich mich nieder

Man kennt das ja von Hunden, die an jeder Ecke kurz ihr Bein heben und mit einem Urinstrahl ihr Revier markieren. Aber Hunde sind nicht die einzigen Tiere, die mit ihren Ausscheidungen kommunizieren. Ein Beispiel hierfür sind Uhus. Die platzieren ihre Exkremente schön sauber rund um ihr Nest, stecken damit ihr Territorium ab und teilen anderen Uhus mit, ob sie gerade brüten oder auf Partnersuche sind und was es zum Mittagessen gab. Bisher gingen Forscher immer davon aus, dass Nachtvögel wie Eulen hauptsächlich über Laute und nicht visuelle Signale kommunizieren. Aber das haben spanische Biologen nun erforscht und ein bisschen mit den Tieren rumexperimentiert.

© röda hexa / PIXELIO

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Gekackt von Dirk am 28. Dezember 2008 um 06:27 Uhr.
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Verbraucherschützer fordern Versteuerung von Kuh-Fürzen

Es klingt erstmal unglaublich, aber es ist wahr: Die deutschen Verbaucherschützer fordern tatsächlich eine Steuer auf Kuh-Fürze. Argentinische Wissenschaftler haben im Auftrag von Foodwatch einer Milchkuh einen Plastiksack auf den Rücken geschnallt, in dem über einen Schlauch, der in einer zigarillodicken Kanüle direkt an einem der vier Kuhmägen ansetzt, die gasförmigen Ausschneidungen des Rindviehs aufgefangen werden. Keine Angst, der Kuh hat diese Prozedur nicht weh getan.

© schauhi / PIXELIO

© schauhi / PIXELIO

Das Ergebnis des Experiments ist erschreckend: Eine Kuh produziert täglich 1.000 Liter übel riechendes Methan. Und Methan ist für die Erderwärmung noch 23 Mal schlimmer als Kohlendioxid (CO2). Es gibt auf der Erde rund 1,3 Milliarden Kühe und das macht es zu einem globalen Problem. Deshalb die Forderung der Verbruacherschützer, eine Extrasteuer für Fleisch- und Milchprodukte einzuführen. Die Steuereinnahmen sollen zur Erforschung diätischer Futterstoffe genutzt werden, um die Gasproduktion zu reduzieren.

Übrigens ist hier der Schaden durch den Öko-Landbau gleichwertig zur konventionellen Landwirtschaft. Auch freilebende und glückliche Kühe furzen wie die Weltmeister.

[via www.stern.de und View Ausgabe August 2008]


Gekackt von Dirk am 5. Oktober 2008 um 05:24 Uhr.
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