Kacken im Airbus A380

Seit ich vor fast zwei Jahren in einem Artikel über die berichtete, nämlich über die im Emirates Airbus A380, bin ich ganz scharf darauf, in so einer Maschine mitzufliegen.

Es hat noch einige Zeit gedauert, bis die Lufthansa ihre Flugzeugflotte an meine Wünsche angepasst hat. Und dann musste ich auch noch der Fußballnationalmannschaft den Vortritt lassen. Aber inzwischen läuft der Linienbetrieb und am Samstag ist mein Traum in Erfüllung gegangen! Danke, liebe Lufthansa!

Um es vorwegzunehmen: Es gibt kein Klofenster mit Aussicht! Ich habe alle Toilettenräume inspiziert, allesamt fensterlos. In der First Class wäre da nun wirklich Platz gewesen.

Firts Class Toilettenecke, integriert im Waschraum.

First Class Waschraum im Oberdeck. Ein Fenster wäre toll ;)

Dafür ein Fernsehsessel mit Panorama.

In der Economy gibt es unter anderem vier Klokabinen in der Mitte.

Economy-Klo. Eng wie in jedem anderen Flugzeug auch.

Oh, ein futuristischer Spülknopf. Wie schön.

Lichtspielchen auch am Waschtisch.

Ach ja, das war sie übrigens, die Aussicht. Nicht die aus dem nichtvorhandenen Klofenster, aber ich verspürte eh keinen Stuhldrang:

Viel Tragfläche versperrt den Blick ;)


Gekackt von Britt am 4. Oktober 2010 um 06:33 Uhr.
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Humoristischer Zeitungsfund

Ein Fluggast des A600 musste dringend die Toilette benutzen, aber die Herrentoilette war besetzt. Die Stewardess erkannte seine Not und erlaubte ihm, die Damentoilette zu benutzen, warnte ihn aber eindringlich, nicht die dort angebrachten Knöpfe “WW”, “WL”, “PQ” und “ATE” zu betätigen.

Doch die Neugier des Herren war so groß, dass er dann doch den Knopf “WW” drückte. Ein warmer Wasserschwall umspülte sein Hinterteil. Angenehm überrascht drückte er den Knopf “WL”. Gleich darauf trocknete warme Luft seinen Hintern. Toller Service, dachte er und drückte den Knopf “PQ” und eine große Puderquaste puderte ihn mit dezent duftendem Puder ein. Alle Achtung, die Mädels werden richtig verwöhnt!

Entzückt drückte er den Knopf “ATE” und wachte Stunden später im Krankenhaus auf. Erschreckt klingelte er nach der Schwester und fragte ob das Flugzeug abgestürzt sei. Die Schwester erklärte ihm, er habe die Warnung der Stewardess nicht befolgt und den Knopf “ATE = Automatischer Tampon-Entferner” gedrückt. Sie wünschte ihm baldige Genesung und sein Penis läge unter dem Kopfkissen.

Quelle: www.hannover-zeitung.net


Gekackt von Dirk am 9. Januar 2010 um 14:34 Uhr.
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Welche Airline hat die schönsten Kotztüten?

Die Welt am Sonntag widmete unlängst eine halbe Zeitungsseite dem Kultobjekt Kotztüte und deren Sammlern. Ich habe mich sehr über den Artikel gefreut. Kotzen statt Kacken war für mich mal eine willkommene Abwechslung. Und die Fluggesellschaften sind da wirklich sehr kreativ. Ich möchte jetzt am liebsten auch anfangen zu sammeln.

Übrigens sollen die Passagiere der Lufthansa jährlich 3,6 Millionen der Tüten verbrauchen. Das glaube ich nicht! Ich fliege relativ oft durch die Welt. Und ich kann mich nicht erinnern, jemals jemanden kotzen gesehen zu haben. Nur mich selbst, bei meinem allerersten Flug als Kind. Interflug, Propellermaschine. Mein Gott, war mir übel!

Heute kann ich drüber lachen und mich an den Tüten und deren Design erfreuen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 30. November 2009 um 06:32 Uhr.
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Die Meldung kam gerade per Newssticker rein: Die japanische Fluglinie All Nippon Airways setzt sich seit 1. Oktober 2009 aktiv für den Umweltschutz ein, indem sie jeden Passagier auffordert, vor dem Betreten des Flugzeugs nochmal auf Toilette zu gehen. Den Zusammenhang mit dem Umweltschutz erklärt die Airline damit, dass eine leere Blase auch leichtere Passagiere und damit ein leichteres Flugzeug bedeute. Ein leichteres Flugzeug verbrauche weniger Treibstoff und das wiederum ist umweltfreundlich.

Am Gate wird zusätzliches Personal eingesetzt, das die Passagiere zum Toilettenbesuch auffordert. All Nippon Airlines erhofft sich mit dieser Maßnahme, die seit 1. Oktober für einen Monat auf Probe betrieben wird, rund fünf Tonnen weniger Schadstoffe in die Luft abzugeben. Sollte sich der Test als erfolgreich erweisen, wird die Aktion verlängert.

Hm, der Ansatz ist ja vorbildlich, aber ich frage mich, wie eindringlich die Airline das den Passagieren verkauft. Trotzdem ist die Fluglinie natürlich dazu verpflichtet, auch an Bord des Flugzeugs Toiletten anzubieten. Nur die Passagiere sollen eben leichter sein.

Wobei All Nippon Airways schon länger daran arbeitet, den Kraftstoff effizienter einzusetzen. Das veraten jedenfalls einige Statistiken auf deren Internetseite.

Nachrichtenquelle: www.oe24.at


Gekackt von Dirk am 6. Oktober 2009 um 14:28 Uhr.
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Die Reste der Tortellini.

Wer stellt eigentlich die Menüs für Fluggesellschaften zusammen? Es ist nicht so, dass ich besonders anspruchsvoll bin, was die Qualität angeht. Aber was da manchmal so auf dem Teller liegt, hat nicht unbedingt was mit vernünftiger Ernährung zu tun. Naja, außer man fliegt mit Emirates oder Thai Airways oder so.

Ein 10-Stunden-Flug ist eine Plage für meine Verdauung. Das lange Sitzen und die mangelnde Bewegung lassen mich aufquellen. Spätestens nach 3 bis 4 Stunden fängt die Hose an zu kneifen. Wenn das Essen serviert wird, freue ich mich dann auf etwas, das meinem luftgefüllten Bauch gut tut. Meistens sitze ich leider so ungünstig – entweder zu weit vorn oder zu weit hinten -, dass ich schon garnicht mehr wählen kann und das essen muss, was übrig ist. Auf meinem letzten Langstreckenflug gab es Käse-Tortellini. Okay. Die waren garnicht so schlecht, wenn auch sehr (!) sahnig. Neben den Tortellini stand ein Schälchen Krautsalat. Vitamine? Naja. Das kann ich so sehen: Entweder macht das Kraut, dass sich die Bauchluft schneller einen Weg nach draußen sucht. Oder aber ich werde platzen! Den anderen Passagieren muss es doch auch so gehen? Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 23. August 2009 um 06:34 Uhr.
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Vor etwa einem Jahr berichteten wir von Kay Macquarrie, der sich für die Barrierefreiheit und Gleichberechtigung für Rollstuhlfahrer in Flugzeugen einsetzt. Auf seinem Weblog recht auf klo berichtet er regelmäßig über seine Konversationen und Erfahrungen mit verschiedenen Fluggesellschaften. Ebenfalls vor einem Jahr trat die EU-Veordnung für barrierefreies Fliegen in Kraft, in der Fluggesellschaften der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dazu aufgefordert wurden, auf Kurzstreckenflügen einen Bordrollstuhl mitzuführen, der es mobilitätseingeschränkten Fluggästen ermöglicht, die Toilette zu benutzen. Die Flugzeugtoiletten sind nämlich für normale Rollstühle viel zu klein.

In seinem gestrigen Blogartikel fasste Kay die Aktivitäten der Airliner in den letzten zwölf Monaten zusammen. Viel getan hat sich in der Zeit nicht, aber nicht zuletzt durch seine Pressearbeit wurde auch die Öffentlichkeit auf das sensible Thema aufmerksam und die Fluggesellschaften geraten immer mehr unter Druck. Ich hoffe, dass es nicht mehr lange dauert, bis endlich auch über den Wolken Rollstuhlfahrer ihr Recht auf Klo problemlos umsetzen können.

via www.rechtaufklo.de/?p=339


Gekackt von Dirk am 27. Juli 2009 um 06:24 Uhr.
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Schlucken und Toilette passt ja irgendwie nicht zusammen. Doch den Begriff gibt es tatsächlich und ich will Euch verraten, was er bedeutet!

Nehmen wir an, eine Person will Drogen von Columbien nach Frankfurt schmuggeln und verschluckt mit Kokain gefüllte Kondome. Oral. Naja, man muss ein bisschen üben und ganz schön würgen, bis das gelingt. Später, bei der Kontrolle am Flughafen, werden die Zollbeamten irgendwie misstrauisch und machen vorsichtshalber eine Röntgenaufnahme. Der Schmuggler fliegt natürlich auf, bekommt ein Abführmittel und muss dann auf die so genannte Schluckertoilette. Das ist eine Toilette in einer speziellen Bauart, zum Beispiel aus Glas mit einem geänderten Abfluss, auf der der Delinquent so lange sitzen muss, bis die Schmuggelware wieder zum Vorschein kommt. Die Exkremente werden in einem Behälter gesammelt. Zollbeamte müssen anschliessend die Fäkalien durchsuchen und die Beweismittel sicherstellen. Das ist keine angenehme Aufgabe, weshalb den Zollbeamten eine gesetzlich vorgeschriebene extra Kotzulage von 7,50 Euro pro Schlucker zusteht.

(Quelle: http://besserwissen.pm-magazin.de)

PS: Ich begebe mich jetzt auch zum Flughafen. In rund 3 Stunden geht mein Flug nach Marrakesch. Atlas und Wüste ist angesagt! Dirk wird die Stellung hier halten. Tschüß bis bald!!!


Gekackt von Britt am 3. Februar 2009 um 05:03 Uhr.
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Toilette mit Aussicht im Airbus A380

Foto via Flickr: Ammar Abd Rabbo

Nicht wirklich überraschend: Ein Flugzeug der Superlative hat natürlich keine 0815-Toiletten! Bei Emirates ist nicht nur die Ausstattung der momentan vier eingesetzten A380 vom Feinsten. Dem geübten Vielflieger fällt sicher sofort ins Auge, dass es sogar ein Klofenster gibt. Sicher nicht zum Lüften gedacht, aber gut für einen Schulterblick zwischendurch.

Mir ist diese Fensterlösung jedenfalls sehr recht, denn ich weiß gerne, wo genau ich mich befinde. Bevor ich im Flugzeug zur Toilette gehe, vergewissere ich mich noch von meinem Sitzplatz aus über die Flugzeugposition. Später kann ich dann sagen: “Ich habe über dem Kaspischen Meer gekackt.” Manchmal vergesse ich zu gucken oder ich höre viel zu spät (nämlich dann, wenn ich in dieser fensterlosen Mini-Klo-Kabine eingesperrt bin) die Ansage des Flugkapitäns: “Liebe Passagiere, wir fliegen soeben über New York, wenn Sie auf der linken Seite aus dem Fenster schauen, …”. Ach, dann wünsche mir so ein Fenster zur weiten Welt. Ich finde es großartig, dass es nun so etwas gibt!


Gekackt von Britt am 10. Januar 2009 um 06:09 Uhr.
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Premier Somchai aus dem Amt verbannt, drei Parteien verboten. Die Demonstranten sind weg, auf dem internationalen Flughafen Suvarnabhumi werden Berge von Plastikflaschen und allerlei Müll zusammengekehrt, Mauern aus Sandsäcken und Autoreifen abgebaut. Passend dazu fällt mir gerade heute ein Foto in die Hände, dass ich auf einer Flughafentoilette in Bangkok aufgenommen habe. “Thank you for keeping the airport clean”

Auf jeder Toilette grüßt die Klofrau ("Cleaner on duty") mit ihrem guten Namen.

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Gekackt von Britt am 2. Dezember 2008 um 23:00 Uhr.
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Wer viel unterwegs ist, hat den etwas schwer auszusprechenden Titel bestimmt sofort durchschaut. Ja richtig, es handelt sich dabei um IATA-Flughafenkürzel. HAM ist ganz einfach. Hamburg! DXB ist schon etwas schwieriger. Das ist Dubai und ich wusste es eigentlich nur auf Anhieb, weil ich dort schon war und noch ewig einen DXB-Sticker auf dem Koffer kleben hatte, der nicht abging.

Und das dritte Kürzel, KLO?

Es handelt sich um den Flughafen der philippinischen Stadt Kalibo. 11°41′59″N / 122°22′1″E. Von Deutschland (MUC, FRA, BER, DUS) aus mit zwei Zwischenstopps (in DXB oder MNL) bequem in 30 bis 40 Flugstunden zu erreichen. Ein Billigflug ist das bei der Entfernung natürlich nicht.

Kalibo Airport, Fotograf unbekannt

Was erwartet den Touristen in KLO? Zunächst einmal eine nur 1300 Meter lange Landebahn, die in einem eher “holprigen” Zustand ist, wenn ich den Beschreibungen in einschlägigen Reiseportalen glaube. Das Flugzeug hält direkt vor dem einfachen Flughafengebäude, in dem Ankunfts- und Abflugzeiten mit Kreide auf Tafeln geschrieben werden. Gepäckstücke werden manuell durchsucht. Das alles spart Strom, der lieber in den Betrieb von Ventilatoren gegen die Hitze investiert wird. Gut so! Und die alles entscheidende Frage: Wie sind die Klos in KLO? Angeblich schmutzig, aber das ist relativ.

Ein Grund dafür, Kalibo zu besuchen, könnte das alljährlich im Januar stattfindende Ati-Atihan-Festival sein. Oder man will nach Boracay, eine bei Touristen sehr beliebte Insel. Bon voyage!

PS:
Auch originell – POO Pocos de Caldas, Brasilien; KAC Kameshli, Syrien; PUP Po, Burkina Faso; KOT Kotlik Airport, USA …


Gekackt von Britt am 13. November 2008 um 05:40 Uhr.
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