Es klingt erstmal unglaublich, aber es ist wahr: Die deutschen Verbaucherschützer fordern tatsächlich eine Steuer auf Kuh-Fürze. Argentinische Wissenschaftler haben im Auftrag von Foodwatch einer Milchkuh einen Plastiksack auf den Rücken geschnallt, in dem über einen Schlauch, der in einer zigarillodicken Kanüle direkt an einem der vier Kuhmägen ansetzt, die gasförmigen Ausschneidungen des Rindviehs aufgefangen werden. Keine Angst, der Kuh hat diese Prozedur nicht weh getan.

© schauhi / PIXELIO
Das Ergebnis des Experiments ist erschreckend: Eine Kuh produziert täglich 1.000 Liter übel riechendes Methan. Und Methan ist für die Erderwärmung noch 23 Mal schlimmer als Kohlendioxid (CO2). Es gibt auf der Erde rund 1,3 Milliarden Kühe und das macht es zu einem globalen Problem. Deshalb die Forderung der Verbruacherschützer, eine Extrasteuer für Fleisch- und Milchprodukte einzuführen. Die Steuereinnahmen sollen zur Erforschung diätischer Futterstoffe genutzt werden, um die Gasproduktion zu reduzieren.
Übrigens ist hier der Schaden durch den Öko-Landbau gleichwertig zur konventionellen Landwirtschaft. Auch freilebende und glückliche Kühe furzen wie die Weltmeister.
[via www.stern.de und View Ausgabe August 2008]
Danke für Deinen Besuch. Wenn Du magst, kannst Du unseren Kack-RSS-Feed abonnieren.
Gekackt von Dirk am 5. Oktober 2008 um 05:24 Uhr.
|
Stichworte:
flatulenzen,
forschung,
furz,
klima,
kuh,
tiere,
umwelt
Als ich von der folgenden Erfindung hörte, glaubte ich zunächst an einen Scherz. Ein Analröhrchen soll zur Geruchsverbesserung bei Flatulenzen beitragen? Hmm. Wie habe ich mir das vorzustellen??
Also, in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gab es in Stuttgart einen Kaufmann, der so ein Analröhrchen erfunden hat und ihm dem Namen “Melo” gab. Der Kaufmann wollte damit in den Kampf für “unbedingte Darmfreiheit, vor allem für absolute Entgasungsfreiheit” ziehen und meldete den Melo kurzerhand zum Deutschen Reichspatent an.
Der Melo war klein, leicht geformt, wog nur etwa 6 Gramm und - jetzt kommts! - wurde mit Parfüm gefüllt! Kleine Gasmengen (sprich: Fürze) konnten durch ihn lautlos und wohlriechend austreten. Eine Erklärung, warum das Teil damals reißenden Absatz fand aber in der heutigen Zeit von der Bildfläche verschwunden ist, habe ich nicht gefunden. Dafür aber ein lustiges Werbeschreiben an die potenzielle Kundschaft:
“Sehr geehrter Herr, sehr verehrte gnädige Frau!
Im Nachstehenden machen wir Sie auf unseren zum D.R.P. angemeldeten Apparat Melo aufmerksam. Melo ist ein Apparat zum Einsetzen in den After. Er macht Blähungen geräuschlos, Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 20. August 2008 um 06:33 Uhr.
|
Stichworte:
anal,
erfindungen,
flatulenzen,
geruch,
parfüm
Zum Frühstück einen Schuss Milch im Kaffee, zwischendurch ein Yoghurt und zum Dessert ein Eis - und plötzlich rebelliert der Bauch. Krampfartige Schmerzen, Blähungen, Völlegefühl oder Durchfall sind die typischen Anzeichen für eine Milchzuckerunverträglichkeit (Lactose-Intoleranz). Jeder siebte Deutsche leidet darunter; weltweit sind es sogar 75 bis 80 Prozent.

© mirco1 / PIXELIO
Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Dirk am 5. August 2008 um 06:01 Uhr.
|
Stichworte:
blähungen,
durchfall,
flatulenzen,
gesundheit,
krankheiten,
medizin
Jeder von uns furzt täglich etwa einen halben Liter. Das entweichende Gasgemisch besteht aus Wasserstoff, Stickstoff, Kohlendioxid und manchmal auch Methan.
Und warum kann ein Furz so furchtbar stinken? Das lässt sich vor allem durch die Schwefel- Wasserstoff-Verbindungen erklären, die in der Regel zwar nur knapp ein Prozent des Gasgemisches ausmachen, je nach Gehalt jedoch den so gefürchteten Geruch von faulen Eiern erzeugen. Schöpfer dieser Verbindungen sind Bakterien im Darm beim Zerlegen von Nahrungsbestandteilen, die der Körper nicht abbauen kann. Hier gilt, je schwefelhaltiger die Nahrung, desto erbärmlicher stinkt es. Lebensmittel wie Zwiebeln oder Blumenkohl, aber auch Fleisch und Eier sind oft der Ursprung von ganz besonders üblen Geruchsattacken. Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 1. Juli 2008 um 05:46 Uhr.
|
Stichworte:
essen,
flatulenzen,
furz,
kluggeschissen,
stinken
Blähungen können sehr unangenehm sein, wie Du garantiert schon am eigenen Leibe erfahren hast. Gewöhnlich sind Blähungen aber kein Anlass zur Besorgnis. Schon garnicht, wenn Du nicht gerade in einer wichtigen Besprechung sitzt. Immer raus mit dem Gas, das erleichtert! Alles normal und kann jedem passieren …

Wie kommt es dazu? Deine Darmbakterien geben zu viel Luft ab, wenn bestimmte Nahrungsmittel (z. B. Kohl, Bohnen, Zwiebeln) gären und Gas erzeugen. Blähungen entstehen aber oft auch durch unbewusstes Luftschlucken, wenn während des Essens viel geredet wird.
Was hilft vorbeugend? Wenig Rohkost, dafür grüne Blattsalate, Möhren, Tomaten, Vollkornbrot! Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 22. Mai 2008 um 05:35 Uhr.
|
Stichworte:
anal,
bauch,
blähungen,
flatulenzen,
gesundheit,
medizin,
verdauung
Ich bade für mein Leben gern. Eine Wohnung ohne Badewanne kommt für mich nicht in Frage. Schon beim Einlassen des Wasser kommt ein Gemisch aus ätherischen Ölen und Duschgel in die Wanne. Wenn ich dann “einsteige” ist es so wunderschön schaumig. Und wenn ich dann so da liege, kann ich mich richtig entspannen. Manchmal entspanne ich mich zu viel und *pffffft* schon sind ein paar Blubberbläschen mehr da. :-)
Aber wie ist das bei Fischen? Können Fische eigentlich furzen? Und wenn ja, welche Fische können es besonders gut?
Selbstverständlich können Fische furzen! Und die Heringe sind die Meister in dieser Disziplin! Nicht nur, dass sie fast acht Sekunden lang pupsen können, sie haben auch eine klangliche Breite von mehr als drei Oktaven.
Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Dirk am 16. März 2008 um 09:32 Uhr.
|
Stichworte:
fische,
flatulenzen,
kluggeschissen,
riechen,
tiere
Eins vorweg: Menschliche Gasproduktionen sind unschädlich. Es stinkt zwar manchmal gewaltig, so schlimm für die Umwelt ist es aber nicht! Nein, der Kampf gegen den Klimawandel beginnt auf der Viehweide, wo die Wiederkäuer grasen! Jedes Mal, wenn Schafe und Kühe pupsen oder rülpsen, stoßen sie giftiges Methan in die Luft.

Methan ist etwa 30 mal schädlicher als Kohlendioxid. Ein Schaf produziert 25 Liter Methan pro Tag, eine Kuh eine stattliche Menge von 280 Litern. Im Schaf- und Rinderland Neuseeland verursachen die Grasfresser rund 50 Prozent (!) der gesamten nationalen Treibgas-Emissionen.
Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Britt am 22. Februar 2008 um 06:47 Uhr.
|
Stichworte:
flatulenzen,
forschung,
klima,
kuh,
neuseeland,
schaf,
tiere,
umwelt
Kacken und furzen liegen ja ganz eng beieinander. Oder hintereinander. Naja, meist kommt der Furz zuerst, manchmal die Kacke zu früh…
Wie komme ich da jetzt drauf? Ich bin sau müde. Trotzdem möchte ich auf die beiden folgenden YouTube-Videos hinweisen. Ersteres wurde nachvertont und hat keinen eigentlichen Sinn und zweiteres hat vermutlich irgendeinen Sinn, aber ich verstehe ihn nicht. Liegt wohl an der Sprache.
Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Dirk am 23. Januar 2008 um 00:13 Uhr.
|
Stichworte:
flatulenzen,
video
Ich weiß gar nicht so recht, wie mir seit zwei Tagen geschieht. Ich furze ohne Ende. Irgendwie verwese ich innerlich…jedenfalls riecht das so. Lasse ich den Darmwinden auf der Toilette freien Lauf, baut sich innerhalb weniger Minuten wieder ein gewisser Druck auf. Wenn ich mir eine Tröte in den After stecken würde, könnten meine Kollegen unentwegt ein leises Fiepen hören.
Warte ich ca. zehn Minuten und lasse dann einen fahren, entfleucht nur ein leiser, heller, fast schon niedlicher Ton. Wenn ich aber 20 Minuten warte, ist der Ton tiefer. Ab 30 Minuten ist er sehr dumpf und ein aggressives Grollen ist im Abgang zu hören. Aber ich möchte betonen, dass alles bisher sehr trocken verlief!
Außerdem mache ich mir mittlerweile große Gedanken um die Ozonschicht über meiner Heimatstadt. Immerhin stoße ich täglich einige Liter des Treibhausgases Methan (CH4) aus. Okay, viel davon bleibt auch in der Bettdecke hängen, aber da will man was gegen den Klimawandel tun und dann so was.
Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Dirk am 16. Januar 2008 um 20:50 Uhr.
|
Stichworte:
darm,
flatulenzen,
furz,
klima,
winde
Im September 1954 wurde in den USA erstmals ein Patent angemeldet, das sich “Flatulence deodorizer” nannte und Furzgerüche verhindern sollte. Leider fand sich dafür nie ein Produzent, aber viele ähnliche Patente folgten in den Jahrzehnten danach.
Gemeinsam haben sie alle, dass sie ähnlich einer Slipeinlage getragen werden, aber natürlich in der Afterritze, um die dortige Öffnung zu “überwachen”. Durch verschiedene Geruchsfilter aus Aktivkohle bleiben lästige Gerüche im Analpad hängen und dringen nicht aus der Buxe hervor.
Den ganzen Artikel lesen »
Gekackt von Dirk am 23. November 2007 um 16:50 Uhr.
|
Stichworte:
equipment,
erfindungen,
flatulenzen,
furz,
geruch,
stinken,
usa