Im Vogtland essen sie wirklich alles

Der Philipp machte diesen Schnappschuss (Schreibfehler auf der Verpackung) vor einigen Monaten in einem Penny-Markt im schönen Vogtland. Es scheint dort eine Art Tradition zu sein, keine Hinterlassenschaften liegen zu lassen und alles restlos zu verarbeiten. Nur so kann ich mir das erklären. :mrgreen:

© Philipp

Vielen Dank für das Foto!


Gekackt von Dirk am 3. Januar 2010 um 12:03 Uhr.
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Rosetten vom Rentier

Ich stehe ja total auf Bastian Sick, der mir seit seiner vierteiligen Buchreihe “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod” sehr ans Herz gewachsen ist. Ich habe beim Lesen der Bücher viel gelernt und wurde in vielem bestätigt. Und ich lese auch unregelmäßig seine Zwiebelfisch-Kolumne bei spiegel.de. Der Unregelmäßigkeit wegen verpasste ich ein echtes Highlight, das aber unserer treuen Leserin rebhuhn sofort ins Auge fiel und sie sich dachte “Das muss in den Kackblog!” Wie recht sie damit hat. :mrgreen:

Und, was gibt’s bei Euch heute so als Weihnachtsessen? Werden die Rosetten vor oder nach der Bescherung gereicht?

Entdeckt in Kirkenes, Norwegen, von Manfred Müller, via spiegel.de - Zwiebelfisch

Entdeckt in Kirkenes, Norwegen, von Manfred Müller, via spiegel.de - Zwiebelfisch

Vielen Dank, liebes rebhuhn!

via www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,668627,00.html


Gekackt von Dirk am 24. Dezember 2009 um 14:36 Uhr.
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Passt heute wirklich ausgezeichnet: Pumpernickel = furzender Nikolaus

Ja, Ihr habt in der Überschrift richtig gelesen: Das Wort Pumpernickel soll “furzender Nikolaus” bedeuten. Man sollte das Kaminfeuer also erst wieder entfachen, nachdem der Nikolaus bereits eine Weile den Kamin wieder verlassen hat und seine Blähungen verzogen sind.

759px-Pumpernickel

Der Ursprung des Wortes kann nicht mit Sicherheit geklärt werden. Nach einer Deutung soll das Wort Pumpernickel “furzender Nikolaus” bedeuten und ursprünglich ein Schimpfwort für einen “groben Flegel” gewesen sein. Pumper bezeichnet im Sauerland eine Flatulenz, in diesem Zusammenhang dürfte dies ein Verweis auf die blähungsfördernde Wirkung von Vollkornbrot sein. Nickel ist ähnlich wie bei der Etymologie von Kobalt eine Bezeichnung eines arglistigen Geistes oder Kobolds, und steht übertragen für Eigenbrötler oder “komischer Kauz”.

Quelle: Wikipedia


Gekackt von Dirk am 6. Dezember 2009 um 13:56 Uhr.
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Diese Hochzeitstorte wird man nie vergessen

Diese Hochzeitskacke… sorry, Hochzeitstorte sieht ein bisschen aus wie Garfield von hinten. Oder wie Jabba the Hut von der Seite. Aber ich glaube, der Schein trügt. Das soll wirklich eine Hochzeitskacke sein. Wie süß!

© wedinator.com

© wedinator.com

via wedinator.com


Gekackt von Dirk am 28. November 2009 um 06:03 Uhr.
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Vom schwäbischen Herrgottsscheisserle und Nonnenfürzle

Es muss schon eine ganze Weile her sein, als schwäbische Mönche während der Fastenzeit, in der sie kein Fleisch essen dürfen, auf die Idee kamen, dieses mit Spinat zu mischen und in Teigtaschen eingewickelt zu essen. Diese Füchse waren der Meinung, dass das Gott nicht sieht und so nannten sie dieses Gericht dann auch “Herrgottsscheisserle” (auch “Herrgottsbescheisserle”).

Ebenfalls in Schwaben gibt es das Schmalzgebäck “Nonnenfürzle” (auch “Nonnenfürzchen”). Jetzt erwartet man natürlich auch hierzu eine passende Geschichte und wer Fantasie hat, kommt da auf sehr lustige Gedanken. Aber leider geht die Bezeichnung auf das mittelniederdeutsche Wort “nunnekenfurt” zurück, das so viel heißt wie “von den Nonnen am besten zubereitet”. Traditionell werden Nonnenfürzle zur Fastnachtszeit gegessen. Bei uns in Mainz gibt’s dann immer Berliner, die wir aber Kreppel (von Krapfen) nennen. Lecker!


Gekackt von Dirk am 8. November 2009 um 06:23 Uhr.
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Katzenstreu-Torte für Halloween

Lecker, lecker! Für Amerikaner ist die “Kitty Litter Cake” an Halloween der Hit! Die solltet Ihr unbedingt mal probieren! Damit Ihr noch planen und einkaufen könnt, verrate ich heute schon das Rezept.

Foto (cc): improbcat, Flickr

Foto (cc): improbcat, Flickr

Zutaten:

  • ein kleines (neues!) Katzenklo mit Schippchen
  • eine Backmischung Rührkuchen o.ä.
  • eine Backmischung Schokoladenkuchen
  • ein Päckchen Vanillepudding
  • eine Packung Kekse, z.B. Vanille-Cookies
  • grüne Lebensmittelfarbe
  • Schokolade, Nugat o. ä. für die Würstchen (Im Originalrezept werden Tootsie Rolls verwendet. Leider kenne ich die deutsche Entsprechung nicht.)
Foto (cc): Michael Lehet, Flickr

Foto (cc): Michael Lehet, Flickr

Und so einfach geht es:

1. Die beiden Kuchen in beliebigen Formen nach Packungsanleitung backen. Abkühlen lassen.
2. Pudding nach Packungsanleitung zubereiten. In den Kühlschrank stellen.
3. Kekse zerkrümeln, etwa 1/4 Tasse davon mit grüner Lebensmittelfarbe einfärben.
4. Kuchen in einer großen Schüssel zerkrümeln.
5. Die übrigen Kekskrümel mit der Hälfte der Kuchenkrümel und etwas gekühltem Pudding vorsichtig mischen. Die Masse sollte leicht feucht sein, nicht matschig.
6. Grüne Kekskrümel und Kuchen-Pudding-Gemisch in das Katzenklo füllen.
7. Schokolade in der Mikrowelle erhitzen, bis sie weich und geschmeidig ist. Würstchen formen.
8. Schoko-Würstchen auf den Kuchen legen und mit der anderen Hälfte der Kuchenkrümel bestreuen. Fertig!

Foto (cc): N. Gottier, Flickr

Foto (cc): N. Gottier, Flickr

Guten Appetit wünscht der Kackblog!


Gekackt von Britt am 27. Oktober 2009 um 06:18 Uhr.
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“Shit or food?” in Ton und Bild

Im März letzten Jahres berichtete Britt über das Toilettenrestaurant in Taiwan und rein zufällig stieß ich bei YouTube auf das zugehörige Video, das ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

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Auf Kloschüsseln sitzend genießen die Gäste Speisen aus kleinen Kloschüsseln, trinken aus Urinflaschen und putzen sich den Mund mit Klopapier ab. Der Renner ist Schokoladeneis, das passenderweise wie eine Kackwurst aussieht.


Gekackt von Dirk am 21. September 2009 um 05:51 Uhr.
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125 Rezepte für den unverstopften Gourmet

Erschienen bei Sourcebooks, 2009

Erschienen bei Sourcebooks, 2009

Ein eher ungewöhnliches Kochbuch erregt derzeit die amerikanischen peinlich-berührten Kochlöffel-Gemüter. Obwohl es ja logisch ist, dass alles was wir essen auch irgendwie verdaut und ausgeschieden werden muss, finden sich in herkömmlichen Rezeptsammlungen eine Menge Zutaten, die unser Darm überhaupt nicht mag.

Nicht so bei “The Un-Constipated Gourmet: Secrets to a Moveable Feast, 125 Recipes for the Regularity Challenged“. Die Rezepte stammen aus aller Welt und verwenden als Hauptzutaten “effektive”, verdauungsfördernde Lebensmittel. Es geht also nicht darum, Abführmittel ins Risotto zu mischen! Die Autorin Danielle begründet ihr Buch mit alarmierenden Zahlen (bezogen auf USA): jährlich über 40 Mio. Arztbesuche wegen Verdauungsstörungen/Verstopfung, über $ 100 Mrd. Kosten für die medizinische Behandlung, nach Aussagen der Ärzte beruhen die Verstopfungs-Ursachen nicht selten auf Diäten und Mangelerscheinungen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 31. August 2009 um 05:58 Uhr.
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Krautsalat in der Fliegenklasse

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Die Reste der Tortellini.

Wer stellt eigentlich die Menüs für Fluggesellschaften zusammen? Es ist nicht so, dass ich besonders anspruchsvoll bin, was die Qualität angeht. Aber was da manchmal so auf dem Teller liegt, hat nicht unbedingt was mit vernünftiger Ernährung zu tun. Naja, außer man fliegt mit Emirates oder Thai Airways oder so.

Ein 10-Stunden-Flug ist eine Plage für meine Verdauung. Das lange Sitzen und die mangelnde Bewegung lassen mich aufquellen. Spätestens nach 3 bis 4 Stunden fängt die Hose an zu kneifen. Wenn das Essen serviert wird, freue ich mich dann auf etwas, das meinem luftgefüllten Bauch gut tut. Meistens sitze ich leider so ungünstig – entweder zu weit vorn oder zu weit hinten -, dass ich schon garnicht mehr wählen kann und das essen muss, was übrig ist. Auf meinem letzten Langstreckenflug gab es Käse-Tortellini. Okay. Die waren garnicht so schlecht, wenn auch sehr (!) sahnig. Neben den Tortellini stand ein Schälchen Krautsalat. Vitamine? Naja. Das kann ich so sehen: Entweder macht das Kraut, dass sich die Bauchluft schneller einen Weg nach draußen sucht. Oder aber ich werde platzen! Den anderen Passagieren muss es doch auch so gehen? Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 23. August 2009 um 06:34 Uhr.
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Eine bekackte Kalorienbombe

Bei Facebook [www.facebook.com/kackblog] bekommen wir ziemlich oft Einladungen zu Spielchen (Mafia scheint der Renner zu sein, aber es NERVT) und auch solche Meldungen, in denen es heißt “Soundso hat Dir eine Torte geschenkt.” Wir freuen uns immer über Torten und Süßzeugs. Aber lieber im echten Leben. Das könnte dann beispielsweise so aussehen:

kacktorte

Die Kackwürste sind hoffentlich aus Marzipan. :lol:

Merci an Guillaume für die Torte!!!

via www.lelombrik.net


Gekackt von Dirk am 22. August 2009 um 06:54 Uhr.
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