Leider wissen wir nicht, wo sich dieser Hinweis befindet und was damit eigentlich gemeint ist, aber möglicherweise wird zur Massage auch Gebäck gereicht.
Solche All-You-Can-Eat-Buffets haben ja manchmal was. Für wenig Geld so viel essen wie man möchte. Allerdings bleibt dann in der Regel die Qualität zurück. In Amerika gibt es das fast überall und ich musste wirklich feststellen, dass sich dort ausschließlich fette Menschen (ich meine nicht dicke oder kräftige Menschen!) die Teller mehr als randvoll machen, meist nicht mal leer essen und direkt wieder am Buffet stehen. Da sind die wie wilde Tiere. Und mir fiel auch auf, dass die am Tisch nicht reden. Nur essen. Und wir wurden dabei beobachtet, wie wir wählerisch ein wenig von diesem und ein Löffelchen von jenem nahmen. Dieser Comic trifft die Wirklichkeit sehr gut. Achja, und die Arschritze war ebenfalls bei den meisten gut sichtbar.
Der Philipp machte diesen Schnappschuss (Schreibfehler auf der Verpackung) vor einigen Monaten in einem Penny-Markt im schönen Vogtland. Es scheint dort eine Art Tradition zu sein, keine Hinterlassenschaften liegen zu lassen und alles restlos zu verarbeiten. Nur so kann ich mir das erklären.
Ich stehe ja total auf Bastian Sick, der mir seit seiner vierteiligen Buchreihe “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod” sehr ans Herz gewachsen ist. Ich habe beim Lesen der Bücher viel gelernt und wurde in vielem bestätigt. Und ich lese auch unregelmäßig seine Zwiebelfisch-Kolumne bei spiegel.de. Der Unregelmäßigkeit wegen verpasste ich ein echtes Highlight, das aber unserer treuen Leserin rebhuhn sofort ins Auge fiel und sie sich dachte “Das muss in den Kackblog!” Wie recht sie damit hat.
Und, was gibt’s bei Euch heute so als Weihnachtsessen? Werden die Rosetten vor oder nach der Bescherung gereicht?
Entdeckt in Kirkenes, Norwegen, von Manfred Müller, via spiegel.de - Zwiebelfisch
Ja, Ihr habt in der Überschrift richtig gelesen: Das Wort Pumpernickel soll “furzender Nikolaus” bedeuten. Man sollte das Kaminfeuer also erst wieder entfachen, nachdem der Nikolaus bereits eine Weile den Kamin wieder verlassen hat und seine Blähungen verzogen sind.
Der Ursprung des Wortes kann nicht mit Sicherheit geklärt werden. Nach einer Deutung soll das Wort Pumpernickel “furzender Nikolaus” bedeuten und ursprünglich ein Schimpfwort für einen “groben Flegel” gewesen sein. Pumper bezeichnet im Sauerland eine Flatulenz, in diesem Zusammenhang dürfte dies ein Verweis auf die blähungsfördernde Wirkung von Vollkornbrot sein. Nickel ist ähnlich wie bei der Etymologie von Kobalt eine Bezeichnung eines arglistigen Geistes oder Kobolds, und steht übertragen für Eigenbrötler oder “komischer Kauz”.
Diese Hochzeitskacke… sorry, Hochzeitstorte sieht ein bisschen aus wie Garfield von hinten. Oder wie Jabba the Hut von der Seite. Aber ich glaube, der Schein trügt. Das soll wirklich eine Hochzeitskacke sein. Wie süß!
Es muss schon eine ganze Weile her sein, als schwäbische Mönche während der Fastenzeit, in der sie kein Fleisch essen dürfen, auf die Idee kamen, dieses mit Spinat zu mischen und in Teigtaschen eingewickelt zu essen. Diese Füchse waren der Meinung, dass das Gott nicht sieht und so nannten sie dieses Gericht dann auch “Herrgottsscheisserle” (auch “Herrgottsbescheisserle”).
Ebenfalls in Schwaben gibt es das Schmalzgebäck “Nonnenfürzle” (auch “Nonnenfürzchen”). Jetzt erwartet man natürlich auch hierzu eine passende Geschichte und wer Fantasie hat, kommt da auf sehr lustige Gedanken. Aber leider geht die Bezeichnung auf das mittelniederdeutsche Wort “nunnekenfurt” zurück, das so viel heißt wie “von den Nonnen am besten zubereitet”. Traditionell werden Nonnenfürzle zur Fastnachtszeit gegessen. Bei uns in Mainz gibt’s dann immer Berliner, die wir aber Kreppel (von Krapfen) nennen. Lecker!
Lecker, lecker! Für Amerikaner ist die “Kitty Litter Cake” an Halloween der Hit! Die solltet Ihr unbedingt mal probieren! Damit Ihr noch planen und einkaufen könnt, verrate ich heute schon das Rezept.
Foto (cc): improbcat, Flickr
Zutaten:
ein kleines (neues!) Katzenklo mit Schippchen
eine Backmischung Rührkuchen o.ä.
eine Backmischung Schokoladenkuchen
ein Päckchen Vanillepudding
eine Packung Kekse, z.B. Vanille-Cookies
grüne Lebensmittelfarbe
Schokolade, Nugat o. ä. für die Würstchen (Im Originalrezept werden Tootsie Rolls verwendet. Leider kenne ich die deutsche Entsprechung nicht.)
Foto (cc): Michael Lehet, Flickr
Und so einfach geht es:
1. Die beiden Kuchen in beliebigen Formen nach Packungsanleitung backen. Abkühlen lassen.
2. Pudding nach Packungsanleitung zubereiten. In den Kühlschrank stellen.
3. Kekse zerkrümeln, etwa 1/4 Tasse davon mit grüner Lebensmittelfarbe einfärben.
4. Kuchen in einer großen Schüssel zerkrümeln.
5. Die übrigen Kekskrümel mit der Hälfte der Kuchenkrümel und etwas gekühltem Pudding vorsichtig mischen. Die Masse sollte leicht feucht sein, nicht matschig.
6. Grüne Kekskrümel und Kuchen-Pudding-Gemisch in das Katzenklo füllen.
7. Schokolade in der Mikrowelle erhitzen, bis sie weich und geschmeidig ist. Würstchen formen.
8. Schoko-Würstchen auf den Kuchen legen und mit der anderen Hälfte der Kuchenkrümel bestreuen. Fertig!
Im März letzten Jahres berichtete Britt über das Toilettenrestaurant in Taiwan und rein zufällig stieß ich bei YouTube auf das zugehörige Video, das ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte.
Auf Kloschüsseln sitzend genießen die Gäste Speisen aus kleinen Kloschüsseln, trinken aus Urinflaschen und putzen sich den Mund mit Klopapier ab. Der Renner ist Schokoladeneis, das passenderweise wie eine Kackwurst aussieht.