Das durchschnittliche Frühstück der Deutschen unter der Woche dauert 20 Minuten, am Wochenende 33 Minuten. Ich will meine 33 Minuten nicht länger mit irgendeinem Brotaufstrich verschwenden! Ich will Stuhlgang!

Stuhlgang hat einen kräftigen Kakaogeschmack und einen ordentlichen Fettanteil. Schmeckt, macht satt, macht glücklich!

Stuhlgang ist erhältlich bei Familie von Quast, ist aber zur Zeit leider ausverkauft! Ich habe den gesamten Lagerbestand in meinem Keller gehortet ;)


Gekackt von Britt am 15. Januar 2011 um 07:36 Uhr.
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Ein paar aktuelle Zahlen aus einer repräsentativen Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach, im Auftrag von AMC:

  • 40% aller Eltern verwenden oft Fertiggerichte statt selbst zu kochen.
  • 39% lassen sich zu oft von ihren Kindern um den Finger wickeln und erfüllen deren weniger gesunden Essenswünsche.
  • 49% der Väter und Mütter kaufen ihren quengelnden Kindern beim Einkaufen Süßigkeiten.
  • 46% aller Kinder essen am liebsten Spaghetti.
  • 21% aller Kinder essen am liebsten Pizza.
  • 6% aller Kinder essen am liebsten Fischstäbchen.
  • 5% aller Kinder essen am liebsten Schnitzel mit Pommes.
  • 25% der Kinder aus schwächeren sozialen Schichten lernen nicht richtig, mit Messer und Gabel zu essen.
  • 50% der einkommensschwachen Familien essen vor laufendem Fernseher.
  • 81% der einkommensstarken Familien legen Wert darauf, dass erst mit dem Essen begonnen wird, wenn alle am Tisch sitzen. In Familien aus schwächeren sozialen Schichten sind dies nur 49%.
  • 13% der Eltern verlangen heute von ihren Kindern, dass sie den Teller leer essen – früher waren es 64%.
  • 31% der Eltern fordern “es wird gegessen, was auf den Tisch kommt” – früher waren es 75%.
  • 7% der deutschen Familien ist ein Tischgebet wichtig.
  • 51% der Kinder zwischen 8 und 12 Jahren kann bereits selbst ohne fremde Hilfe kochen. Die beliebtesten Kreationen: Spaghetti (62%), Spiegel- oder Rührei (38%) und Süßes wie z.B. Wackelpudding (22%).
  • 38% der Eltern haben ein schlechtes Gewissen, wenn es um die Ernährung ihrer Kinder geht.

Quelle: Pressemeldung AMC Alfa Metalcraft Corp. Handelsges.mbH, 04.01.2011


Gekackt von Britt am 5. Januar 2011 um 06:37 Uhr.
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Es ist ja landläufig bekannt, dass der Mensch zur gesunden Verdauung seine Mahlzeiten auf den ganzen Tag in kleine Portionen aufteilen sollte, um den Magen-Darm-Trakt nicht zu sehr zu belasten, aber ihm immer was zum Verarbeiten zu geben.

Und das sollte gut geplant mit einem Frühstück am Morgen beginnen, denn diese Mahlzeit bringt Körper und Geist in Schwung. Nachweislich bringen wir unsere Höchleistungen am Morgen und da sollten wir unseren Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgen.

Anmerkung für Klugscheißer: Der Begriff Frühstück reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück und bezeichnet das früh am Morgen gegessene Stück Brot.

Man muss sich das mal logisch überlegen: Nachts verbraucht unser Körper zwar weniger Energie, aber er verbaucht halt welche. Und das über einige Stunden. Da muss der Kohlehydrat-Speicher angezapft werden und genau den gilt es morgens wieder zu füllen. Aber nicht durch die schiere Masse, sondern besonnen, genüsslich und in Ruhe.

Ernährungswissenschaftler haben herausgefunden, dass das Frühstück etwa 1/4 des täglichen Energie- und Nährstoffbedarfs ausmachen sollte. Das sind so in etwa 500 bis 700 Kilokalorien. Und abwechslungsreich sollte es ein. Also eine gute Mischung aus Getreide, Obst, Milch, Brot/Brötchen, Käse, Joghurt/Quark und natürlich Wasser oder einem Fruchtsaft als Getränk. Es darf auch Kaffee oder Tee sein, aber keine größeren Mengen davon.

Ein Früchtemüsli aus Vollkorngetreide bietet sich als Frühstück sehr gut an, da hier Keim und Randschichten mit verarbeitet sind und wertvolle Ballast- und Mineralstoffe enthält. Die Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an und gleichen den Cholesterinspiegel aus. Außerdem enthält Getreide komplexe Kohlenhydrate, die der Körper nur langsam abbauen kann und den daraus entstandenen Zucker ebenso langsam ins Blut abgibt. Es findet keine Unterzuckerung statt und wir fühlen uns länger satt. Gut.

Und wir sollten uns für das tägliche Frühstück Zeit nehmen. Eine Zeitung dabei lesen, einen Artikel für den eigenen Blog schreiben oder mit der Familie plaudern. Oder von mir aus auch das Frühstücksfernsehen eines spontan ausgewählten Senders schauen. Ist ja eh überall das gleiche zu sehen. Auch die Regelmäßigkeit ist eine wichtige Komponente, denn unser Körper braucht feste Zeiten, nach denen er sich richten kann, um die geforderte Leistung zu bringen. Damit kann man gut starten und kommt wunderbar durch den Tag.


Gekackt von Dirk am 28. Dezember 2010 um 06:43 Uhr.
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Was der Körper jetzt braucht …

… Ingwer?

Anzeige der International Vegetarian Union via likecool.com

Im Moment bin ich sehr empfänglich für alle Informationen, die sich um vegetarische und sogar vegane Ernährung drehen. Es ist faszinierend zu lesen, wo sich tierische Zusatzstoffe verstecken. Da denkt man, ohne Fleischgenuss auszukommen, reicht aus?

Wusstet Ihr zum Beispiel, dass Wein und Bier keine veganen Getränke sind? Ganz ohne Fleisch. Dafür reihenweise tierische Zutaten bei der Produktion:

Während der Gärung werden Substanzen hinzugegeben, um Partikel und Hefe einfacher abzutrennen und das Produkt zu klären. Die häufigsten dieser sogenannten Klärungsmittel sind Fischleim, gemacht aus getrockneten Schwimmblasen von Fischen, Gelatine (aus Knochen hergestellt), Eiweiß aus Eiern oder Blut (in Weinen) und Kaseinate (aus Milch, auch benutzt in Weinen).

Klingt irgendwie nicht so lecker. Aber sorry, ich wollte niemandem die Lust am Alkohol verderben :twisted:

Die gute Nachricht: Die meisten Spirituosen sind für Veganer geeignet. Ausnahmen sind einige Wodkas (können durch Knochenkohle geklärt worden sein) und Campari (enthält Cochenille – ein Farbstoff aus Insekten).


Gekackt von Britt am 25. Dezember 2009 um 05:57 Uhr.
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Erste Verdauungsstufe der Weihnachtsmarktbratwurst mit Brötchen.

Am Jahresende habe ich immer den Eindruck, die Zeit rast! Weihnachtsfeiern, Power-Shopping, Weihnachtsmarktbesuche, schnell noch dies und das erledigen … Kein Wunder, wenn das manchmal in Hektik und Stress ausartet. Blöde Nebenwirkung: Stress kann eine Ursache für Verstopfung sein! Und wer will das schon!

Also, damit es flutscht wie das ganze Jahr über, hier die Kackblog-Tipps:

1. Auf ausreichend Bewegung achten! Eine halbstündige Extrarunde über den Weihnachtsmarkt reicht manchmal aus, um die Verdauung in Schwung zu bringen (nicht nur rumstehen und Glühwein trinken).

2. Nicht zu viel Schokolade essen, denn die stopft! Statistisch gesehen isst jeder von uns pro Jahr 8 Kilo Schokolade. Aber bitte nicht alles auf einmal in den drei Wochen vor Weihnachten!

3. Zeit beim Essen lassen und gründlich kauen. Bratwurst nicht herunter schlingen! Gut gekaut ist halb verdaut. Empfohlen wird 30 mal kauen.

4. Ausreichend trinken, um den Stuhl weich zu halten.

5. Viele Ballaststoffe essen. Gemüse, Salat, Vollkornprodukte, Trockenfrüchte… Ich weiß, das klingt nicht so einladend wie gebrannte Mandeln, Marzipankugeln und frisches Schmalzgebäck, aber zuviel Fett und Zucker brauchen wir wirklich nicht.

6. Stuhldrang nicht unterdrücken! Vielen Menschen fehlt in Stresssituationen sogar die Zeit, auf die Toilette zu gehen. Das ständige Unterdrücken kann Verstopfung auslösen.

Der Countdown läuft, noch 9 Tage bis Weihnachten! Ich wünsche eine stressfreie Zeit und einen geschmeidigen Stuhlgang :lol:


Gekackt von Britt am 15. Dezember 2009 um 06:18 Uhr.
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Die Reste der Tortellini.

Wer stellt eigentlich die Menüs für Fluggesellschaften zusammen? Es ist nicht so, dass ich besonders anspruchsvoll bin, was die Qualität angeht. Aber was da manchmal so auf dem Teller liegt, hat nicht unbedingt was mit vernünftiger Ernährung zu tun. Naja, außer man fliegt mit Emirates oder Thai Airways oder so.

Ein 10-Stunden-Flug ist eine Plage für meine Verdauung. Das lange Sitzen und die mangelnde Bewegung lassen mich aufquellen. Spätestens nach 3 bis 4 Stunden fängt die Hose an zu kneifen. Wenn das Essen serviert wird, freue ich mich dann auf etwas, das meinem luftgefüllten Bauch gut tut. Meistens sitze ich leider so ungünstig – entweder zu weit vorn oder zu weit hinten -, dass ich schon garnicht mehr wählen kann und das essen muss, was übrig ist. Auf meinem letzten Langstreckenflug gab es Käse-Tortellini. Okay. Die waren garnicht so schlecht, wenn auch sehr (!) sahnig. Neben den Tortellini stand ein Schälchen Krautsalat. Vitamine? Naja. Das kann ich so sehen: Entweder macht das Kraut, dass sich die Bauchluft schneller einen Weg nach draußen sucht. Oder aber ich werde platzen! Den anderen Passagieren muss es doch auch so gehen? Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 23. August 2009 um 06:34 Uhr.
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Immer wieder lesen und hören wir in der Werbung Sätze wie “Weg mit dem Blähbauch” oder “Plagt Sie das Völlegefühl?”. Da wird dann für probiotische Produkte geworben und viel versprochen. Denn Probiotika sollen die Verdauung regulieren, bei Völlegefühl helfen und zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Dabei soll mit verschiedenen Bakterienstämmen die Darmflora unterstützt werden. Aber nachweislich wirken nur einige dieser Bakterienstämme tatsächlich und das auch nur sehr individuell, also von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Lactobacillus, Quelle: Centers for Disease Control and Prevention's Public Health Image Library

Schon seit Beginn des 19. Jahrhunderts ist der Zusammenhang zwischen der Darmflora und dem Immunsystem bekannt, denn der größte Teil des Immunsystems befindet sich im Darm. Wenn Krankheitserreger oder bestimmte Substanzen durch die Zellwand dringen, wird das Immunsystem aktiv und beginnt mit der Produktion von Abwehrzellen und Antikörpern, den sogenannten Immunoglobulinen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Dirk am 21. Juli 2009 um 06:05 Uhr.
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Schwarzes Gold und Kölner Bärendreck

Björn entdeckte kürzlich in Köln die Bärendreck-Apotheke und dachte sich, dass er das ja mal der Kackblog-Redaktion schicken könnte. Das war genau der richtige Gedanke. Vielen Dank!!! :lol:

Besagte Bärendreck-Apotheke wurde 2005 von den Kölnern Marie-Nicole Di Renzo und Sascha Eversberg gegründet und ist ein Fachgeschäft für Lakritze. Liebhaber nennen es auch das schwarze Gold und besonders in den skandinavischen Ländern gibt es davon ganz edle Sorten. Wir Deutschen stehen wohl eher auf Gummibärchen. Jedenfalls hat die Bärendreck-Apotheke mittlerweile über 600 verschiedene Lakritz-Artikel im Angebot. Da ist für jeden etwas dabei.

Screenshot www.baerendreck-apotheke.de

Lakritze wird aus der Süßholzwurzel hergestellt und ihr wurde früher eine heilende Wirkung bei Magen- und Darmgeschwüren zugesprochen. Es ist tatsächlich eine gewisse Wirkung nachgewiesen, die aber so gering ist, dass sie in der heutigen Medizin mit dem Einsatz von Antibiotikum keine Rolle mehr spielt. Außerdem enthält die Süßholzwurzel u.a. auch Glycyrrhizin, das eine hustenreizmindernde, entzündungshemmende und schleimlösende Wirkung besitzt. Aber auch hier ist die Wirkung sehr gering und nicht mit handelsüblichen Hustenbobons vergleichbar.

Leider hat Lakritze in großen Mengen bedenkliche Nebenwirkungen und kann zu Bluthochdruck führen. Also gilt auch hier: In Maßen genießen und naschen. Ich werde auf jeden Fall bei meinem nächsten Besuch in Köln die Bärendreck-Apotheke besuchen und mir von jedem Artikel was einpacken lassen. Ich stehe total auf Lakritze. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Dirk am 10. Juli 2009 um 05:48 Uhr.
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Das bin ich mit meinem Wasserglas: viel trinken und nebenbei ein paar Webcam-Effekte ausprobieren.

Das war ja vielleicht ein mega heißer Tag gestern! In meinem Büro stand die Luft und ich war eigentlich viel zu platt zum arbeiten. Es war einfach zu heiß! Ich habe Unmengen Wasser in mich rein geschüttet. So zwischen 4 und 5 Liter, schätze ich. Klar, sobald es warm wird und wir schwitzen, trinken wir automatisch mehr. Bei normalen Temperaturen hingegen muss ich mich immer wieder selbst erinnern, ausreichende Mengen Flüssigkeit zu mir zu nehmen.

Dabei ist es längst kein Geheimnis mehr: Wasser trinken ist das simpelste Mittel, Gewicht zu halten oder zu reduzieren. Außerdem bekommt man leicht eine Verstopfung, wenn man zu wenig trinkt. Forscher haben herausgefunden, dass Wassertrinken sogar den Energieverbrauch des Körpers erhöht. 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag können den Energieumsatz um bis zu 100 Kilokalorien erhöhen. Hochgerechnet auf ein Jahr können wir dadurch etwa 36.500 Kilokalorien mehr verbrauchen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 26. Mai 2009 um 06:31 Uhr.
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Auch oder besser besonders in einer Zeit der Wirtschaftskrise müssen Produkte des täglichen Bedarfs mit einem Mehrwert oder einer besonderen Eigenschaft aus der Masse herausstechen. Schwer ist das bei Produkten, die ohne weiteres durch gleichwertige Produkte anderer Hersteller ersetzt werden können. Markentreue findet sich bei niedrigpreisigen Artikeln wie Klopapier, Taschentüchern oder auch Butter und Margarine seltener. Gerade Butter und Margarine sind so genannte Substitutionsgüter, also quasi miteinander austauschbar, und müssen dem Verbraucher gegenüber durch besondere Eigenschaften hervorstechen, um anderen Produkten vorgezogen zu werden.

Deshalb hat Unilever jetzt auch LÄTTA mit Probiotik auf den deutschen Markt gebracht. Das ist laut Hersteller der erste Brotaufstrich mit probiotischen Kulturen (LGG) im Margarinemark und soll für eine ausgeglichene Darmflora sorgen.

Screenshot www.laetta.com/de, © Unilever Deutschland GmbH

Der Lactobacillus GG (LGG) ist ein probiotisches Milchsäurebakterium, das vor einigen Jahren aus der Darmflora eines gesunden Menschen isoliert wurde. Der Name leitet sich von seinen beiden Entdeckern Goldin und Gorbach ab. LGG® ist ein natürlicher Darmbewohner und nicht gentechnologisch verändert. Das Besondere daran ist, dass dieses Bakterium in lebender Form die Passage durch den Magen durchaus überstehen kann und im Magen ankommt. Nach 1-2 Tagen besiedelt LGG die Darmschleimhaut und bildet eine Barriere gegen unerwünschte Bakterien. Das schafft ein bakterielles Gleichgewicht der Darmflora, stärkt das Immunsystem und stabilisert die Verdauung. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Dirk am 24. März 2009 um 06:06 Uhr.
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