Ein Camping-Thema war hier schon lange mal fällig! Wann, wenn nicht jetzt! Noch bis zum 7. September findet in Düsseldorf die weltgrößte Messe für mobile Freizeit statt: der CARAVAN SALON. Jedes Jahr kommen um die 160.000 Besucher, wenn 585 Aussteller aus 22 Nationen auf 200.000 qm Wohnwagen, Reisemobile, Zelte und Technik präsentieren. Wo soviele Neuerungen aufgefahren werden, darf auch die gute alte Campingtoilette nicht fehlen. Und mir ist eine ins Auge gefallen, die ihr Erfinder “Cloxi – die wasserlose und chemiefreie Toilette” nennt. So sieht Cloxi aus:
Zwei Jahre lang hat Helmut Winter seine Idee entwickelt und dann die erste Serie produziert. Den ganzen Artikel lesen »
Als ich von der folgenden Erfindung hörte, glaubte ich zunächst an einen Scherz. Ein Analröhrchen soll zur Geruchsverbesserung bei Flatulenzen beitragen? Hmm. Wie habe ich mir das vorzustellen??
Also, in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gab es in Stuttgart einen Kaufmann, der so ein Analröhrchen erfunden hat und ihm dem Namen “Melo” gab. Der Kaufmann wollte damit in den Kampf für “unbedingte Darmfreiheit, vor allem für absolute Entgasungsfreiheit” ziehen und meldete den Melo kurzerhand zum Deutschen Reichspatent an.
Der Melo war klein, leicht geformt, wog nur etwa 6 Gramm und – jetzt kommts! – wurde mit Parfüm gefüllt! Kleine Gasmengen (sprich: Fürze) konnten durch ihn lautlos und wohlriechend austreten. Eine Erklärung, warum das Teil damals reißenden Absatz fand aber in der heutigen Zeit von der Bildfläche verschwunden ist, habe ich nicht gefunden. Dafür aber ein lustiges Werbeschreiben an die potenzielle Kundschaft:
“Sehr geehrter Herr, sehr verehrte gnädige Frau!
Im Nachstehenden machen wir Sie auf unseren zum D.R.P. angemeldeten Apparat Melo aufmerksam. Melo ist ein Apparat zum Einsetzen in den After. Er macht Blähungen geräuschlos, Den ganzen Artikel lesen »
Aus aktuellem Anlass (ich bin gestern voll in die Scheiße getreten!) möchte ich hier eine praktische Erfindung zeigen, die besonders für die Hundebesitzer interessant sein dürfte, die mit ihren possierlichen Tierchen öfters in Fußgängerzonen, und ganz speziell in Wiesbaden (!), unterwegs sind:
Was macht ein Amerikaner, wenn er in the middle of nowhere nicht auf eine komfortable Toilette verzichten will? Er erfindet einfach den Bumper Dumper – eine Outdoor-Toilette, die an der Stoßstange (amer. “bumper”) angebracht wird. Uncle Booger ist so ein Amerikaner. Er konstruiert mittels Klobrille, Fäkalienbeutel und Stoßstangenhalterung das nützliche Kack-Equipment für unterwegs, das unabhängig von Raststätten und dreckigen öffentlichen Toiletten herhalten muss.
Dann eröffnet er einen Online-Shop, sorgt für ein bisschen Publicity und verdient sprichwörtlich mit Scheiße Geld. Der Bumper Dumper ist für knapp 60 Dollar erhältlich. Den ganzen Artikel lesen »
Was Feuriges zum Montagmorgen … Für all jene, die arbeiten müssen und keine Osterferien haben :-) Mein Mitleid! Aber mir geht es nicht anders …
Es soll ja Menschen geben, die genug Zeit und Geld haben, sich die skurrilsten Sachen auszudenken und sogar umzusetzen. Der amerikanische Handwerker Paul Sender ist so einer. Er sehnte sich nach einer Toilette mit Düsenantrieb und baute sie einfach! Den ganzen Artikel lesen »
Es scheint Menschen zu geben, die es stört, auf einer durch den Vorsitzer angewärmten Klobrille zu sitzen. Mich persönlich stört es nicht. Aber die Jungs der britischen Designagentur plusminus muss es wohl sehr gestört haben, denn sie haben eine thermochromatische Klobrille entworfen, die die Restwärme anzeigt.
Im September 1954 wurde in den USA erstmals ein Patent angemeldet, das sich “Flatulence deodorizer” nannte und Furzgerüche verhindern sollte. Leider fand sich dafür nie ein Produzent, aber viele ähnliche Patente folgten in den Jahrzehnten danach.
Gemeinsam haben sie alle, dass sie ähnlich einer Slipeinlage getragen werden, aber natürlich in der Afterritze, um die dortige Öffnung zu “überwachen”. Durch verschiedene Geruchsfilter aus Aktivkohle bleiben lästige Gerüche im Analpad hängen und dringen nicht aus der Buxe hervor.
Auf dem Bild sieht man sehr schön eine alltägliche Situation: Nach einem langen Flug und dem Druckunterschied bei der Landung (vielleicht liegt es auch einfach nur am Essen der Fluggesellschaften!?), weiten sich die Darmgase ausgerechnet in der Hektik am Gepäckband dermaßen aus, dass das Unterdrücken schon höllische Schmerzen verursacht. Wer schwachen Geistes ist, gibt schnell auf und *brrrrrrt* mit *pfffffff*und jeder in der näheren Umgebung geht auf Distanz. Wie peinlich! Hätte man bereits in der Flugzeuglatrine einen Flatulence deodorizer eingelegt, könnte man sich am Gepäckband unstörend vergnügen. Nur allzu laute Flatulenzen sollte man vielleicht doch vermeiden. Keine Ahnung, wieviel Dezibel diese Einlagen unterdrücken können.
Bleibt letztendlich noch die Frage, wie das Anti-Furz-Pad bei einem Schurz – also einer Mischung aus Schiss und Furz – reagiert und ob nicht nur Gerüche, sondern auch Flüssigkeiten absorbiert werden.
Bildquelle: United States Patent and Trademark Office – patft.uspto.gov