Ein paar aktuelle Zahlen aus einer repräsentativen Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach, im Auftrag von AMC:

  • 40% aller Eltern verwenden oft Fertiggerichte statt selbst zu kochen.
  • 39% lassen sich zu oft von ihren Kindern um den Finger wickeln und erfüllen deren weniger gesunden Essenswünsche.
  • 49% der Väter und Mütter kaufen ihren quengelnden Kindern beim Einkaufen Süßigkeiten.
  • 46% aller Kinder essen am liebsten Spaghetti.
  • 21% aller Kinder essen am liebsten Pizza.
  • 6% aller Kinder essen am liebsten Fischstäbchen.
  • 5% aller Kinder essen am liebsten Schnitzel mit Pommes.
  • 25% der Kinder aus schwächeren sozialen Schichten lernen nicht richtig, mit Messer und Gabel zu essen.
  • 50% der einkommensschwachen Familien essen vor laufendem Fernseher.
  • 81% der einkommensstarken Familien legen Wert darauf, dass erst mit dem Essen begonnen wird, wenn alle am Tisch sitzen. In Familien aus schwächeren sozialen Schichten sind dies nur 49%.
  • 13% der Eltern verlangen heute von ihren Kindern, dass sie den Teller leer essen – früher waren es 64%.
  • 31% der Eltern fordern “es wird gegessen, was auf den Tisch kommt” – früher waren es 75%.
  • 7% der deutschen Familien ist ein Tischgebet wichtig.
  • 51% der Kinder zwischen 8 und 12 Jahren kann bereits selbst ohne fremde Hilfe kochen. Die beliebtesten Kreationen: Spaghetti (62%), Spiegel- oder Rührei (38%) und Süßes wie z.B. Wackelpudding (22%).
  • 38% der Eltern haben ein schlechtes Gewissen, wenn es um die Ernährung ihrer Kinder geht.

Quelle: Pressemeldung AMC Alfa Metalcraft Corp. Handelsges.mbH, 04.01.2011


Gekackt von Britt am 5. Januar 2011 um 06:37 Uhr.
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… fährt eine aus Karlsruhe

:)


Gekackt von Britt am 27. November 2010 um 22:38 Uhr.
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Frische Luft und Bewegung regen die Verdauung an, das kann ich bestätigen! Neulich wanderte ich im Harz. Logisch, irgendwann musste ich müssen, musste aber feststellen, dass die Harzer dafür offensichtlich kein Verständnis haben. Sie hängen Schilder an die Bäume.

Tolle Idee, nur 5 Kilometer bis zum nächsten Klo! 5 Kilometer! Das kann ein Stündchen dauern. Ist doch kein Problem, sollen doch die Schließmuskeln mal ein bisschen arbeiten, die Harzer Naturburschen werden schon wissen, was gesund ist!

Während ich mich aufmachte, die angepriesene Örtlichkeit zu orten, kamen mir passenderweise Verse aus Heines Harzreise in den Sinn. “König ist der Hirtenknabe, grüner Hügel ist sein Thron, über seinem Haupt die Sonne ist die große, goldne Kron …”. Grüner Thron? Der hatte es gut!

“Auf die Berge will ich steigen, wo die frommen Hütten stehen, wo die Brust sich frei erschließet, und die freien Lüfte wehen.” Die fromme Hütte befand sich exakt 5 Kilometer weiter am Wegesrand. Liebevoll errichtet. Der Abstecher hat sich doch gelohnt.

Ich werde auch hier gleich wieder ermahnt: Bitte nur hier!

Ist ja gut, Nds. Forstverw. Ich habe verstanden!

Das vielbeworbene “WC” war letztendlich nur ein Dixie-Verschnitt, eine stinkige Plastikkabine, die auch mit viel Fantasie bei mir nicht als grüner Thron durchgeht. Beim nächsten Mal gehe ich wieder hinter die Fichten, dort ist es gemütlicher :)


Gekackt von Britt am 11. November 2010 um 06:47 Uhr.
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Hinternentblößer am Freiburger Münster gesichtet

Über die arschzügigen Wasserspeier am Freiburger Münster haben wir ja , aber mir fiel neulich wieder ein Artikel in die Hände, der noch weitere Fotoansichten davon darbot. Und weil es einfach nur toll ist und “verboten aussieht” (Zitat von rebhuhn), möchte ich heute an dieser Stelle nochmals die Figur des “Hinternentblößer” lobpreisen.

© Die Wasserspeier am Freiburger Münster, Kunstverlag Josef Fink, 2002, 2. Aufl., ISBN: 3931820432

Eine nackte, menschliche und ganz offensichtlich weibliche Figur streckt dem Betrachter ihr blankes Hinterteil entgegen. Das dient zum einen als Spottgebärde – was ich durchaus auch nachvollziehen kann – und zum anderen auch zur Abwehr von bösen Geistern. Hm, das kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin ja auch kein Geist, aber wenn ich einer wäre, würde ich mich doch von einem steinernen Frauenarsch nicht abschrecken lassen. Ganz im Gegenteil. Aber gut, die Geister waren damals noch nicht soweit und ließen sich abschrecken.

© 2007 Freiburger Münster

via
www.arte.tv/de/Wasserspeier/1047550.html
kinder.freiburgermuenster.info/index.php?id=19


Gekackt von Dirk am 13. Oktober 2010 um 12:18 Uhr.
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Mainzer Dünnschiss

Man muss nur mit offenen Augen durch seine Heimatstadt gehen und dann entdeckt man an Orten, an denen man schon oft war, feine Motive für den Kackblog. Mich interessiert nicht, wer diese Figur gebastelt hat oder aus welchem Grund sie dort installiert wurde, sondern einfach nur, dass sie da steht/liegt und sich im Sommer von den Terrassengästen in den Hintern schauen lässt. :mrgreen:


Gekackt von Dirk am 28. Februar 2010 um 23:59 Uhr.
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Die Welt steht Kopf in Trassenheide

Ein ganz normales Haus, nur anders rum. Hier steht alles Kopf und selbst die Toiletten sind so angebracht, dass ich bezweifle, ob da die Wasserspülung nicht jedesmal eine kleine Überschwemmung anrichtet.

Bei dem etwas ungewöhnlichen Gebäude handelt es sich um ein Museum im Ostseebad Trassenheide auf der Urlaubsinsel Usedom.

weltstehtkopf.de

via damncoolpics.blogspot.com


Gekackt von Britt am 22. Januar 2010 um 06:31 Uhr.
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Überall in der Welt gibt es öffentliche Bedürfnisanstalten. In Vietnam kann es dauern, bis man eine findet. Im ländlichen China hockt man sich über einen Trog. In British Columbia (Kanada) sind Benutzungsgebühren untersagt. In Singapur ist es gesetzlich vorgeschrieben, die Spülung zu betätigen. Und so weiter.

Jedes Land hat seine ganz eigene Geschichte. Mich interessieren diese Geschichten brennend, deshalb habe ich in der Geo-Reisecommunity die Gruppe Toiletten der Welt gegründet. Da kommt langsam was zusammen!

Hier eine nette Bildersammlung von öffentlichen Toiletten, die ich im Blog bei Marinni entdeckt habe:

Amsterdam, Holland

Bangalore, Indien

Barcelona, Spanien

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Gekackt von Britt am 10. Januar 2010 um 05:36 Uhr.
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Im Plattenbau ging’s sauber zu

20 Jahre Mauerfall – Wir fallen mit! Wenn schon alle Medien das Thema immer wieder “durchkauen” – ich muss gestehen, dass es mich langsam ziemlich nervt, Jahr für Jahr die gleichen Bilder zu sehen und die gleichen Geschichten zu hören – will ich mich dem scheinbar vorhandenen Interesse nicht verschließen und meinen kleinen Beitrag zur allgemeinen Unterhaltung beitragen. Es ist ja ein rundes Jubiläum heute, da will ich mal nicht so sein.

Ich verbrachte einen wesentliches Teil meines Lebens in einer Plattenbauwohnung des Typs IW73, was soviel heißt wie “Industrieller Wohnungsbau 1973?. Hier, in diesem übersichtlichen Badezimmer, habe ich nicht nur meine Körperpflege vorgenommen, sondern auch meine Exkremente in eine orange-bedeckelte Porzellan-Kloschüssel ausgeschieden, von wo aus sie durch nicht schallgedämmte PVC-Rohre in einen standardisierten Versorgungsschacht fielen und für immer verschwanden:

Hinter dem Spiegel über dem Waschbecken gab es eine Klappe, über die man die Wasser- und Abwasserleitungen zur Kontrolle oder Reparatur erreichen konnte. Der Schacht war durchgehend vom Keller bis zum Dach und hatte keine Trennungen zwischen den Etagen. Wenn es abends ans Zähneputzen gehen sollte, was in einem geordneten DDR-Alltag in allen Familien nahezu zur gleichen Zeit stattfand, steckten die Kinder ihre Köpfe in den Schacht, riefen sich irgendeinen Quatsch zu und warfen Dinge hoch und runter. Hoch werfen war natürlich schwieriger, die Kinder aus den oberen Wohnungen hatten also einen Vorteil. Wir wohnten genau in der Mitte.

Hier haben wir bis Mitte der 90er Jahre gewohnt. 60 Quadratmeter, 3 Zimmer, Küche, Bad.

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Gekackt von Britt am 9. November 2009 um 06:30 Uhr.
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Deutsches Hygienemuseum, Anatomisches Modell von L. T. J. Auzoux, 1865

Wenn demnächst draußen wieder alles trüb und grau wird, kommt für mich die Zeit, um an den Wochenenden durch Museen zu streifen und etwas für meine Bildung zu tun. Eins meiner Lieblingsmuseen möchte ich jedem Gesundheits- und Verdauungsinteressierten ans Herz legen: das Deutsche Hygienemuseum in Dresden.

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Gekackt von Britt am 1. November 2009 um 05:43 Uhr.
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Formel 1- und Kackblogfan Sven W. denkt auch unterwegs stets an seinen Lieblingsblog. Und so knipste er kurzerhand während einer Pinkelpause für uns die Örtlichkeiten auf dem Nürburgring. Offensichtlich ein Highlight, denn der Andrang ist groß:

Wie wir sehen, setzt die traditionsreichste Rennstrecke Europas auch auf bodenständige, traditionsreiche Toilettenanlagen für seine Besucher. Klassisches weißes Porzellan und – typisch Männer – von Stehpissern bevorzugt:

Die Damentoiletten bleiben uns heute leider verborgen. Werfen wir stattdessen noch einen Blick in die Boxengasse: Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 28. September 2009 um 05:49 Uhr.
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