Praktische Veterinärmedizin

Ich bin ein Gegner der reinen Theorie und befürworte Anwendungsbeispiele in der Praxis. Das trifft so ziemlich auf alle erdenklichen Ausbildungen und Studiengänge zu. Was aber ist mit Fernstudiengängen? Da bekommt man als Student den Kram nach Hause, muss büffeln, schreibt Klausuren an einer Sammelstelle der jeweiligen Uni und dann geht es zu Hause weiter. Ein Praktikum wird hier selten vorausgesetzt. Ganz anders verhält es sich allerdings beim Fernstudium der Veterinärmedizin. Bravo!

Fernstudium der Veterinärmedizin


Gekackt von Dirk am 4. März 2011 um 07:20 Uhr.
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Vor einiger Zeit lernte ich mehr zufällig eine ehemalige Radrennsportlerin kennen. Eine sehr nette Person, die ganz bescheiden von ihren zahlreichen nationalen und internationalen Titeln erzählte. Mir schoss gleich anfangs der Gedanke durch den Kopf, dass mich schon immer interessierte, ob und wie Radsportler während des Rennens ihr Geschäft verrichten.

Das ist ja nicht so wie bei uns, dass die mal ein paar Minuten durch die Stadt radeln oder am Wochenende eine gemütliche Fahrradtour ins Grüne unternehmen. Die Profis sitzen mitunter den ganzen Tag auf ihrem Gefährt und irgendwann ist es dann eben soweit. Tragen sie Erwachsenenwindeln? Lassen sie sich vorher einen Katheter legen? Oder ist ihre Blase dermaßen konditioniert, dass sie es ganz bewusst unterdrücken können?

Also fragte ich die nette Ex-Radrennsportlerin einfach ganz direkt danach und erwartete nicht wirklich eine Antwort. Aber so zurückhaltend sie auch war, so klar war ihre Antwort: Die Herren lassen es meist einfach laufen oder halten ihren Dödel in Richtung Straßenrand und ziehen ab. Dabei helfen sich Mannschaftskollegen, indem sie den Pinkler festhalten, damit er nicht im Graben landet. Ein Ehrenkodex besagt aber, dass man auf seine Hintermänner aufpasst. Ist klar, sonst hat der ein gelbes Trikot.

Bei den Damen ist das komplizierter, da die tatsächlich absteigen und den nächsten Busch aufsuchen müssen. Wer also seine Blase unter Kontrolle hat, ist zeitlich klar im Vorteil. Aber dabei geht es ja nicht nur um die Blase, sondern auch um den Darm. Das kann man allerdings sehr gut mit der Ernährung steuern. Wochen vor den Wettkämpfen nehmen die Spitzensportler eh nur noch Nahrung zu sich, die nur kurz im Körper verweilt, will heißen schnell in Energie umgewandelt wird. Da bleibt fast nichts zum Ausscheiden übrig.

Wieso, weshalb, warum, wer nicht fragt bleibt dumm…


Gekackt von Dirk am 6. Oktober 2010 um 06:53 Uhr.
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Eigentlich ist es nicht meine Art, mich über jemanden lustig zu machen, wenn der- oder diejenige für den Anlass meiner Belustigung nichts kann. Aber ab und zu kann ich einfach nicht anders.

Screenshot © www.gartengestaltung-gn.de

www.gartengestaltung-gn.de


Gekackt von Dirk am 17. Januar 2010 um 12:14 Uhr.
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Habt Ihr Euch jemals gefragt, wie eine Abwasserleitung von innen aussieht?

Nach dem Betätigen der Klospülung werden Eure Exkremente auf eine Abenteuerreise geschickt. Wahrscheinlich werden sie bis zur nächsten Kläranlage mehrere Kilometer zurücklegen. Unterwegs kann es da schon mal zu Komplikationen kommen. Müll, der die Rohre verstopft, eingewachsene Baumwurzeln oder sogar Pilze, die die Rohre befallen.

Einer, der ganz genau weiß, wie so ein Rohr von innen aussieht, ist Rohrreiniger Mr. Pümpel. Er und seine Kollegen haben sich auf professionelle Rohr-, Kanal- und Abflussreinigung spezialisiert und erleben bei ihren Einsätzen so einiges. Wir “hier oben” denken in den seltensten Fällen an die ganzen Abfluss- und Abwasserrohre unter uns. Jeder nimmt es als selbstverständlich hin. Klar, wir verlassen uns auf die Pümpels dieser Welt, die dafür sorgen, dass alles flutscht.

Rohr-TV im Einsatz. Schicke Technik für genaue Übertragung aus dem Untergrund.

Ein ganz wichtiges Arbeitsgerät für Mr. Pümpel ist Rohr-TV. Damit wird eine kleine Kamera durch die Rohre geleitet, die Problemstellen aufspürt. Das hat den großen Vorteil, nicht gleich alles ausbuddeln zu müssen. Mit der Kamera werden die Stellen lokalisiert und analysiert. Erst dann wird gegraben, wenn nötig. Meist reicht zum Glück eine weniger aufwendige Rohrsanierung. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 2. Oktober 2009 um 06:08 Uhr.
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IT-Experten werden oftmals als verschroben und eigenartig dargestellt. Als Freaks oder Nerds eben. Ohne echte Freunde in der echten Welt, dafür aber innige Kontakte in den virtuelle Welten des Internet. Sie können PCs vernetzen, aber selbst keine sozialen Bindungen eingehen und haben eigenartige Gewohnheiten.

Begeben wir uns doch mal etwas tiefer in die Szene. Gebt bei amazon.de einfach den Suchbegriff “PC vernetzen” ein und schaut Euch die Suchergebnisse an. Da macht das ITler-Herz einen Freudensprung!

Screenshot amazon.de


Gekackt von Dirk am 17. April 2009 um 16:16 Uhr.
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Wer so wie ich gern ein bisschen in der Historie stöbert, stößt womöglich hin und wieder auf Berufe, die es heute nicht mehr gibt und die uns komisch vorkommen. Glufenmacher, Stuhlschreiber, Henker, Zahnbrecher oder Pansenklopfer. Ein aus heutiger Sicht auch kurioses Beispiel ist der Beruf der “Abtrittanbieterin”, den es Ende des 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts gab. Das hat natürlich was mit Kacken zu tun, sonst würde ich heute nicht darüber schreiben.

Abtrittanbieterin bei der Arbeit. Fotos: www.jenanews.de

Also, bei den Abtrittanbieterinnen handelte es sich um mobile Klofrauen, die ihr Gewerbe in Großstädten ausübten. Diese Damen waren sozusagen der Vorläufer der öffentlichen Toiletten und sollten verhindern, dass die Straßen nach Fäkalien stanken. Maskiert und von einem großen Umhang verhüllt trugen sie zwei Eimer bei sich, in die hinein die Kunden sich gegen ein Entgeld erleichtern konnten. Die Eimer hatten Deckel, damit nichts heraus schwappt. An einem Balken mit Ketten angebracht wurden die Kackeimer über der Schulter getragen. Wer also unterwegs ein Bedürfnis verspürte, rief die Dame mit den Eimern herbei, ließ sich nieder und wurde dabei zum Schutz vor neugierigen Blicken kuschelig in den Umhang gehüllt. In den Eimern wurden die Fäkalien mit Stroh oder Laub vermischt, das auch den Zweck des damals noch nicht bekannten Toilettenpapiers erfüllte.

Nach der Anlage von Kanalisationen verschwand der Berufsstand dann bald wieder. Leider! Ich glaube, beim Rosenmontagszug hätte ich in diesem Aufzug ein gutes Geschäft gemacht!


Gekackt von Britt am 26. Februar 2009 um 06:22 Uhr.
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Die Dokumentationsreihe “Abenteuer Leben” von kabel eins bietet glücklicherweise bereits gesendete Beiträge auch online als Video an. Glücklicherweise deshalb, weil wir uns so eine wirklich sehr interessante Serie bestehend aus drei Beiträgen noch einmal ansehen können. Die Folgen wurden im Juli 2008 ausgestrahlt.
[Leider hat kabel eins die Videos inzwischen aus der Mediadatenbank entfernt. :? ]

Die Jobs mit dem Geschäft


In dieser Folge werden die Top 7 der skurrilsten Jobs mit dem Geschäft vorgestellt. Ob Kloartikel-Vertreter, Undercover-Klotester, Klopapier-Forscher, Klomann, Klo-Erfinder, Autobahnklo-Kommando oder Fäkalientaucher. Einige davon hatten wir auch schon in unserer Serie Kackschicht beschrieben. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Dirk am 19. Juli 2008 um 06:39 Uhr.
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Den heutigen Teil unserer Sonntagsserie widme ich denen, die unsere Toiletten und Bäder zu dem machen, was sie sind: möglichst immer problemlos funktionierende, komfortable sanitäre Anlagen!

Was genau macht der Sanitärinstallateur? Wie der Name schon sagt: Er plant und installiert Sanitärsysteme. Er montiert Wasserleitungen, Badewannen, Duschkabinen, Waschbecken, Armaturen und natürlich Toiletten und Bidets und schließt diese an. Er wartet und repariert sie auch. Bei üblen Verstopfungen kann es da schon mal eklig werden. Seine Arbeitsgeräte sind neben seinem Werkzeug (ganz wichtig: die Rohrzange) auch technische Zeichnungen und Mess- und Prüfgeräte.

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Gekackt von Britt am 22. Juni 2008 um 06:49 Uhr.
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Nicht, dass ich gerade auf Jobsuche wäre. Doch irgendwie bin ich trotzdem über so eine Stellenausschreibung gestolpert, die mein Interesse weckte. Was sind denn bitteschön “Stadtmöbel”? Hab ich noch nie gehört! – Nein, so ein Zufall … es handelt sich zum Beispiel um öffentliche Toiletten. Der in Berlin ansässige Wall-Konzern bietet “innovative Stadtmöbel in höchster Designqualität”. Das klingt sehr anspruchsvoll und so werden auch nur erfahrene Architekten für diese bedeutende Aufgabe eingestellt. Sauberkeit beginnt mit Ästhetik. Naja, immerhin hätte ich ein halbes Archtitekturstudium vorzuweisen. Aber ob das reicht, die 26 Designlinien ansprechend zu bereichern? Das sind schon schicke Gebilde, diese Stadtmöbel, da traut man sich garnicht alles schmutzig zu kacken:

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Gekackt von Britt am 20. Juni 2008 um 05:25 Uhr.
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Ein Spieleentwickler (auch Game Designer genannt) entwickelt, realisiert und vermarktet Spiele. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Computer- und Videospielen. Für viele ist das ein Traumberuf, aber wenn man sich mal genauer damit befasst, merkt man, dass einem in diesem Beruf ständig ein sehr enger Zeitplan und die Einhaltung des Budgets im Nacken sitzen. Stress pur, besonders in der letzten Phase der Spieleentwicklung.


Screenshots aus “Klomanager”, Anvil-Soft (Infos siehe unten)

Welche Fachbereiche gibt es?
Grundsätzlich arbeiten Game Designer in der Entwicklung von Computer- und Videospielen, im (virtuellen) Produktdesign, in der Spielewerbung, in der digitalen Filmproduktion, im Bereich Grafik oder bei Spiele-Publishern und im Bereich der Medien. Alle haben umfassende Kenntnisse von Spielen. Sie spielen nicht den ganzen Tag, sondern befassen sich bis ins kleinste Detail mit Spielen und dem Markt der Spiele.

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Gekackt von Dirk am 15. Juni 2008 um 07:39 Uhr.
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