Wer flucht, gebraucht selten das Wort “Stierscheiße”, oder?

Bullshit dagegen klingt gut, das sagt der Mann von Welt. Warum er es eigentlich überhaupt tut, das weiß irgendwie keiner. Man könnte genausogut Lionscrap, Horseapple oder Hippopotamuspiss sagen. Das macht keiner, klar. Also BULLSHIT. Für eine globale Verständigung!

No-Bullshit-Button über http://www.zazzle.co.uk


Gekackt von Britt am 30. September 2009 um 22:07 Uhr.
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Wer von Euch hat jemals das Wort “defäzieren” benutzt? Also, ehrlich gesagt, ich auch nicht. “Ich bin dann mal eben defäzieren”. Nee, das klingt zwar irgendwie gut, aber im alltäglichen Sprachgebrauch ist es eher unüblich. Jedem von uns fallen wahrscheinlich auf Anhieb mindestens 20 Synonyme ein, bevor wir nur einmal einen Fachbegriff benutzen.

Selbst in Wikipedia, das für jede noch so abseitige Fragestellung Erklärungen parat hält, gibt es keinen Eintrag für “defäzieren”. Das Substantiv dazu lautet übrigens Defäkation. Darin steckt auch wieder das lateinische faeces, das “Stuhl, Kot” bedeutet. Bei “Fäkalien” weiß ja jeder sofort, was gemeint ist.

Etwas geläufiger ist der Begriff “Flatulenz”. Das kommt von flatus, der lateinischen Bezeichnung für Blähung/Wind, die gleichzeitig die korrekte Benennung der Darmgase ist. Aha, wieder was dazugelernt!

Hier eine kleine Zusammenstellung von Fachbegriffen, mit denen man seine medizinisch ungebildeten Gesprächspartner beeindrucken kann:

  • Obstipation – Verstopfung
  • Diarrhoe – Durchfall
  • Indigestion – Verdauungsstörung
  • Rectum – Enddarm
  • Proktologe – Facharzt für Erkrankungen des Enddarms
  • Anus – After
  • Perianale Behaarung – Haare am After
  • Flatulenz – Blähung
  • Duodenum –
  • – Untersuchung der Stuhlentleerung
  • Gastroenteritis –

Gekackt von Britt am 6. September 2009 um 06:10 Uhr.
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Jeden Morgen bekomme ich eine E-Mail von Paul Smith. Paul ist ein sympathischer Englischtrainer, seine lustigen Seminare kann ich wirklich weiterempfehlen. Ich habe bei ihm auch das Wort des Tages abonniert. Today’s word: PARTY POOPER. Ich hatte sofort richtig geraten. Es bedeutet “Spaßbremse” :mrgreen:

Zum Wort des Tages geht es hier: http://owad.de/ Das Abonnieren lohnt sich!


Gekackt von Britt am 5. Juni 2009 um 11:29 Uhr.
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Kennt Ihr das? Ihr gebt einen Begriff in Google ein, seht Euch hier und da ein bisschen in den zahlreichen Links um, und plötzlich kommt eins zum anderen und Ihr seid im gesammelten Weltweitwissen abgetaucht. Ja, das Internet macht uns schlau!

Ein Beispiel: Ich habe “verstopft” eingegeben, alle 400.000 Links angeklickt und dabei gelernt, dass mindestens 1.000 Dinge verstopft sein können:

  • Abflussrohre
  • die Toilette
  • der Darm
  • Düsen
  • Postfächer durch Spam
  • Schrottplätze wegen der Abwrackprämie
  • die Nase
  • Nasennebenhöhlen
  • das Ohr
  • Poren
  • das Waschbecken
  • die Dusche
  • Regale
  • Köpfe
  • alle möglichen Filter
  • Arterien
  • Druckerpatronen
  • die Spüle
  • die Galle
  • Straßen
  • Tunnel
  • Dachrinnen
  • Eileiter
  • Rußpartikelfilter
  • der Schornstein
  • die Genitalspitze bei Spinnen Den ganzen Artikel lesen »

Gekackt von Britt am 14. März 2009 um 06:03 Uhr.
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Ja, gemeint ist Analblock. Nicht Analblog wie Kackblog oder so.

Es handelt sich um einen Begriff aus der Medizin bzw. Allergologie. Um herauszufinden, ob eine Entzündung am After durch eine allergische Reaktion hervorgerufen wurde, wird der sogenannte Analblock vom Arzt im Analbereich aufgetragen. Grundlage des Analblocks ist Vaseline, die mit geringen Konzentrationen von zum Beispiel Kamillenblüten-Extrakt, Propolis (Bienenharz) und Eichenmoos absolue angereichert ist.

Damit kann herausgefunden werden, ob der Patient gegen feuchtes Toilettenpapier, Hautpflegemittel oder Intimsprays allergisch ist. Das Testergebnis wird nach 48 und 72 Stunden abgelesen. Und dann heißt es: Ab sofort das Übel vermeiden! Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 12. März 2009 um 05:53 Uhr.
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Die Arschkarte, frei interpretiert.

Die Arschkarte ist eine genaue Skizzierung eines durchschnittlichen, menschlichen Arsches, auf der alle wichtigen Positionen eingezeichnet sind, die sich eigentlich aber nur auf eines reduzieren und zwar das Arschloch. Es sind auch einige Gewächse aufzufinden, z. B. Arschhaare oder gelegentlich sogar Pickel, welche jedoch nicht zur Verschönerung des “Arschbereiches” beitragen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 21. Februar 2009 um 05:45 Uhr.
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Wie kommt es, dass das Gemälde “Toilette der Venus” keine Toilette zeigt, wie wir sie kennen? Naja, zum einen natürlich, weil es solche Toiletten im Jahre 1612 noch nicht gab. Und zum anderen, weil der Begriff Toilette, der sich aus der französischen Sprache ableitet (toile=Tuch), den Vorgang des Schminkens, Frisierens und Ankleidens der Hofdamen meinte. Die Frauen bei Hofe besaßen für ihre Toilette spezielle Ankleidezimmer. Dort verrichteten sie auf ihren Leibstühlen auch ihre Notdurft. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 27. Dezember 2008 um 05:56 Uhr.
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Ein Jahresrückblick jagt den nächsten! Wir wollen auch rückblicken und Euch etwas an den teilweise sehr kuriosen Suchbegriffen teilhaben lassen, die im letzten Jahr zum Kackblog führten. Hier eine kleine Auslese:

“furz ahoi” – Das muss ein Fachmann gewesen sein, eindeutig!

“warum schmecken fürze nach faulen eiern” – Schmecken? Oje, ich will es lieber nicht wissen!

“verliebt in einen arsch” – Kann passieren, mach Dir nichts draus!

“toilettenpapier fusselt” – Ich würde es reklamieren.

“ich scheiße auf europa” – Von der ISS aus?

“bin immer für alle der arsch” – Da biste hier in bester Gesellschaft!

“geschichten vom kacken kostenlos” – Klar doch, hier ist alles kostenlos.

“tiere die in der toilette leben” – Goldfische, Kackschnecken, Regenwürmer, …

“reste unterm fingernagel” – Dagegen empfehle ich stärkeres Toilettenpapier, mindestens 3-lagig.

“laufen lassen windel tochter sohn” – Wir wissen nicht, was Du gesucht hast, aber such es besser woanders!

“loch über dem after” – Ne Schussverletzung?

“toilettenverstopfung was hilft” – Das scheint ein weitverbreitetes Problem zu sein. Wird häufig gesucht.

“witzige schilder von hinten” – Von hinten sind die doch nicht witzig.

“wie vermeide ich luftschlucken” – Mund zulassen!

“milch kacken” – Ich fürchte, da konnten wir nicht weiterhelfen. Wer Milch kackt, sollte dringend zum Arzt!
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Gekackt von Britt am 21. Dezember 2008 um 06:12 Uhr.
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Wer viel unterwegs ist, hat den etwas schwer auszusprechenden Titel bestimmt sofort durchschaut. Ja richtig, es handelt sich dabei um IATA-Flughafenkürzel. HAM ist ganz einfach. Hamburg! DXB ist schon etwas schwieriger. Das ist Dubai und ich wusste es eigentlich nur auf Anhieb, weil ich dort schon war und noch ewig einen DXB-Sticker auf dem Koffer kleben hatte, der nicht abging.

Und das dritte Kürzel, KLO?

Es handelt sich um den Flughafen der philippinischen Stadt Kalibo. 11°41′59″N / 122°22′1″E. Von Deutschland (MUC, FRA, BER, DUS) aus mit zwei Zwischenstopps (in DXB oder MNL) bequem in 30 bis 40 Flugstunden zu erreichen. Ein Billigflug ist das bei der Entfernung natürlich nicht.

Kalibo Airport, Fotograf unbekannt

Was erwartet den Touristen in KLO? Zunächst einmal eine nur 1300 Meter lange Landebahn, die in einem eher “holprigen” Zustand ist, wenn ich den Beschreibungen in einschlägigen Reiseportalen glaube. Das Flugzeug hält direkt vor dem einfachen Flughafengebäude, in dem Ankunfts- und Abflugzeiten mit Kreide auf Tafeln geschrieben werden. Gepäckstücke werden manuell durchsucht. Das alles spart Strom, der lieber in den Betrieb von Ventilatoren gegen die Hitze investiert wird. Gut so! Und die alles entscheidende Frage: Wie sind die Klos in KLO? Angeblich schmutzig, aber das ist relativ.

Ein Grund dafür, Kalibo zu besuchen, könnte das alljährlich im Januar stattfindende Ati-Atihan-Festival sein. Oder man will nach Boracay, eine bei Touristen sehr beliebte Insel. Bon voyage!

PS:
Auch originell – POO Pocos de Caldas, Brasilien; KAC Kameshli, Syrien; PUP Po, Burkina Faso; KOT Kotlik Airport, USA …


Gekackt von Britt am 13. November 2008 um 05:40 Uhr.
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Ich weiß nicht so recht, ob es für einen Kackblog-Autoren okay ist, dass er Klabusterbereren nur vom Hören, Sagen und Lesen kennt. Ich habe es bisher noch nicht am eigenen Leib “verspürt”. Aber für diejenigen unter Euch, die mit dem Begriff “Klabusterbeere” überhaupt nichts anfangen können, eine kurze Beschreibung.

Die Klabusterbeeren sind in manchen Gegenden Deutschlands eine umgangssprachliche Bezeichnung für kleine Kügelchen, die durch die reibenden Bewegungen zwischen den Pobacken entstehen. Deese Kügelchen – die entfernt an Beeren erinnern – setzen sich unterschiedlich zusammen. Sie bestehen aus Haaren, Kotresten, Kleidungsfusseln oder Klopapier oder aus allem zusammen. Auch schon durch das Scheuern der Unterwäsche auf der Haut können mitunter kleine Beeren entstehen, die sich gerollt und verfilzt ganz geschickt in der Poritze (auch bekannt als Kerft oder Kimme) verstecken und dort mit der Afterbehaarung regelrecht eine Symbiose eingehen. Je nach Verweildauer kann die Entfernung zu einer schmerzhaften Prozedur werden. :twisted: Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Dirk am 23. September 2008 um 05:37 Uhr.
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