So kacken Wwoofer

Meine Freundin Sabine ist eine Wwooferin. Das sind Leute, die einen Teil ihrer Ferien auf fremden Bauernhöfen in aller Welt verbringen, um dort gegen Kost und Logis mit anzupacken. Hühner füttern, Unkraut jäten, im Hofladen helfen, Heu machen, Erdbeeren ernten, melken … So ein bisschen wie Farmville, nur viel besser, weil alles authentisch ist!

Als Wwoofer muss man sich oft mit abenteuerlichen Wohnbedingungen zufriedengeben. Manches ist mehr “Öko”, als man als Stadtmensch ertragen möchte, es sei denn, man schläft gern im Stall und duscht sowieso nie.

Ich frage natürlich immer nach den Toiletten. Dabei erwähnte Sabine kürzlich lobend die Komposttoilette auf dem Ökohof “Hoher Schönberg” in der Nähe von Wismar. Sie zückte ihre Kamera und sandte uns kurzentschlossen diese aufschlussreichen Bilder:

Frische Ostseeluft inklusive.

Frische Ostseeluft inklusive.

Dieses Kompostklo stinkt nicht! Gespült wird mit Sand. Oder vielleicht auch mit Muscheln?

Erst kacken, dann schippen.

Gemütlich. Außer im Winter.

(Übersetzung: Schippen nicht vergessen!!!)

PS: Wwoof bedeutet übrigens WORLD-WIDE OPPORTUNITIES on ORGANIC FARMS. Ein kackiges Dankeschön an Sabine!


Gekackt von Britt am 8. Oktober 2010 um 06:47 Uhr.
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