Wenn ich jetzt mal eine Längenangabe von 20 cm in den Raum werfe, hat jeder sofort eine Vorstellung, oder? Auch 1m oder auch 1 cm sind für uns leicht vorstellbar, denn das sind Größen aus unserer unmittelbaren Erfahrungswelt. Was aber, wenn das Maß viel viel kleiner ist als alles, was wir gerade noch so erkennen können? Unsere Augen können ohne technische Hilfsmittel unter optimalen Bedingungen Dinge bis zu einer Größe von etwa 0,1 mm erkennen. Ein Salzkorn zum Beispiel ist etwa 0,5 mm groß.

Und Bakterien? Spätestens seit Ausbruch mysteriöser Grippewellen sind Bakterien wieder in aller Munde. Wie groß sind Bakterien?

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Gekackt von Britt am 27. November 2009 um 05:59 Uhr.
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Darmsanierung für das Immunsystem

Kürzlich erzählte mir eine Bekannte, dass ihr Darm saniert werden soll und sie gar nicht so genau weiß, was das bedeutet. Also habe ich mich mal schlau gemacht. In der Alternativmedizin geht man davon aus, dass der Darm das Zentrum des Immunsystems ist und die Darmbakterien in einer Symbiose mit dem Menschen leben (das mit der Symbiose ist auch von der Schulmedizin anerkannt). Die Darmbakterien stimulieren, trainieren und stärken das Immunsystem und schützen die Darmschleimhaut vor Krankheitserregern. Ist diese Symbiose durch zu viele schädliche Bakterien oder zu wenige nützliche Bakterien im Ungleichgewicht, spricht die Alternativmedizin von einer Dysbiose, die angeblich die Ursache verschiedener chronischer Krankheiten wie Magen-Darm-Störungen, Atemwegserkrankungen, Hauterkrankungen, Allergien und Harnwegsinfekte ist.

Lactobacillus, Quelle: Centers for Disease Control and Prevention's Public Health Image Library

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Gekackt von Dirk am 11. September 2009 um 06:17 Uhr.
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Das Wasser wirkt ja ganz sauber ... aber ist es das auch?

Pack die Badehose ein … Naja, ins Schwimmbad wollen wir ja nicht mehr so oft. Ist der Badesee denn besser? Zu Millionen Litern Menschenpisse kommt da nämlich noch der ganze Dreck von Enten und Schwänen. Ich weiß ja nicht, was schlimmer ist, und mache mir so meine Gedanken!

Statistisch gesehen schlucken wir beim Baden im Schnitt 30 bis 50 ml Wasser. Das ist zwar nicht viel, doch reicht diese Menge, um Unmengen Krankheitserreger aufzunehmen, die Wasservögel ausgeschieden haben (hier setzt die ein). Und glaubt nicht, dass eine kleine Ente nur kleine Häufchen hinterlässt! Das sieht nur so aus. Ein Vergleich: Ein Mensch kackt am Tag durchschnittlich 150 g. Eine Ente scheidet dagegen täglich rund 336 g Kot aus, angehäuft mit 18-mal mehr Streptokokken im Vergleich zu menschlichen Fäkalien! Die Fracht an derartigen Fäkalbakterien, die durch eine einzige Ente in den See gelangen, entspricht also der von vielen Menschen – wobei ich jetzt fest davon ausgehe, dass die meisten von Euch die Benutzung von Toiletten vorziehen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 23. Juli 2009 um 05:50 Uhr.
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Immer wieder lesen und hören wir in der Werbung Sätze wie “Weg mit dem Blähbauch” oder “Plagt Sie das Völlegefühl?”. Da wird dann für probiotische Produkte geworben und viel versprochen. Denn Probiotika sollen die Verdauung regulieren, bei Völlegefühl helfen und zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Dabei soll mit verschiedenen Bakterienstämmen die Darmflora unterstützt werden. Aber nachweislich wirken nur einige dieser Bakterienstämme tatsächlich und das auch nur sehr individuell, also von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Lactobacillus, Quelle: Centers for Disease Control and Prevention's Public Health Image Library

Schon seit Beginn des 19. Jahrhunderts ist der Zusammenhang zwischen der Darmflora und dem Immunsystem bekannt, denn der größte Teil des Immunsystems befindet sich im Darm. Wenn Krankheitserreger oder bestimmte Substanzen durch die Zellwand dringen, wird das Immunsystem aktiv und beginnt mit der Produktion von Abwehrzellen und Antikörpern, den sogenannten Immunoglobulinen. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Dirk am 21. Juli 2009 um 06:05 Uhr.
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Im Kühlschrank hausen bis zu 11,4 Millionen Keime pro Quadratzentimeter. Im Spüllappen siedeln ebenfalls Keim-Kolonien, gefährliche Coli-Bakterien inklusive. Im Durchschnitts-Klo fanden Wissenschaftler nur gut 100 Keime pro Quadratzentimeter – am Örtchen ist’s also meist blitzblank. Allerdings: Auf einer Computer-Tastatur tummeln sich 400-mal mehr Bakterien als auf dem Klo!

Ist eigentlich logisch. Die Toilette säubern wir regelmäßig, aber den Kühlschrank leider viel zu selten. Und den Spüllappen lassen wir nach Gebrauch liegen. Das ist ein Paradies für Keime.


Gekackt von Dirk am 1. März 2009 um 05:47 Uhr.
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Such den Mikroorganismus!

Wer suchet, der findet! Mit dem Mini-Forschungslabor im Kreditkartenformat für jedermann und jeden Ort kannst Du schnell und unkompliziert Sperma, Fäkalien, Blutzellen, Haare oder was auch immer untersuchen. Eine 1000fache Vergrößerung liefert Dir spannende Bilder von Salmonellen, E.coli, Fußpilz, Akne oder Kopfläusen. Nette Idee und absolut weihnachtsgeschenktauglich!

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Gekackt von Britt am 11. November 2008 um 06:01 Uhr.
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Was tun an einem verregneten Wochenende? Vielleicht mal ein paar schmutzige Grüße verschicken? Sehr nett finde ich die aktuellen E-Cards von Domestos, deren Motive mich schwer an Men in Black erinnern. Schmutzilla, Dr. Grot, Kalle Keim und Siggi Schimmel heißen die posierlichen Tierchen, mit deren Hilfe man bei seinen Lieben ein paar entsprechende Botschaften platzieren kann. Einige Anregungen:

  • Ich würde Dich ja gern wiedersehen, aber , …
  • Lass uns zusammen das Klo schrubben bis ans Ende unserer Tage!
  • Zeigst Du mir Deine Mikroorganismen-Sammlung?
  • Meine Pilze sind nicht tödlich, willst Du probieren?

oder auch

  • Du bist das aller aller widerlichste Wesen und hast mir meinen Tag verseucht!

Ich habe jedenfalls gleich heute morgen meine ganze Familie mit Grüßen angeschimmelt. Das Wochenende ist gerettet :-)

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Gekackt von Britt am 13. September 2008 um 06:20 Uhr.
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Wo findet man die meisten Bakterien?

Manch einer fühlt sich auf fremden Toiletten alles andere als wohl. Schließlich weiß man ja nicht so genau, wer vor einem die Toilette benutzt hat, und was er dort alles getrieben hat. Ekel hin, Ekel her. Es gibt weitaus schlimmere Bakterienquellen!

  • Auf den meisten Tastaturen und Mäusen befinden sich 400 mal so viele Bakterien als auf einer regelmäßig gereinigten Toilette.
  • Handys sind der ideale Nährboden für Bakterien aller Art. Die Artenvielfalt der Einzeller sei sogar größer als an Toilettensitzen, Schuhsohlen oder Türklinken, so die britische Tageszeitung Daily Mirror.
  • Während die meisten Leute ihre Toilette im Schnitt einmal wöchentlich reinigen, so lässt die Reinigung des heimischen Kühlschranks zu wünschen übrig. Wo Lebensmittel aufbewahrt werden findet man häufig viele Bakterien. Vor allem die Rückwand des Kühlschranks ist wegen des Kondenswassers für Bakterien und Schimmel besonders attraktiv. Den ganzen Artikel lesen »

Gekackt von Britt am 28. Juli 2008 um 06:04 Uhr.
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Tipps gegen Reisedurchfall

Inzwischen müssten ja überall im Lande die Sommerferien begonnen haben und wir möchten Euch natürlich für ferne Reisen wappnen! Ich hänge zur Zeit in Thailand rum und lasse es mir gutgehen :-) Durchfallfrei und gut gelaunt.

Wie Ihr wisst, muss zuerst die in Gang gesetzt werden, damit Bakterien fiesen Durchfall auslösen können. Damit das nicht passiert, hier ein paar Tipps:

  • Vermeide es, beim Duschen und Schwimmen Wasser zu schlucken.
  • Putze in Hotels Deine Zähne immer mit Mineralwasser.
  • Trinke nur abgekochtes Leitungswasser (Kaffee und Tee sind okay).
  • Meide Verpackungen mit großen Preisschildern über dem Verschluss (sie könnten Manipulationen kaschieren).
  • Verzichte auf Eiswürfel, rohes Fleisch und rohen Fisch.
  • Iss nur Obst, das Du selbst geschält hast.
  • Vorsicht bei Wassermelonen (sie werden oft mit Leitungswasser künstlich schwerer gemacht, dann bringen sie mehr Geld auf dem Markt).
  • Meide Hotelbüffets, die lange warm gehalten werden.
  • Achte auf die Hygiene Deiner Hände und verzichte auf bereits benutzte Handtücher.

Wirst Du trotzdem krank: viel trinken, am besten Wasser (pro Liter mit 40 Gramm Zucker, einem Teelöffel Salz und einem halbem Teelöffel Backpulver versetzt). Auch eine kräftige Brühe macht den Elektrolyt-Verlust wieder wett.

Wir wünschen schöne Ferien, viel Sonne, Sand und Spaß!

(Quelle: Geo Saison 4/2005)


Gekackt von Britt am 21. Juli 2008 um 04:42 Uhr.
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Die fäkal-orale Infektionskette

Zur bevorstehenden Ferienzeit sind sie wieder hochaktuell: Durchfallerkrankungen auf Reisen, besonders in tropische Gefilde. Manch einer wittert überall Ansteckungsgefahr: zieht Handschuhe an, sobald er das Hotel verlässt, wischt das Besteck mit Feuchttüchern ab, desinfiziert die Hände. Völlig überflüssig, sagen Tropenmediziner. Auch schmutzige Toiletten muss man nicht unbedingt reinigen, sie sind nur ein ästhetisches Problem. Schließlich können Keime nicht durch die intakte Haut dringen. Auf einer gesunden, scheinbar sauberen Haut leben Abermillionen von Bakterien. Diese Schicht aus Keimen bekämpft die gefährlichen Erreger, mit denen die Haut in Berührung kommt.

Durchfall erzeugende Keime machen uns erst krank, wenn die so genannte “fäkal-orale Infektionskette” in Gang gesetzt wird. Meistens dadurch, dass Darmbakterien durch schlechte oder fehlende Kanalisation ins Trinkwasser und darüber auch ins Essen geraten. Den ganzen Artikel lesen »


Gekackt von Britt am 12. Juni 2008 um 05:26 Uhr.
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