Starte Deine Karriere als Latrinenbesitzer!

Als leicht zu begeisternder Fan von Spielen aller Art möchte ich heute ein lustiges, ungewöhnliches Kartenspiel vorstellen, mit dem Ihr mit Glück und Geschick zum reichsten Latrinenbesitzers Roms aufsteigen könnt: “Pecunia non olet – Geld stinkt nicht!”

Darum geht es: Jeder Spieler betreibt eine öffentliche Latrine im alten Rom. Jeweils drei Römer kann er als zahlende Kunden dort begrüßen. In Gestalt von Römerkarten tummeln sich Senatoren, Sklaven, Bürger und Römerinnen in den Warteschlangen vor den Latrinen der Spieler. Schön der Reihe nach sollen sie dort ihren Platz finden. Und natürlich möglichst viel bezahlen: Da freut man sich als Spieler über Römerkarten wie den reichen Senator Julius Spendabulus, der viele Sesterzen für die Latrinendienste springen läßt. Zu dumm nur, dass wieder Arschimedes, der dicke Sklave, ganz vorne in der Warteschlange ist. Denn der ist schließlich dafür bekannt, durch sein langes Verweilen auf der Latrine den Platz für andere, zahlungskräftigere Kunden zu blockieren. Schnell wird eine Rauswurf-Aktionskarte gezückt und der unliebsame Arschimedes einem Mitspieler zugeschoben.

Überhaupt ermöglichen die Aktionskarten einigen Einfluss auf das Spielgeschehen. Mit ihnen lassen sich die eigenen Chancen verbessern, aber auch die Mitspieler trefflich ärgern: „Sondersteuern“ oder „Senatsversammlungen“ etwa schmälern die Einnahmen und „Fischvergiftungen“ zwingen so manchen Kunden zum unfreiwillig längeren Verweilen.
So entbrennt Runde für Runde ein unterhaltsamer Wettstreit, bei dem es einiges zu beachten gibt: Senatoren wollen nicht neben Sklaven sitzen, Römerinnen hingegen besuchen die Latrine gerne auch zu zweit und sind damit eine vortreffliche Einnahmequelle.

Die einfachen Regeln sind schnell verstanden und mit ein wenig Glück und Geschick steht nach 20 bis 40 vergnüglichen Minuten der geschäftstüchtigste Latrinenbesitzer Roms fest.

Für 2 bis 6 Spieler, erhältlich für EUR 14,95 im Spielwarenhandel … oder bei amazon. Verlag: Goldsieber

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Gekackt von Britt am 28. Januar 2008 um 13:42 Uhr.
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Es wurde ein Kommentar gekackt.

  1. Sven kackte am 28.01.2008 um 16:25 Uhr:

    Mir ist schon klar, warum der alte Grieche Arschimedes von Syrakus solange auf dem Pott gesessen hat – aber bei den Römern!? Da hatte er die besten Ideen für seine “Scheiß Formeln”, mit denen bis heute Generationen von Schülern gequält werden.

    Eύρηκα – HEUREKA – ICH HABE ES GEFUNDEN !!

    Das war wohl ein erleichternder Gang …. :-)

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