So wischen Kreative ab
Wie IT-Experten ticken, wissen wir jetzt. Doch auch Grafiker, Webdesigner, Mediengestalter und Art Directoren gehören zu einer besonderen Spezies. Sie bleiben meist unter sich, sprechen eine eigene Sprache und umgeben sich gern mit vertrauten Dingen aus ihrer Designwelt. Das fängt schon bei der Wahl des richtigen Toilettenpapiers an. Wenn sie ihren papierlosen 24”-Arbeitsplatz zum Verrichten ihrer Notdurft verlassen, bedeutet es schon einen großen Abstrich an Lebensqualität, sich mit 7” holzhaltigen Papierblättchen befassen zu müssen. Gern gegriffen wird zum Photoshop-Toilettenpapier, dass jedoch leider noch nicht in den CS-Versionen erhältlich ist:

Da Farben im Gestalteralltag eine sehr große Rolle spielen, gibt es das Pantone shit coated Papier, mit dem eine exakte Bestimmung der Farbe des Stuhlgangs möglich ist:

Dann gibt es da die Kreativen, die für alles, was sie tun sollen, zunächst ein genaues Briefing brauchen:

Manchmal geht auch etwas schief:

Wer ist gleichzeitig “on”? Messenger-Fans haben gern ihre Kontakte vor Augen und Arsch:

Ein bisschen Origami zum Zeitvertreib, falls es mal wieder länger dauert:

Oder er denkt sich schnell eine neue Kampagne aus … eigentlich lääst sich ja jedes Produkt mit Klopapier verbinden …




Nachhaltig denkende und handelnde Menschen greifen durchaus schon mal zum Secondhand-Papier.

Wer will, kann das Papierchen anschließend weitersenden.

Auch eine Möglichkeit: Das Klopapier für die Waschmaschine.

Damit es keine Missverständnisse gibt:

Und zum Schluss noch was für die Reiseplanung:

Bilder: http://www.errorhits.de/fun-klopapier.php
Gekackt von Britt am 12. Mai 2009 um 06:00 Uhr.
Stichworte: abwischen, klopapier, kreativ






ich hätte gerne eine rolle des second-hand-papier.
Momentchen, ich renn’ mal schnell in unser Atelier und lass das für Dich produzieren …
Die Second-Hand -Variante erinnert mich ein wenig an meine Flegeljahre, so mit 12 oder 13 Jahren. Ich war nicht immer das liebe Mädchen, einige Zeit hatte ich mir sogar gewünscht, ich wäre ein Junge. Und so machte ich auch gern mal die eine oder andere Ferkelei mit….
Als mein damaliger Schulfreund und ich auf dem Klo neben unserem Heizungskeller bei sexähnlichen Handlungen erwischt wurden, war der Teufel los. Verweise, Elternbesuche und daraus resultierend ein gewaltiger Arschvoll von meinem Vater und ein Monat Elektronik-Verbot war die Folge. Und ein gehässiger Artikel an der Schulwandzeitung, von der Direktorin verfasst, machte das Mass voll. Wir beschlossen uns, an ihr zu rächen. Wir kamen auf den Einfall, die von ihr alleine benutzte Kabine innerhalb der Lehrer-Toiletten mutwillig vollzukacken. Das Lehrerklo war nie abgeschlossen, und so konnten wir während der Unterrichtszeit (wir hatten 1 Std. Ausfall) unbemerkt von allen eindringen. Das Diretorin-Kabine hatte keine Klinke, aber als technisch Versierte war das für uns kein Problem. Mein Freund wollte alles vollschmieren, aber davon habe ich ihm dringend abgeraten. Also haben wir erst mal hintereinander uns ausgekackt, ein schöner Haufen. Dann spülten wir so zaghaft, dass die gesamte Kacke im Traps unten liegenblieb und gewaltige Bremsspuren hinterliess.
Jetzt kam mein Einfall: Wir wickelten von der Klopapierrolle ca. 3-4 Meter ab, und wischten uns nacheinander (ohne das Papierband durchzutrennen) unsere Ärsche ab im Stehen ab, wobei wir darauf achteten, die ersten 40cm unbenutzt zu lassen. Es sah so lustig aus, das ich sogar feucht wurde. Anschliessend wickelten wir das schmutzige Papier wieder sorgfältig auf die Rolle, dass nur der unbenutzte Teil zu sehen war.
Wie zu erwarten, gab es mörderlichen Ärger. Aber es gelang ihr nicht herauszufinden, wer das Ding ausgeheckt hatte. Erst wollte sie es kriminaltechnisch untersuchen lassen, aber sie fürchtete, sich zum Affen zu machen. Sie war schon froh, dass diese Geschichte nicht in die Öffentlichkeit kam. Noch tagelang haben sich die Schüler köstlich amüsiert….
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