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Klugscheißen leicht gemacht, Teil 6

Kennt Ihr das Sprichwort “Geld stinkt nicht”? Das heißt so viel wie auch unrechtmäßig oder auf unmoralischem Wege erworbenes Geld erfüllt seinen Zweck. Aber woher kommt dieses Sprichwort und was hat es mit Kacke zu tun?

Von dem römischen Kaiser Vespasian (9-79 n.Chr.) wird überliefert, dass er von seinem Sohn getadelt worden sei, weil er die römischen Bedürfnisanstalten mit einer Steuer belegt hatte. Der wollte also von den Leuten Geld fürs Kacken. Darauf habe der Kaiser seinem Sohn das so eingenommene Geld unter die Nase gehalten und ihn gefragt, ob es streng rieche, was Sohnemann verneinen musste. Die lateinische Feststellung non olet (es stinkt nicht) ist der Ausgangspunkt der uns heute geläufigen Redensart.

Quelle: Newsletter der Duden-Sprachberatung vom 07.03.2008

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Es wurden schon 2 Kommentare gekackt.

  1. Britt kackte am 23.03.2008 um 10:24 Uhr:

    Meines Wissens wurden zuerst die Urin-Amphoren besteuert, die Vespasian in Rom aufstellen ließ. Urin war damals kostbar. Gepinkelt wurde nicht auf die Gasse, sondern in die Amphore. Dort wurde der Urin etwa 10 Tage lang gelagert und hatte dann durch seinen Ammoniakgehalt eine richtig starke Reinigungswirkung. Damit wurden die römischen Gewänder gewaschen! Kampf dem Feldherrenschweiß ;-)

    Ich möchte hier auch nochmal auf einen älteren Artikel verweisen … Pecunia non olet … http://kackblog.net/starte-dei.....enbesitzer

  2. Ralph kackte am 28.03.2008 um 11:34 Uhr:

    Zu den römischen Urintöpfen kann ich auch einen Eintrag beisteuern. Siehe hier

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