Klograffiti als Alternative zu Twitter
Toilettengraffiti kennt jeder. Ich sehe es eher als Kloschmierereien und Sachbeschädigung, aber ich erinnere mich an meine Zeit bei der Bundeswehr, als ich beim Kacken manchmal wirklich laut über die Sprüche lachen musste.

via www.oddee.com
Die schweizer Sprachwissenschaftlerin Christina Cuonz hat solche Toilettengraffitis im Rahmen ihrer Magisterarbeit intensiv untersucht und kürzlich ihre Ergebnisse veröffentlicht. Dabei hat sie festgestellt, dass Frauen überwiegend über Beziehungen, Sexualität und Alltagsphilosophie schreiben. Männern hingegen sind da einfacher gestrickt und behandeln auf der Toilette Sex, Politik und Sport.
Rassistische Sprüche waren bei den Frauen härter formuliert und auch sonst nahmen sie selten ein Blatt vor den Mund und provozierten sehr direkt. Dabei betreiben Frauen eine regelrechte Konversation mit den Vorbenutzerinnen ihrer Klokabinen. Sie reagieren aufeinander und schreiben ihre Meinung dazu. Männer beschränken sich nur auf einen Spruch und fertig.
Na, wenn das mal nicht das klassische Web 2.0 mit usergenerated Content ist. Nur eben ohne Web.

via www.oddee.com
via www.oddee.com/item_96908.aspx,
derstandard.at/1259281396414/Klosprueche-Untersuchung-Sprache-auf-der-Toilette
Gekackt von Dirk am 20. Dezember 2009 um 06:23 Uhr.
Stichworte: öffentliche toiletten, schrift






Statusnachrichten, wofür Twitter eigentlich gedacht war, fallen dann aber recht einseitig aus
Etwa so:
“Kacke gerade, Konsistenz gut.”
“Pippi hat ordentlichen Gelbton. Ist das gesund?”
“Klopapier alle. Nehme ich eben den Finger und schreibe damit diese Nachricht.”
Die meisten Tweets sind doch auch einseitig. Wenigstens wird keiner auf der Klowand berichten, dass er/sie die neue WordPress-Version seit eben im Einsatz hat. ;-)
Das wäre mal eine Maßnahme
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