Klo-Report: Jeder Zehnte hat Bremsspuren in der Unterhose
Einige andere deutschsprachige Blogs listen den Kackblog unter der Rubrik “Tabublogs” auf oder ordnen ihn den “Funblogs” zu. Okay, wir greifen Themen auf, über die oftmals nur hinter vorgehaltener Hand und im intimsten Kreise gesprochen wird, dabei ist der Stuhlgang doch das Normalste der Welt und mit der entsprechenden Hygiene ist nichts schmutziges dran. Von drei Mal täglich bis drei Mal in der Woche spricht man von einem normalen Toilettenverhalten. Sex war bis vor wenigen Jahrzehnten bei uns auch noch ein Tabuthema und heute wird darüber in den Vormittagstalkshows ganz normal geredet.
Ich finde es immer sehr interessant, wenn ich im Freundeskreis den Toilettengang anspreche. Okay, ich spreche es inzwischen gar nicht mehr an, weil alle ganz heiß drauf sind, was es im Kackblog Neues gibt. Sollen sie doch selber lesen. Aber das ist ein anderes Thema. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat jedenfalls im Auftrag des Sanitärherstellers Geberit exakt 1.005 Menschen zwischen 35 und 55 Jahren in Deutschland zu ihrer Körperhygiene und der Toilettennutzung befragt und interessante Ergebnisse zu Tage getragen.
Komfort ist auch auf der Toilette gefragt, knapp 9 von 10 Deutschen zwischen 35 und 55 halten dies für wichtig, für immerhin 37 Prozent ist dieses Thema sogar sehr wichtig. Im Ländervergleich sind die Südeuropäer diejenigen, die am meisten Wert legen auf Komfort auf der Toilette. Fast ausnahmslos jeder Spanier und Italiener findet Komfort wichtig bis sehr wichtig. 76 Prozent davon geben sogar an, Komfort sei ihnen sehr wichtig – dies sind doppelt so viele wie in Deutschland oder der Schweiz.
Das stille Örtchen ist mehr als nur eine Toilette, auch Nebenbeschäftigungen erfreuen sich auf dem WC großer Beliebtheit. Knapp die Hälfte der Deutschen liest auf der Toilette! Die Toilette wird zum Rückzugsraum. Die Japaner entspannen lieber (44 Prozent) oder genießen die Ruhe (28 Prozent).
Als besonders störend empfinden die Deutschen auf ihrer eigenen Toilette den Geruch und das unsaubere Gefühl danach, welches jedem Dritten mehrmals pro Monat bis immer Unbehagen bereitet. Spuren in der Unterwäsche findet nach dem Stuhlgang jeder Zehnte regelmäßig vor. Unsere Nachbarn in der Schweiz und Österreich sowie die Italiener, die Spanier und die Japaner haben damit weniger Probleme.
Um diesen vorzubeugen, haben über 77 Prozent der deutschen Bevölkerung zwischen 35 und 55 Jahren schon einmal Feuchttücher verwendet.
Gut zwei Drittel der Deutschen zwischen 35 und 55 Jahren glauben, nach einer Reinigung mit Wasser nach dem Toilettengang sauberer zu sein als nach einer herkömmlichen Reinigung mit Papier. Sie können sich auch vorstellen, sich mit Wasser nach dem Toilettengang zu reinigen. In Italien und Spanien sind es sogar über 90 Prozent, die glauben, dass die Reinigung mit Wasser gründlicher wäre. Für die Umsetzung sehen mehr als zwei Drittel der Deutschen, die sich gerne mit Wasser reinigen würden, ein WC, das mit automatischem Wasserstrahl reinigt, als attraktive Lösung. Auch die Mehrheit der Deutschen und Österreicher würde für die Reinigung mit Wasser ein Dusch-WC bevorzugen. In Italien hat sich für die Reinigung mit Wasser das Bidet etabliert.
Die Bekanntheit von Toiletten, die mit einem automatischen Wasserstrahl reinigen, ist in Japan am größten. Dort kennen über 90 Prozent der Befragten solche Dusch-WCs. In Europa ist die Bekanntheit geringer. Am bekanntesten ist das Dusch-WC in der Schweiz – drei Viertel der Befragten kennen es. In Österreich, Deutschland, Italien und Spanien kennt weniger als die Hälfte Toiletten, die mit Wasser reinigen. Die Neugierde, ein derartiges WC einmal auszuprobieren, ist stark ausgeprägt: Knapp drei Viertel derjenigen Deutschen, die WCs, die mit Wasser reinigen, nicht kennen, bekunden Interesse, ein solches auszuprobieren. Am größten ist die Neugierde allerdings in Italien und Spanien – 87 respektive 90 Prozent der Nicht-Kenner würde sich gerne einmal auf ein Dusch-WC setzen.
Der Vergleich zwischen herkömmlichen WCs und WCs, die mit automatischem Wasserstrahl reinigen, geht in allen Ländern klar zugunsten der sogenannten Dusch-WCs aus: Die Toiletten mit automatischem Wasserstrahl werden insgesamt als hygienischer, gründlicher, frischer und sauberer eingeschätzt.
Insgesamt ist eine erstaunlich große Bereitschaft festzustellen, die bestehenden Gewohnheiten – sprich die Reinigung mit Papier – abzulegen. In der Schweiz, Deutschland und Österreich könnte sich knapp jeder zweite Befragte vorstellen, ein Dusch-WC anzuschaffen. In Italien, Spanien und Japan sind es sogar zwei Drittel und mehr.
Fazit
10 Prozent der Deutschen haben regelmäßig Bremsspuren in der Unterhose. Das ist doch unglaublich, oder? Wie kommt das? Zu heftig gefurzt und noch dünnen Stuhl im Enddarm gehabt? Oder so sehr in die Zeitung vertieft gewesen, dass das Abwischen schlicht vergessen wurde? Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass die Studie unter 35 bis 55 Jahre alten Menschen durchgeführt wurde. Da sind keine Säuglinge und Kleinkinder dabei!
Auf der Internetseite von Geberit kann man im Bereich Medienmitteilungen die Studie nachlesen (Meldung 11/2008): www.geberit.de/geberit/inet/de/wcmsde.nsf/pages/med-press-1
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Gekackt von Dirk am 16. Dezember 2008 um 05:59 Uhr.
Stichworte: hygiene, studien







Das ist aber auch Komfort auf dem Klo und Zeitvertreib für Langkacker
http://hubibonn.blogspot.com/2.....chten.html
Super, da kann man während dem Kacken an seinem Handicap feilen und vorne und hinten einlochen.
Ja, das stimmt, wir tun immer so als hätten wir so etwas wie Verdauung nicht. Deswegen ist der Gang zur Toilette eines der letzten Tabus. Schön, dass man bei Euch so viel lernt und gleichzeitig so viel Spaß hat.
Da hat wohl jemand geschurzt!?!Finde es auch komisch,dass man ber so normale Dinge wie kacken nicht öffetlich spricht.Das Thema Toilette und Duschen scheint immer noch nicht Alltagstauglich zu sein.Danke für die tollen Weltbetrachtungen hier bei kackblog…
10 Prozent der Deutschen haben Bremsspuren in der Unterwäsche? Ich fürchte, die Dunkelziffer dürfte höher liegen.
Ich habe noch nie “vergessen”, den Arsch abzuwischen. Ich furze nicht übermässig oft, und wenn, dann nicht mit Macht. Ich unterdrücke den Stuhldrang auch nicht solange, bis dass der Geruch mich darauf aufmerksam macht, dass sich schon etwas durch meinen Schliessmuskel gemogelt hat und zwischen den Arschbacken hängt. Trotzdem habe auch bei grösster Sauberkeit hin und wieder Ärger mit Kackflecken im Slip. Solange es sich nur um leichte Flecken handelt und nicht stinkt, mag das noch gehen. Aber unschön ist es doch.
Männer scheinen sich bei Damenunterwäsche offenbar sehr dafür zu interessieren. Wie ist es sonst zu erklären, dass viele regelrecht scharf darauf sind, in die Slips zu gucken und oft sogar intensiv daran zu riechen.
@gabi: du bist ziemlich eklig und abtörnend. sorry, für diesen persönlichen kommentar, aber wer solche geschichten (ich bin überzeugt, dass sie der fantasie entsprungen sind) hier in die kommmentare schreibt, hat doch einen an der waffel.
@Kris: Das mag deine Meinung sein, Kris. Meine Offenheit über dieses eigentlich ganz menschliche Thema mag nicht jedem gefallen, da gebe ich dir Recht. Und jeder Mensch hat nun mal andere Empfindungen. Meine Geschichten, das kann ich dir versichern, sind keine Phantasie-Gebilde, ob du das nun glaubst oder nicht.
Es gibt auch weit ekligeres, so z.B. die von einem User erwähnte Internetseite ratemypoo.com oder die meist asiatischen “KV”-Seiten. Da kann man wirkliche Schweinereien sehen. Diese Seite hier vermittelt viel Wisenswertes und Kurioses und ist trotzdem sehr offen und ehrlich. Und sie verzichtet bis auf wenige Ausnahmen (Studentenklo, Marathonlauf) auf die Wiedergabe von Fäkalbildern.
Na, das klingt ja richtig lecker! Bremsspuren in der Unterhose sind durchaus interessant
Nun bin ich am Ort des Grauens gelandet. Viel Spaß noch bei Eurem interessanten Thema.
@Sandra: Ort des Grauens? Du meinst doch nicht unseren Kackblog, oder etwa doch? Nein, das kann nicht sein.
es soll sogar “getragene schlüpfer automaten” geben >>
http://blog.racheshop.de/?tag=slip-automat
ob die konsumenten dessen aber an bremsspuren interessiert sind wage ich zu bezweifeln…
ich habe übrigens so einen hohen toilettenpapier verbrauch das ich kaum spuren nach dem stuhlgang in meinen shorts finden kann. leider hinterlässt der super kohleintopf meiner mutti immer gerne welche.. der schlingel
Ich hab´ nie Rallyestreifen in der Unterhose. Ich wasch´ mir nämlich jedes mal nach`m kacken die Ritze.
…..cooler Trick, nicht wahr?
@Flatu Lenz: Ja, sehr raffiniert.
DRAUFGESCHISSEN
Wer meine täglichen Kackslips haben möchte, der meldet sich bitte bei mir Mike Wöllner@web.de
Sehr interresant hier
was ist denn ein Studentenklomarathonlauf?
Ich glaube, dass bei mir der Stuhlgang nicht so normal abläuft wie bei den meisten anderen Menschen. Zum ersten furze ich meistens unglaublich laut. Auf öffentlichen Toiletten warte ich daher meistens, bis die anderen weg sind, was manchmal eine Qual sein kann. Zwar fände ich es lustig, die anderen damit zu erschrecken, doch fürchte ich, dass sie einfach abwarten könnten, bis ich wieder heraus komme, um mich dann anzusehen, was ich für ein Typ bin.
Dann im weiteren setze ich mich nicht einfach auf das Klo. Das liegt wohl daran, dass ich als Kind immer daneben gepinkelt habe und die Klobrille meistens feucht war, so dass ich mich da nicht rein setzen wollte. Daher hocke ich mich nur über das Klo, wobei ich die Brille hochklappe, um einen grösseren Durchmesser zu haben, also damit die Kacke nicht an der Brille kleben bleibt usw. Leider geht manchmal und insbesondere bei Durchfall aber doch alles nach hinten los und das ganze Klo ist dann versaut. Meistens klappt es aber, was auch daran liegt, dass ich selten Dünnschiss habe, sondern sehr grosse Köttel. Sie sind so gross, dass sie bei älteren Toiletten manchmal im Abfluss stecken bleiben und man nachhelfen muss, dass sie durch gehen, also sie zerkleinern. Mein Opa hatte immer den Verdacht, dass ich schwul wäre, dass der Darm so was breites beinhaltet, etc. Stimmt aber nicht. Es liegt glaube ich eher daran, dass ich schon immer sehr faul war, kacken zu gehen. Ich fand die Zeit immer vergeudet und zögerte es so lange wie möglich hinaus, d.h. drückte dagegen. Entsprechend staute sich dann alles, wurde dick und fett und der Darm hat sich dadurch gedehnt und dem angepasst.
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