Kackschicht, Teil 5 – Der Spieleentwickler
Ein Spieleentwickler (auch Game Designer genannt) entwickelt, realisiert und vermarktet Spiele. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Computer- und Videospielen. Für viele ist das ein Traumberuf, aber wenn man sich mal genauer damit befasst, merkt man, dass einem in diesem Beruf ständig ein sehr enger Zeitplan und die Einhaltung des Budgets im Nacken sitzen. Stress pur, besonders in der letzten Phase der Spieleentwicklung.

Screenshots aus “Klomanager”, Anvil-Soft (Infos siehe unten)
Welche Fachbereiche gibt es?
Grundsätzlich arbeiten Game Designer in der Entwicklung von Computer- und Videospielen, im (virtuellen) Produktdesign, in der Spielewerbung, in der digitalen Filmproduktion, im Bereich Grafik oder bei Spiele-Publishern und im Bereich der Medien. Alle haben umfassende Kenntnisse von Spielen. Sie spielen nicht den ganzen Tag, sondern befassen sich bis ins kleinste Detail mit Spielen und dem Markt der Spiele.
Wie wird man Spieleentwickler?
An der Mediadesign Hochschule für Design und Informatik in München (www.gamedesign.de.com) kann man den Bachelor als Gamedesigner erwerben. Für die Zulassung ist lediglich das Abi oder das Fach-Abi notwendig. Allerdings sollte man schon ein hohes Maß an Kreativität, zeichnerischen Fähigkeiten und Teamfähigkeit mitbringen.
Die Designschule Schwerin (www.designschule-schwerin.de/index.php?id=30) bietet eine voll anerkannte 3-jährige Berufsausbildung zum Game-Designer an.
Bei beiden Hochschulen liegt der inhaltliche Schwerpunkt bei der Informatik mit den Highlights Spielephysik, künstlicher Intelligenz und der Erschaffung von 3D-Welten in Echtzeit. Dabei müssen Charaktere kreiert und animiert und Sounds erzeugt werden. Aber auch Themen aus dem Bereich Wirtschaft und Recht spielen eine sehr große Rolle. Als Stichworte seien Rechtsgrundlagen, Vertragsgestaltung, Jugendschutz, Urheberrecht, Marktanalyse und Markenbranding genannt.
Eine Art Weiterbildung bietet die Games Academy in Berlin (www.games-academy.de) mit dem “Games Level Designer” in einem kostenlosen 5-monatigen Kurs an. Hier spielt dann weniger der wirtschaftliche Aspekt eine Rolle, sondern der Fokus liegt eindeutig auf der Level-Entwicklung. Die Games Academy übernimmt auch die Vermittlung von Absolventen an Publisher und bietet damit einen tollen Einstieg in den Beruf.
Und was hat der Beruf des Spieleentwicklers mit dem Kackblog zu tun?
Es gibt auch Spiele, die sich mit dem Thema Kacken oder Toiletten befassen. Ein sehr gutes Beispiel ist hier der “Klomanager” von Anvil-Soft.
Der “Klomanager” ist eine Wirtschaftssimulation rund ums stille Örtchen. Dabei beginnt man in einer Stadt mit 500.000 Euro Startkapital und dem Kauf einer Toilette, die man anfangs mit den simpelsten Schüsseln aus Keramik, Spülungen, Brillen und billigem Klopapier ausstattet. Man legt einen Preis fest und hofft auf zufriedene Kunden. Aber die Konkurrenz schläft nicht und scheut auch vor Sabotage in Form von Vollkotzern und Danebenpissern nicht zurück.
Hat man sich ein kleines Vermögen erwirtschaftet, kann man seine Kunden mit goldenen Kloschüsseln, seidenem Klopapier und Klobrillen mit Getränkehaltern verwöhnen. Auch die Ausstattung der Räumlichkeiten mit Handtrocknern, Seifenspendern oder Kondomautomaten gehört dazu und rechtfertigt einen höheren Preis, als den der vom Computer gesteuerten Mitspieler. Natürlich kann der Klogewinn auch in die Erforschung neuer Spülungen wie dem Fäkalmarodeur und einer neuen Klobrille mit der Bezeichnung “Backenfänger” investiert werden. Das Gesundheitsamt und feindliche Spione können einem ganz schnell das Geschäft vermiesen (herrliche Zweideutigkeit). Bis das Ziel, Herr über alle Klohäuschen der Stadt und damit zum uneingeschränkten Klomanager zu werden, erreicht ist, vergehen einige spaßige Stunden. Das Spiel macht echt einen riesigen Spaß.
Den Klomanager gibt’s unter www.klomanager.de für derzeit 6,99 Euro zu kaufen. Die Jungs von Anvil-Soft arbeiten übrigens unter Hochdruck bereits an “Klomanager 2″. Wir sind auf den neuen Teil schon sehr gespannt!
Ach, und auch die Spiele aus der Reihe “Rayman Raving Rabbids” befassen sich gelegentlich mit dem sanitären Bereich. 
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Gekackt von Dirk am 15. Juni 2008 um 07:39 Uhr.
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Stichworte: arbeit, beruf, klo, spiele, toilette









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Die Ausbildung zum Game Designer an der Games Academy dauert 2 Semester und kostet zirka 5000€ das Semester
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